Arthrose beim Pferd, was tun?

3 Antworten

Also in eine Box würde ich sie auf keinen Fall stellen. Gerade Bewegung ist bei Arthrose ein sehr wichtiger Punkt!
Dazu kannst du hier einiges lesen: https://www.lenina01.at/pferde-arthrose-hilfe/

Man kann natürlich einiges gegen die Schmerzen probieren, vieles davon zeigt aber leider oft keine Wirkung. Vom Gefühl her, heißt es sich durchprobieren, bei einem Hilft es beim anderen nicht.

Hier hast du auch noch eine schöne Zusammenfassung, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt:

https://www.hippovital.at/2015/12/09/diagnose-arthrose-wie-f%C3%A4ngt-es-an-wie-geht-es-weiter-teil-2-empfehlenswerte-therapeutische-begleitma%C3%9Fnahmen-leben-mit-der-diagnose/

In eine Box würde ich die Stute auch keinesfalls stellen. Denn Beweungseinschränkung ist noch viel schlimmer als nasskaltes Wetter für Arthrosen! Und das Gehen in kleinsten Kreisen, wie die Pferde es in der Box machen, ist eh grunsätzlich Gift für die Vorderbeine.

Wie ist der Offenstall denn organisiert? Hat sie Bewegungsanreize oder steht sie da eventuell auch zu viel, weil alles, wo sie hin geht (Heuraufe, Tränke, ...) nah beisammen ist? Vielleicht kann man da ein bisschen nachhelfen, indem man die Pferde zwingt, immer in Bewegung zu bleiben, wofür ihr Bewegungsapparat ja ausgelegt ist.

Das mit der Wärme ist durchaus schwer, doch kann man im Offenstall auch Karpalgelenkschoner anziehen, was ihr sicher helfen würde. Du kannst vor einem lösenden Spaziergang das Gelenk mit einem Fön vorwärmen, dass sie besser los laufen möchte. Dann langsam in ihrem Tempo mit ihr durch die Landschaft gehen, das tut ihr sicher gut.

Und es gibt Futterzusätze, die den Stoffwechsel anregen, selbst wieder Gelenkschmiere zu bilden. In den meisten Fällen bessert sich das Bewegungsbild innerhalb von 2 Monaten und man kann das Zeug sogar irgendwann wieder absetzen. Sowas habe ich meinem Spater etwa ein Jahr lang gegeben und ihn auch in den Offenstall umgestellt. Beides hat bewirkt, dass er vom "ich kann nicht laufen"-Steiftier zu einem bewegungsfreudigen und geschmeidigen Pferd wurde. Gut, der Spat sitzt bei ihm "günstig", aber man sah es im Bewegungsbild deutlich und nach der Nacht konnte er wirklich keinen Schritt laufen. Wenn der Hufbearbeiter kam, musste ich ihn vorher führen und dann noch longieren, damit er überhaupt die Hinterhufe vom Boden weg gebracht hat und dann musste man noch viele Pausen machen. Das ist nun kein Thema mehr. Sowas würde ich an Deiner Stelle versuchen. Ingwer kann ja nur akute Entzündungen ein bisschen hemmen, schmiert aber das Gelenk nicht. Schmerzmittel genauso.

Hey, erstmal vielen Dank für deine Antwort...

Vorab vielleich schon mal soviel, Ihr geht es wieder viel viel besser :-) Der Tierarzt war da und hat ihr noch mal eine Spritze mit hoch dosierter Hyaluronsäure verabreicht, und zusätzlich ist das Wetter ein wenig wärmer geworden. Sie läuft jetzt wieder fast "normal" also so normal wie sie halt gehen kann :-) durch die exreme verkapselung bzw. verhärtung ist sie stark vorbiegig und hat sich mittlerweile einen etwas komischen Gang angewöhnt.

So nun zu deiner Frage, im Offenstall ist zwar alles nah bei einander, aber das Pferdchen ist trotz der akuten Lahmheit viel auf der Weide unterwegs, sie läuft trotz lahmheit sehr viel zwar langsam und mt vielen Pausen aber sie kommt schon viel rum.

Spazieren gehen wir eigentlich recht oft sofern Sie nicht komplett lahm geht und das Wetter mitspielt, reiten ist ja so leider nicht mehr möglich...

Was genau fütterst du denn? Mit welchen Mittelchen hast du Erfahrung?

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