Leberzirrhose , Beerdigung, Familie und Suizid?

Hallo ihr wundervollen Menschen da draußen.

(Vorab; ich suche hier weder Aufmerksamkeit, noch halte ich mich für besonders wichtig, es kostet mich viel Kraft das alles zu erzählen)

Ich bin George aus Zürich, bin 24, schwerst Alkoholabhängig, und werde nicht mehr lange leben.( Ich rede hier von einer Zeitspanne von ca 5-7 Wochen laut meinem Arzt). So lange kann und werde ich nicht warten. Keiner von meiner Familie weiß davon und das wird auch so bleiben. Das ich so oder so sterben werde wegen meiner Krankheit, auch ohne Suizid, weiß ich, und deswegen macht es mir nichts aus mir das Leben zu nehmen. Es ist eben wie es ist, meine Zeit ist abgelaufen.

Nun zu meinen Sorgen.

Meine Mutter und Geschwister bestehen ungedingt darauf, dass ich beerdigt werden soll. Das möchte ich aber nicht, eben weil ich es mir ausgesucht habe, alleine zu sterben, und man mich sowieso nicht finden wird. Das kann ich ihr und meinen 3 älteren Schwestern aber so nicht sagen, weil es ihnen das Herz brechen würde und total geschockt wären. Sie würden es einfach nicht verstehen. Sie unterstützen mich bei allem was geht, aber in dieser Sache werden sie kein bzw. nur schwer Verständnis haben.

Ich bin total ratlos, weiß nicht was ich machen soll. Keinen Suizid zu begehen kommt nicht in Frage um stattdessen "normal" zu sterben, respektive solange bis meine kaputte Leber und Nieren endgültig versagen. Mir gehen die ganzen unerträglichen Schmerzen und Medikamente dermaßen auf den Zeiger. Ich will und kann das alles nicht mehr. Mag sein das es egoistisch klingt, aber es ist mein Leben und meine freie Entscheidung, und dem sollte nichts im Wege stehen.

Nur weiß ich leider nicht wie ich diese Beerdigung entgehen kann. Ich will in keinen Sarg gesteckt und meterweit in die Erde gebuddelt werden. Das habe ich meiner Familie schon zig mal gesagt, aber dennoch bestehen sie darauf mich neben meinem Vater zu begraben.

So wie ich es machen werde, ist es nach meinen eigenen Vorstellungen. Das beruhigt mich.

Habt ihr ne Idee wie ich das bewältigen kann?? Zugegeben, es ist kompliziert, aber für mich ist das alles auch leider kein Spaß. Kann mich sonst an niemanden wenden, und die Zeit und Kraft habe ich dafür auch nicht.

Ich bedanke mich fürs lesen, und wünsche euch allen eine friedliche Zeit.

George

Liebe, Leben, Familie, Alkohol, Menschen, Tod, Krankheit, Psychologie, Alkoholismus, Beerdigung, leberzirrhose, Suizid
12 Antworten
Leberzirrhose was ist zu erwarten?

Hallo, nach dem Mein Vater mit Hirnschläge ins Krankenhaus kam, wurden noch weitere Untersuchungen gemacht. Nun kam die Diagnose das er wohl an einer Leberzirrhose erkrankt ist.

Da er kein Trinker ist, kam diese Wohl durch sein Hepatitis B, mit dem er sich seit Jahren rum quält. Die erste Frage diesbezüglich Stände im Raum, ob sein Diabetes da nicht auch noch eine Rolle spielen könnte?

Als nächstes würde ich gerne wissen auf was ich mich zu kommt? Da ich vor habe mich um ihn zu kümmern.

Ich kenne mich mit den Stadien nicht aus, deshalb. Hier mal die Information die ich vom Arzt habe ..

  • er hatte Wasser im Bauch
  • eine Krampfader in der Speiseröhre
  • er kann nicht mehr sprechen
  • hat motorische Störungen

Da das alles im zusammenHang der Zirrhose berichtet wurde, bin ich mir gar nicht so sicher ob die Letzten zwei genannten mit dem hirnschlag zusammen hängt..?

Desweiteren habe ich furchtbare angst um mein Vater und würde gerne wissen wie viel Zeit mir noch mit ihm bleibt.

