Alkohol aufm Fahrrad in der Probezeit

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Das absolute Alkoholverbot für Fahranfänger und Fahranfängerinnen (§ 24c StVG) besteht nur für das Führen von Kraftfahrzeugen. Dazu aus dem StVG:

§ 24c Alkoholverbot für Fahranfänger und Fahranfängerinnen

(1) Ordnungswidrig handelt, wer in der Probezeit nach § 2a oder vor Vollendung des 21. Lebensjahres als Führer eines Kraftfahrzeugs im Straßenverkehr alkoholische Getränke zu sich nimmt oder die Fahrt antritt, obwohl er unter der Wirkung eines solchen Getränks steht.

Als Radfahrer darfst du also "ein bisschen" Alkohol trinken. Du wirst dann entsprechend den allgemeinen, für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Alkohol-Regeln behandelt (was aber, bei hinreichendem Alkoholpegel, durchaus auch bis zur Entziehung der Fahrerlaubnis führen kann).

Kleine Korrektur: Auch die 0,5-Promille-Grenze gilt laut § 24a StVG nur für das Führen von Kraftfahrzeugen.

Als Radfahrer bekommt man also nur dann Probleme, wenn man mehr als 1,1 Promille im Blut hat (absolute Fahruntaugllichkeit) bzw. wenn man zwar weniger als 1,1 Promille im Blut hat, aber durch alkoholtypische Fahrfehler und/oder Unsicherheiten aufgefallen ist. In beiden Fällen liegt dann eine Straftat der "Trunkenheit im Verkehr" vor (§ 316 StGB) - und diese Strafvorschrift gilt für Führer jeglicher Art von Fahrzeugen, also auch für Radfahrer.

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@JotEs

Das ist leider falsch.

Das Führen eines Kraftfahrzeugs mit einem Alkoholwert über 0,5 Promille, aber unter 1,1 Promille stellt eine Verkehrsordnungwidrigkeit dar. Folgen: 500,- € Bußgeld, 6 Punkte in Flensburg, 4 Wochen Führerscheinentzug.

Das Führen eines Kraftfahrzeugs mit einem Alkoholwert über 1,1 Promille stellt gemäß §315c StGB ("Gefährung des Straßenverkehrs") eine Straftat dar. Folgen: Bußgeld weit über 500,- €, sowie ein mehrmonatiges Fahrverbot. Genau lässt sich das nie beantworten, weil das Gericht von Situation zu Situation anders entscheidet.

Bei Fahrradfahrern gilt nach wie vor die 1,6 Promillegrenze.

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@Doolido

Das Führen eines Kraftfahrzeugs mit einem Alkoholwert über 0,5 Promille, aber unter 1,1 Promille stellt eine Verkehrsordnungwidrigkeit dar. Folgen: 500,- € Bußgeld, 6 Punkte in Flensburg, 4 Wochen Führerscheinentzug.

Korrekt ist:

Das Führen eines Kraftfahrzeugs mit einem Alkoholwert ab 0,5 Promille, aber unter 1,1 Promille stellt eine Verkehrsordnungwidrigkeit dar, sofern keine Unsicherheiten oder Fahrfehler hinzutreten. Folgen: 500,- € Bußgeld bei erstmaliger Begehung, 1000 Euro Bußgeld bei zweitmaliger Begehung und 1500 Euro Bußgeld bei dritt- und mehrmaliger Begehung, vier Punkte in Flensburg, 1 Monat Fahrverbot bei erstmaliger Begehung, im Wiederholungsfalle 3 Monate Fahrverbot.

Das Führen eines Kraftfahrzeugs mit einem Alkoholwert über 1,1 Promille stellt gemäß §315c StGB ("Gefährung des Straßenverkehrs") eine Straftat dar. Folgen: Bußgeld weit über 500,- €, sowie ein mehrmonatiges Fahrverbot.

