Was haben Frauen im Mittelalter gemacht, wenn sie ihre Periode hatten?

75 Antworten

Ich habe gehört, dass die Frauewn damals sehr viele Unterröcke und unterhosen auf einmal getragen ahben und diese öfter am tag wechselten. Bei der aboriginies, ist es so, das die frauen ihre periode in kleinen klümpchen aus blut und sowas wie lehrm an die medizinfrau des stammes geben und diese benutzt es dann zum heilen, zum beispiel bei knochenbrüchen oder ähnlichem.

Es gibt Moose, die in getrocknetem Zustand sehr saugfähig sind. Die hat man gern zu funktionsfähigen Teilen geflochten. Außerdem gibt es Naturvölker, da gehen die Frauen für diese Tage ins Abseits, vielleicht in den Wald oder Ähnliches.

Fast alle alten Kulturen kannten eine besondere Menstruationskleidung und hygienische Hilfsmittel, um das Menstrualblut aufzusaugen. Zu diesem Zweck wurden Binden aus Pflanzenfasern, Bast oder Gras benutzt. Auch Binden aus Leinen oder Stofffetzen wurden verwendet. Im alten Ägypten benutzten die Frauen sowohl Binden, als auch Tampons aus Gras oder in römischer Zeit aus Baumwolle.[12] Bis ins 19. Jahrhundert hinein war es nicht generell üblich, Unterwäsche zu tragen, und im Mittelalter war es den Frauen sogar verboten.[13] Deshalb benutzten die Frauen auf dem Land meist keine Binden, sondern ließen das Blut auf die Erde laufen. Ansonsten behalfen sie sich mit selbstgenähten Stofftüchern.

Im 19. und frühen 20. Jahrhundert galt der reibungslose Ablauf der Menstruation als immens wichtig für die Gesundheit der Frau. Jede Tätigkeit, die diese behinderte, sollte vermieden werden. Aus diesem Grund wurde den Frauen empfohlen, sich möglichst zu schonen und fast ausschließlich zu ruhen. Auch das Wechseln von Binden galt als schädlich, da so der Blutfluss vorzeitig gestoppt würde. Es wurde empfohlen, sich nicht zu waschen, nur eine Binde zu nutzen und die Unterwäsche nicht zu wechseln. Andererseits waren auch einige Ärzte der Meinung, dass häufiges Waschen und kurze Sitzbäder für den reibungslosen Ablauf wichtig seien. Bereits am Ende des 19. Jahrhunderts gab es die ersten Einwegbinden zu kaufen und in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts kam der Tampon auf den Markt.

Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/KulturgeschichtederMenstruation

Hört sich recht ekelig an :/

1

Auf dem Land nahmen die Frauen Moos oder Hanffasern, die sie zu einer Art Kissen flochten. Ich kann mir vorstellen, dass auch Tierhaare benutzt wurden (Schaf, Ziege). Bei den oberen Ständen war es üblich, im Bett zu bleiben, da wurden einfach Tücher untergelegt, die dann ausgewaschen wurden.

Früher hat man moos im Wald gesammelt und in die Sonne gelegt damit es trocknet. Trockenes moos ist nähmlich sehr saugfähig. das haben sie dann als binde Benutzt.

Das will ich mir merken. Moos kann man glaube ich für noch mehr Sachen gebrauchen.

0

Was möchtest Du wissen?