Wie schon geschrieben, er trinkt nicht, aber er braucht lebenswichtige Medikamente ich weiß nicht ob die nicht zusätzlich seiner Leber Schaden.

Was kann ich jetzt machen um ihm ein Langes Leben zu ermöglichen? Kann ich da überhaupt was machen?

Leider hat mich die Info vom Arzt so geschockt das ich das alles vergaß zu hinterfragen.

Habt ihr vielleicht Erfahrungen diesbezüglich? Oder wisst ihr mehr darüber?

Pflege, Familie, Krankheit, Arzt, leberzirrhose, Schlaganfall
4 Antworten
Leberzirrhose möglich?

Angst vor irreparablem Leberschaden

Hallo liebe Community,


seit Tagen quäle ich mich nur noch mit einem Gedanken.


Meine Blutwerte lasse ich alle 1-2 Jahre regelmäßig kontrollieren, das letzte Mal fand eine Kontrolle vor ziemlich genau 1,5 Jahren statt. Zu diesem Zeitpunkt waren meine Blutwerte ok.

GGT im Vergleich von 10 auf 23 (40 Norm) erhöht, innerhalb von 2 Jahren, aber dies ist ja immernoch im Normbereich.


Aus anderen Gründen (Herz) besuchte ich vor etwa 8 Monaten einen Internisten, dieser betrachtete per Ultraschall ebenfalls (schnell) meine Leber, alles ok. Kann er etwas übersehen haben?


Ich nahm innerhalb der letzten 3 Jahre beinahe täglich, (SEIT 1 JAHR NICHT MEHR) aufgrund von Aufregung, Stress, Imodium akut. Außerdem zog ich von zuhause aus, ging studieren.

Man feierte oft, kochte oft, trank gerne Wein, leider nicht nur am Wochenende. Denke das lag an diesem "Freiheits- Gefühl".


Mittlerweile lebe ich mit meinem Freund zusammen, habe genug von der Feierei, dennoch innerhalb der letzten Zeit, als ich lange frei hatte, zum kochen, manchmal schon 3 Gläser Wein (ca. 0,6l) getrunken, einfach zum Genuss abends, aus Langeweile...


Nun das war mir Sorgen macht: Ich trinke mittlerweile seit 1 Monat gar nichts mehr.

Kann diese Menge Wein, am WE und beinahe täglich werktags etwa innerhalb von 1,5 Jahren, nachdem das letzte Mal die Werte gemessen wurden und geschallt, zu einem enormen Leberschaden oder gar Zirrhose führen?

Ich bilde mir ein, dass ich auf einmal immer mehr spider naevi bekomme.


Gewiss werde ich in etwa 1 oder 2 Monaten meine Blutwerte testen lassen, möchte allerdings diese mit Mariendistel und Lecithin erstmal senken.

Ich würde mich dennoch bis dahin über (hoffentlich) beruhigende Worte freuen.


Zusammenfassend: Kann innerhalb von 1,5-2 Jahren eine Leberzirrhose entstehen bei nicht ganz einer Flasche Wein mehr oder weniger täglich.?



Angst, Gesundheit und Medizin, leberzirrhose, Schaden, Zeitraum, Unheilbar
3 Antworten
Habe ich eine Leberzirrhose oder Leberkrebs?

Hi Leute,

ich war neulich beim Arzt und habe mich Untersuchen lassen. Ich war oft sehr müde und musste teilweise am Tag 8-9x auf die Toilette (Wasser lassen). Das war mir ziemlich suspekt da ich sonst 2 bis MAX 3x am Tag aufs Klo musste auch wenn ich viel trinke.

Der Verdacht lag nahe dass es sich um Diabetes handelt - meine Zuckerwerte waren jedoch super. Daraufhin hat man mir Blut abgenommen und mir mitgeteilt man ruft mich an mit dem Ergebnis.

Der Arzt hat es sich daraufhin angeschaut und gesagt er will einen Ultraschall mit mir machen und alles andere bespechen wir dann im Termin.

Ich bin 26 Jahre alt, wiege 80kg und bin 175cm groß. Das sind meiner Meinung nach keine athletischen Werte aber ich bin auch kein dicker Mensch - ich habe evtl. einen kleinen Bauch (Trage aber Slim Fit Hemden etc.) und bin sonst normal gebaut - trage bei T-Shirts M.

