Asbest im Fußbodenbelag, Cushion Vinyl - Erkennung Anhand von Fotos möglich?

7 Antworten

Rein optisch denke ich eher "Nein". Unterseite und Aufbau ist nicht richtig zu erkennen. Aber die Oberseite. So einen habe ich noch nie ausgebaut. Aber eine Analyse gibt Sicherheit und ist die einzige Möglichkeit, dass mit Sicherheit zu sagen.

Die Firma kommt bestimmt und nimmt ne Probe. Ist ja auch ein Auftrag ;)

Kannst du aber auch selbst: Mundschutz PS3-Maske ist das Minimum! Mach ein Stück nass. Nimm ein Cutter-Messer und schneide ein Stückchen heraus. Wenige cm reichen. Packe das in einen Klarsichtbeutel. Noch mal in einen Gefrierbeutel (zukleben oder mit Zipper,). Auf den äußeren schreibst du " Beprobung auf Asbest". Umschlag außen mit "Vorsicht Probe" kennzeichnen. So rieselt nichts auf einen Schreibtisch beim Öffnen.....

nach dem ersten Eintüten nimmst du Panzertape und klebst die Stelle ab. Wisch-und-Weg nass machen, Bereich feucht Nachwischen und direkt raus in den Müll damit. Raum lüften. Und das wars. Wenn du das vorher nass machst, kann eigendlichen nichts freigesetzt werden. Du reißt ja nich groß rum. Nimm im Cutter ne neue Klinge.

Hallo Hansasagt,

Cushion Vinyl hat an der Unterseite eine bis 2 mm dicke Asbestpappe, fühlt sich an wie dickes Papier. Dieser Bodenbelag wird fest mit den Untergrund verklebt, an hand deine Bilder ist nicht so richtig zu erkennen ob es diese Pappe gib, es sieht so aus, kann aber auch noch die klebverbindung sein. Wenn ja hast du schon ein Problem mit eine ordentliche Faserfreisetzung und ist das Kind eh schon im Brunnen gefallen. Am besten nimmst du eine kleine Probe, luftdicht verpacken, Beschreibung dazu und schickst es in ein Labor wo es auf Asbest analysiert wird. So eine Analyse kann bis zu 75,00€ kosten, je nachdem welches Labor es anbietet. Wenn es Asbesthaltig sein sollte wurd ich eine Sofortmaßnahme empfehlen. Eine Kontrollmessung, damit du weißt ob eine Faserfreisetzung stattgefunden hat. Da kann ich dir gerne ein Labor empfehlen. Nur tue mir ein Gefallen und reiße es zwischenzeitlich nicht selber raus ohne zu wissen ob es asbesthaltig ist oder nicht. Spart eine Menge ärger. Mal eine andere Frage, hat der Verkäufer euch da drauf hingewiesen das sich Asbest im Haus befindet??? MfG fishing

Hi, keine Sorge, ich reiße das nicht selber raus. Das ist mir zu gefährlich. Insgesamt scheint der Belag auf Pressspanplatten geklebt worden zu sein, evtl. ist das hilfreich bei einer Entfernung, so dass man die kompletten Pressspanplatten einfach entfernt ohne großartig Kleber oder Belag zu beschädigen. Der Belag sieht genauso aus wie auf den Fotos, Kleberreste sind auf den Fotos nicht zu sehen, man sieht ja deutlich zwei Schichten, genauso wurde es wahrscheinlich auch aufgeklebt. Ist ein großer Mist, falls es wirklich Asbest ist, denn das Zimmer wird ständig genutzt, deshalb würde ich das auch sofort entfernen lassen, auch wenn da noch eine Lage PVC und eine Lage Teppich drüber ist.

Ich habe ehrlich gesagt etwas Schiss davon ein Stück abzuschneiden, hier in Bonn gibt es eine Firma, die auch Asbestsanierungen macht. Ob ich da mal anrufen soll und die vielleicht vorbeikommen und eine Probe nehmen? Kostet wahrscheinlich dann etwas mehr, aber dafür muss ich nicht mehr direkt mit dem Zeug in Kontakt kommen.

Zu deiner letzten Frage, nein, der Verkäufer hat uns nicht auf Asbest hingewiesen, außer auf die Eternit-Dächer des Anbaus. Mittlerweile habe ich aber festgestellt, dass zwei Fensterbänke auf jeden Fall mit Asbest sind und anscheinend auch der Fußboden. Echt ärgerlich...

Danke und Gruß Daniel

0

Hallo,

ich stehe jetzt vor dem exakt gleichen Problem mit diesem Bodenbelag, habe anhand deiner Bilder genau den gleichen Boden verbaut und deshalb ein Stückchen zur Analyse gesendet. Was ist bei dir rausgekommen, asbesthaltig oder nicht?

gruss,

herm

Mist, das mit dem Anhängen der Fotos hat nicht geklappt, so noch einmal:

 - (Fussboden, Asbest, PVC)  - (Fussboden, Asbest, PVC)  - (Fussboden, Asbest, PVC)

Hab'se weggeschickt. Ergebnis: Asbest. Lasse es jetzt fachmännisch entfernen.

Was möchtest Du wissen?