Begriffserklärung bei Hunden

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

WG HD/ED frei:

http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20081120165308AA9OnTA

Rote SV-Papiere (aus Google):

Sog. Rote Papiere besagen, daß die Elterntiere hohen Anforderungen gerecht werden. Vermerkt ist auch der positive Hüftgelenksdysplasie-Befund mit dem Status "a zuerkannt", der eine gesunde Hüfte dokumentiert.

Dies ist ein Rasse-Echtheitszertifikat ("Rote Papiere"). Nur ein Hund mit diesen Papieren ( DinA3 einmal gefaltet ) ist ein Deutscher Schäferhund aus der Kör- und Leistungszucht. Dies bedeutet, dass die Vorfahren dem Standard des DSH im Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V. entsprechen.

Die Welpen erfahren mit 8 Wochen die Aufnahme in das Zuchtbuch des SV und bekommen von dort ihre Ahnentafel zuerkannt. Die Welpen haben dann "rote Papiere" ( damit ist die Farbe der Ahnentafel gemeint, die nur, wenn die Auflagen für Kör- und Leistungszucht erfüllt sind, ausgestellt werden)

Also wer einen Welpen mit weißen Papieren kauft , sollte die Eltern schon kennen , und wissen warum die Körung fehlt.

WG gute Blutlinie: Hat etwas mit der Reinrassigkeit zu tun. Aus Schäferhund und Schäferhündin wird halt ein reinrassiger Schäferhund. Meistens liegt in solchen Fällen auch eine Ahnentafel vor.

Danke sehr hilfreiche Antwort.

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HD bedeutet Hüftdysplasie, das ist eine weit verbreitete Krankheit, die zwar nicht nur aber auch erblich bedingt ist. ED ist im Prinzip ähnlich, bezieht sich aber auf die Ellenbogen (vorne). Es darf nur mit HD/ED freien Hunden und Verdachtsfällen gezüchtet werden. Manche Verein lassen auch leichte Fälle (HD C ) zu, wenn mit freiem Partner verpaart wird. Aber über das alles google lieber. HD und ED freie Eltern bedeutet aber keine Garantie einen gesunden Welpen zu bekommen, da spielen noch etliche andere Faktoren eine Rolle. Rote Papiere bedeutet, daß die Mutter (Eltern) bestimmte Prüfungen z.B. Schutzhund mit Erfolg bestanden haben, also Arbeitslinien. Wenn du m ich fragst, dann laß die Finger von einem Schäferhund, da sollte man sich besser auskennen.

Deutsche Schäferhunde sind eigentlich eine gesunde Rasse. Dennoch hat die Problematik „Erbkrankheiten“ die Zucht erreicht. Hüftgelenksdysplasie (HD), die Züchter aller Großhundrassen fürchten, ist eine Entwicklungsstörung in der Ausbildung der Hüftgelenkpfanne, die sich erst im Verlauf des Wachstums ausprägt. Dies gilt auch für die seit einigen Jahren beobachtete Ellenbogendysplasie, eine anormale Entwicklung in einem bestimmten Bereich des Ellenbogengelenks.

Hunde mit HD-Beschwerden haben Schwierigkeiten beim Aufstehen und den ersten Schritten. Kennzeichnend sind ein schwankender Gang, Probleme beim Treppensteigen oder Springen. Sicher ist, dass erbliche Veranlagung für das Entstehen dieser Krankheit eine maßgebliche Rolle spielt. Von Bedeutung sind aber auch Einflüsse durch Fütterung und Haltung. Der Erblichkeitsgrad bei HD liegt wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge bei 20 bis 30 %. Medikamentöse Behandlungen mit Schmerzmitteln oder Kortison haben oft schwerwiegende Nebenwirkungen. Wirkliche Hilfe verspricht nur eine Operation.

Ellenbogendysplasie ist vermutlich ebenfalls genetisch bedingt. Während des Wachstums verbindet sich ein kleiner Knochenteil nicht mit dem restlichen Knochen. Das Resultat ist ein instabiles Ellenbogengelenk und damit verbundene Schmerzen bis hin zur Lahmheit. Auch hier hilft nur eine Operation.

Der SV hat als erster Rassehundzuchtverein bereits 1966 Initiativen zur planmäßigen Bekämpfung der HD und seit dem 2002 auch der ED ergriffen und für die Zuchtzulassung eine Röntgenkontrolle vorgeschaltet. So wurde ein Verfahren entwickelt, bei dem Züchter, Tierärzte und das Zuchtbuchamt des SV zusammenarbeiten. Zunächst werden dabei die Röntgenaufnahmen von Hunden ausgewertet, die zum Zeitpunkt der Untersuchung mindestens zwölf Monate alt waren. In der zentralen Begutachtungsstelle des SV überprüfen danach Experten die entstandenen Röntgenbilder. Je nach den Ergebnissen in den einzelnen Punkten wird ein abschließender HD- und ED-Befund ermittelt. Das Zuchtbuchamt trägt ihn in die Ahnentafeln ein. Hunde, bei denen mittlere oder schwere HD oder ED diagnostiziert wurde, dürfen zur Zucht nicht mehr eingesetzt werden.

Eine sehr gute Antwort.

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