Ist ein Mönch ein besserer Mensch als ein Atheist, der Sex vor der Ehe hat, Pornos schaut und ins Bordell geht?

6 Antworten

Ist ein Mönch ein besserer Mensch als ein Atheist, der Sex vor der Ehe hat, Pornos schaut und ins Bordell geht?

Nein, absolut gar nicht. Im Gegenteil finde ich nicht, dass man an solchen Sachen einen "guten Menschen" festmachen kann.

Atheisten handeln oft moralischer und haben mehr Moral, die aus ihnen selbst hervorgeht anstatt nur blind Glauben zu folgen.

Sex vor der Ehe ist der Normalfall und völlig richtig und macht einen keinesfalls zu einem schlechteren Menschen. Im Gegenteil sollte man Ehen auf gar keinen Fall eingehen, ohne auch sexuell kompatibel zu sein und das ausprobiert zu haben. Das Verbot von Sex vor der Ehe ergibt für mich absolut keinen Sinn.

Pornos zu schauen halte ich nicht für unmoralisch, wenn auch faktisch manchmal für schädlich für einen selbst, vor allem wenn junge Menschen dadurch falsche Eindrücke und Erwartungen von Sexualität bekommen.

Prostitution ist für mich das einzige hier, was ich moralisch zumindest für fragwürdig halte. Auf der anderen Seite entscheidet es nicht über gut und böse für mich. Ein Mann, der ab und zu Bordelle nutzt, kann ansonsten völlig rechtschaffend sein.

In meinen Augen hat das Sexleben (solange es legal ist) nichts damit zu tun, ob ein Mensch ein guter oder schlechter Mensch ist.

LG.

Sehr gut, dass wollte ich so ähnlich auch sagen. Früher dachte ich das auch, aber das gilt nicht für alle Mönche. Für die meisten schon, dass sie gute Menschen sind.

Da Mönche einer patriarchalen Religion angehören, sehe ich sie kritisch.

Wenn B0rdeII und P0RN0S fair sind, geht auch das klar.

Atheisten sind weder besser noch schlechter, sie liegen mir potentiell einfach mehr.

Der Pornogucker ist jedenfalls besser als ein Mönch, der Wasser predigt, aber hinterrücks Wein trinkt...jedenfalls wenn jemand keine gut begründete Ausrede für solche sinngemäßen Dinge hat.

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