Jetzt sieht es aber so aus, dass ich sehr viel Alkohol trinke. Zwar nur am Wochenende aber da dann Freitag oder Samstag oder beides. Ich würde sagen im Schnitt bin ich bei ca. 1 Flasche Jägermeister in der Woche. Ich mache das auch schon Jahrelang - gehe also jedes Wochenende feiern. (Seit ich 16 bin)

Ich mache mir jetzt natürlich mega die Sorgen ob ich eine Leberzirrhose oder sogar Leberkrebs haben könnte.

Die letzten Tage hat sich das mit dem Wasserlassen aber wieder gebessert.

Ich habe (meiner Meinung nach) auch keine gelbe Haut oder rote Handflächen. Leichten Juckreiz an den Ohren habe ich und bin nur am Sonntag/Montag oft nicht so hungrig (nach einem Party WE) - ansonsten esse ich sehr gerne und habe auch immer Appetit. Ich habe auch keinen Gewichtsverlust zu beklagen.

Ich trinke wie gesagt eben viel Alkohol aber nie unter der Woche - habe auch kein Bedürfnis danach oder vermisse es - ich trinke Alkhol aufgrund des Effekts (feiern) nicht weil es schmeckt.

Ich weiß ich muss den Arzttermin abwarten - aber jeder kennt es und will so früh wie möglich etwas wissen.

Gesundheit, Alkohol, leberzirrhose, leberkrebs
6 Antworten
Ich glaube meine Mutter hat eine Leberzirrhose. Kann mir jemand ein paar Tipps geben?

Hallo.

Meine Mutter ist Alkoholikerin. Angefangen hat der ganze Mist vor ca. 15 Jahren. Gemerkt hat man das da aber noch nicht. Dann kamen 2 Selbstmordversuche die nicht geklappt haben mit anschließendem Klinkaufenthalt einer kurzen Besserung und nun säuft sie richtig. Ca. 5 große FLaschen Bier und mindestens ne halbe Flasche Korn. Eher mehr. Seit ca. 4 Monaten ist mir aufgefallen das sie komplett gelb ist überall im Gesicht aufgeplatzte Äderchen zu sehen sind. Der Bauch ist aufgedunzen, sie hat richtigen Wassereinlaferungen in den Füßen und Beinen und das weiße vom Auge ist gelb. Ihre Mundwinkel heilen garnicht mehr zu, sie lässt sich völlig gehen. Ich bin mir mit den ganzen Symptomen sehr sicher das es sich hierbei un eine Leberzirrhose handeln. Sie streitet alles ab und behauptet sie trinke nix mehr. Ich weiß das es gelogen ist. Sie verweigert jede Art von Behandlung. Will nicht mit mir zum Arzt und sich helfen lassen. Sie ist dauert krank mit Fieber , Husten, Erbrechen und sonst noch was. Vom Erbrechen sieht sie mittlerweile aus als würde sie regelmäßig verprügelt da die Adern um ihre Augen platzen und alles anschwillt. Ich hab langsam auch keine Kraft mehr ständig gegen die Wand zu reden. Ich koche für sie. Mache ihre Wohnung sauber und gehe für sie einkaufen. Ihren Alkohol beschafft sie sich Nachts wenn alle schlafen. Ich muss auch sehen wie ich zu Rande komme, hab 2 kleine Kinder hier. Mein Mann unterstützt mich wo er kann aber die Ideen gehen ihm auch aus. Das Gespräch mit dem Arzt war ernüchternd. Solange sie sich nicht helfen lassen will kann man nichts machen. Fallen lassen funktioniert nicht,da sie bei uns mit im Haus wohnt. Weiß irgendjemand noch einen Rat?  Ich kann einfach nicht mehr. Ich brauche Tipps wie ich sie dazu bewegen kann sich helfen zu lassen oder was ich machen kann. Achso ich hab noch ne Schwester die das alles nur vornerum juckt. Wenns dann drauf ankommt kann man sie in der Pfeife rauchen. Und auch sonst hab ich niemanden der mir helfen könnte.

Gesundheit, Alkohol, Körper, Tod, Arzt, leberzirrhose, Selbstmord
3 Antworten
Nach 99% iger Diagnose Leberzirrhose.Ärzte gaben mir nur noch 3 Monate Hat jeman ähnliche Erfahrung gemacht?

