Berechnung Wertschöpfung im Kartoffelchips-Beispiel?

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1 Antwort

Nur in der Betrachtungsweise.

Im zweiten Falle ist von eine innerbetrieblichen Betrachtung ausgegangen. D.h., welche Leistungen und Werte hat das Unternehmen tatsächlich reingesteckt, und welchen Wert hat das Produkt am Ende für das Unternehmen? 

Unternehmen bewerten ihre Vermögensgegenstände immer zu Einkaufspreisen. Deswegen wird ein etwaiger Gewinnaufschlag nicht eingerechnet.

Ganz anders bei externer Betrachtung. Es ist unerheblich, wie das Unternehmen intern kalkuliert. Man bekommt als Externer das Produkt nur incl. Gewinnaufschlag. Wenn das Produkt auch noch seinen Absatz am Markt findet, erfährt dieser Gewinnaufschlag seine Rechtfertigung.

Was hinten rauskommt, ist der Gesamtpreis, der die Gesamtwertschöpfung beinhaltet.

Für das Unternehmen z.B. war es unerheblich, ob beim Kartoffeleinkauf von 600 Geldeinheiten ggf. 120 Geldeinheiten Gewinn vom Bauern enthalten waren. Es muss mit dem Verkaufspreis des Bauern gerechnet werden.

Da stellt sich dann die Frage, wie man solche Aufgaben bearbeiten soll, wenn es mehrere Berechnungsarten der Wertschöpfung gibt, die zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Oder versteht man unter Wertschöpfung, wenn nicht genauer spezifiert, immer Wertschöpfung unter einer bestimmten Berechnung?

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