Aussagen über Molekülstruktur durch VSEPR?

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3 Antworten

Schreibe einfach die Lewis-Struktur auf, dann wird das Zentralatom offensichtlich. Die Bindungspartner (Atome) um das Zentralatom nehmen immer die Position ein , die sie von den Nachbarn am Weitesten weghält. Ein freies Elektronenpaar am Zentralatom wirkt wie ein Bindungspartner, das heißt es entsteht eine hypothetische räumliche Struktur mit dem Zentralatom in der Mitte und den Bindungspartners und den Elektronenpaaren (die Bindungspartner simulieren) in den Ecken.

Wenn man bei diesen Strukturen schaut wo die "echten" Bindungspartner (Atome) bleiben hat man die tatsächliche Molekülstruktur.

H2CO hat 3 Bindungspartner und kein freies Elektronenpaar am C-Zentralatom. Das heißt, die Bindungspartner zeigen in die Ecken eines Dreiecks - trigonal planar.

CO2: oder O=C=O  hat nur 2 Bindungspartner ist also linear.

H2O oder H-O-H (wobei man am O noch 2 freie Elektronenpaare anzeichnen müsste) ist tetraedrisch aufgebaut (O in der Mitte und die beiden Bindungspartner und die 2 Elektronenpaare in den Ecken eines Tetraeders. Dadurch ist das H-O-H gewinkelt.  

Usw.. Hier eigentlich recht anschaulich erklärt: https://de.wikipedia.org/wiki/VSEPR-Modell

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Beim VSEPR-Modell musst du die nicht bindenden und bindenden Elektronenpaare ja so ausrichten, dass sie den Maximalen Abstand haben.

Beim Formaldehyd ist da ein trigonal planares Molekül die einzige Möglichkeit. Du kannst dir das gut selber vorstellen, wenn du drei Ballons aufbläst. Wenn du die mit ihren Mundstücken zusammenklebst, nehmen sie automatisch die "angenehmste" Form ein.

http://m5.paperblog.com/i/38/386279/balloon-representations-of-vsepr-shapes-L-dgxHdD.jpeg

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Planar meine ich zum H2Co Molekül

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