Babysitten bei schwierigen Kindern?

8 Antworten

Da müsstest du von Anfang an klar machen, dass dir nicht so auf der Nase herumgetanzt wird, wie der Mutter. Nett sein, aber bestimmt. Wenn sie nicht hören, wird eben an dem Tag Fernsehen/Smartphone/Computer gestrichen. Das Jammern muss man sich dann anhören, aber wenn du das ein paar mal so durchgezogen hast, dann merken sie schon, dass du das ernst meinst. Natürlich gewünschtes Verhalten auch verstärken. Lob aussprechen, mit den Kindern Lieblingsaktivitäten machen...

Das ist das Problem. Ich mach das ja alles genau so. Die Eltern haben ihnen auch alles gestrichen. Es dürfen keine Freunde mehr kommen usw. Aber es ist ihnen egal, sie machen was sie wollen. Egal welche Konsequenzen das hat.

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@juliadancer

Tja dann sollte man mit positiver Verstärkung arbeiten. Anstatt alles wegzunehmen, können sie sich (zum Beispiel mit einem Punktesystem) ihre Privilegien wieder erarbeiten, oder Belohnungen verdienen. Wenn man es wie ein Spiel macht, reagieren sie auch eher darauf

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@CAPTAlN

Auch schon gemacht. Die Eltern verbieten ihnen das ganze ja. Ich versuch auch mit ihnen zu reden usw, da sie ja eigentlich immer von opairs betreut werden ist das vllt auch ein Grund. Aber es hilft wirklich nichts!

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@juliadancer

Scheint, als wären die Eltern total überfordert. Das gehört wohl in professionelle Hände. An deiner Stelle würde ich die Finger davon lassen

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Wenns dir keinen Spaß (mehr) macht und du nicht aufs Geld angewiesen bist kündige einfach würde micht nicht von solchen halbstarken rumschubsen lassen und wenn du ihnen dann mal bescheid sagst kommen 100% die Eltern an ,lass dich nicht auf so n Spiel ein

Ich hab jetzt mein erstes Jahr als Erzieher-Azubine hinter mir und weiß mittlerweile, wie man mit den Kindern umgeht. Dass du dir da unsicher bist, ist völlig normal. Ich würde entweder mal mit den Eltern reden oder eben "neue Kinder" suchen..

Grundschullehramt in Rostock/ Lichtenhagen?

Moin zusammen,

Ich überlege Grundschullehramt zu studieren. Am Liebsten wäre es mir im Norden zu bleiben. Da ich sehr gerne an einer Volluni studieren würde und in HH und Lüneburg sich nur Grundschullehramt mit Lehramt für Real/ Hauptschule verknüpfen lässt, bleibt mir eigentlich nur Rostock. Bis vor kurzen hab ich mich auch darauf gefreut in Rostock zu studieren, ist ja schließlich ne schöne, alte Hansestadt mit nem schönen Univiertel (Ulmenstraße, etc.). Jetzt habe ich aber von einer Bekannten gehört, dass der Grundschulpädagogikteil der Uni sich in Lichtenhagen befindet und es dementsprechend schlau wäre, um sich das tägliche Gefahre zu ersparen, auch dort in das Studentenwohnheim zu ziehen. Diese Nachricht hat mich ein wenig erschreckt... Ich komme selbst vom Land und hab mich schon riesig auf das "Stadtleben", am liebsten im linken Szeneviertel (wenn es das in Rostock überhaupt gibt) gefreut. So weit liegt 1992 ja auch nicht in der Vergangenheit...

Nun meine Frage an alle Lehramtsstudierende in Rostock/Lichtenhagen: Befinden sich alle Gebäude zum Grundschullehramt wirklich in Lichtenhagen? Mir kommt das so absurd vor... Und hat sich das Klientel seit 1992 maßgeblich verändert? Bzw. gibt es dort vielleicht ansässige Jusos-Ortsgruppen, die Antifa oder etwas anderes derart?

Wenn ich jetzt einen Lichtenhagener mit meinen Befürchtungen verletzt habe, so tut es mir Leid - beweist mir das Gegenteil!

Ich freue mich über jede Antwort!

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Babysitten: Kinder wollen nicht schlafen, weinen und schreien?

Hallo zusammen, ich habe folgendes Problem:

Und zwar arbeite ich seit kurzem als Babysitter in einer Familie mit zwei Kindern. Es sind beides Jungs, der eine 2 und der andere 4. Bisher waren sie immer total begeistert von mir und haben sich immer auf mich gefreut. Das war alles, als ich die Kinder noch kennengelernt habe. Ich musste sie nicht (zumindest nicht alleine) ins Bett bringen, die Mutter ist erst dann gegangen, wenn sie zumindest schon ruhig im Bett lagen.

Heute habe ich dann zum ersten Mal ohne die Mutter auf sie aufgepasst. Die beiden war völlig überdreht als ich kam, was sich dann aber schnell legte. Ich habe sie dann beschäftigt, sie schienen aber nicht müde wollen zu werden. Ihre Mutter hatte nich auch gewarnt: Wenn sie erst gegen 8 Uhr müde würden, dann sei das eben so. Liegt daran, dass es so hell ist. Dan gehen sie eben erst um 8 Uhr ins Bett. Um kurz vor 8 waren sie dann so weit, dass ich ihre Zähne putzen konnte, sie umziehen etc

Aber dann ging es wieder von vorne los. Irgendwann ging der Ältere dann freiwillig ins Bett, und auch der Kleine war schon müde. Mit dem großen bin ich dann ins Zimmer gegangen und habe schon mit dem Abendritual begonnen, in der Hoffnung, der jüngere würde bald auch kommen. Dem war nicht so. Gegen halb 9 habe ich ihn verzweifelt vom Sofa gehoben, und ins Bett getragen. Der wollte aber noch sein Puzzel fertig machen, hat angefangen zu weinen, und nach seiner Mutter zu schreien. Er hat dann auch nach mir getreten, wenn ich näher kam, und wollte sich einfach nicht beruhigen lassen. Dem Großen war das erstaunlicherweise recht egal. Ich haben den Jüngeren dann einfach im Bett gelassen, mich zum Großen gelegt und gewartet. Der schlief dann nach wenigen Minuten problemlos ein, und ich habe den Raum verlassen. Irgendwann schlief dann auch der Kleine endlich ein.

Ich habe allgemein auch das Gefühl, dass die Kinder mich nicht als Autorität wahrnehmen. Ein Nein wird nicht akzeptiert, und notfalls werden sie auch handgreiflich. Mit dem Kopf durch die Wand eben. Als dann beide auf mich eingeredet haben (der eine ist wild in der Küche herumgeklettert, der andere schlug mit einem geklauten Löffel auf alles ein), war ich total überfordert. Laut werden wollte ich nicht, aber der ruhige Weg klappte auch nicht. Erst als dann ein Löffel kaputt auf dem Boden lag, haben sie ihr Handeln hinterfragt.

Allgemein muss der Jüngere immer seinen Willen durchsetzten. Er kann nicht verlieren, macht was er will, und lässt sich nichts verbieten. Jede Maßnahme, eine eskalierende Situation zu entschärfen, endete bisher mit einem Tränenausbruch seinerseits.

Jetzt bin ich total verunsichert. Ich möchte keinen schlechten Eindruck bei der Familie machen, und die Kinder zufriedenstellen. Was soll ich das nächste Mal machen, dass ich vielleicht nicht gleich zu so radikalen Mitteln greifen muss (Kind einfach ins Bett schleppen und dann ignorieren, etc)?

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