Prozesskostenhilfe,wann muss man zurückzahlen und wann nicht?

Ich (18) musste vor ein paar Monaten Prozesskostenhilfe beantragen, da mein Vater keinen Unterhalt mehr zahlt. (Lebe momentan bei meiner Mutter)

So jetzt ist es so, dass man weder in der Schule etwas darüber lernt noch sonst wo, und meine Mutter meinte dann das wäre kein Problem, ich soll einfach Prozesskostenhilfe beantragen und wenn ich in den nächsten 5 Jahren kein Geld verdiene, was schon über der 1000€ Marke liegt, verfällt das irgendwann und ich muss nichts zurückzahlen.

Da ich wie gesagt, keine Ahnung davon hab und meiner Mutter auch eigentlich vertraue habe ich mich darauf verlassen.

Da ich noch Schüler bin und danach studieren werde, werde ich auch nicht mehr als 1000 Euro verdienen und dachte mir dann kann ja nichts schief gehen.

Gerade eben sind wir dann nochmal auf das Thema gekommen und ich habe aus Neugier gefragt wie viel Anwälte für einen Prozess eigentlich bekommen und am Ende waren wir dann wieder beim Thema Prozesskostenhilfe, jetzt hat sich die Meinung von meiner Mutter allerdings geändert, denn jetzt meinte sie, sie hätte gar keine Ahnung ob das Geld überhaupt zurückgezahlt werden müsste oder ob das irgendwann verfällt.

Ihr könnt euch vorstellen wie sauer ich jetzt gerade bin und besorgt, da ich natürlich Angst habe dass ich mir meine Zukunft jetzt schon mit einen saftigen Kredit versaut habe.

Kann mir da irgendjemand mehr zu sagen ? Wann muss man das ganze zurückzahlen ?Und auch mal auf moralischer Ebene - Wie kann meine Mutter mir so ein versprechen geben und meine Zukunft auf die leichte Schulter nehmen ? Ich bin gerade ziemlich geschockt, dass die so leichtfertig damit umgeht. Ich habe jetzt auf jeden Fall schon mal meine Lektion gelernt, die nächsten Tage werde ich in der Bibliothek verbringen und mir etwas Wissen über Jura aneignen...

Geld Gericht Prozesskostenhilfe
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Anwalt geht "Seinen Weg" Prozess verloren, was kann ich tun.?

Hallo, Ich möcht an das Schreiben von "Hafimann" vom 03.02.2017 anknüpfen , mich für die hilfreichen Ratschläge bedanken und habe auch gleich folgendes neues Problem. Person A gelangte über den guten Namen der Kanzlei zu diesem Anwalt der selbstständiger Teilhaber dieser Kanzlei ist. Das Anliegen von Person A bestand auf einer für Ihn nicht nachvollziehbaren sowie unrichtigen Nebenkostenabrechnung. Obwohl der Anwalt alle nötigen Argumente und Nachweise diese Nebenkostenabrechnung betreffend von Person A vorgegeben , nachgewiesen und belegt bekam ging dieser Anwalt stur und ignoranter weise seinen Weg. Wobei seine Argumente für Person A im Vorfeld schon zum Scheitern verurteilt waren. Der Anwalt wurde mehrfach von Person A darauf hingewiesen das seine Art und Argumente der Klageabweisung völlig zum Scheitern verurteilt waren was aber mit einem lächeln seinerseits abgewiesen wurde. Ein von Person A benannter Zeuge wurde schon gar nicht von dem Anwalt benannt. Das Gerichtsurteil im Nachhinein: Prozess verloren, Kläger bekommt in allen Punkten recht da der Beklagte ( Person A ) nicht ausreichend die Verweigerung der Nebenkostenabrechnung begründen konnte. Zu einer mündlichen Verhandlung kam es nicht sondern dieses Urteil beruht auf einem Entscheidungstermin des Gerichts wobei ein persönliches Erscheinen von Person A nach Aussage von dessen Anwalt nicht erforderlich gewesen war Das Urteil wurde erst nach fast 4 Wochen nach Eingang in der Kanzlei an Person A weitergeleitet. Die Einspruchsfrist endet zwar erst in ca. 2 Wochen da jedoch Person A . diesen Prozess nur mit Hilfe von Prozesskostenhilfe führen konnte ist es Person A finanziell nicht möglich von diesem Einspruchsrecht Gebrauch zu machen, Obwohl Person A nachweislich Fehler und entsprechende Argumente diese Nebenkostenabrechnung betreffend geltend machen könnte. Was ist Euer Ratschlag für Person A. ? Kann Person A an diesen Anwalt nochmals herantreten um eine Veränderung dieses Urteils herbeizuführen ? Kann Person A auch Einspruch einlegen mit der Hoffnung auf erneuter Prozesskostenhilfe? Über erneute Ratschläge würde sich Person A freuen Gruß

Einspruch Prozesskostenhilfe
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Prozesskostenhilfe aufgehoben, Hilfe?

