Gedichte

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Wie findet ihr diese "Geschichte" von mir?

Wie findet ihr diese kurze Geschichte von mir? Wie zum Teufel bist du hier gelandet? Du hast dich in Fabeln eingewickelt als wären sie eine Decke. Aber es war die Kälte die du geliebt hast. Ein scharfes Zittern, als du den Leichnam von Blaubarts Ehefrau aufgedeckt hast. Süßere Gänsehaut, als der Prinz einen Glasschuh über deinen kleinen Zeh schob. Passt wie angegossen. Auf dem Schulhof schwebten echte Prinzessinnen auf Herbstwinden an dir vorbei. Du hast die Kluft zwischen dir und den reichen Mädchen gesehen und aufgehört an Märchen zu glauben. Aber die Geschichten waren tief in dir, wie Gift. Wenn der Märchenprinz echt wäre, wenn er dich retten könnte, müsstest du vor der Ungerechtigkeit aller Dinge gerettet werden. Wann würde er kommen? Die Antwort war ein unbarmherziges Achselzucken in hundert flüchtigen Augenblicken. Das Grinsen auf Stevie’s Gesicht als er dich fette Kuh nannte. Onkel Jeff kneift dir an Thanksgiving in der Küche in den Arsch. Der Vorwurf in den Augen deines Vaters, als du ihm gesagt hast was geschehen ist. Von jedem Jungen - als Mann maskiert - den du in deinen Körper, in dein Herz gelassen hast, hast du gelernt das du nicht die Art Magie hast, die ein Biest in einen Prinzen verwandelt. Du hast dich mit Mädchen umgeben, die du immer abgelehnt hast. In der Hoffnung ihre Macht zu teilen. Und du hasst dich selbst. Und das hat dich noch mehr geschwächt. Und dann, genau als du dachtest du könntest verschwinden, hat er dich gesehen. Und du wusstest tief in dir, es war zu schön um wahr zu sein. Aber du hast dich treiben lassen. Denn er war der Erste, stark genug um dich zu tragen. Jetzt in seinem Schloss verstehst du, dass der Prinz und Blaubart ein und dieselbe Person sind. Und du bekommst kein glückliches Ende, es sei denn du liebst beide auf einmal. Wolltest du das nicht? Geliebt werden? Wolltest du nicht das er dich krönt? Hast du nicht darum gebeten? Hast du nicht darum gebeten? Sag, dass du so leben kannst. Sag, du liebst ihn. Sag danke! Sag alles, bis auf die Wahrheit. Was, wenn du seine Liebe nicht erwidern kannst?

Welchen Reinschema hat das Gedicht ,,Morgensonne im Winter"?

Könnte mir jemand bitte helfen herauszufinden was für eine Reimart es sich in diesem Gedicht handelt? aba cbc cba habe ich schon gerausgenommen, aber es passt zu keinen Reim Art (Kettenreim...) Hier ist das Gedicht: Auf den eisbedeckten Scheiben fängt im Morgensonnenlichte Blum’ und Scholle an zu treiben… löst in diamantnen Tränen ihren Frost und ihre Dichte, rinnt herab in Perlensträhnen… Herz, o Herz, nach langem Wähnen laß auch deines Glücks Geschichte diamantne Tränen schreiben! Danke schonmal :)

Könnt ihr mir bitte Stilmittel aus diesem Gedicht nennen?

Quader, Blöcke, handbehauen fügen sich zu Türmen, Wällen. Hunderte von Jahren schauen streng herab. Ein Urvertrauen streut die Burg den Stadtgesellen. Weiß getünchter Nagelfluh, Steinmetzzauber, marmelblank, rundherum nur Waldesruh, Schotterweg für derben Schuh, Vogelstimmen, Weingerank. Festung, Trutzburg, Markenzeichen, Thron des notenschwangren Platzes, Lobgebäud des Dichtersatzes, welche Worte könnten reichen zum Gepreis des edlen Schatzes?

Was hat dieses Gedicht für ein Reimschema?

