Was passiert mit einem Beamten, der nur noch das Minimum arbeitet?
Also ein Beamter (Lebenszeit) der absolut nur noch das Minimum tut?
4 Antworten
Dann definiere mal Minimum!
Beispiel: Ich meiner Referendarzeit saß ich beim Leiter der Erschließungsabteilung einer kleinen Stadt im Büro. In den 6 Monaten der Stage hat der ein einziges Mal etwas zu Papier gebracht und ein einziges Mal einen Gerichtstermin wahrgenommen. Der Rest waren Kaffeepausen mit Kollegen und Gespräche mit mir.
Und nun die Frage: Ist das Arbeit am Minimum? Natürlich nicht. Mehr gab es für ihn nicht zu tun.
Damit hätte man auch die letzte Arbeit vom Tisch geschossen bekommen.
nun ja, jedem Beamten sind Dienstaufgaben, sog. Pensen, zugewiesen, deren Erledigung das Minimum der Anforderungen darstellt. Natürlich wird von jedem Beamten auch ein Einsatz gefordert, der die Minimalforderungen an seine Leistung übertrifft.
Ohne die zu erfüllen bedeutet eben dann keine Beförderung und keine Zuweisung von anspruchsvollen Aufgaben.
Insgesamt kann auch ein Beamter auf Lebenszeit aus dem Beamtenverhältnis entlassen werden. Das hat aber naturgemäß - wie überall - hohe Anforderungen.
Findet Verwendung als Langzeitproband in einem Schlaflabor.
Was soll passieren? Wenn du verbeamtet bist, bekommst du höchstens dann mal Anschiss. Rausgeschmissen werden kann man dann quasi nicht mehr, außer man schafft es, etwas hardcore zu verbocken, aber das ist echt eine Kunst
Las zuerst Erschießungsabteilung