aber wiviel grad minus springt das auto nicht mehr an?

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8 Antworten

Der Flammpunkt von Motorenbenzin liegt unterhalb von -35°C, in dem Bereich wird es definitiv irgendwann kritisch. Es kommt aber darauf an, was es für ein Auto ist und welche Vorkehrungen man getroffen hat, denn es hängt von mehreren Faktoren ab. Die Autohersteller testen so was natürlich auch, damit das Auto deutliche Reserven für die Verhältnisse auf den jeweiligen Märkten mitbringt.

Dazu kommen Bedien- und Wartungsvorschriften wie etwa den Kühlerfrostschutz und gegebenenfalls das Motoröl rechtzeitig anzupassen, und im Winter werden an den Tankstellen unbemerkt von den meisten Verbrauchern spezielle Winterkraftstoffe ausgegeben.

In Regionen mit strenger Winterkälte ist es stellenweise nicht unüblich,
Autos vorzuwärmen, und sei es dass man einfach eine halbe Stunde vorm
Start eine Glühlampe in den Motorraum hängt oder so was.

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Ab minus 20 Grad muss eine stärkere Batterie eingebaut werden.Diesel muss mit Ottokraftstoff / anderen speziellen Additiven versetzt werden,um Ausflockung / Kristallisierung zu vermeiden.

Ab 30 Grad minus wird es schon kritisch,wenn der Wagen länger gestanden hatte.Dann muß man den Wagen anschleppen,Wasser,Öl und Ölwanne vorwärmen.

Bei sehr großer Kälte hilft nur den Motor immer anzulassen.Wer regelmäßig den Wagen braucht,macht das u.a.in Sibirien oder Alaska so.

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Ich weiß gar nicht, ob es da eine ganz feste Zahl gibt. Es wird von vielen Faktoren abhängen, wie z. B. Luftfeuchtigkeit oder was an Zusatzmitteln in Kühlwasser, Benzin und Öl gekippt wurde. Ferner wird auch die Qualität des Autos wichtig sein und die Extras darin. Eine Standheizung oder Garage retten bestimmt was. 


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habe mal bericht gesehen dass ein familienvater in sibirien nicht mit dem auto fahren kann weil es eingefroren ist

Darum lassen sie in Sibirien in der Regel das Auto durchgehend laufen, damit der Motor eben nicht einfriert.

Der Alumotor von VW springt übrigens schon bei -5 nicht mehr an, wenn man Pech hat.

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Problem ist die Batterie.

Minustemperaturen, da liefert die Batterie einfach kaum n och Saft. Und ohne Strom dann auch kein Elektro-Starter.

Daneben wird auch das Motoröl ziemlich fest bei Minustemperaturen.

Also Anlasser hat kaum Saft und Motoröl ist zähfliessend.

In Sibierien sollen die Autos sogar rund um die Uhr laufen. Oder andere "Ruski" Methoden, mit einem Lötbrenner das Motoröl vorwärmen.

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Ich habe meinen Kübel (Benziner) schon bei -30°C anbekommen. Das war echt grenzwertig. Die Batterie hat fast nicht mehr mit gemacht. 

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Dazu gibt es verschiedene Angaben. Diesel soll ab -22°C anfangen zu gefrieren, Benzin gefriert schon davor. Ich denke dann springt der Motor nicht an.

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Kommentar von EddiR
13.07.2017, 19:54

1. Diesel gefriert nicht im klassischen Sinn sondern der scheidet Paraffin aus, was ihn wie Sülze werden läßt. Diese Paraffin-Ausscheidungen lösen sich nicht mehr auf, wenn der Diesel wieder warm wird.

2. Benzin gefriert definitiv nicht bei -22°C!!! das fängt erst ab Temperaturen ab -45°C und weniger an kritisch zu werden!

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Moin,

meines Wissens springt der Motor ab -70° nicht mehr an!

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