Gibt es Fellatio auch bei Tieren oder ist das etwas, was nur menschliche Weibchen tun?

9 Antworten

Ja, gibt es. Z.B. Flughunde. Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/ungewoehnliches-verhalten-flughunde-praktizieren-oralsex-a-658967.html

Was mir, wie anderen auch, etwas Sorgen macht, ist deine Auffassung des Begriffs "gegen die Natur". Was heisst denn das, Natur? Es gibt keine denkende und planende Instanz "Natur", sie nur das zulässt, was ihr passt. In der Natur, und da gehört die menschliche Spezies als Säugetier dazu, passiert automatisch das, was für die Spezies einen Nutzen hat (und physikalisch möglich ist). Der Nutzen von Oralverkehr, oder im Speziellen Fellatio, beim Menschen ist unbestritten: Freude, Spass, Entspannung, Lustgewinn, etc. Es nutzt den (meisten) Männern also etwas. Und, ob du es glaubst oder nicht, viele Frauen, die Fellatio geben, haben ebenfalls Freude/Spass/Lustgewinn daran.

Ich zitiere aus dem von dir angegebenen Link:

Oralsex hielt man neben der Sprache für eine typisch menschliche Eigenschaft. Nur bei den sexuell sehr aktiven Bonobos, unsere nächsten Verwandten, hatte man dies bislang beobachtet. Allerdings deuteten Wissenschaftler dies bei den Affen als spielerisches Verhalten.

Es gibt also kein Fellatio unter den Tieren, bei den Bonobos ist das "spielerisches Verhalten". Und auch deine Flughunde, das würde ich nicht als Fellatio bezeichnen.

Auch : das Weibchen geht während der Kopulation an den Schaft des Penis, um ihre eigene Lust zu steigern, da der Verkehr dadurch 6 Sekunden länger dauert. Sie befriedigt sich also selbst damit, oder steigert ihre Befriedigung dadurch. Vor allem geht sie nicht von sich aus an den Penis des Männchen - NUR während der Kopulation. Das finde ich eher normal, während des Geschlechtsverkehrs sich anderweitig sexuell zu stimulieren.

Daß du meinst, dass viele Frauen Spaß daran haben, liegt am gesellschaftlichen Druck. Frauen haben auch Spaß daran, Schuhe zu tragen, die ihre Füße verstümmeln.

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Homosexuelles Verhalten kommt auch bei Tieren vor[95] und kann im Tierreich „als nahezu universelles Phänomen“ bezeichnet werden.[96] Bei ca. 1.500 Tierarten wurde gleichgeschlechtliches Verhalten festgestellt, wobei ca. ein Drittel dieser Fälle gut dokumentiert ist.[97] Homosexuelles Verhalten lässt sich beispielsweise bei den Bonobos beobachten, die über eine für Menschenaffen ungewöhnliche matriarchale Organisationsstruktur verfügen. Darüber hinaus kann man Bonobos belegbar als grundsätzlich bisexuelle Tierart betrachten. Mehr als für männliche Homosexualität sind Bonobos vor allem für ihren Lesbianismus bekannt. Einige Trauerschwäne Australiens bilden sexuell aktive männliche Paare, die entweder Nester stehlen oder zeitweilige Dreierbeziehungen mit Weibchen eingehen, um in den Besitz von Eiern zu gelangen. Sobald die Eier gelegt sind, wird das Weibchen vertrieben. Der von homosexuellen Paaren aufgezogene Nachwuchs erreicht das Erwachsenenalter dabei häufiger als derjenige von gemischtgeschlechtlichen Paaren. Im Zoo von Bremerhaven leben momentan drei homosexuelle Paare von Pinguinen, die auch nach dem Import mehrerer schwedischer Pinguinweibchen ihre Beziehung fortsetzen.[98] Die Ankündigung des Versuchs erregte vor allem durch die unsensible Wortwahl weltweites Aufsehen und Proteste.[99] Inzwischen zieht eines der Paare auch ein Küken groß.[100] Unter vielen Delfinarten gibt es zahlreiche Formen homosexuellen Verhaltens. Diese Verhaltensweisen treten unter anderem aus Gründen der Festigung von Beziehungen in einer Delfinschule sowie beim Dominanzkampf zwischen Männchen auf, zeigen sich also in verschiedenen sozialen Situationen. Die Fachzeitschrift Nature berichtete im Oktober 2006 von der ersten wissenschaftlichen Ausstellung über Homosexualität bei Tieren im Osloer Naturhistorischen Museum. Dort ist z. B. von zwei männlichen Walen (Südkaper) mit erigierten Penissen „bei Sexspielen“ („engaged in sexual games“)[101] und von zwei männlichen Giraffen beim erfolgreichen Versuch einer analen Penetration mit Ejakulation zu lesen. In einer Feldstudie unter männlichen Giraffen wurde sogar beobachtet, dass Homosexualität "94 percent of all observed sexual activity"[102] ausmachte (der Anteil liegt nie unter 30 %); ein Wert, der bei keiner anderen Art beobachtet wurde und trotzdem keineswegs zum Aussterben der Giraffen führt.