Im August 2014 wurde ich, aufgrund monatelangem Alkoholmißbrauch, in das Uniklinikum eingeliefert. Ich konnte nicht mehr laufen. Mein Urin war rot. Meine Haut und die Augen tiefst gelb. In der Klinik wurde festgestellt dass ich kaum noch Natrium oder Salze im Körper hatte.

Billirubin: weit über 30 Gamma GT: 2500

Diagnose: zu 99 % Leberzirrhose.

Eine Woche später, ich war inzwischen von der Intensivstation auf die normale Station verlegt worden, wurden mir und meiner Frau mitgeteilt, dass ich zu 100% keine Überlebenschance hätte und ich daran definitiv und ganz sicher innerhalb der nächsten 3 Monate sterben würde. Die einzige Chance dies zu Überleben, wäre eine Lebertransplantation.Als Alkoholiker käme ich allerdings erst nach einem halben Jahr überhaupt auf die Warteliste. Würde es zeitlich also gar nicht erst auf besagte Warteliste schaffen. Ein, nach dieser eindeutigen Prognose, geplanter Selbstmordversuch in der Klinik scheiterte aufgrund meines körperlichen Zustands (zu schwach) Man schickte mir eine Psychaterin auf das Zimmer, die mich auf das Sterben vorbereiten sollte. Und entließ mich nach 6 Wochen auf eigenen Wunsch zum Sterben nach Hause. Ich konnte nicht laufen. War physisch und psychisch völlig am Ende.

Nach Monaten der Einnahme von Kortison,Hepamerz, Pantoprazol,Ursofalk,Konakion und Prednisolon. der intensiven Pflege meiner Frau, Lebergerechtem Kochen und einem großen Kampf meinerseits, schaffte ich es zu überleben. Selbst eine Lebertransplantation war nicht mehr nötig.

Der Leberarzt der Klinik, der mir am 18 November 2014 mitteilte, dass ich es, wie auch immer, geschafft hätte, sprach von einem Wunder. Er und seine Kollegen würden kopfschüttelnd über meinen Blutwerten sitzen. In den nächsten Monaten kämpfte ich mich ins Leben zurück.Lernte wieder gehen, begann meine Muskeln aufzubauen. Alleine das dauerte nach der schweren Krankheit beinah ein Jahr, Aber inzwischen geht es mir gar besser als VOR der Krankheit.

Über diese Zeit: Einlieferung, Diagnose, Hoffnungslosigkeit, meinem Kampf zurück ins Leben und dem ,, Wunder,, habe ich, um dies alles verarbeiten zu können, sogar ein Buch geschrieben. Das allerdings ist nicht öffentlich sondern nur für mich und meine Freunde. Aber mit diesem Post möchte ich sterbenskranken Patienten aufzeigen, dass da immer noch irgendwo ein kleines Licht am Horizont ist, ohne dass ich unberechtigte Hoffnung entfachen will. Man sollte einem Patienten stets die Wahrheit sagen. Aber ihm komplett alle Hoffnung nehmen, wäre , zumindest in meinem Fall, beinah schief gegangen. Und ich möchte denen, die dies hier lesen, ob selbst Betroffener, Angehöriger ,Freund etc sagen... Egal was die Ärzte sagen. Es gibt nie ein 100%ig Gebt nie auf. Kämpft weiter. Vetraut auf die Behandlung der Ärzte. Aber nicht immer auf ihre,,100%ige,, Todesnachrichten. Meine Frage. Hat jemand ähnliches erlebt?

Leber, leberzirrhose
6 Antworten
Leberschaden, Arzt aufrufen, Lebensstil ändern?

Guten Abend liebe Community,

ich bin 23 Jahre alt, und habe mit knapp 12 Jahren angefangen zu trinken. Jahre lang habe ich eine Party nach der anderen gefeiert und dachte ich könne ewig so weiter machen. In diesen ganzen Jahren habe ich es geschafft zwei mal in die Notaufnahme zu kommen. In beiden Fällen ist mein Herz schon stehen geblieben, war also im Prinzip schon tot. Beim ersten mal (Alter 18) sagte der Arzt ich hätte riesen Glück dass ich überlebt habe, weil ich eben schon so an Alkohol gewöhnt sei. Beim zweiten Mal (Alter 22) habe ich das Ergebnis gar nicht erst abgewartet, ich bin vor Angst einfach abgehauen.