Quader, Blöcke, handbehauen fügen sich zu Türmen, Wällen. Hunderte von Jahren schauen streng herab. Ein Urvertrauen streut die Burg den Stadtgesellen. Weiß getünchter Nagelfluh, Steinmetzzauber, marmelblank, rundherum nur Waldesruh, Schotterweg für derben Schuh, Vogelstimmen, Weingerank. Festung, Trutzburg, Markenzeichen, Thron des notenschwangren Platzes, Lobgebäud des Dichtersatzes, welche Worte könnten reichen zum Gepreis des edlen Schatzes?

Gedicht zu brutal?

Hallo, Ich sollte für den Deutschunterricht ein Gedicht schreiben, Thema egal. Nur weiß ich jetzt nicht, ob es für die 8. Klasse oder allgemein Schule zu brutal sein könnte oder es überhaupt in die jetzige Zeit passt. Folgendes Gedicht: Du bist rot, lodernd, hell. Tänzelst um Seelen wie Fell, "Reiß dich zusammen", I tell, Feuer in den Augen, gell? Du bist anmutig, elegant wie Bell, Stehst in der Hölle neben Hell Und in den Augen, ganz formell, Brennt ein Feuer, das ich dorthin stell. Wut, strahlend, grell, Mit dem Geruch von deinem Chanel, Brennst du durch mein Kartell, Rot wie das Haar von Ariell. Da geht ich wütend als Rebell, Auf dich zu in der Hand das Skalpell, Werde kurz kriminell, Tot bist du aktuell. "Aber was soll das, Mademoiselle?" Riefen die Leute aus dem Hotel Und nach ihrem Apell, Verschwand Ich, super pfeilschnell. Da ist der nächste, lebend, reell, Er verschwindet maschinell, Mit einem Schuss, eventuell, Denn das mach' ich so, generell. Rot färbt sich das Aquarell, mehr als in jeder Quell, "I know, Im cruel", In der Tat, sehr speziell. Ich sammle das Gestell, Das ich nicht mal selbst bestell' Die Lieferung mach ich manuell, Im Kopf mehr als ein Modell. So dreht sich mein Leben im Karussel, In der Knastzeitung alles nominell, Jeder geht gleich, originell, Rot ist mein Weg, offiziell.
Da ist alles gut. Kannst du so vortragen86%
Das ist nicht für eine 8. Klasse bzw. Schule geeignet.14%
Das ist in der jetzigen Zeit unpassend.0%
Du solltest das vernichten, das geht gar nicht.0%
7 Stimmen

Kann mir bitte jemand über dieses Gedicht eine Intepreation schreiben?

Hohensalzburg Quader, Blöcke, handbehauen fügen sich zu Türmen, Wällen. Hunderte von Jahren schauen streng herab. Ein Urvertrauen streut die Burg den Stadtgesellen. Weiß getünchter Nagelfluh, Steinmetzzauber, marmelblank, rundherum nur Waldesruh, Schotterweg für derben Schuh, Vogelstimmen, Weingerank. Festung, Trutzburg, Markenzeichen, Thron des notenschwangren Platzes, Lobgebäud des Dichtersatzes, welche Worte könnten reichen zum Gepreis des edlen Schatzes?

Deutsch?

Hallo ich soll dieses Gedicht Menschheit von Trakl in einen kurzen Text „Menschheit 2.0 aus aktueller Sicht“ formulieren was könnte ich sagen • Menschheit vor Feuerschlünden aufgestellt, Ein Trommelwirbel, dunkler Krieger Stirnen, Schritte durch Blutnebel; schwarzes Eisen schellt, Verzweiflung, Nacht in traurigen Gehirnen: Hier Evas Schatten, Jagd und rotes Geld. Gewölk, das Licht durchbricht, das Abendmahl. Es wohnt in Brot und Wein ein sanftes Schweigen Und jene sind versammelt zwölf an Zahl. Nachts schrein im Schlaf sie unter Ölbaumzweigen; Sankt Thomas taucht die Hand ins Wundenmal.