Wie wichtig ist es für Gott das homo- oder heterosexuelle Paare auch kirchlich heiraten?


22.06.2025, 19:52

Homosexualität ist keine Sünde, da dort anscheinend Nachfragen aufgetaucht sind. Weiterhin einen angenehmen Sonntag.

Die evangelische Kirche hat ja nicht umsonst die Hochzeit jetzt für Homosexuelle erlaubt.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/trauung-fuer-alle-bayerns-protestanten-trauen-nun-alle-paare,UhIt041

Inzwischen haben fast alle evangelischen Landeskirchen in Deutschland die kirchliche Trauung für gleichgeschlechtliche Paare erlaubt. In den meisten von ihnen ist die gleichgeschlechtliche Ehe der heterosexuellen vollständig gleichgestellt – sowohl rechtlich als auch liturgisch. Was früher vielerorts nur in Form einer Segnung möglich war, wird heute in nahezu allen Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) als richtige Trauung gefeiert.

Ob in Bayern, Baden, Württemberg, im Rheinland, in Berlin-Brandenburg, in Sachsen, Niedersachsen oder in der Nordkirche – überall dort können sich homosexuelle Paare inzwischen mit dem Segen der Kirche das Jawort geben. Die Gemeinden und Pfarrerinnen bzw. Pfarrer haben in der Regel Handlungsspielraum, aber die grundsätzliche Öffnung wurde jeweils kirchenweit beschlossen.

Nur eine einzige Landeskirche, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Schaumburg-Lippe, hat bislang keine offizielle Öffnung für die gleichgeschlechtliche Trauung beschlossen. Dort sind lediglich Segnungen im Einzelfall möglich, wenn der jeweilige Kirchenvorstand zustimmt.

Insgesamt zeigt sich: Die evangelische Kirche in Deutschland hat in großer Geschlossenheit den Schritt hin zur Anerkennung und Gleichbehandlung homosexueller Paare gewagt – ein Zeichen für gelebte Nächstenliebe, Respekt und Offenheit.

Quelle chatgpt

verreisterNutzer  22.06.2025, 19:39

Passt das etwa zur Bibel? Sieht nicht so aus – solltest du als Protestant, das Thema; Sola Scriptura nicht ernstnehmen?

Elaine23 
Beitragsersteller
 22.06.2025, 19:40

Du bist ausgeblendet dauerhaft, deine Nachfrage zu beantworten ist mir leider nicht möglich. 💆‍♀️🐴

verreisterNutzer  22.06.2025, 19:41

Ich weiß, dass ich ausgeblendet bin. Die Bibel willst du da nicht sprechen lassen – du machst dir deine eigene Gesetze. Die Beantwortung der Nachfrage wäre trotzdem nötig.

Elaine23 
Beitragsersteller
 22.06.2025, 19:47

Du bist ausgeblendet dauerhaft, ein beantworten deiner Nachfrage ist deshalb nicht möglich. Dauerhafte Ausblendungen werden nicht aufgehoben. LGuGS 🐘

verreisterNutzer  22.06.2025, 19:49

Die Bibel sir strikt dagegen, wie kommst du auf den Gedanken, dass diese Frage nötig ist? Was nimmst du dir als Maßstab? Die Bibel, Gott usw?

Elaine23 
Beitragsersteller
 22.06.2025, 20:19

Du bist weiterhin ausgeblendet, ein beantworten deiner Nachfrage ist mir nicht möglich.

verreisterNutzer  22.06.2025, 20:19

In Ordnung. Hoffentlich hast du nicht die Bibel ausgeblendet – das würde aber einiges erklären ♥️ Jesus liebt dich und hoffentlich gehst du mal drauf ein.

Elaine23 
Beitragsersteller
 22.06.2025, 20:42

Deine Nachfrage kann leider nicht persönlich beantwortet werden, da du dauerhaft bei mir ausgeblendet bist und dies nicht aufgehoben wird. LGuGS 🐘

verreisterNutzer  22.06.2025, 20:43

Hoffe die Bibel ist ausgeblendet.