Ich bin nicht stolz auf meine Geschichte, ganz im Gegenteil, aber ich habe auch viel aus Kummer getrunken. Mit 16 Jahren habe ich einen ganzen Katen Bier trinken können, und war hinterher nur stark angetrunken. Mittlerweile reicht es 4 Bier zu trinken und ich bin so betrunken dass ich am nächsten Tag solch einen Kater habe dass ich mich fühle als würde ich gerade sterben.

Vor ca einem Jahr (Nach dem zweiten Vorfall) habe ich den Entschluss gefasst nie mehr zu trinken. Diesen habe ich auch relativ gut umsetzten können. Mein altes unbeschwertes Party Leben habe ich hinter mir gelassen. Aber komplett auf Alkohol verzichten schaffe ich einfach nicht. Ich trinke gerne mal 1 oder 2 Bier an einem Abend (Vllt alle 2 bis 3 Wochen). Und ich denke das schadet auch nicht wirklich, oder schadet es doch? Jedenfalls kommt es aber trotzdem alle paar Wochen mal vor dass ich etwas mehr trinke. Jedenfalls merke ich nun dass ich halt nach 4 Bier schon so stark aus der Fassung falle, dass es mir Angst macht, Ich habe nun wirklich Angst eine doch schlimme Lebererkrankung zu haben und traue mich gar nicht zum Arzt zu gehen. Und ich frage mich ob meine Leber überhaupt noch zu retten ist. Ich möchte mir nicht vorstellen dass meine Leber schon so kaputt ist dass ich mit 23 Jahren nie mehr etwas Trinken kann ohne daran halb zu sterben. Das macht mir wirklich Angst.

Was meint Ihr dazu, abgesehen davon mir zu raten zum Arzt zu gehen. Ist e wirklich so schlimm wie ich es mir ausmale, oder kann ich eines Tages wieder ein normales Leben führen ohne Angst zu haben, daran zu sterben wenn ich mal 3 Bier trinke...

Um noch dazu etwas zu erwähnen, ich habe weder Verlangen nach Alkohol, noch trinke ich regelmäßig. Sehe mich so also nicht wirklich als Alkoholiker. Ich habe nur eben durch meine Jahre lange extreme Feierei unmengen an Alkohol getrunken... 

Gesundheit, Bier, Alkohol, Leber, leberzirrhose, Schnaps
7 Antworten
Darf ein stark Kranker Harzt-IV-Empfänger reisen?

Ich beginne meine Geschichte/Frage mit "Ein guter Freund...", im Vergleich zu anderen hier gestellten Beiträgen stimmt dies jedoch...

Also...

Ein guter Freund von mir, ist seit Jahren extrem Alkoholkrank. Nichts was er/man versuchte, bzw. unternahm, fruchtete so richtig. Er kam einfach nicht von dieser Höllenkrankheit weg.

Nun kam, was irgendwann natürlich kommen musste: Leberzirrhose im absoluten Endstadium. Er liegt im Krankenhaus und ihm wir ständig Wasser aus dem Baurauchraum abgesaugt. Bislang über die über 20 Liter! Selbst, ist er sich dem Ernst seiner gesundheitlichen Lage noch nicht so Recht bewusst. Vermutlich eine Art "Verdrängung". Doch seine Ärzte sprechen von einem Recht hoffnungslosen Zustand. Sie sind der Meinung, das es maximal noch verlängert werden kann, niemals aber stabil sein wird. Es kann einen Monat, zwei Monate oder vielleicht sogar vier Monate andauern.

Zu allem Übel ist er krankheitsbedingt derzeit Harzt-IV-Empfänger. Er bekommt natürlich dennoch die bestmögliche Behandlung, schließlich ist unser Gesundheitssystem top, will aber ständig nach Hause.

Seine eigens aus der Türkei angereiste Mutter möchte ihn am liebsten in die Heimat holen und dort versorgen. Diesem Wunsch steht der Arzt nicht entgegen, will/kann ihm natürlich einen eventuell letzten Wunsch nicht verwehren.

Doch nun gestalten sich zwei Lager/Meinungen:

1.) Er holt sich vom JobCenter die Erlaubnis und reist in die Heimat. Mit Auslandskrankenschein wäre er ja im Grunde abgesichert. Jedoch nur für die Dauer des genehmigten Urlaubes.

