6. Gang - wozu?

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Knappere Drehzahlsprünge durch viele Übersetzungen sind gerade bei kleinvolumigen Motoren (wenig Dreh-Moment) erforderlich, um immer im günstigen Drehzahlbereich zu bleiben (analog zu Fahrrädern mit 21 Gängen). Wenn man die Drehzahl-/Drehmomentkurve eines Smart sieht, wird man feststellen, dass die max. Leistung/das max. Drehmoment nur bei einer ganz geringen Drehzahlbreite zur Verfügung steht, bei der man den Motor halten sollte. So ist es sinnvoll, den Motor bei dieser Drehzahl zu betreiben; und da bieten sich sechs oder sieben Gänge an (es gibt heutzutage auch schon Sieben- Gäng-Getriebe in Serien-Fahrzeugen). In Rennmotoren mit "spitzer Leistungscharakteristik" ist das nahezu schon Standard. Pauschal kann man sagen: Je großvolumiger der Motor, mit umso weniger Gängen kommt er aus.

Auch vor dreißig Jahren konnte man schon Autos mit 6 Gängen kaufen. Der 6. ist einfach ein Spargang, zum Beschleunigen eignet er sich allerdings nicht.

Von 240 auf 280 schon.

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mein Verständns: es kommt wohl drauf an, ob entweder der Übersetzungsbereich feiner aufgegliedert wird, wobei der letzte Gang, der 5. oder eben der 6., ein völlig identisches Übersetzungsverhältnis haben, oder ob über (!) den 5. Gang hinaus ein weiteres (drehzahlabsenkendes) Übersetzunsverhältnis geschaffen wird. Im ersteren Fall handelt es sich um ein Sportgetriebe und das bringt in der Endgeschwindigkeit nichts, nur fürs flotte Beschleunigen; in zweiten Fall wird im Geschwindigkeitsendbereich die Drehzahl nochmals abgesenkt und bringt die Ersparnis. Wenn ich irre, bitte klarstellen. Ein Overdrive ist meines Erachtens kein weiterer Gang wie ein 6., sondern ein sogenanntes Vorgelegegetriebe, welches die anderen 4 oder 5 Gänge (alle) höher oder tiefer übersetzt.

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