Stehe zwischen den Stühlen Mama und Freund?

Guten morgen erstmal,

ich habe vor ca. 31 Tagen eine Frage gestellt das ich Ärger mit meiner Mutter habe, da sie wieder mit ihrem ex zusammen ist der ihr einiges angetan hat, und sie verlangt das wir die Beziehung akzeptieren müssen (ich und meine Schwester sowie natürlich auch mein Freund) Es war dann ausgemacht das wir erstmal noch Abstand brauchen und uns dieses Jahr (noch) nicht mit ihm zusammen an einen Tisch setzen wollen. Natürlich wenn sie zusammen bleiben hilft es nichts.. man muss sich dann eben iwann damit arrangieren. Meine Schwester war damals mega sauer auf meine Mum, schlimmer als ich. So und jetzt hat meine Schwester (wie immer) ihre Meinung ganz plötzlich um 180° gedreht. Sie ist aufeinmal Feuer und Flamme, akzeptiert alles und ist auch einverstanden das er Weihnachten mit uns allen feiert. Ich bin aber nach wie vor dagegen, genauso wie mein Freund.

Meine Mum versucht es jetzt auf die Schiene es wäre ihr liebstes Weihnachtsgeschenk wenn er Weihnachten dabei sein darf und bla bla.

Es war aber von anfang an ausgemacht das sie dieses Jahr es eben teilt. Heißt, sie ist mittag bis nachmittag bei uns, danach dann bei ihm. Jetzt ist meine Schwester dafür, mein Freund dagegen, ich ebenfalls dagegen. Jetzt wenn ich sage ich will es nicht dann steh ich als die böse da? Hat bitte jemand einen Tipp für mich? Ich bin wirklich am verzweifeln.. Mein Freund sieht das ganze noch viel extremer als ich, er meinte er findet es verlogen wenn man sich iwann wieder mit allen an einen Tisch sitzt. Ich bin der Meinung, wenn die wirklich zusammen bleiben dann kann man iwann nicht mehr aus dem Weg gehen. Er sagt wenn ich das irgendwann kann ist es ok und er würde sich nie dazwischen drängen, aber er wird sich dann zurück ziehen und zu den Treffen nicht mehr mit kommen.. Ich bin echt total verzweifelt weil ich nicht will das er dann nicht mehr dabei ist, ich kann mich aber auch nicht abwenden von meiner Mum.

Bitte hilfe :(

Familie, Freundschaft, traurig, Beziehung, familienprobleme, Liebe und Beziehung
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Meine Mum zwingt uns die Beziehung zu akzeptieren?

Guten morgen,

ich hab schon wieder ein Thema das mich momentan sehr beschäftigt und ein Gedankenkarusell bei mir Tag und Nacht verursacht.

Meine Eltern haben sich vor ca 13 Jahren scheiden lassen. Daraufhin hatte meine Mum eine Beziehung mit einem Mann mit dem wir (ich 22, und meine jüngere Schwester, 18) prima verstanden haben. Es hat immer alles super gepasst. Er hat meine Mum aber fast schon krankhaft geliebt. Es war dann eine on-off Beziehung. Sie haben es bis heute ca. 7-10 mal neu versucht. Es sind dann folgende Dinge vorgefallen (immer nachdem meine Mum wieder mal schluss gemacht hat): Er hat sie montatelang gestalkt, Ihre Wohnung einmal komplett verwüstet, Sie bedroht und heftig beleidigt per SMS und Telefon. Er stand jeden Abend mit dem Auto vor unserem Haus, hat ihr einmal eine Cafe Bohnen Packung aus Wut ins Gesicht gedonnert, War sehr kurz davor sich umzubringen, er lag schon auf den Gleisen, hätte meine Mum nicht die Polizei gerufen wäre er tot. Sie hat uns jedes mal versprochen ja dieses mal war des letzte mal.. blabla. Jedes mal hat sie es wieder mit ihm neu probiert und es ging immer gleich aus und hielt nie länger als 3 Monate.

So.. vor ein paar Wochen war ein Beitrag von mir hier, meine Mutter hat versucht sich umzubringen. (dies hatte aber rein garnichts mit diesem Mann zutun, es hatte familiäre Gründe, Todesfall usw.) Sie hat jetzt über 6 Wochen lang in einer Psychiatrie gelebt und eine Therapie gemacht. Es geht ihr auch wieder besser, und in dieser Zeit war er eigentlich sehr oft und viel für sie da, anfangs nur freundschaftlich.