2.) Er bleibt hier in Deutschland und lässt sich von qualifizierten, guten Ärzten so gut wie möglich behandeln. Eventuell unter Hinzuziehung etwaiger Hilfen vom VDK.

Eine gespaltene und verzwickte Lage, zu der man keine richtige Antwort finden mag.

Und nun zu den Fragen:

- Wie sind hier die rechtlichen Voraussetzungen?
- Darf er in so einer Situation überhaupt Reisen?
- Können Fluggesellschaften dies verwehren?
- Wie wirkt sich die Flughöhe bzw. der Druck aus?
- Was sollte er nun am besten tun?
- Zu was sollten wir ihm raten?

Ich bitte um Diskretion und möglichst höfliche Antworten. Danke im Voraus!

Krankheit, Rechte, Hartz IV, leberzirrhose
4 Antworten
leberzirrhose aber nicht alkoholiker, tödlich?

hey leute :) also ich bin echt fertig. mein Vater (64) hat Diabetes und war lange nicht beim Arzt. Er hat bewusst 32 Kilo abgenommen und ernährt sich aber wirklich sehr einseitig. Es ging ihm immer schlechter. er konnte nichts essen weil es sehr schwer im Magen lag und ihm schlecht wurde. seine Augen sind wie mir aufgefallen ist eig. schon seit ca. 2 Jahren deutlich gelb, seine haut aber nicht, vl sieht mans auch nicht so, da er Ägypter ist und die ja doch eine drünklere haut haben. er ging also zum Bluttest, ihm fehlten einige Enzyme und der Zucker war sehr sehr hoch. sonst war alles in Ordnung. danach ging er zum Ultraschall wo man nichts erkennen konnte weil Wasser im bauch war. es wurde ihm ein CT nahe gelegt, allerdings wollte er das nicht machen, da das Kontrastmittel angeblich Nieren Schäden hervorrufen kann. er wurde auf Hepatitis getestet, der Test war negativ. er ging erneut gestern zum Ultraschall, es ist eine Leberzirrhose. der röntgen Arzt meinte er müsse sofort und unverzüglich zum Chirurgen oder in eine Leber Ambulanz. gegenüber des röntgen war ein Internist und mein Vater ging dort hin um sich eine Überweisung zu holen. der Internist sah sich die Bilder an und meinte, dass es eig. kein so ein extremer Notfall ist und er im laufe der Woche in eine Leber Ambulanz solle. woher die Zirrhose kommt ist aber nach wie vor unklar. ich habe viel gegooglet. fast überall steht dass eine Zirrhose tödlich enden kann. ich wollte noch mehr Meinungen zu ´der Situation meines Vaters, da er kein Alkoholiker ist... denkt ihr, dass der schlimmste fall eintreten kann? bitte um viele antworten. meine nerven liegen blank.

Liebe Grüße und danke

Tod, Diabetes, leberzirrhose
6 Antworten
Leberzirrhose, Blutungen Speiseröhre, künstliches Koma: Heilmethoden / Erfahrungen gesucht!

Mein Vater wurde wohl am 3.3.2012 in ein Krankenhaus eingeliefert (er spuckte oder erbrach Blut). Er hat eine Aszites (Wasserbauch) und Ösophagusvarizen (Krampfadern in der Speiseröhre).

Nach der Intensivsation kam er nach einigen Tagen auf eine normale Station wo er dann auch Fleisch mit Sauce, Kartoffeln, Kohlrabi und Pudding (ob mit Zucker weiß ich nicht) zu Essen bekam. Er liess anscheinend die letzten Tage Brot zurückgehen und liess sich Brötchen geben.

Nun hat er gestern morgen oder in der Nacht zum 22.3.2012 wohl jede Menge Blut erbrochen (?) und bekam Blutkonserven und auch gefrorenes Frischplasma (stand wohl auf den Packungen). Er wurde in ein künstliches Koma versetzt.

Die Ärzte wollten mit uns sprechen und meinten dass es zu nahezu 100% keine Überlebenschancen mehr geben würde. Also 99 - 99,9 % keine Chance mehr angeblich. Da müsste schon ein Wunder sozusagen geschehen. Außerdem meinten sie eine Heilung würde es angeblich nicht geben (eventuell wurde auch gesagt das wären Ausnahmen oder ähnliches), obwohl es durchaus Heilungen gibt bei Leberzirrhose.

