ARIER? Groß, Blond und Blauäugig? Idelalvorstellung? Wie konnt Hitler das vertreten?

8 Antworten

Da gibt es ein gutes Sprichtwort: Wasser predigen und Wein saufen.

Guck doch mal wie heute manche Politiker drauf sind. Als Beispiel die Grünen. Die setzten sich offen für den Umweltschutz ein. Die Leute sollen weniger Auto fahren lassen und mehr Fahrrad oder ähnliches. Aber es gab schon Berichte, wonach einige Politiker der Grünen schon für extreme Kurzstrecken (teilweise unter 1km) mit der Fahrbereitschaft (also mit Chauffeur) zurückgelegt haben. Und wenn die Reporter sie darauf ansprachen, dann wurden sie ausfallend.

Ach so, und um zu Hitler zurückzukommen: viele der bekannten Nazis waren alles andere als arisch. So wie z.B. Göring, Goebbels, Röhm, etc.

Ich kann doch auf rothaarige oder blonde stehen,ohne es selbst zu sein? Und gerade das was man selbst nicht ist,oder nicht kann,nach dem kann man sich doch sehnen,es verherrlichen oder überhöhen? Das ist überhaupt nicht untypisch.Dazu musst Du einfach wissen,das die "nordische Rasse",überhaupt die nordische Mythologie einen sehr starken Reiz auf die führenden Personen,vor allem in der sich entwickelnden NS_Ideologie ausübte.Ja,tatsächlich waren die NS-Größen kein Vorbild.Hering,Hering so fett wie der Göring.^^ Oder Himmler ,der war magersüchtig.Und Hitler selbst entsprach eher einem slawischen Typus,in Größe ,Statur .Beste Grüße

Das Erscheinen der Arier: um 1500 v. u. Z. — ein hellhäutiger Volksstamm aus Zentralasien.

In einer Inschrift bezeichnet sich Darius der Große selbst als ein "Perser, eines Persers Sohn, ein Arier, arischer Same" (F. H. Weißbach, Die Keilinschriften am Grabe des Darius Hystaspis, Leipzig 1911, S. 25).

Darius behauptet somit, aus dem gleichen Königsgeschlecht zu stammen wie Cyrus der Große.

Adolf Hitler betrachtete sich als den "von Gott gesandten Führer". Möglicherweise wollte er auf einer Stufe stehen mit so berühmten Persönlichkeiten wie Darius und Cyrus der Große, sowie mit Jesus Christus.

In dem Buch "Der Mythus des 20. Jahrhunderts" von Rosenberg, wurde versucht,zu beweisen, daß Jesus Christus kein Jude, sondern ein blonder Arier war.

Zu Beginn der Verfolgung deutscher Juden durch Hitler wurden nationalsozialistische Gesetze erlassen, nach denen Ehen zwischen "Ariern" und Juden verboten waren.

Hitler hielt die Juden und auch die Russen für eine minderwertige Rasse.

Warum?

Das pseudowissenschaftliche Werk "Versuch über die Ungleichheit der Menschenrassen" von Joseph de Gobineau, einem französischen Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, legte das Fundament. 

Darin unterteilte Gobineau die Menschheit in absteigender Rangordnung in drei getrennte Rassen: Weiße, Gelbe und Schwarze. Er behauptete, die einzigartigen Eigenschaften jeder Rasse lägen im Blut und somit würde jede Kreuzung durch Mischehen zur Degeneration und zum Verlust der höherstehenden Eigenschaften führen.

Nach Gobineaus Auffassung gab es einst eine reine Rasse weißer, hochgewachsener, blonder, blauäugiger Menschen, die er Arier nannte. Die Arier, so folgerte er, hätten die Zivilisation und das Sanskrit nach Indien gebracht, und sie hätten auch die Kulturen des alten Griechenland und des alten Rom begründet. 

Doch durch Mischehen mit den minderwertigen Einheimischen seien diese einst ruhmreichen Kulturen zusammen mit dem Genie und den guten Eigenschaften der arischen Rasse untergegangen. Gobineau behauptete, die Völker, die den reinen Ariern noch am nächsten stünden, seien in Nordeuropa zu finden, nämlich unter den nordischen und im erweiterten Sinne auch unter den germanischen Völkern.

Der Engländer Houston Stewart Chamberlain war von den Ideen Gobineaus so angetan, daß er in Deutschland Wohnsitz nahm und die Meinung verfocht, nur durch die Deutschen bestünde Hoffnung, die Reinheit der arischen Rasse zu bewahren. Es versteht sich von selbst, daß die Werke Chamberlains in Deutschland von vielen gelesen wurden, was schlimme Folgen nach sich zog.

kein schlechter Beitrag, es fehlt der Hinweis, dass Hilter mit den "Werken " Gobineaus und Chamberlains in seine Wiene Zeit Kennntis bekam, ein einem dubiosen Zirkel.

Und dort enstand, was man auch heute in unserer Gesellschaft , im Arbeitsleben, beobachten kann: Ein Facharbeiter glaubt sich einem normalen Arbeiter überlegenm dieser einem Hilfsarbeiter und Tagelöner, und dieser denen, die an den Eckem rumlungern und von dubiosen Geschäftemachern eingesammelt werden. und am Ende der Kette steht "der Jude" wie es bei Gobineau hieß .

und da Hilter in seiner Wiener Zeit (Männerasyl) ziemlich am unteren Ende dessen stand, was als Gesellschaft bezeichnert wurde, griff er nach dem Strohhalm , das es noch Menschen gibt, die unter seiner gesellschaftlichen Stellung standen.


Falsch ist, dass Gobineau gelesen wrde, ja noch nicht einmal das Buch Hitlers. So etwas las man nicht


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@14lj51

Eine interessante Ergänzung ... Danke dafür ...

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