Abtreibung, wie komme ich in der zeit danach klar?

3 Antworten

eine selbsthilfegruppe ist in solchen fällen durchaus hilfreich, weil da frauen sind, die dich verstehen. eine anfrage im frauenhaus, bei wildwasser oder dem sozialbüro deiner stadt könnte dich da weiterbringen. viel erfolg!!

Lass dir von niemanden was einreden .... Du hast für deine Situation richtig gehandelt .... Ruhe dich aus und versuche dich mit Büchern oder schönen Filmen zu entspannen

Ich kann dir nicht helfen. Und wenn deine Psychologin dir auch nicht helfen kann, dann solltest du vielleicht zu einer anderen.

Sonst kann man wohl leider nur sagen, das braucht Zeit. Persönliche Verluste muss man verarbeiten. Und das geht eben nicht in kurzer Zeit. Nimm dir die Zeit.

Mach dir nicht selbst solche Vorwürfe. In dem Text rechtfertigst du dich auch sofort. Das brauchst du nicht. Sicher hattest du Gründe. Und es geht auch niemanden was an.

Und versuche nicht, das Kind zu lieben, nur weil du es tun solltest. Weil man das als Mutter ja muss. Man liebt auch keine seiner Eizellen oder Sperma. Nur weil es sich verbindet, sind es trotzdem erstmal nur Zellen. Zu dem Zeitpunkt der Abtreibung ist es ja noch kein Baby. Es hat kein Bewusstsein. Und was auch immer daraus geworden wäre, ist nicht wichtig. Es ist ja nicht so weit gekommen.

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Sehe ich auch so .... Sie hat für ihre Situation sicher richtig gehandelt und bedarf keiner Schuldgefühle ... Wünsche ihr auch alles Gute

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danke dir. aber mir geht es halt nicht darum wie genau das kind schon aussieht und ob es schon denken kann aber ich hatte von anfang an so krasse gefühledass ich es behalten muss. aber ich versteh schon was du meinst

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@VeraLu

Das dachte ich mir schon, so wie du geschrieben hast. Aber vielleicht kannst du versuchen, es ein bisschen mehr so zu sehen. Irgendwann vielleicht. Es nützt ja nichts, wenn du dich quälst.

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Wurdest du dazu moralisch gezwungen , hat dich jemand beeinflusst ? Das wäre natürlich sehr traurig .... Ich hoffe du erholst dich dennoch gut

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@Mdleb

naja sagen wirs mal so. da ich noch sehr jung bin hätten sich meine eltern auch darum kümmern müssen. das hat ihnen nicht ganz gepasst weil sie selber kaum zeit haben. meine cousine hat auch abgetrirbrn und hat n paar tage davor eiskalt zu mir gesagt 'ja treibs ab' . ich war danach so fertig dass ich schon irgendwo dazu tendiert habe jetzt abzutreibrn. das ist auch wieder ein grund warum ich mich jetz schuldig fühle