Letzte Woche hat sie mich und meine Schwester um ein Gespräch gebeten, wir haben schon damit gerechnet das sie wieder mit ihm zusammen ist. Und meine Schwester ist darüber noch mehr verletzt als ich, da sie noch daheim wohnt und auch keinen Papa mehr hat seit sich unsere Eltern scheiden haben lasse, weil er sich nen dreck um uns kümmert.

Sie sagte uns das sie wieder mit ihm zusammen ist! Und das sie von uns verlangt das wir uns mit ihm wieder verstehen als wäre nie was gewesen! Ich kann dem nicht in die Augen schauen als wäre alles top! Ich kann nicht mit dem und meiner Familie an einem Tisch sitzen und auf Happy Family tun nur weil sie es verlangt? Sie sagte ihre Therapeutin meinte sie kann das verlangen, weil sie ja schließlich in den letzten 10-12 Jahren nach der Scheidung IMMER alles für uns getan hat. Das stimmt ja auch aber ich finde das einfach nicht richtig, wie ist eure Meinung?

Mein Freund stellt sich da noch etwas mehr quer weil er gegen solche Männer einen mega Hass schiebt, weil seine Mum wegen ihrem Ex-Mann der ziemlich genauso war, Alkoholkrank wurde und jetzt am sterben liegt, meine Schwester ist auch total traurig..

Und meine Mum meinte dann wenn wir es akzeptieren aber mein Freund nicht dann zerstört er eben die Familie, weil sie dann immer alles schlicht trennen muss das wir nicht aufeinander treffen? Ich hab keine Ahnung was ich machen soll.. sorry für den Text.

Liebe, Familie, Freundschaft, Beziehung, Psychologie, Liebe und Beziehung, Streit
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Leberzirrhose Enstadium heilbar?

Guten morgen,

mir brennt momentan was auf dem Herzen, vielleicht ist ja jemand hier dabei der das weiß. Meine zukünftige Schwiegermutter (42) ist seit über 15 Jahren schwer alkoholkrank. Sie war vor 4 Jahren bereits mal auf der Intensivstation wegen Leberzirrhose, sie hat es wie durch ein Wunder überlebt.

Danach wurde 2-3 mal ein Entzug versucht aber immer ohne Erfolg. Vor 1 Jahr starb dann Ihre Mutter (Oma v. meinem Freund) das hat wieder dazu geführt das sie heftig getrunken hat, man muss dazu sagen sie ist auch sehr schwer deppresiv da sie früher von Ihrem Ex-Mann vergewaltigt und geschlagen wurde.

Vor 1 Woche wurde sie wieder ins Krankenhaus eingeliefert da sie zuhause einen Entzug versucht hat (5 Tage ohne Alkohol) Daraufhin hatte sie Halluzinationen. Sie hat auch sehr starke gelbsucht. Mein Freund und ich haben sie letzte Woche Dienstag besucht, da war sie gut ansprechbar und hat auch normal geredet. Sie bekam Distrin und die Halluzinationen sind mittlerweile auch wieder weg.

Als wir sie gestern besucht haben musste ich mich übergeben. Sie ist wie behindert, kann nicht reden, nicht essen, total neben sich, nimmt überhaupt nichts mehr wahr.. ist inkontinent, hat das ganze Zimmer voll gepinkelt und Kot überall verteilt. Sie hat Wasseransammlungen im Bauch und Leberzirrhose im Endstadium. Der Arzt meinte das sich Ammoniak im Körper aufbaut dadurch das der Körper keinerlei Giftstoffe mehr abbauen kann.

Ammoniak steigt dann ins Gehirn meinten die und daher kommt dieses ''Verhalten'' also für uns war den Anblick und diese drastische verschlechterung ein absoluter Schock... Sie bekommt 3 mal am Tag eine Infusion um Ammoniak und andere Giftstoffe über den Urin auszuscheiden. Die Ärzte meinten nach langem herum gerede das sie nicht überleben wird. Von gestern auf heute ging es ihr aber wieder ein kleines bisschen besser (konnte einigermaßen ein paar Worte sprechen und zumindest wieder selber ein Glas Wasser halten und trinken)

Meine Frage, ist es wirklich hoffnungslos??? Wenn sie überlebt muss sie dann immer an dieser Infusion hängen??? Gibt es noch Chancen??

Sorry wirklich für den langen Text aber ich bin so verzweifelt...

Medizin, Krankheit, Psychologie, alkoholkrank, Depression, Gesundheit und Medizin, leberzirrhose
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