Beim Lockpicking gehen die Stifte immer wieder zurück. Gibt es eine "automatisch richtige Spannung"?

2 Antworten

Moin Moin,

Ich glaube um dir hier wirklich weiter zuhelfen brauchst du noch einiges mehr an Grundverständnis oder erfahrung. Die Spannung die du benötigst ist bei jedem Schloss unterschiedlich. ich versuche dennoch dir weiter zu helfen:

  • Maximal benötigte Spannung deines Schlosses herausfinden:

So viel Spannung wie ich jetzt beschreibe wirst du eigentlich nicht aufbringen müssen/dürfen denn damit bewirkst du nur ein "Overset" und das heißt Schloss resseten und von vorne ;)

Führe den Pick mit der Flachen seite in das Schloss und drücke ALLE Pins ganz nach unten. nun übe mit dem Spanner so viel Druck aus, dass alle Pins "stecken bleiben". also nicht wieder nach oben federn.

Wiederhole dies mit immer weniger Spannung bis du grade eben so viel ausübst, dass sie unten bleiben nicht mehr und nicht weniger.

  • Minimal benötigte Spannung deines Schlosses herausfinden:

Führe den Spanner in das Schloss ein und über nur so viel Druck aus, dass der Zylinder grade eben anfängt zu sich zu drehen aber nicht so viel dass er sich nicht mehr weiter drehen lässt. (also sollte der Zylinder sich Nur mit dem Spanner um 10° lassen dann versuch ihn auf 8° oder 9° zu drehen und zu halten.) Das ist dann deine Ausgangsposition oder Minimale Spannung.

Der benötigte Druck variiert je nach Schlosstyp,  Zusatnd (Dellen, Kratzer) und Verunreinigung (Zähes Fett, Staub, Rost) 

Kleiner Tipp von mir: üben, üben, üben :D

MFG Toni

Der Trick ist ja gerade den Stift zu finden, der als erstes entriegelt. Dann den zweiten usw.

Wieviel Kraft du auf den Spanner geben musst hängt vom Schloss ab. Das ist reine Erfahrungssache.

Bist du sicher, dass du ein einfaches Schloss hast? Und keines wo die Stifte nicht glatt sind, sondern Hanteln, Diabolos, etc.

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