Anwalt in Italien Betrug?
Mein Vater ist 74 und hat von der Bank vor 7 Jahren Aktien von einer Bank gekauft für 50.000 eine war ca 25 Euro wert. Also der Berater wusste das die Bank Aktie rintergen wird hat sie meinen Vater trotzdem verkauft in unwissend das er wusste das er in Aktien investiert. Mein Vater dann zum Anwalt da war eine Aktie statt 25 Euro nur 1 Euro wert. Mein Vater hat dann angeblich ne Sammelklage gemacht weil mehrere betroffen waren. Ich glaube der Anwalt ist ein Betrüger mein Vater kennt sich mit Papierkram nicht so gut aus. Jetzt hat er nur noch 92 Aktien. Ich glaube der Anwalt hat ihn beklaut weil wo sind die hin er wird seit Jahren vertröstet das die noch kämpfen er will regelmäßig Geld von mein Vater. Was kann man tun ich kann kein italienisch und will mein Vater helfen. Er glaubt das es seine Richtigkeit hat aber wo sind die Aktien alle hin sie würden wahrscheinlich unwissend mit mein Vater seiner Unterschrift Transvestiert. Bitte um rat
2 Antworten
Finde erstmal heraus, ob das überhaupt nach italienischem recht strafbar war. Aktien können fallen, auch stark, möglicherweise fällt das unter persönliches Risiko. Nachzuweisen, dass der Berater wusste, dass die Aktie fallen wird, könnte auch schwierig werden. Schlecht in seinem Job sein ist in aller Regel nicht strafbar.
Finde den Namen der Bank heraus und schau, ob du zu der sammelklage irgendwas online findest. Wirf auch den Namen des Anwalts in Google. Die meisten Browser übersetzen dir italienisch in deutsch.
Frag, ob du dir die Unterlagen deines Vaters zu der Klage anschauen darfst. Google Lens hilft dir bei der Übersetzung. Vielleicht sagt dir das auch etwas darüber, was mit den Aktien passiert ist. Sie können zum Beispiel bezahlung des Anwalts gewesen sein.
Hat italien sowas wie Aufklärungspflicht und ne Verbraucherschutzzentrale? Ich bin mir relativ sicher, das spielt sich in Italien ab. Das Konzept der sammelklage ist in Deutschland mWn noch keine 7 Jahre alt. Und der Anwalt kommuniziert anscheinend auf italienisch.
So weit richtig mit den Pflichten. Woher will der Berater wissen, dass die Aktie abstürzt? Wenn ja dann würde er Short auf diese investieren und nicht an alte Leute verkaufen.
ich dachte erst mal bei der deutschen Verbraucherzentrale nachfragen, vielleicht wissen die ja besser bescheid. erst mal nachhören kostet da nichts, außer etwas Zeit und die Mühe, den Laden zu finden
Hm ja, ist einen Versuch wert. Worst case ist, sie sehen sich international nicht zuständig und schicken einen weg, aber vielleicht haben sie nen Tipp, was man da tun kann.
Abgesehen davon, dass man nicht sein ganzen Vermoegenin eine einzelne Aktie inevestiert, woher haette denn der Bankberater wissen sollen, dass der Aktienkurs faellt? Was mit den fehlenden Aktien passiert ist, laesst sich anhand der Depotauszuege leicht feststellen.
Das ist so weit richtig. Aber es gibt so was wie Aufklärungspflichten Das Problem ist eben leider immer die Beweisbarkeit.
Dein Vater sollte mal mit allen Unterlagen, die er zu dem Geschäft hat, zur Verbraucherschutzzentrale etc. gehen. Dort wird man ihm ggf. für einen kleinen Obolus eine Einschätzung abgeben können welche Chancen man hat.