Korrekt ist:

Das Führen eines Kraftfahrzeugs mit einem Alkoholwert ab 1,1 Promille stellt eine Straftat gemäß §315c StGB ("Gefährung des Straßenverkehrs") dar, wenn dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet wurden, andernfalls eine Straftat gemäß § 316 StGB ("Trunkenheit im Verkehr") .

Folgen: Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder Geldstrafe im Falle des § 315c StGB bzw. Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe im Falle des § 316 StGB, sowie Entziehung der Fahrerlaubnis und Anordnung einer mehrmonatigen Sperrfrist für die Neuerteilung einer Fahrerlaubnis.

Bei Fahrradfahrern gilt nach wie vor die 1,6 Promillegrenze.

Es gibt weder eine gesetzliche 0,3 Promillegrenze noch eine gesetzliche 1,1 Promillegrenze noch eine gesetzliche 1,6-Promillegrenze. Diese Grenzen sind durch die Rechtsprechung "festgelegt" worden. Die einzige gesetzliche Promillegrenze ist die 0,5 Promillegrenze.

Durch die Rechtsprechung ist festgelegt worden, dass man ab 0,3 Promille relativ fahruntauglich ist, dass also bei Hinzutreten von Unsicherheiten oder Fahrfehlern bereits ab 0,3 Promille eine Straftat der "Trunkenheit im Verkehr" (§ 316 StGB) vorliegt. Das gilt auch für Radfahrer.

Ab 1,1 Promille ist man laut Rechtsprechung absolut untauglich, ein Kraftfahrzeug zu führen. Ab diesem Wert liegt "Trunkenheit im Verkehr"" (§ 316 StGB) bei Kraftfahrzeugführern also auch ohne Hinzutreten von Unsicherheiten oder Fahrfehlern vor.

Durch weitere Recherchen bin ich nun zu der Ansicht gekommen, dass die Rechtsprechung bei Radfahrern wohl tatsächlich erst ab 1,6 Promille von einer absoluten Fahruntauglichkeit ausgeht. Insofern muss ich mich nochmals korrigieren. Wer es als Radfahrer also schafft, mit knapp 1,6 Promille Blut im Alkohol noch sicher zu fahren, der begeht keine Straftat (ich bezweifele allerdings, dass es so jemanden gibt). Erst ab 1,6 Promille gehen die Gerichte bei Radfahrern davon aus, dass "Trunkenheit im Verkehr" vorliegt.

Kommt es jedoch zu einer konkreten Gefähdung von Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremder Sachen von bedeutendem Wert, dann kann auch ein Radfahrer bereits ab 0,3 Promille wegen "Gefährdung des Straßenverkehrs" (§ 315c StGB) verurteilt werden.

Zusammenfassung:

bis unter 0,3 Promille: keine ordnungs- oder strafrechtliche Folgen wegen Alkoholmissbrauchs

ab 0,3 Promille: Bei Hinzutreten von Fahrunsicherheiten "Trunkenheit im Verkehr", bei konkreter Gefährdung anderer Menschen bzw. fremder Sachen von bedeutendem Wert:"Gefährdung des Straßenverkehrs". Das gilt auch für Radfahrer.

ab 0,5 bis unter 1,1 Promille: Ordnungswidrigkeit, falls weder Fahrunsicherheiten noch eine konkrete Gefährdung vorliegen. Diese Grenze gilt nur für Kraftfahrzeugführer.

ab 1,1 Promille: absolute Fahruntüchtigkeit für Kraftfahrzeugführer. "Trunkenheit im Verkehr" liegt auch ohne Fahrunsicherheiten vor, ggf. auch "Gefährdung des Straßenverkehrs".

ab 1,6 Promille: absolute Fahruntüchtigkeit für Radfahrer. "Trunkenheit im Verkehr" liegt auch ohne Fahrunsicherheiten vor, ggf. auch "Gefährdung des Straßenverkehrs".

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@JotEs

Okey, danke, dass du mich aufgeklärt hast :) Ich habe es im Unterricht wohl falsch interpretiert.

