An zwei Orten gleichzeitig sein: Ist Bilokation wissenschaftlich möglich?

7 Antworten

Das ist nicht möglich und die Quantenphysik hat damit überhaupt nichts zu tun! ;) 

Man könnte höchstens eine Kopie (evtl. Roboter, Klone, usw...) von sich selbst erschaffen und dieser Kopie Anweisungen erteilen.

Ich übernehme keine Haftung für Missbildung von Klonen :)

Schon die alten Philosophen schlossen messerscharf: "Ein und dasselbe Ding kann nicht an zwei verschiedenen Orten gleichzeitig sein."  Oder beim etwas näher lebenden Kant: Wenn ich den Mond anschaue, sehe kurz woanders hin und danach wieder zu Mond, dann ist er zwischendurch auch da. Dass wir uns alle irgendwie bewegen und ständig ändern wie auch die gesamte "Natur" (heute Universum oder All genannt) lässt solche Fragen im Kleinen gesehen unverständlich erscheinen. Man muss die gesamte Welt außer Betracht lassen, um sie zu erklären. Bleibt uns nur noch:    ... Bis zum Beweis des Gegenteils gehe ich deshalb davon aus, dass unsere sogenannte Hochkultur nicht nur die technologischen Potentiale der Menschheit in ungeahnte Höhen schraubt, sondern auch die menschliche Dummheit. .....

Bei Fau Holle kommt keine Meteorologie vor, auch wenn sie es schneien lässt. Und in der Meteorologie kommt Frau Holle nicht vor.

In den Heiligenlegenden kommt keine Quantenphysik vor, und in der Quantenphysik kommen keine Heiligenlegenden vor.

Es geht nicht um Heiligenlegenden. Auch völlig unabhängig von katholischer Kirche könnten Fälle von Bilaktion bekannt sein.
Z. B. bei der französischen Lehrerin Emilie Sagée.
Ich halte Bilokation für möglich, da das Bewusstsein keine Zeit
wie Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft kennt und somit alle
Ereignisse gleichzeitig stattfinden. Nimm Experimente mit verschränkten Ionenpaaren. Einstein kennt das Phänomen unter "geisterhafter Fernwirkung"

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"relativ" glaubhafte Quellen:

Das gehört dann eindeutig in die (populäre Variante der) Relativitätstheorie !

Was genau soll das mit der Relativitätstheorie zu tun haben? Oder war das ironie?

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Die Zahnfee ist gleichzeitig überall auf der Welt, wie jeder weiß. Und total voll quantenmechanischgeschwurbelt

Super Kommentar. Du bist ja einer von denen, die alle Fragesteller brauchen. Einen schwurbelnden Beantworter mit vermutlich schlechten Zähnen, bei dem die Zahnfee nie war. Schon mal was von verschränkten Ionenpaaren gehört? Einstein kennt das Phänonen nämlich auch und nennt die spukhafte Fernwirkung...

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@Cardinalem

Na ja, ich habe Physik studiert. Und Du?

Du hast auch keine Ahnung von der Zahnfee. Die hat nichts mit schlechten Zähnen zu tun.

Aber zur Frage: Nein, Quantenmechanik stützt keine Bilokation. Denn im Moment der Beobachtung kollabiert die Wellenfunktion. Also kannst Du eben genau nicht ein Teilchen an zwei Orten gleichzeitig beobachten.

Daher - verzeih bitte - der Ausdruck "Geschwurbel". Man ist es halt nur irgendwann leid und wird unnachsichtig.

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