Elaine23 
Beitragsersteller
 23.06.2025, 00:28

Ich kann deine Nachfrage leider nicht beantworten, da deine Inhalte dauerhaft ausgeblendet sind bei mir.

6 Antworten

Für Gott?

Die Ehe ist nicht für Gott, sondern für Menschen.


Elaine23 
Beitragsersteller
 22.06.2025, 19:47

Ja, ich dachte Gott mag es nicht, wenn man sozusagen in wilder Ehe lebt.^^

Gar nicht.

Ihm geht es um unsere Heiligung bei der jegliche Art von weltlichen Abhängigkeiten bzw. Suchtverhalten eliminiert werden soll, egal ob es sich um Hetero- oder anders sexuell orientierte Menschen handelt. Ihm geht es um die richtige Vorbereitung auf den Tag hin wo er sich allen Menschen offenbaren wird. Aber JA , es ist ein Akt der Nächstenliebe

" Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Stämme der Erde. Ja, Amen. Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige. " Offenbarung 1.7,8

" Insgesamt zeigt sich: Die evangelische Kirche in Deutschland hat in großer Geschlossenheit den Schritt hin zur Anerkennung und Gleichbehandlung homosexueller Paare gewagt – ein Zeichen für gelebte Nächstenliebe, Respekt und Offenheit. "

🙄 Die haben was verstanden auch wenn die kirchliche Ehe für Gott nicht wirklich eine Bedeutung hat.

" Da sprach Jesus zu ihnen: Irrt ihr nicht darum, weil ihr weder die Schrift kennt noch die Kraft Gottes? 25 Denn wenn sie von den Toten auferstehen, so werden sie weder heiraten noch sich heiraten lassen, sondern sie sind wie die Engel im Himmel. " Markus 12.24-25

LG

Woher ich das weiß:Recherche

DAS ist eine schwere Sünde, das homosexuelle Tun.

Es ist in der Bibel im alten Testament ein Greuel und im neuen Testament ebenfalls verworfen:

26/27 Ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr in den unnatürlichen verwandelt
und auch die Männer haben den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen

Erstes Kapitel Römerbrief.

Gottes Wort warnt dort auch:

25 Sie haben Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt 

aus biblehub:

Thematisches Lexikon

Sprachlicher Umfang und Kontext

Das Substantiv χρῆσις erscheint zweimal im griechischen Neuen Testament, beide Male im selben Absatz von Römer 1. Paulus verwendet es, um zu beschreiben, wie Menschen ihre gottgegebenen Fähigkeiten zur sexuellen Intimität nutzen. Indem er von „natürlicher χρῆσις“ spricht (Römer 1,26–27), beschreibt Paulus sexuelle Beziehungen als eine von Gott angeordnete Verantwortung und nicht als selbstbestimmtes Streben. Der Begriff geht davon aus, dass geschaffene Funktionen mit einer zielgerichteten Gestaltung und moralischen Grenzen einhergehen.

Verwendung in Römer 1,26–27

Römer 1,26–27 ist Teil von Paulus’ umfassenderer Anklage gegen die Unterdrückung offenbarter Wahrheit durch die Menschheit. Der Apostel beschreibt einen Verlauf: Die Ablehnung des Schöpfers führt zu ungeordneter Anbetung, die wiederum zu ungeordneten körperlichen Praktiken führt.

• Römer 1,26: „Deshalb überließ Gott sie schändlichen Leidenschaften. Sogar ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen.“

• Römer 1,27: „Desgleichen gaben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit Frauen auf und entbrannten in Begierde zueinander. Männer begingen Schandtaten mit anderen Männern und empfingen die gerechte Strafe für ihre Verirrung an sich selbst.“

Wichtige Beobachtungen:

1. χρῆσις wird durch Adjektive qualifiziert – φυσικὴν (natürlich) und τὴν παρὰ φύσιν (widernatürlich) –, sodass das Substantiv selbst moralisch neutral ist, solange es nicht im Kontext betrachtet wird.