Für eine Lebertransplantation wäre es wohl auch zu spät, abgesehen davon dass wohl auch eine Nierenerkrankung vorliegen soll und später am Telefon war sogar von angeblichen Geschwüren oder Blutungen im Magen (irgendwas mit Uzu... / Ozo...) die Rede.

Er ist wohl jetzt auf niedrigen Niveau stabil und hat die Nacht auch überlebt. Da er beim zweiten Besuch gestern (nach dem Besuch am morgen) nochmal gealtert zu sein schien und "vorbereitet" wurde (weisse Salbe in Augen, das wird wohl wegen dem fehlenden Lidschlag gemacht) möchte meine Mutter ihn ungern nochmal besuchen. Sie hatte einen Schreck bekommen, weil wohl auch bei Toten leicht geeöffnete weisse Augen zu sehen sein sollen. Ich habe das Gefühl, als wenn wir ihn irgendwo alleine lassen würden mit seinem Schicksal.

Nun hatte ich vor Tagen, habe aber damit aufgehört als er auf die normale Station kam, im Internet recherchiert. Da ich nun hier und auf anderen Seiten schon las, dass man der Schulmedizin weniger trauen soll und manche sogar meinten, sie würden mit der Schulmedizin heute nicht mehr leben und ich aufgrund meiner Recherchen selber erhebliche Zweifel habe an den Methoden der Schulmedizin, möchte ich hier einmal fragen, ob es Personen gibt die mit ähnlichen Symptomen bzw. Beschwerden auch schon von der Schulmedizin abgeschrieben wurden bzw. doch geheilt wurden und mit welchen Methoden?

Ich würde gerne folgendes wissen:

  • Ich las Fleisch (wurde durch eine Ärztin im KH bestätigt) wäre bei Lebererkrankungen nicht gut. Trotzdem gab es Fleisch. Unverantwortlich? Heilschädigend?
  • Er hat verschleimte Bronchien und bekam eventuell Nahrung (Pudding usw.) auf Milchbasis (Verschleimung!?)
  • Er bekam Brötchen. Im Pflegewiki steht das kann die Krampfadern der Speiseröhre wieder aufreissen.
  • Ingesamt falsche Ernährung und zu sauer (Säure-Basen)?
  • Verlegung in ein Leberzentrum?
  • Welche Heilmethoden/Lösungen gibt es noch?
Leben, Ernährung, Krankheit, Alternativmedizin, Heilung, Leber, leberzirrhose, Naturheilkunde, Schulmedizin
7 Antworten
Angst vor Leberzirrhose - Internist oder Psychologe?

Hallo, ich (weiblich, 39 Jahre) brauche mal einen Rat: Bis vor 1 Jahr habe ich eine ganze Zeit lang fast jeden Abend (ca.5xpro Woche) zwei Viertel Rotwein getrunken, auf Feiern auch mal mehr. Habe mir nie Gedanken darüber gemacht, erst als ich im Internet las, dass eine Frau nur max 1 kleines Glas bei regelmäßigem Genuss pro Tag trinken darf, bekam ich es mit der Angst zu tun, und befürchtete, der Leber über die Jahre zuviel zugemutet zu haben. Ich ging also zum Allgemeinmediziner, ließ mir Leberwerte (Transaminasen GGT, GOT, GPT, AP und Blutbild machen sowie einen Ultraschall. Alle Werte waren im Normbereich, Ultraschall war unauffällig, auch keine Fettleber. Ich ließ mich zunächst beruhigen, doch dann war ich beim Hautarzt zur Hautkrebsvorsorge, und dieser meinte, ich hätte am Hals ein mini-kleines "Spider-Naevi". Seit dem plagen mich extremste Ängste, ich könne doch deine Zirrhose haben, zumal ich auch im Internet gelesen habe, dass die "Leberwerte" bei einer Zirrhose auch völlig normal sein können. Ich habe nun vor, doch nochmals zu einem (andern) Arzt, einem Internist zu gehen und ihm die Sache zu erzählen, allerdings habe ich Angst, mich lächerlich zu machen. Mir ist auch klar, dass ich eventuell einen Psychologen aufsuchen sollte, um die Krankheitsängste zu bewältigen. Weiß hier jemand, ob es noch andere Blutuntersuchungen gibt, um eine Zirrhose auszuschließen? Und ob diese ein Internist einfach so machen würde, nur weil ich Angst habe? Würdet ihr ihm erzählen, dass ihr schon beim Arzt wart und Blutwerte und Ultraschall schon gemacht wurde? Ich weiß einfach nicht weiter, die Angst macht mich noch ganz verrückt und hindert mich daran, das Leben zu genießen. Ich trinke übrigens vor lauter Angst so gut wie keinen Alkohol mehr, maximal mal zu einem Geburtstag, und dann auch nur sehr wenig. Jeder, dem ich es von meinen Bekannten erzählte, lacht über mich oder findet dass ich masslos übertreibe. Man bekommt irgendwie sofort einen Stempel aufgedrückt "Hypochonder". Wäre schön wenn mir jemand seine Meinung dazu schreibt. Vielleicht weiß auch jemand, wie sicher normale Leberwerte im Zusammenhang mit normalem Ultraschall ist, um eine Zirrhose auszuschließen. Auch interessiert mich, ob man VOR einer Zirrhose durch eine Fettleber vorgewarnt wird. DANKE Monika

