750 steht im schmuck drinnen :silber oder weißgold?

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Heutzutage ist 750 immer Gold (18 kt), kann gelb, weiß oder Rotgold sein, bedeutet, daß in der Masse von z.B. 1000 Teilen eine Legierung in Form z.B. von Kupfer von 250 vorliegt, die 750 Anteile sind reines Gold, aber man legiert Gold, damit es "härter" wird, pures 1000 wäre bei zierlichen Stücken zu weich. Silber ist heutzutage immer mit 800, 825, 835, 900, 935 und 950 gestempelt. Da gilt auch wieder: z.B. bei 800 sind in der Legierung 200 Teile z.B. Kupfer enthalten, um das Material härter zu machen. Beim antiken Silber, vor 1886, (1884 wurde das Reichsgesetz zur Kennzeichnung von Silber geschaffen). Bis dahin stempelte man Silber mit löthig oder manchmal auch garnicht. Da gab es 12 und 13 löthig. 12-löthig war manchmal mit 750 gestempelt statt mit 12, während 13 löthig so ungefähr 813,5 bedeutet. Silber wird heutzutage manchmal mit einer Rhodiumschicht, Edelmetall, belegt, damit es nicht anläuft (dunkel wird) und ebenfalls Weißgold, da dieses von Natur etwas gräulich ist, dadurch wird es schöner weißer. Aber mit Legierung hat das nichts zu tun.

Danke für den Stern und bin froh, daß ich ein bischen helfen konnte.

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