2. Paulus stellt den „Austausch“ und die „Aufgabe“ des natürlichen χρῆσις als Beweis für die göttliche richterliche Übergabe dar („Gott gab sie hin“).

3. Die Passage behandelt weibliches und männliches Verhalten parallel und unterstreicht, dass der göttliche Maßstab universell über Geschlechtergrenzen hinweg gilt.

Theologische Bedeutung

1. Schöpfungsordnung: Durch die Gegenüberstellung von natürlichem und unnatürlichem χρῆσις beruft sich Paulus implizit auf Genesis 1–2, wo sexuelle Differenzierung und Vereinigung für die Fortpflanzung und die Einheit des Bundes gesegnet werden.

2. Offenbarung des Zorns: Ungeordnetes χρῆσις ist nicht nur ein zukunftsorientiertes Gericht, sondern eine gegenwärtige Manifestation des Zorns Gottes (Römer 1,18). Das Laster selbst zeugt von spiritueller Entfremdung.

3. Erlösung nötig: Der Kontext nähert sich der Lösung des Evangeliums (Römer 3,21–26) an und impliziert, dass der Missbrauch jeglicher geschaffener Fähigkeiten Gnade, Glauben und die Transformation zur neuen Schöpfung erfordert (Römer 6,12–14; 1. Korinther 6,11).

Historische Interpretation

Die jüdische Literatur der Zeit des Paulus (z. B. Weisheit Salomos 14,24–27; Philo, Über Abraham 135–136) verband Götzendienst bereits mit sexueller Übertretung. Frühchristliche Schriftsteller – Justin der Märtyrer (Erste Apologie 27), Clemens von Alexandria (Paedagogus 2,10) und Johannes Chrysostomus (Predigten zu Römer 4) – greifen Paulus’ Verbindung von unnatürlichem χρῆσις mit einer Abkehr von der Schöpfer-Geschöpf-Ordnung auf. Über Jahrhunderte hinweg haben orthodoxe Theologen den Begriff als Zeugnis fester Schöpfungsnormen und nicht kultureller Konventionen verstanden.

Vergleichende biblische Erkenntnisse

• Genesis 2,24 begründet eheliche Sexualität in der Verbindung von Mann und Frau.

• Levitikus 18,22 und 20,13 verbieten homosexuelle Handlungen im Heiligkeitsgesetz Israels.

• 1. Korinther 6,13-20 stellt den Körper als Tempel dar; der „Gebrauch“ des Körpers durch den Gläubigen besteht darin, Gott zu verherrlichen.

• 1. Thessalonicher 4,3-5 ruft Gläubige dazu auf, ihre Gefäße „in Heiligkeit und Ehre“ zu besitzen, ein positiver Ausdruck rechtmäßiger χρῆσις.

Anwendung für Dienst und Jüngerschaft

1. Seelsorge: Römer 1 behandelt sexuellen Missbrauch als ein Symptom tiefer Götzenanbetung. Wirksamer Dienst verbindet daher moralische Klarheit mit der Einladung zum Evangelium und bietet Hoffnung auf Transformation durch die Vereinigung mit Christus.

2. Katechese: Die Lehre über χρῆσις befähigt Gläubige, Sexualität als Berufung zu betrachten, die von göttlicher Absicht und nicht von persönlichen Vorlieben bestimmt wird.

3. Apologetik: Die Unterscheidung zwischen natürlich und unnatürlich bietet eine biblische Grundlage für kulturelle Debatten zur Sexualethik und verankert Argumente in der Schöpfung statt nur in der Tradition.