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Das ist beim Fahrrad nur ein Problem , wenn Du mehr als 1, 5 Promille hat weil Du dann ein Fahrrad nicht mehr führen darfst. Darunter passiert nichts jedoch ist darüber der Führerschein weg und in der Probezeit kommt noch eine Nachschulung hinzu.

Danke für eure Antworten, aber meine Freundin hat sich gewünscht, dass ich bei ihr penne, also hat sich die Frage erledigt

Steht sie auf mich? - Oder bilde ich mir das ein?

Hey Leute!

Habe mal eine Frage an euch! Es dürfen gerne auch Männer antworten, aber vor allem interessiert mich die Meinung der Frauen hier, da ich versuche die Gedanken einer Frau nachzuvollziehen. ;-)

Ich versuche es ganz kurz:

Ich (m32) finde eine Frau (23) total gut und würde sie gerne näher kennenlernen, also daten und dann mal sehen... Ihr wisst schon. Wir sind im selben Verein, hatten bisher aber eigentlich kaum etwas miteinander zu tun. Wir kannten uns bislang vom Sehen. Positiv aufgefallen ist sie mir schon vor etwa 1 Jahr. Im Oktober hatten unsere beiden Abteilungen ein gemeinsames Projekt. Da habe ich schon germerkt, dass ich sie gut finde. ;-) Jetzt in dieser Woche wieder (bis gestern). Wir wechseln mal Sätze, was man so macht usw. Also Smalltalk. Aber wir lachen auch gemeinsam. Aber eigentlich harmlos.

Mittwoch hatten wir mit den Verantwortlichen (also mich uns sie eingeschlossen) einen "Reflexionsabend" (bedeutet: Kneipentour :D). Im Herbst war sie nicht dabei. Dieses Mal plötzlich schon. Sie hatte mich auch vorher gefragt, ob ich dabei bin. Allerdings hatte sie mich im Oktober auch gefragt und war dann nicht gekommen. Sie wohnt im Nebenort des Treffpunktes und hätte mit Fahrrad fahren müssen. Das wusste ich. Ich wohne noch etwas weiter weg und bin mit Auto gefahren und habe ihr dann bei WhatsApp geschrieben und sie gefragt ob sie mit mir fahren möchte, dann bräuchte sie nicht im Dunkeln mit dem Fahrrad fahren. Das Angebot hat sie gerne angenommen und mir auch gleich ihre Adresse gegeben damit ich sie von zuhause abholen kann. Der Abend selbst war gut und wir saßen zufällig uns am Tisch auch gegenüber, wir waren 12 Leute. Es war ne gute Stimmung, aber wir zwei haben uns beide miteinander jetzt nicht mehr unterhalten als mit den übrigen.

Auf der Rückfahrt sind wir da hergefahren wo sie mit dem Fahrrad hätte langfahren müssen. Eine dunkle, schmale Straße, die zu 80 % durch einen dichten Wald führt und zu 20 % durch Felder - also verlassene, unheimliche Gegend. Das war dann auch Gesprächsthema und ich glaube, sie fands gut, dass sie mit mir fahren konnte. Dann sprachen wir vom nächsten Reflexionsabend im Sommer, wo wir beide auch wieder dabei sein würden. Wörtlich ging es in etwa so weiter:
Ich: "Boa, ich freu' mich schon jetzt auf das Treffen im Juli. Aber dann werde ich nicht mit Auto fahren, dann will ich auch mal Trinken. Dann muss ich mir nur überlegen, wie ich nach Hause komme." - Sie: "Also ich würde dir ja anbieten: Penn' doch bei mir!"

So, liebe Frauen. Jetzt bitte eure Interpretationen:

Ist diese Frau einfach nur sehr nett, macht gerne Smalltalk und lässt andere Leute aus Gefallen bei sich schlafen, damit sie keine Umstände haben? Oder hat sie etwas für mich übrig?

Mich interessiert wirklich brennend, wie Ihr Frauen das bewertet. Natürlich können auch Männer antworten, damit ich als Mann weiß ob andere Männer an meiner Stelle auch so denken würden wie ich. Bitte gebt immer w oder m und euer Alter an. Danke! ;-)

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