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18 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du musst sowieso zu einer Beratungsstelle, bevor Du eine Abtreibung vornehmen lassen kannst. Und die Leute da stehen erstens unter Schweigepflicht, zweitens beraten sie unabhängig Deiner Religion oder Staatsangehörigkeit, und drittens wissen diese Leute alle Möglichkeiten, die Dir zur Verfügung stehen. Und falls Du gesetzlich versichert bist, sollte es eigentlich keinen Brief nach Hause geben. Falls Doch wissen die Damen und Herren der Beratungsstelle auch in so einem Fall Rat, die hören nicht zu ersten Mal von so einem Fall. Du bist nicht allein mit Deinen Sorgen, wende Dich an so eine Stelle und die helfen Dir auch mit den Problemen, die sich durch und nach der Terminierung der Schwangerschaft ergeben. Und das, wie gesagt, unabhängig von Deiner Herkunft.

Ärzte unterliegen der Schweigepflicht. Mit 19 bist du volljährig und kannst selbst entscheiden, was du tust! Soviel ich weiß tragen die Kassen die Kosten, bin mir aber nicht sicher. Wenn du einen Brief bekommst, dann geht dieser an dich. Wenn du keinen Brief haben möchtest, weil deine Eltern deine Post lesen oder so, bitte den zuständigen Arzt / Sachbearbeiter der Krankenkasse dir nichts zu schicken!

Wie das mit den Krankenkassenkosten läuft, weiß ich nicht, auch brauchst du erst mal noch eine Beratung, aber da kannst du das ja dann auch alles fragen. Du bist erwachsen und der Arzt hat Schweigepflicht, deine Eltern kriegen kein Schreiben und haben auch kein Recht auf Einsicht deiner Krankenakten. Und lass dich am besten auch gleich mal über Verhütung informieren, dann kommst du erst garnicht mehr in eine solche Situation. Abtreibubg ist immer die schlechtmöglichste aller Lösungen, schade um das Menschenleben. Lass dich anschließend auf jeden Fall psychologisch betreuen, anderenfalls kann es sein, dass du das Ganze niemals wirklich verkraften wirst. Immerhin handelt es sich ja um dein KInd.

Erstens handelt es sich nicht um ein Kind - sie will ja eben gerade KEIN Kind, sie will eine ungewollte Schwangerschaft abbrechen, damit es kein Kind wird.

Zweitens wird sie keine psychologische Betreuung brauchen, wenn sie sich ihres Entscheides sicher ist. Die meisten Frauen haben damit keine Probleme : http://www.abtreibung-avortement.info/de/facts/psychisch.htm

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@annemarie37

Darueber streiten sich schon Generationen von Menschen, ab wann es sich bei einem Foetus um ein Kind handelt... Jedenfalls nimmt man einem schon veranlagten Leben die Chance, sich yu entwickeln und ein Kind yu werden. Viele Frauen werfen sich einen Schwangerschaftsabbruch ein Leben lang vor und malen sich aus, wie ihr Kind nun leben wuerde, haetten sie es nicht abgetrieben. Auch Frauen, die sich ganz sicher waren und die die einzig fuer sie in Frage kommende Entscheidung getroffen haben. Du kannst also garnicht wissen, ob sie psychologische Hilfe braucht oder nicht. Auf jeden Fall ist es besser, sie laesst sich damit helfen, weil in ihrem Fall ist eine Abtreibung wohl eher etwas zumindest unter Druck Entschiedenes, weil ihre Eltern von der Schwangerschaft nichts erfahren sollen. Irgendwann wird sie sich wohl die Frage stellen, ob sie sich nicht lieber haette gegen ihre Eltern auflehnen sollen und ihr Kind zur Welt bringen...

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@IPR67

Um einen Fötus handelt es sich schonmal noch nicht, denn während der zwölf Wochen Frist, handelt es sich immer um einen Embryo, erst später entwickelt der sich zum Fötus, geboren wird er dann als Säugling/Baby und nach etwa ein bis zwei Jahren, spricht man von Kleinkind...

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@annemarie37

Der Mensch entwickelt sich nicht zum Menschen, sondern als Mensch - und zwar von Anfang an.

Mein Frauenarzt hat mir gesagt, dass in Österreich die Abtreibung in einem späteren Mutter-Kind-Pass steht (jeder Gynäkologe kann ein vorherige Abtreibung feststellen). Aber den werden die Eltern ja nicht sehen.

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@Gritti

Der Mensch ist Mensch ab seiner Geburt, bis dahin entwickelt sich der Embryo/Fötus zum Menschen.

Die Eintragung im Mutterpass, bzw.generell der Mutterpass wird erst zwischen der achten und zehnten Schwangerschaftswoche ausgestellt und das auch nur wenn die Schwangerschaft ausgetragen werden soll. Wenn klar ist, dass die Frau abtreibt, muss sie sich keinen Mutterpass ausstellen lassen.

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