Atmosphäre in Sonnenaufgang in Venedig (Gedicht)?

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In dem Gedicht „Sonnenaufgang in Venedig“ von Stefan Zweig wächst dem
Leser die Zeit in Form einer einzigartigen Dynamik des Lichtes
entgegen. Dass dieses Wachsen zum sichtbaren Ereignis wird, verdankt
sich allerdings nicht der reinen Bildlichkeit, wenn das Gedicht auch mit
der Überschrift die Kulisse vorgibt, in die sich Kanäle, Lagunen und
Dachansichten der ewigen Stadt widerstandslos fügen. Es ist
also nicht allein oder zuerst das Auge, das diesen Triumph des Lichtes
wahrnimmt. Noch bevor der Blick sich auf das erste Flackern richtet, hören wir: erwachende Glocken.
Es ist der Klang, der den Raum öffnet und das Tableau einer Stadt aus
der Vogelperspektive ins Dreidimensionale öffnet: Das Glockengeläut
dringt ins Ohr durch einen dem metrischen Empfinden nach forteilenden
Rhythmus, dessen Doppelsenkungen stellenweise auf einfache verkürzt
erscheinen; ein Kunstgriff, der jenen charakteristischen Zusammenklang
von Glocken abbildet, deren Läutefrequenzen sich zu einem Rhythmus mit
ständig wechselndem Schwerpunkt überlagern.  

Das Erwachen der Stadt ist in Wirklichkeit das Erwachen des Lichts,
lediglich die Glöckner bevölkern die Szene, aber unsichtbar, hier leben
nur Klang und Licht.

Das Zusammenspiel dieser beiden Sinneseindrücke setzt im piano ein,
um sich über ein allmähliches crescendo bis hin zur Hymne der letzten
Strophe zu steigern. Da diese Steigerung sowohl auf semantischer als
auch auf lautlicher Ebene durchgeführt wird – vom matten Flackern über das flutende Dämmern bis hin zur berstenden, stürzenden, fressenden
Eigenschaft des Lichts – gibt es nahezu keinen Ansatzpunkt, von dem aus
die perfekte Harmonie von Form und Inhalt in diesem Gedicht zu
widerlegen wäre.

Danke! :)

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Bitte Bewertet meine Gedichtsanalyse!

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und hier meine analyse ! : Einleitungssatz : In dem Gedicht ,,Großstadt-Lärm'' von Ludwig Jacobowski geht es um ein lyrisches Ich, dass vom Lande in die Großstadt gezogen ist und sich nicht wohl fühlt und sich nach der Landschaft sehnt.

Das Gedicht hat vier Strophen mit jeweils vier Versen. Das Metrum ist ein vierhebiger Jambus mit einer weiblichen Kadenz. Lduwig Jacobowski schrieb das Gedicht im Kreuzreim. In der ersten Strophe denkt das lyrische Ich an eine frühere und bessere Zeit in einer Ackerlandschaft wo es sich wohl gefühlt hatte, dies erkennt man an besonders an Zeile eins: ,, Wo bist du, stilles Ackerland'' Man erkennt deutlich das sich das lyrische Ich an die das Leben im Lande sehnt. In der zweiten Strophe erzählt das lyrichsche Ich von seinem Optischen Eindruck von der Landschaft bei Nacht. An Zeile acht :,,ein Hauch von Dampf und Silberspuren.'' erkennt man, dass der Mond dort so hell scheinen muss, dass es so aussehen würde als wenn es Silber regnen würde. Dies ist eine Metapher. In der dritten Strophe erzählt das lyrische Ich von der Großstadt in der es sich befindet. Es fühlt sich unwohl neben den riesiegen Gebäuden, dies erkennt man an Zeile zehn:,,die droh'n, auf mich herabzufallen.'' Außerdem kritisiert das lyrichsche Ich in Zeile zwölf die Bewohner der Großstadt die sich in durchlärmten Hallen betrinken. In der vierten Strophe erzählt das lyrische Ich in Zeile eins und zwei von derm Lärm der in der Großstadt herrscht. In der dritten Zeile ist nun der Höhepunkt des Gedichtes, wo das lyrische Ich sich wünscht wieder auf dem Land zu leben und aus seinem sogenannten ,,Gefängnis'' in der Großstadt befreit wird. Dies erkennt man an Zeile 16 : ,,hol den Gefangenen nach Hause.'' Die Aussage des Gedichtes ist, dass es Menschen gibt die ihre geliebte Heimat im Lande verlassen mussten und in die Großstadt gezogen sind und sich dort nicht einleben können. Ich persönlich finde das Gedicht sehr realitäts gemäß, da ich selbst mal aus meiner geliebten ländlichen Heimat verabschieden musste und mich nie in meinem neuen Wohnort,einer Großstadt, einleben konnte.

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