Ab wie viel Volt wird es kritisch für einen Menschen?

5 Antworten

das kann man so pauschal nicht sagen. es gilt eigendlich, dass alles unter 50 volt gleichstrom als schutzkleinspannung gilt, aber wenns wirklich ganz dumm läuft ist auch das alles andere als harmlos. wenn man z.B. die hände braddel nass hat, und richtig mit der spannung in kontakt kommt, kann ein ausreichend großer strom fließen, um gefährlich zu werden.

andersrum ist es so, dass wennn beim kämmen die haare knistern sich schon mal 100.000 volt und mehr entladen, da aber kein nennenswerter strom dahinter steckt merkt man es kaum.

wenns beim ins auto steigen oder austeigen etc. mal richtig "zwickt" ist das auch unangenhem, aber bei leibe nicht gefährlich. jedenfalls nicht für den menschen. elektronische geräte können dabei schon mal beschädigt oder zerstört werden.

lg, Anna

Bei gesunden erwachsenen Menschen geht man mit dem Überschreiten der Kleinspannung ab 50 V Wechselspannung (AC) oder 120 V Gleichspannung (DC) von einer lebensbedrohlichen Situation aus.[3] Unter anderem bei Kindern und größeren Nutztieren ist die Berührungsspannung nur auf maximal 25 V Wechselspannung oder 60 V Gleichspannung festgelegt, in Feuchtraum-Installationen teilweise sogar auf 12 V.[4][5]

https://de.wikipedia.org/wiki/Berührungsspannung

Die Spannungshöhe (Volt) ist nur eine Größe die alleine nicht viel bedeutet.

Es kommt auch drauf an ob es Gleich- oder Wechselspannung ist.

Die Stromstärke spielt eine entscheidende Rolle und natürlich die Freuqenz bei der Wechselspannung.

Besonders wichtig sind der Weg des Stroms und die Einwirkdauer.

Bis ca. 25V ist die Berührungsspannung ungefährlich. Der VDE gibt als Grenzen 50 V AC und 120 V DC an. Allerdings wird über die Senkung der DC Grenze nachgedacht.

Selbstversuche sind abzulehnen.

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