ARGE Stellenangebot - Fahrtzeit von 2,5 Std. insgesamt oder pro Fahrt

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Nein, das musst du nicht. Den genauen Worlaut findest du in "gesetze im internet" vom Bundesministerium für Jusitiz, den ich Dir im Kommentar dann anhänge

Muß ein ALG II Empfänger wirklich jede Arbeit annehmen? > siehe antwort: elenore

Der Arbeitsweg ist zumutbar, wenn er gem. § 121 Abs. 4 SGB III bei einer Arbeitszeit von mehr als 6 Stunden täglich unter 2,5 Std. beträgt. Ferner ist er zumutbar, wenn er bei einer täglichen Arbeitszeit von unter 6 Stunden nicht länger als 2 Stunden beträgt.

http://tinyurl.com/nekpxp (gesetze im internet.de) Wenn der Link sich nicht öffnet, dann kopier ihn und füge ihn in die Adresszeile ein.

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@Siam1

§ 121 Zumutbare Beschäftigungen (1) Einem Arbeitslosen sind alle seiner Arbeitsfähigkeit entsprechenden Beschäftigungen zumutbar, soweit allgemeine oder personenbezogene Gründe der Zumutbarkeit einer Beschäftigung nicht entgegenstehen. (2) Aus allgemeinen Gründen ist eine Beschäftigung einem Arbeitslosen insbesondere nicht zumutbar, wenn die Beschäftigung gegen gesetzliche, tarifliche oder in Betriebsvereinbarungen festgelegte Bestimmungen über Arbeitsbedingungen oder gegen Bestimmungen des Arbeitsschutzes verstößt. (3) Aus personenbezogenen Gründen ist eine Beschäftigung einem Arbeitslosen insbesondere nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Arbeitsentgelt erheblich niedriger ist als das der Bemessung des Arbeitslosengeldes zugrunde liegende Arbeitsentgelt. In den ersten drei Monaten der Arbeitslosigkeit ist eine Minderung um mehr als 20 Prozent und in den folgenden drei Monaten um mehr als 30 Prozent dieses Arbeitsentgelts nicht zumutbar. Vom siebten Monat der Arbeitslosigkeit an ist dem Arbeitslosen eine Beschäftigung nur dann nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Nettoeinkommen unter Berücksichtigung der mit der Beschäftigung zusammenhängenden Aufwendungen niedriger ist als das Arbeitslosengeld.

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@Siam1

(4) Aus personenbezogenen Gründen ist einem Arbeitslosen eine Beschäftigung auch nicht zumutbar, wenn die täglichen Pendelzeiten zwischen seiner Wohnung und der Arbeitsstätte im Vergleich zur Arbeitszeit unverhältnismäßig lang sind. Als unverhältnismäßig lang sind im Regelfall Pendelzeiten von insgesamt mehr als zweieinhalb Stunden bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden und Pendelzeiten von mehr als zwei Stunden bei einer Arbeitszeit von sechs Stunden und weniger anzusehen. Sind in einer Region unter vergleichbaren Arbeitnehmern längere Pendelzeiten üblich, bilden diese den Maßstab. Ein Umzug zur Aufnahme einer Beschäftigung außerhalb des zumutbaren Pendelbereichs ist einem Arbeitslosen zumutbar, wenn nicht zu erwarten ist, dass der Arbeitslose innerhalb der ersten drei Monate der Arbeitslosigkeit eine Beschäftigung innerhalb des zumutbaren Pendelbereichs aufnehmen wird. Vom vierten Monat der Arbeitslosigkeit an ist einem Arbeitslosen ein Umzug zur Aufnahme einer Beschäftigung außerhalb des zumutbaren Pendelbereichs in der Regel zumutbar. Die Sätze 4 und 5 sind nicht anzuwenden, wenn dem Umzug ein wichtiger Grund entgegensteht. Ein wichtiger Grund kann sich insbesondere aus familiären Bindungen ergeben.

http://tinyurl.com/nekpxp

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Als zumutbar gelten 2 Stunden pro einfache Fahrt. Schick eine Bewerbung, warte, ob du genommen wirst. Wirst du abgelehnt, hat es sich erledigt. Obwohl ich sonst gegen solche Tipps bin: Solltest du zum Gespräch eingeladen werden, dann zögerlich fragen, wie denn Verspätungen gehandhabt werden... da du ja mit der bahn kommst und 4x umsteigen musst, sidn häufigere Verspätungen vorprogrammiert. Das wird dem Personaler schon reichen, dich nicht zu nehmen.

4 Stunden insgesamt sind in der Regel unzumutbar.

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@VirtualSelf

@Dea2010, nach Deiner Rechnung würde das bedeuten, dass man bei einer Teilzeitbeschäftigung von 3 h plus 4 h unterwegs, täglich 7 h " Arbeitsaufwand " hätte. Falsch. Das steht in keiner Relation mehr. Hier (i.d.R) ist mit 2 h Schluss. Mehr als 2 h sind nicht zumutbar.

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2,5 Stunden Arbeitsweg pro einfache Fahrt sind unzumutbar, weshalb du die Arbeit mit Bezug darauf ablehnen kannst und vor jedem Gericht recht bekommen wirst.

PS: Bewerben musst du dich dennoch, denn es könnte ja sein, das der Arbeitgeber eine Lösung für das Problem anbieten kann (Shuttleservice, etc.). Erst wenn der AG nicht mitspielt, brauchst du nicht ran.

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Agentur für Arbeit verklagen?

Ist es möglich die Agentur für Arbeit zu wegen Datenmissbrauchs und Verletzung der Privatsphäre zu verklagen?

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1. bei den Stadtwerken (welche ICH zahle und nicht von der ARGE überwiesen wird), hinterfragt was ich an Rückzahlungen nach einer Jahresabrechnung erhalte! Sprich, sie haben mit meiner Kunden-Nr. meine privaten Daten abgefragt.

2. mit privaten Arbeitsvermittlern (Zeitarbeits-Firmen) meine Daten ausgetauscht. Sie haben mir ein Stellenangebot geschickt, was nicht verwerflich ist, doch schrieb genau am selben Tag darauf mir eine private Arbeitsvermittlung einen Brief, genau auf diese Stelle mit dem Vermerk „Wie wir erfahren haben, erhielten Sie von der Agentur für Arbeit einen Vermittlungsvorschlag“

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Vielen Dank

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