Begründung für den Wechsel in der 10. Klasse von ev. Religion zu Ethik gesucht?

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18 Antworten

ich bin zwar konfirmiert, aber unsere Familie und ich stehen der Kirche als Institution und der Religion eher ablehnend gegenüber

Da hast du doch schon deinen Grund. Ich bin auch aus dem evangelischen Religionsunterricht ausgestiegen, weil ichnicht an Gott ect glaube. Das ist ein einleuchtender Grund, warum man nicht teilnehmen möchte. Schließlich müsste man ja dann einen falschen Glauben vorheucheln. Ich habe auch den Glauben nur auf dem Papier inne. Mein Glaube ist auch ein anderer, daher darf ich mich davon abmelden.

Es ist ein Grundgesetz dir deine Religion aussuchen zu dürfen und daher kann dich auch keiner daran hindern, die Religion zu wechseln bzw an einer Religion -der du vom Glauben her nicht einmal angehörst- nicht teilzunehmen.

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Kommentar von simmiXD
15.09.2010, 15:42

Ich scheue halt ein wenig die Gegenfrage, warum ich mich dann überhaupt hab konfirmieren lassen (das war eher ein Gruppenzwang als der Glaube an Gott...)...

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Sag doch, dass du der evangelischen Kirche nicht sonderlich nahe stehst und auch andere Religionen und allgemeine ethische Grundsätze kennenlernen möchtest. Dir ist der Blickwinkel aus protestantischer Sicht auf die Werte, die für dich und unsere Gesellschaft wichtig sind, zu eingeschränkt und einseitig. Das müsste genügen.

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wähle das fach ohne angabe von gründen ab- verweigert der direktor das geh zum schulamt bzw wende dich ans kultusministerium die freuen sich immer wenn sie sowas hören!

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dann gib doch einfach an, dass du dich mit dem evangelischen Glauben nicht mehr identifizieren kannst und daher lieber Ethik belegen würdest. Wäre ja nichtmal gelogen.

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Wie schon andere unter mir bezweifle ich das das rechtens ist...es gibt hier eine gewisse religionsfreiheit (auch wenn das von mind.70% aller familien sowiso nicht beachtet wurd)also geht deine konfession niemanden etwas an...glückwunsch...ethik ist sowiso lehrreicher.. ^^

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Da einiges untergegangen ist, möchte ich abschließend noch einmal auf die Paragraphen 100 und 100a der SchG Baden-Württembergs hinweisen.

Ich denke diese Artikel fassen die ganze Diskussion einmal zusammen!

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Wie hier schon genannt wurde, brauchst du für einen Wechsel tatsächlich keine Begründung angeben.

Das bedeutet, du kannst den Wechsel sogar damit begründen "Weil heute Mittwoch ist". Selbst dann kann dir der Rektor den Wechsel nicht verwehren.

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Einfach, aber überzeugend: Weil dich Ethik mehr interessiert.

Wenn dir das noch nicht genug ist, such dir irgendwas aus dem Ethiklehrplan raus und sag, dass dich das total interessiert.

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Ehrlich?

Wenn dir keine Begründung einfällt, dann lass es eben sein. Und wenn dir Mathe zu schwer fällt, würdest du dich wahrscheinlich von diesem Fach auch abmelden, wenn es ginge, oder?

Im Leben gibts nun mal nichts umsonst. Ohne Fleiß kein Preis.

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Kommentar von CuoriValitus
15.09.2010, 15:16

äääähm...meinst du also..der fragesteller soll lieber in einem fach bleiben was ihn nicht die bohne interessiert und schlechte noten schreiben als diesem trottel von "lehrer" (was ja eigentlich nicht mal richtige lehrer sind) klar zu machen das es religionsfreiheit gibt und das ganze ihn sozusagen einen sch*dreck angeht?

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Sag du einfach du bist Atheist oder du sag du willst ein breiteres Spektrum lernen und vor Allem ein seriöseres ;)

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seid wann muß man sowas begründen ???

finde das nicht gut

ich lasse niemanden in meinen gleuben reinreden

und ich zwinge auch niemanden dazu einen glauben anzunehmen

ich würde mich weigern was dazu zu sagen

es ist deine sache und du bist niemanden rechenschaft schuldig

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Ich denke mal, es ist eine reine Formsache. Wenn du irgendetwas drauf schreibst, werden sie schon kein großes Theater drum machen.

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Bei uns reicht es wenn man sagt das man nicht mehr an gott glaubt.

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Schreib dass due in Anhänger von Nietzsche bist und mit Nietzsche Glaubst, dass Gott tod ist und zitiere dazu aus dem Zarathustra

»Sollte es denn möglich sein! Dieser alte Heilige hat in seinem Walde noch nichts davon gehört, daß Gott tot ist!«

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Kommentar von CuoriValitus
15.09.2010, 15:20

..der war gut..DH ^^

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Berufe dich auf die Religionsfreiheit und die Religionsmündigkeit.

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Warum nicht? Ich denke, dass der Rektor das verstehen wird. Sei in der Hinsicht einfach ehrlich.

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Du musst gar nichts begründen. Das würde ich dem Rektor auch so sagen. Wenn er weiter rumspinnt, dann geh zu deinen Eltern, an die Presse oder zu nem Anwalt. Ehrlich, wo gibts denn sowas? Wir leben 2010 und nicht mehr 1410.

Kommst du zufällig aus Bayern?

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Kommentar von simmiXD
15.09.2010, 15:38

nein, aus BW!

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