Sollte Sexualkunde schon in so einem jungen Alter unterrichtet werden?!

86 Antworten

Also ich persönlich finde es gut.

Es kommt natürlich immer darauf an, wie es den Kindern rüber gebracht wir. aber um so früher man damit anfängt, um so besser, es sollte nur Alter entsprechend rüber gebracht werden.

Wenn man alleine hier bei GF liest, wie viele nicht aufgeklärt sind, dann stellen sich mir die Nackenhaare hoch.

Lieber Vorsicht als Nachsicht.

LG Pummelweib :-)

Will ich hier auch mal etwas verspätet meinen SENF dazugeben. Ich bin 15 u. Spiele in einem Verein Baseball. Unter anderem auch mit 10 Jährigen Jungs. Und wie das dann halt so ist unterhält man sich beim Spielen und irgendwie kamen die beiden dann auf das Thema Sexualkunde, welches sie momentan in der Schule haben (mittlerweile hatten, yay, Ferien). Sie fingen an mir freudig davon zu berichten das ihre Lehrerin Kondome in den Unterricht mitbrachte und sie sie aufmachen durften und bestaunen. Stolz haben sie mir erzählt das Erdbeere die meistgekaufte Geschmacksrichtung sei. Ich habe mich noch ein wenig mit Ihnen unterhalten und Festgestellt, wie aufgeschlossen sie dem Thema gegenüber sind, ich wäre es in dem Alter nicht gewesen, bei uns ist die Aufklärung in dem Alter gefehlt. Ich denke es ist wichtig auch schon in diesem Alter zu wissen wie die Babys entstehen und die Kinder sind keineswegs vorbelastet oder Ähnliches, weil sie es mit Spaß wie jedes andere Thema auch aufnehmen und es sich merken, die Bedeutung der Sexualität nachzuvollziehen können Sie in dem Alter so und so noch nicht, dass kommt.Alles mit der Zeit, und dann rutschen sie nicht unvorbereitet in etwas rein und sind und bleiben prüde. Es ist deutlich komplizierter die Kinder in älterem alter aufzuklären, wenn sie es dann es nicht schon durchs Internet selbst getan haben. Kthxbye

Ich finde es sehr wichtig.

Bereits im Kindergarten sollten die Kinder lernen, dass Jungs und Mädchen andere Geschlechtsteile haben, wie sie richtig heißen, aber auch Missbrauchsprävention. Kinder müssen lernen Nein zu sagen und eben auch, dass niemand sie da unten zu berühren hat.
Ganz wichtig finde ich auch zu erklären, dass es ganz normal ist, wenn zwei Jungs oder zwei Mädchen sich lieb haben.

In der Grundschule kann man dann ja noch weitergehen in Bezug auf Verhütung und Gechlechtskrankheiten. Da sollte mehr auf HIV eingegangen werden, das war bei mir sehr oberflächlich und sinnlos.

Mit solch Maßnahmen sexualisiert man Kinder nicht, aber Kinder sind bis sie 14-18 sind nicht einfach asexuelle Wesen. Sie haben ein Recht auf Aufklärung. Besonders um sich selbst zu schützen.
Das Ersetzt Aufklärung im Elternhaus nicht, aber ergänzt es. Hier kusieren so viele falschen Imformationen zur Verhütung und zum Schutz vor Geschlechtskrankheiten, dass man gar nicht genug informieren kann.

In der 5. Klasse sind wir Mädchen mit unserer Klassenlehrerin zu einer Frauenärztin gefahren. Da wurde uns erklärt wie eine Untersuchung abläuft, wann man hingehen sollte usw. Und natürlich Fragen beantwortet. Außerdem waren im Lehrerpult in der Klasse Binden und Tampons gelagert, wo wir uns Notfalls bedienen durften. Soetwas sollte eigentlich in der Schule selbstverständlich sein.

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@SerenaEvans

Ich hätte mich als Schülerin sowohl jetzt als Mutter bei so einer Aktion "bedankt".
Andererseits: ginge denn ein Lehrer mit den Jungs zu nem Urologen?

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@kiniro

Nein. Aber das ist auch nicht vergleichbar. Zum Frauenarzt sollten Mädchen / Frauen regelmäßig zur kontrolle.
Warum das bedankt in " "? Ich fand es super. Das hat viel Angst und Hemmungen vor dem ersten Arztbesuch genommen.

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Deine Frage ist eine interessante Frage, die sehr viele Reaktionen auslösen dürfte, denn gerade bei dem Thema "Sexualität von Kindern" gibt es sehr viel "Pro" und "Contra". Ich habe mir aus einem guten Grund, bisher die Antworten von den anderen Nutzern nicht durchgelesen um hier meine Meinung wie ich sie habe, unvoreingenommen wider geben zu können.

Ich vertrete in dieser Sache sicherlich eine etwas andere Meinung als viele andere. Gerade als 4-facher Vater denke ich anders über eine solche Situation. Ich bin der Ansicht, dass es wichtig ist für das Leben dass Kinder aufgeklärt werden, jedoch schon früher als in der 3. Klasse. Hier sollte man die "Sexuelle Aufklärung" reformieren und stufenweise dem Alter angepasst einführen. Unabhängig von der sexuellen Aufklärung durch die Schule etc. finde ich, dass es die Aufgabe der Eltern ist, ihre Kinder auf zu klären und auf das Leben vorzubereiten und es nicht anderen Menschen zu überlassen.