Huhu , Zu der Situation.
Ich hab letztes Jahr im Mai gegen meinen Ausbildungsbetrieb geklagt weil die mich rausmobben wollten .

Prozesskosten Hilfe wurde bewilligt .

Nun kam Post das dies aufgehoben wird da ich nicht mitgeteilt habe das ich im Januar diesen Jahres verzogen bin . In irgendeiner Anlage hat wohl auch drin gestanden das man das 4 jahre lang tun muss ... Aber diese habe ich aufgrund meiner damaligen Situation (Depressionen) nicht gelesen.
Alles wichtige hat mir meine Anwältin auch mitgeteilt.

Jetzt halt das böse erwachen nach 1 1/2 Jahren .

Die Frau vom Arbeitsgericht sagte das man nur Beschwerde einlegen könne , das zum Landesgericht geht und die eig immer dem Arbeitsgericht zustimmen und dann somit noch mehr Kosten auf mich zukommen würden ..

Die genaue Summe würde mir dann in ca 5 Wochen mitgeteilt werden wenn die Frist abgelaufen ist .

Habt ihr Vllt einen Tipp was ich machen kann ? Ich habe gerade neue Arbeit gefunden und bin alleinerziehend mit 2 Kindern.
Würde gern einen Brief schreiben das es mir leid tut und ich das wirklich überlesen habe und bereit bin alles was benötigt wird sofort zur Überprüfung zukommen zu lassen. Aber ich denke die Erfolgsaussichten sind da nicht so rosig . Ein Versuch ist es alle male Wert und mehr als Nein sagen können Sie ja nicht.

Aber Vllt hat ja jemand schon mal Erfahrung damit gemacht und kann mir evt einen Rat geben .

Dafür wäre ich sehr sehr dankbar

Prozesskostenhilfe Arbeitsgericht
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Gegnerische Versicherung lehnt ab zu zahlen und mir fehlt das Geld zum Klagen.Was soll ich tun?

Hallo zusammen,
mein Auto wurde von einem anderen Auto beim Rückwärts-parken gerammt. Die gegnerische Versicherung Allianz hat durch einen eigenen Sachverständiger die Schäden gutachten lassen. Die von dem Sachverständiger bzw. Allianz festgestellte Reparaturkosten war ~800€ mit Mwst. Ich war sehr skeptisch und hatte selber einen Gutachter beauftragt. Der hat die Kosten für Reparatur ungefähr um die 3300€ festgestellt. Dann hatte ich mit einem Anwalt Kontakt aufgenommen und das neue Gutachten der Versicherung eingereicht. Nach mehr als zwei monatigem Warten, lehnt die Versicherung ab sämtliche Kosten zu zahlen, es sei denn, die von meinem Gutachter geltend gemachten Schäden nicht aus dem Unfall stammen.
Leider habe ich keine Rechtschutz-versicherung. Nun fehlt mir das Geld fürs Klagen. Ich werde einen Antrag um die Prozesskostenhilfe machen. Aber ich bin nicht sicher ob die überhaupt bekomme. Ich bin ein ausländischer Student und bin von den Eltern finanziert. Ich habe einen Mini-Job, wobei ich nicht so viel arbeiten kann (höchstens ~450€ pro Monat), da ich meistens mit dem Studium beschäftigt bin. Was soll ich machen, wenn ich die Prozesskostenhilfe nicht bekomme? Gibt es einen anderen Weg? Ich würde mich sehr freuen auf euren Ratschlag. Ich bedanke mich ganz ganz herzlich für eure Aufmerksamkeit und Hilfe.

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Prozesskostenhilfe bei Zurückziehen der Klage?

Ich habe bei einem Unterhaltsstreit Klage/Widerspruch gemacht, da die Berechnung in der ersten Instanz meiner Ansicht nach nicht richtig war.

Für die erste Instanz wurde mir Prozesskostenhilfe gewährt.