4. Kultur der Heiligkeit: Lokale Kirchen fördern heiliges χρῆσις, indem sie die Ehe ehren (Hebräer 13,4) und alleinstehende Gläubige in zölibatärer Treue unterstützen (Matthäus 19,12; 1. Korinther 7,32-35).

Zusammenfassung

Strongs Griechisch 5540, χρῆσις, ist zwar in der Heiligen Schrift selten, hat aber eine gewichtige theologische Bedeutung. In Römer 1 zieht es die Grenze zwischen der Ehrung und der Unehrung des Schöpfers durch den Körper. Die Heilige Schrift stellt rechtmäßiges χρῆσις stets als mit Gottes Plan übereinstimmend dar, während unrechtmäßiges χρῆσις als Beweis für die Notwendigkeit der Erlösung der Menschheit gilt. Die treue Lehre zu diesem Begriff lädt Gläubige dazu ein, jede Fähigkeit Christus zu unterwerfen, der allein die Schöpfung zu ihrer beabsichtigten Herrlichkeit zurückführt.

Das ist ihm völlig schnurz, weil er nur in den Köpfen mancher Menschen existiert. Diesen Menschen ist es allerdings oft ganz und gar nicht egal.

Nun, keine, auch die evangelische Landeskirche nicht, hat das Recht, Gottes Willen nach eigenen Vorstellungen umzuformen.

Der expressive Individualismus (Charles Taylor) unserer Zeit gibt dem inneren Empfinden den Vorrang. Nicht Religion, Tradition oder Sitte sollen Orientierung geben. "Was für mich gut ist, soll für alle gut sein." Das Empfinden soll unhinterfragt gelten, weshalb sich Menschen in Identitätsgruppen sammeln. Sie finden ihre Identität auf der Ebene der Geschlechtsidentität, während sich Christen ihre Identität zusprechen lassen durch Gottes Verheißungswort.

Der Text in 1. Mose 1,27 (der Mensch als Mann und Frau geschaffen) schließt aus, dass damit ein Spektrum von verschiedenen Geschlechtern gemeint sein kann. Denn der Segen wird direkt nach der Erschaffung als Mann und Frau zugeteilt. Es braucht einen Menschen des anderen Geschlechts, um einen Menschen hervorbringen zu können. Es geht in der Bibel also um Zweigeschlechtlichkeit.

Nirgends in der Bibel wird eine andere geschlechtliche Verbindung gelebt bzw. als gleichwertig auch nur angedeutet. Insofern gehe ich davon aus, dass eine eheliche Verbindung zwischen Männern oder Frauen in der Bibel nicht als wünschenswert gilt.


Elaine23 
Beitragsersteller
 22.06.2025, 20:19

Homosexualität ist keine Sünde, keine Diskussion mit mir darüber. LGuGS 🐘

Nordlicht979  22.06.2025, 20:44
@Elaine23

Teilweise richtig. Mord ist nur die Auswirkung von Sünde.

Sünde ist allgemein, dass Gottes Wille ersetzt wird durch den menschlichen Willen.

Nordlicht979  22.06.2025, 21:56
@Elaine23

das hättest Du gerne. Dem ist aber nicht so.

Der theologische Begriff „Sünde“ ist zwar durch biblische Ideen maßgeblich geprägt, steht aber nicht für eine konkrete Vokabel des Urtextes, sondern für ein Konzept. Dieses Konzept spiegelt sich in verschiedensten alt- und neutestamentlichen Ausdrücken, die ein menschliches Tun oder Verhalten als Widerspruch gegen Gottes Willen qualifizieren bzw. disqualifizieren. 

Die „Verfehlung“, die חטא ḥṭʼ ausdrückt, besteht also nicht in einer moralischen Fehlleistung des Täters, sondern in der faktischen Verfehlung des Zieles, in einer „Störung des heilvollen Kommunikationsverhältnisses“ (Hieke, 89) zwischen Mensch und Gott.

Mehr Details sind in den Erklärungen der Bibelwissenschaft zu lesen.