Gerade die Altersgruppe von 12-14 ist heute nicht aufgeklärt. Was "Oral" oder "Gruppen Sex" ist kann fast jedes Mädchen, dass ein bisschen Kontakt mit gleichaltrigen Leuten pflegt erklären, aber wie man am besten verhütet oder wie man Krankheiten vermeidet weis fast keine. Daher finde ich, dass hier die Eltern in der Pflicht sind, auch die Kinder auf das Leben vorzubereiten.

Mein ältester Sohn ist 10, wurde bereits mit 6 von mir und seiner Mutter aufgeklärt. Er wusste, wie Kinder entstehen, dass es ein schönes Gefühl ist was Mama und Papa machen, wenn sie sich lieben, und dass wenn er einmal groß ist und eine Freundin hat, er dies sicherlich auch machen wird. Hier sollte das stufenweise Aufklären anfangen. Und ich denke, hier sollte der Kindergarten schon bevor die Kinder in die Schule gehen und kommen, durch geschulte Erzieherinen die Aufklärung übernehmen, wie Kinder entstehen, was Sex ist, was Mama und Papa machen, wenn sie sich lieb haben, und dass es das natürlichste der Welt ist.

Dann kann man mit der Altersgruppe 8-9 den weiteren Schritt machen, ihnen erklären, was die Regel ist, dass man sich vor Krankheiten schützen muss, und wie man verhütet. 

Es verlangt keiner, zu erklären wie es funktioniert, dies ist unrelevant. Jedoch sehe ich gerade bei der zunehmenden Menge an Schwangerschaften von jungen Mädchen unter 15 in Deutschland eine Veränderung des Sexualverhalten ...die Mädchen werden immer frühreifer und fangen an sich miit 10 für Jungs zu interessieren, sich zu schminken, Schmuck zu tragen, und versuchen Jungs zu beeindrucken und ihnen zu gefallen.

Daher sollte nein muss man auch mit der Zeit gehen der Entwicklung und die Kinder noch früher aufklären und vorwarnen auf das Leben, dass Fehler, dass Mädchen mit 12 schwanger werden ungewollt. Auch sollte man gerade Mädchen ab 11 oder 12, wie bei gesetzlichen Impfungen dazu vom Gesetz her bringen, dass sie einen Termin pro Jahr beim Frauenarzt zum Gespräch suchen müssen wo sie auch aufgeklärt werden.

Dies ist meine Meinung. Natürlich ist dieses System wieder mit Mehrkosten der Krankenkassen und Erzieherinnen verbunden, aber man sollte nicht am falschen Ende sparen, denn es kann nicht sein, dass man weiß, wie man einen Jungen befriedigen muss, weil man Sexfilme schaut, aber nicht weiß, wie man sich gegen Krankheiten schützt oder verhütet.

Ich hoffe ich konnte helfen. Verbesserungs Vorschläge oder auch Zustimmungen sind gerne erwünscht. Ebenso Kritik.

Liebe Grüße

Wissensdurst84

Ich muss sagen, ich bin grundsätzlich der Meinung, dass Sexualkunde in der Grundschule zu früh ist. Bei mir war das erste Mal Sexualunterricht ebenfalls in der 3.ten Klasse... Und es war furchtbar x) Aber so wie du es hier erklärst, das Annähern nach und nach und nie die ganze Dosis auf einmal, das klingt sehr vernünftigt. Hut ab, mich hat du überzeugt! x)

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@memorization

Danke:). Man muss die Einstellung die man hat vertreten und auch erklären können und sich nicht nur dem Strom der Masse anpassen um paar Punkte abzustauben.

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Finde deinr einstellung super . Hut ab 

Vllt würden es bei solchen massnahmen nicht so viele 13  jährige schwangere geben und jeder würde sich mehr gedanken um krankheiten und verhütung machen als um "blowjobs"

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Ich finde es gut, es sollte halt schon noch ein bissl verspielter sein und den Kindern keinesfalls Angst machen. Aber Aufklärung finde ich wichtig. Wir hatten damals auch in der 3. Klassen den ersten Unterricht, aber anders als z.B. in der 6. wurde viel auf Fragen eingegangen und es wurde eher geschaut, was das Kind schon weiß.

Wenn man mitbekommt, dass es 12 oder 13 Jährige gibt, die z.B. glauben, dass man beim ersten Mal nicht schwanger werden kann (u.ä.) dann finde ich es wichtig, dass man mit den Kindern früh drüber redet. Heutzutage kommen die Mädchen oft schon relativ früh in die Pubertät. Ich fände es fatal, wenn ein Mädel mit 10 schwanger werden könnte, aber erst mit 12 in der 6. oder 7. Klasse das erste Mal etwas über Verhütung und GV lernt.

Meine jüngste Schwester (ist 7) weiß schon länger, dass Babys nicht vom Storch gebracht werden, sondern das sich dazu "Mama und Papa lieb haben müssen", wenn man an diese Punkte anknüpft und vorhandenes Wissen aufgreift finde ich das gut. Um beim Bsp. meiner Schwester zu bleiben, könnte man jetzt z.B. dem Kind erklären, dass aber nichts passieren kann, wenn sie sich nur küssen oder umarmen.

Wir hatten damals in der 6. Klasse ein Mädchen, das irgendwann komplett verheult und bleich in die Schule kam.
Sie hatte Bauchschmerzen und blutete....die Regel hatte ganz normal angefangen. Da sie aber aus einem sehr religiösen Elternhaus kam und Aufklärung in diesem Alter für die Eltern nicht in Frage kam, dachte meine damalige Mitschülerin sie wäre schwer krank. Denn Blut + Schmerzen = krank. Das war 2002....also keinesfalls vor Jahrzehnte.

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@Siraaa

Schlimm... Es sollte verboten werden, Kinder so extrem religiös zu erziehen.

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