Bei der Begründung der Klage/Widerspruch gab es leider meinerseits Verzögerungen bei der Beschaffung der Steuererklärung usw., da dies bei der Selbständigkeit nicht so einfach ist. (Ich mache alles selber.) Somit wurde dem Rechtsanwalt nur eine zu hohe Schätzung des Einkommens mitgeteilt. Der Rechtsanwalt berechnete den Unterhalt neu und es hätte sich kein geringerer Unterhalt ergeben. Somit hat der Rechstanwalt die Klage/Widerspruch mit meiner Einverständnis zurückgezogen, da ich die Unterlagen noch nicht fertig hatte und die Frist für die Abgabe der Begründung abgelaufen ist.

Ein paar Wochen später war meine Buchhaltung fertig und es stellte sich heraus dass ich weniger Unterhalt zahlen müsste. Das dramatische daran ist, dass ich die Kosten für meinen Rechtsanwalt, den Rechtsanwalt der Gegenpartei und des Gerichts zahlen muss. Insgesamt ca. 1500 Euro. Ich habe meinen Rechtsanwalt gefragt, ob man nicht PKH beantragen hätte können. Dieser sagte mir, nein, da keine Aussicht auf Erfolg war. Weiß noch jemand eine Möglichkeit, wie ich diese Kosten nicht zahlen muss, da ich unter normalen Umständen PKH bekommen hätte. Das ironische daran ist sowieso, dass es sich um geschätze 30 Euro weniger Unterhalt handelte. Mit den 1500 Euro hätte ich lange den erhöhten Unterhalt zahlen können. :-(

Klage PKH Prozesskostenhilfe Widerspruch nachträglich
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Zahlungsforderungen der Rechtsanwältin gerechtfertigt?!?

Folgender Sachverhalt: Ich (18) bin die Alleinerbin eines Hauses. Wir hatten damals eine Rechtsanwältin engagiert, weil mein Vater sein Erbe abgelehnt hat, um seinen Pflichtteilsanspruch geltend machen zu können. Wir wollten dieses Haus verkaufen, u.a. um die Rechtsanwältin bezahlen zu können, was diese jedoch erfolgreich verhindern konnte. Ich war damals noch minderjährig, daher bedurfte es eines Ergänzungspflegers, der jedoch gegen eine Gebühr von weiteren 500 Euro gegen Absprache mit der Rechtsanwältin den Verkauf des Hauses ablehnte. Der Streitwert beläuft sich auf 300.000 Euro. Nun hat die besagte Rechtsanwältin von meinen Eltern schon ungefähr 15.000 Euro bekommen und hat zusätzlich mich verklagt auf ca. 4.000 Euro, obwohl ich zu der Zeit, auf die sie sich bezieht noch minderjährig war und ich auch keine Unterschrift zu irgendwas gegeben habe. Zusätzlich mussten wir laut der Rechtsanwältin noch jeweils ein Gutachten zu dem Haus, das wir verkaufen wollten und zu dem, in dem wir wohnen und dass mein Großvater der Krebshilfe vermacht hat, anfertigen lassen, deren Kosten sich auf 4.500 Euro beliefen. Von dem was die Rechtsanwältin gemacht hat, haben meine Eltern im Übrigen immer erst nach mehrmaliger Aufforderung Auskunft erhalten.

Inzwischen haben wir das Haus verkaufen können (Ende November), da ich 18 wurde, jedoch kann ich die Klage unmöglich zahlen, da das Geld davon noch nicht eingegangen ist (der Eingang ist auch noch nicht absehbar, scheint am Grundbuchamt 'festzuhängen') und ich auch noch zur Schule gehe und über keinerlei Einkommen verfüge. Zumal ich die Forderungen von ihr auch ungerechtfertigt finde!

Unser Eindruck: Die Rechtsanwältin möchte sich an unserem geerbten Vermögen ungerechtfertigterweise bereichern.

Meine / Unsere Fragen dazu: 1. Sind die Forderungen der Rechtsanwältin wirklich gerechtfertigt?!? Sie kommen uns schon immens hoch vor! Dieser Eindruck wurde uns auch bestätigt. Wäre aber schön, vielleicht noch mehrere Meinungen dazu zu hören. 2. Kann die Rechtsanwältin aus den oben genannten Gründen (damalige Minderjährigkeit, keine Unterschrift) wirklich eine Klage gegen mich richten?!? 3. Wir wollten nun einen zweiten Anwalt einschalten, der sich dem Forderungseinzug einnimmt bzw. haben dies auch schon getan und einen ersten Termin am Dienstag ausgemacht. Wie stehen unsere Chancen gegen die Rechtsanwältin juristisch vorzugehen? Können wir noch etwas anderes tun (Prozesskostenbeihilfe o.Ä. beantragen)?

Vielen Dank an denjenigen, der sich die Mühe macht, meine Fragen zu beantworten!!

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