Angst von Zuhause auszuziehen!?

7 Antworten

Ich schätze, das gehört einfach dazu, wenn man sich abnabelt.

Ich bin mit 20 Jahren direkt nach dem Abi in eine Handwerksausbildung 150 km von zu Hause weg gegangen. Es war beides: Endlich mein eigenes Ding machen und trotzdem mit bangem Herzen das Elternhaus verlassen.

Es gab Tränen zum Abschied, weil einfach für alle ein komplett neuer Lebensabschnitt begann. Ich bin jedes Wochenende nach Hause gefahren.

Später dann war ich viel weiter weg, heute wohne ich wieder in meiner Heimatstadt und kann sogar das Elternhaus sehen. Trotzdem schaffe ich es meistens nur zum Sonntagskaffe zu meinen Eltern, oder wir treffen uns zufällig im Städtchen. Wenn es gut läuft, hab ich zwischendurch mal Luft und schau mal rein.

Das bange Gefühl bei dir wird sich geben. Es ist normal, wenn dieser Schritt ansteht, wirklich eigenständig zu werden.

Sieh es so: Du hast deine Mama direkt in der Nähe. Sie steht dir nach wie vor mit Rat und Tat zur Seite, wenn du sie fragst. Sie ist auch in ganz schwierigen Zeiten für dich da, sollten diese Zeiten mal anbrechen.

Wenn du mal ein Jahr mit deinem Freund zusammen wohnst, wirst du es leichter nehmen :-)

Viel Glück und Erfolg in eurer gemeinsamen Wohnung und hab keine Angst vor den Wegen, die sich jetzt auftun. Geh sie ganz optimistisch, viele vor dir haben diesen Schritt geschafft :-)

Manchmal muss man sich was trauen im Leben. Ich bin seit 8 Jahren mit meinem Freund zusammen und ich wollte seit Jahren nichts mehr als das wir heiraten, jetzt sind wir beide Ende 20 und werden im Sommer vor den Altar treten. Und obwohl ich ihn über alles liebe und weiß ich will mein Leben mit ihm verbringen denk ich mir manchmal "Bist du total bekloppt? Warum was ändern wenn es doch alles gut läuft? Wird heute doch eh jeder zweite geschieden...."

Aber so läuft das im Leben nicht. Man muss sich was trauen und darf nicht die kurzfristen Ängste oder Bammel seinen lang gehegten Traum zerstören lassen. Du wirst dich jeden Tag freuen zu deinem Freund nach Hause zu kommen, und du wirst dich genau so jedes Mal freuen wenn du deine Ma besuchst. Ihr verliert euch nicht, es verändert sich nicht, ihr kommt auf ein anderes Level eurer Beziehung. Du mit deinem Freund und du und deine Mutter. 

Ach, zusammengezogen sind wir übrigens auch mit 19 und 20 :-)

Sommer vor den Altar treten. Und obwohl ich ihn über alles liebe und
weiß ich will mein Leben mit ihm verbringen denk ich mir manchmal "Bist
du total bekloppt? Warum was ändern wenn es doch alles gut läuft? Wird
heute doch eh jeder zweite geschieden...."

Ich bin da ja ganz anderer Ansicht, aber das tut erstmal nichts zur Sache, denn ich möchte dir für eure Ehe Mut machen.

In meiner Familie habe ich zwei Paare, die in etwa 20 Jahre zusammengelebt haben und auch meinten, es läuft so gut und man müsse nichts ändern. Wir hatten immer wieder Diskussionen darüber, weil ich für die Ehe bin.

Eines Tages hat mich meine Schwester dann überrascht und mir mitgeteilt, dass sie sie geheiratet haben - kurz darauf, dasselbe mit einem anderen Familienmitglied. Jetzt nach Jahren, sind sie immer noch glücklich, sogar noch glücklicher. Meine Schwester meinte, es wäre doch ein Unterschied zwischen einer Ehe und nur zusammenleben. So auch mein anderes Familienmitglied. Und der Meinung bin ich auch...

Man sollte nicht zu lange warten - ist meine Meinung dazu.

Alles Gute für Euch!

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du könntest zum beispiel ein mal im monat soagr bei deinen eltern übernachten, oder ihr wechselt euch mit dem besuchen ab. sie kommt zu dir dann du zu ihr. dann kommt es vllt nur 2 mal die woche so, dass du zu ihr fahren musst.

vllt ist so ein auszug auch gut. dann lernst du auch ohne deine mutter aus zu kommen. und sie zu vermissen is doch schön. ihr könnt auch jeden abend telefonieren oder skypen. ich kann verstehen dass es hart ist aber was willst du machen? Jeder muss mal raus aus dem Elternhaus. Und desto früher, desto besser. dann gewöhnst du dich schneller dran. es ist ein weiterer schritt ins eigenständige leben.

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