Hat es Rechtliche Konsequenzen wenn ich als Ehefrau meinem Mann den Sex verbiete?

22 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nö, diesen Paragraphen hat es in Deutschlang mal gegeben. Aber der Nichtvollzug der Ehe, wie es damals hieß, ist inzwischen abgeschafft. Niemand kann in der Ehe zu etwas gezwungen werden. Und wer wird denn bitte deswegen gleich zum Anwalt rennen? Den nimmt man sich nur, wenn es zu allem zu spät ist und die Scheidung ansteht. Probier es aus! Vielleicht bewirkt das bei ihm, dass er sich seit langem endlich mal zu dem Gespräch bereit erklärt, das du offensichtlich von ihm erwartest. Oder willst du ihn damit etwa zu etwas zwingen ... das hätte dann etwas von Erpressung und ist irgendwie unfein ...

Ich hab ja schon geantwortet. Ich finde Deine Frage immer noch ungewöhnlich. Verbieten kannst Du ihm das nicht. Dann geht er halt zu einer anderen Frau. Einklagen kann er es nicht, aber es ist ein guter Scheidungsgrund, wenn Du ihm nicht einmal Zärtlichkeiten genehmigst. Was soll er denn machen, wenn Du ihn vor solche Tatsachen stellst? Hast Du Angst vor einem Kind, dann verhüte doch. Aber Dich "aufsparen" ist nicht das Richtige. Er könnte doch auf den Gedanken kommen, sich das woanders zu suchen. Was dann? Hast Du mal überlegt? Wenn Du ihn nicht ausstehen kannst, was ja vorkommen soll, wenn man sich vorher nicht gut gekannt hat, dann lass Dich doch scheiden. Dann bist Du das Problem los. Solltest Du etwa schwanger sein und deshalb nicht wollen, dann rede mit Deinem Mann.

Rechtliche Konsequenzen hat das nicht. Allerdings ist die grundlose Verweigerung des Geschlechtsverkehr ein anerkannter Scheidungsgrund.

Aber beklage dich dann auch nicht, wenn er fremdgeht oder ein Bordell aufsucht. Wenn ich mich gestern besoffen habe, darf ich mich heute auch nicht darüber beklagen, dass ich einen Kater habe.

Was ist das denn für eine Aussage? Du kannst Deinem Mann den Sex nicht "verbieten". Er hat gesetzlich ein Recht darauf. Es sei denn, Du bist krank oder er hat eine ansteckende Krankheit. Es gibt "eheliche Pflichten" auf beiden Seiten. Mit Verbieten würdest Du diese Pflichten verletzten. Er könnte absolut zum Anwalt gehen. Wenn Du nur aus irgendwelchen unlustigen Gefühlen heraus, etwas unterbinden (nicht verbieten) willst, musst Du schon sehr gute Gründe haben.

Du solltest so ehrlich sein und dich von ihm trennen, wenn du ihn so eklig findest. Alles andere ist verlogen.

Ich hoffe nicht, das er soweit sinken würde das einzuklagen. Wahrscheinlich wird es ihm mit dir auch keinen Spass machen, bei deiner Einstellung.

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