Balkendecke dämme

Balkendecke - (Haus, bauen, Holz)

5 Antworten

Wenn Du die OSB Platten schwimmend verlegen willst, muss die Dampfsperre zwischen Holzbretter und OSB verlegt werden, damit eventuell aufsteigende Feuchtigkeit aus der Betondecke nicht ins OSB eindringen kann. Die OSB Platten koennten sich sonst woelben. Somit brauchst Du auch keine N+F , sondern normale Bretter, welche mit einen Abstand von etwa 1cm auf die Balken aufgeschraubt werden (Blindboden). Als Isolierung zwischen den Balken wuerde ich Glaswolle vorschlagen.

also eine Dampfsperre würde ich nicht verwenden sonst bleibt Feuchte die ggf von unten in diese Decke eindringt gespeichert sprich Balken verfaulen. Zur Dämmung Schüttgut verwenden dass es fertig beim Baumarkt gibt. Wenn ihr eine Dampfsperre unbedingt einbauen wollt dann müsste die unter den Balken


Kann alles so nur bestätigen. Gute Antwort.

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mit was Dämmen ? keine "Nut & Federbretter benutzen, können später "Quietschen" auf den Balken Dampfsperre, Bretter, als Dämmung Trittschall, dann OSB Platten Nute/Feder verleimen

Als Dämmmaterial würde ich Zellulose verwenden. Die kannst Du in gepressten Ballen kaufen. Musst sie dann nur auflockern und einschütten. ( Im Idealfall aufgeblasen ) Zellulosedämmstoffe können evtl. aufkommende Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben ohne ihre Dämmwirkung zu verlieren. Alternativ würde noch Hydrophobierte Glas oder Mineralwolle in frage kommen.

Auf keinen Fall eine Dampfsperre verwenden und schon gar nicht unterhalb der Balken. In diesen Aufbau gehört eine feuchtevariable Damfbremse ( Intelligente Dampfbremse )  http://www.oldenburg-zimmerei.com/Grundbegriffe,Zimmerei/Dampfsperre welche am besten unter die schwimmenden OSB-Platten verbaut werden kann, da hier keine Durchdringungen durch Nägel oder Schrauben zu befürchten sind. Die Dampfbremse muß sehr sorgfältig an den Seiten abgedichtet werden. Das Problem an deiner Konstruktion sind dann die OSB Platten. Da diese einen sehr hohen SD-Wert haben, wirken sie schon wie eine Dampfsperre. Daher kann Feuchtigkeit die in den Zwischenboden gelangt sehr schwer wieder abgeführt werden. Die Fugen der OSB-Platte zu den Außenwänden werden hier nicht reichen. 

Meine Empfehlung wäre, eine Belüftungsebene zu erstellen. Mit einer Lattung auf der Gewölbedecke ( ca. 3 - 4 cm ) und einer darauf befestigten Weichfaserplatte. Für die Belüftung können Öffnungen in der Garagendecke oder auch durch die Außenwand erstellt werden. Ist im Prinzip der gleiche Aufbau wie bei einem verblendeten Holzrahmenbau.

Natürlich kannst Du Rauhspundbretter (mit Nut und Feder ) verwenden. Diese fangen nicht an zu quietschen wenn Du sie richtig verarbeitest. Das quietschen entsteht nicht durch die Reibung der Bretter untereinander sondern durch die Reibung an anderen festen Bauteilen wie Heizungsrohre, Wände oder an den Nägeln. Wenn Du für die Befestigung der Bretter Schrauben ohne Steg, also mit durchgehendem Gewinde benutzt wird hier nichts quietschen. Hierfür gibt es spezielle Schrauben, deren Gewinde sich verjüngt. Diese ziehen trotz des durchgehenden Gewindes die Bretter fest an die Balken.

 

Zellulosedämmung? Schon mal an den Brandschutz gedacht? Darunter befindet sich eine Garage. Klassische Füllmaterialien wie Sand, Kies, Lehm oder Gipsdielen sind völlig ausreichend. Was gibt es zu dämmen? Gegen 8-10°C aus der Garage?

Den warmen Fußboden im Wohnzimmer gibt es durch Beheizung mit viel Wärmestrahlung und einem Bodenbelag, welcher die Fußwärme nicht sofort ableitet, z.B. Holz, Kork, Teppich.

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Ich habe für diesen Zweck einen ganz anderen Bodenaufbau gewählt - und die Nutzer des EG in einem großen Mehrfamilienhaus sind hoch zufrieden damit.

1. Die Holzbalkendecke über der Gewölbedecke (Kellerdecke) entfernt.

2. Schaumbeton rein, lässt sich sehr gut nivellieren.

3. Darauf Estrich auf PS-Dämmplatten.

Der ganze Aufbau muß natürlich danach austrocknen.

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