Ich empfehle einen Zoobesuch im Frühling. Spätestens im Primatenhaus wirst du fündig werden. Suche dir eine Bank in der Nähe des Bonobo-Geheges.

Bedauerlicherweise neigen manche Menschen dazu, all das was sie selber nicht mögen als "widernatürlich" zu bezeichnen. Fast immer handelt es sich bei den so bezeichneten Verhaltensweisen aber um besonders natürliche.

Also, ich kenne die Bonobos nicht. Sind das die kleinen schwarzen Affen?

Und wieso "spätestens"? Du nennst hier eine Affenart, die das angeblich tut, was ich aber auch nicht glaube.

Ich glaube, dass keine Weibchen so etwas tun.

Denn warum nur die Bonobos? Dann müßten es auch die anderen Affenweibchen tun.

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@Stephanie08

Du musst es ja mir nicht glauben - deshalb empfehle ich ja den aufmerksamen Zoobesuch.

Bonobos wurden früher oft als "Zwergschimpansen" bezeichnet.

Bevor du in den Zoo gehst, kannst du ja zur Eintimmung den Wikipediaartikel über Bonobos lesen (Abschnitt "Sexuelle Interaktion")

http://de.wikipedia.org/wiki/Bonobo

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@heinmueck

Also, ich habe den Abschnitt gelesen. Da steht nur Oralverkehr. Das heißt wahrscheinlich, dass die Männchen es bei den Weibchen machen, wie auch bei anderen Tierarten, aber NICHT die Weibchen bei den Männchen.

Also, dies ist ein Beweis oder Beleg. Das hast du dir da rausgezogen.

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@heinmueck

Also, erstens kann ich da das Männchen und das Weibchen nicht unterscheiden. Liegt unten ein Weibchen? Dann wäre deine Behauptung widerlegt. Überhaupt kann man nicht sehen, was die da machen. Auch hier in keinster Weise ein Beweis!!!!

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Habe mal gesehen, wie ein Hengst bei einem anderen Hengst den steifen Penis beschnüffelt und "angeknabbert" hat. Beide Pferde fanden das offensichtlich erregend, da es eine ganze Weile gedauert hat. Also völlig abwegig scheint das Ganze also nicht zu sein !

Du weißt offenbar nicht, was Fellatio ist. Meine Frage wäre auf dein Beispiel bezogen, ob Stuten an den Penis eines Hengstes gehen. Meine Frage ist, ob weibliche Tiere den Penis ihres männlichen Artgenossen stimulieren !!! Und Stuten gehen meiner Meinung nach NICHT an den Penis eines Hengstes. Sondern NUR weibliche Menschen gehen (auf Druck und Zwang und Einredung usw.) an den Penis des Mannes entgegen ihres natürlichen Bedürfnisses. Es ist schon bemerkenswert, wie oft hier die Frage falsch verstanden wird.

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Es gibt etliche Frauen die es sehr gerne machen :D (..zum Glück..) - allein deswegen ist es natürlich (auch wenn du vllt ein Problem damit hast) - und bzgl. Vorkommen in der Tierwelt: AFFEN !! ..Tatsache!!

Also: der zweite Hund ist ein Männchen und KEIN Weibchen. Ich kann auch nicht sehen, dass das Männchen ihn in das Maul nimmt, sondern sehe die Bewegungen des anderen Hundes bei geschlossenem Maul. Vielleicht schnüffelt er, mag sein, aber mehr nicht.

Fellatio ist das nicht, auch wenn du das gerne hättest. Es handelt sich hier um zwei Männchen. Ein Weibchen gibt es hier nicht. Bleibt nur zu sagen, dass es das bei Tieren nicht gibt, weil es nicht das Bedürfnis der Weibchen ist.

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