Gesundheit, Psychologie, leberzirrhose
4 Antworten
Blut spucken u. Wasser im Bauch als Symptome einer fortgeschr.Leberzirrhose trotz Alkoholverzicht?

Liebe Leser, ich habe folgendes Anliegen:Eine Freundin von mir ist Alkoholikerin.Seit ca. 1 Jahr spuckt Sie in regelmäßigen Abständen Blut (Ösophagusvarizen) und war deshalb auch diverse Male im Krankenhaus.Aktuell wurde sie aufgrund von Wasser im Bauch (Aszites) und in den Beinen eingeliefert und liegt nun ca. 1 Woche - ohne Besserung- im Krankenhaus.

Meine Freundin versichert ihrem Umfeld stetig, dass sie seit längerer Zeit (ca. 2-3 Jahre) keinen Alkohol mehr zu sich genommen hat. Ich bin mir natürlich bewusst darüber,dass sie sicher nicht der erste Alkoholiker wäre, der seine Sucht versucht zu verschleiern - und kann ihr Vorgehen sogar nachvollziehen.

Leider bin ich im INternet nicht fündig geworden,ob es tatsächlich sein kann, dass die oben genannten Symptome Folgeerscheinungen der Leberzirrhose sind, obwohl seit längerer Zeit kein Alkohol mehr konsumiert wird.

Im stillen vermute ich ,dass meine Freundin nach wie vor noch Alkohol trinkt und als Laie tue ich mir schwer zu verstehen, dass diese schweren Symtome erstmals auftreten, obwohl meine Freundin -nach eigener Aussage- seit einigen Jahren keinen Alkohol mehr trinkt.

Ich wäre für Einschätzungen sehr dankbar,da mir eine Sicherheit meiner Vermutung helfen würde, ihr evtl. bei der Wahl des für sie besten Weges beizustehen u. sie zu ermutigen.

Herzlichen Dank im Voraus

alkoholiker, leberzirrhose, blut-spucken
8 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Leberzirrhose

Leberzirrhose im Endstadium. Wie kann man die Lebenszeit verlängern?

30 Antworten

Erfahrungen mit Schafsläusen bei Leberzirrhose

4 Antworten

Mit 30 Jahren an Leberzirrhose sterben? Möglich?

7 Antworten

Leberzirrhose was passiert wenn Aszites (Bauchwasser) nicht mehr durch eine Aszitespunktion

2 Antworten

Wasser im Bauch bei Leberzirrhose und Leberkrebs - ist der Tod schmerzhaft?

3 Antworten

Ich trinke seid Jahren mindestens 12-13 Bier (jetzt angst wegen leberzirrhose)

17 Antworten

Leberzirrhose im Endstation mit Aszites

1 Antwort

Alkohol+Leber+Schaden?

13 Antworten

Blut spucken u. Wasser im Bauch als Symptome einer fortgeschr.Leberzirrhose trotz Alkoholverzicht?

10 Antworten

Leberzirrhose - Neue und gute Antworten