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...das ist so eine sache. natürlich ist es richtig, dass man da als frau wegen einer solchen entscheidung keine schuldgefühle haben müsste, weil es ja zum zeitpunkt der abtreibung nur einen zellhaufen gegeben hat... ja. stimmt. einerseits. finde ich auch überhaupt gar nicht verurteilenswert. allerdings zu sagen 'es hat in diesem stadium noch kein bewusstsein '....das ist womöglich nicht wirklich wahr. und zwar deshalb nicht, weil es - und das ist erwiesen, leider leide ich selber daran..- vorgeburtliche traumata gibt, die sehr wohl auch bis in die zeit um den dritten schwangerschaftsmonat zurückreichen. es ist definitiv so, dass es ein bewusstsein gibt, das schon sehr früh vorhanden sein muss und dieses wächst nicht so wie es der körper tut, nein, es ist von beginn an ausgereifter. deshalb ist auch wichtig, dass frau einen weg findet frieden zu machen mit sich. ich glaube auch nicht, dass es darum geht das kind lieben zu müssen, das man abgetrieben hat, nein, es geht darum anzuerkennen was geschehen ist. das ist ein weg, den man ,zwar mit hilfe und unterstützung, aber dennoch letztendlich alleine finden und gehen muss. dieses ungeborene kind ist ja nicht weg, nur weil es nicht in diese welt hier gekommen ist. es hat einmal eine verbindung (die schwangerschaft) gegeben und sie wird eine art und weise finden müssen alles anzunehmen, was damit in zusammenhang steht. vielleicht ist es auch deshalb wichtig in der ersten zeit sich zu rechtfertigen, einfach, um die dinge auszusprechen... wenn sie daran arbeitet, dann wird es auf jeden fall nach einer zeit heilen und am ende wird eine seelische narbe zurückbleiben, die nicht mehr schmerzt. es braucht halt, wie du richtig gesagt hast, zeit.... wünschen wir ihr eine gute reise*

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@reginarumbach

es war halt auch so dass ich bereits in der 9. ssw war. und das kind schon wie ein mensch ausgesehn hat. nicht mehr vergleichbar mit einer kleinen zellkugel

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@VeraLu

ich denke du hattest muttergefühle. das ist normal, das hat die natur so eingerichtet. es ist gut, dass du bei einer therapeutin bist, geh nur weiter hin...und erkundige dich noch nach anderen methoden der hilfe. es ist wichtig, dass du dir für die verarbeitung der ganzen geschichte zeit nimmst und das gründlich machst. wenn du diese schuldgefühle hast, dann gehen die nicht dadurch weg, dass du dir vorstellst du müsstest sie nicht haben. leider nicht.

manchmal ist es gerade der richtige weg innerhalb einer therapie den kontakt zu diesem kind zu suchen, bis man an den punkt kommt, dass man die vergebung dieses wesens erfährt. das macht einen frei, man muss sich dann nicht mehr schuldig fühlen, sondern weiß ganz genau, ohne zu wanken, dass alles gut so ist wie es ist.

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@reginarumbach
vorgeburtliche traumata gibt, die sehr wohl auch bis in die zeit um den dritten schwangerschaftsmonat zurückreichen... ein bewusstsein gibt, das schon sehr früh vorhanden sein muss und dieses wächst nicht so wie es der körper tut, nein, es ist von beginn an ausgereifter.

Das stimmt jetzt definitiv nicht. Das redest du dir höchstens ein. Wie soll es denn ein "Bewusstsein" geben, wenn noch kein Gehirn vorhanden ist...

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@annemarie37

nun, das bewusstsein ist durch die seele vorhanden, das ist definitiv noch mal ne ganz andere ' baustelle '. man kann es nicht anders formulieren und es ist sehr schwer überhaupt in worte zu fassen, aber dass es so ist , das weiß ich ganz sicher, wenn es nicht so wäre, dann wäre mein leben anders verlaufen. da muss ich mir auch ganz gewiss nichts einreden. es hat auch einiges an therapie gebraucht und ist ein immer vorhandenes thema, in manchen lebensphasen mehr, in anderen weniger. aber gut, letztendlich sieht das jeder so wie er es nunmal sieht. vielleicht spielt es auch eine rolle, ob man so etwas selbst durchmachen musste, menschen kennt, die so etwas erleben mussten und davon geprägt sind , oder ob man dazu überhaupt keinen bezug hat. man könnte sich aber auch, wenn man das denn wollte, erkundigen. ein guter ansatzpunkt sind da übrigens kinder, die schwangerschaftsabbrüche überlebt haben... frag die mal nach ihren problemen. eigentlich dürften sie ja keine haben... ;)

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Du hast schlimmes durch weil du keinen Rückhalt hattest .... Umso mehr wünsche ich dir alles gute und hoffe du kommst über den Verlust hinweg

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