Das Gedicht erscheint insgesamt recht gelungen. Vor allem hast du dich auch um Konzentration auf das Wesentliche konzentriert. Da du schon Reime verwendest, würde ich jetzt auch noch schauen, ob man dabei einen passenden Rhythmus hinbekommt. Denn dann wird es noch harmonischer.

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Ich weiß ja nicht genau, in welche Richtung dein Wunsch geht. Wenn es um den Deutschunterricht geht, dann lohnt es sich eigentlich immer, von Dürrenmatt der Besuch der alten Dame zu lesen. Da kann man nämlich sehen, wie man die Bevölkerung einer Stadt komplett umdrehen kann.
In eine ähnliche, aber positive Richtung, geht dieses Drama
https://www.theater-chemnitz.de/spielplan/detailseite/die-zwoelf-geschworenen

da kann man sehen, welche Bedeutung die Standhaftigkeit eines einzelnen Menschen haben kann. Er rettet einen unschuldigen Angeklagten vor der Todesstrafe, nur, weil er hartnäckig bei seiner abweichenden Meinung bleibt.

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„Woyzeck ist ein Dramenfragment des deutschen Dramatikers und Dichters Georg Büchner, der mit der Niederschrift vermutlich zwischen etwa Ende Juli und Anfang Oktober 1836 begann. Bei seinem frühen Tod im Februar 1837 blieb das Werk als Fragment zurück. Das Manuskript ist in mehreren Entwurfsstufen überliefert. Wikipedia

ansonsten halten sich Dichter nicht immer an die literarischen Epochen, weil die meisten von ihnen ja nicht für den deutsch Unterricht schreiben. Es kann also durchaus sein, dass es in dem Drama von Büchner naturalistische Tendenzen gibt. Ich halte das für eher unwahrscheinlich, weil die einzelnen Szenen in sicher relativ unwahrscheinlich und künstlerisch konstruiert sind, auch wenn die Gesamtaussage dabei durchaus richtig sein kann.

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Das ist ja eine interessante Aufgabe, die einen allerdings zum nachdenken bringt. Spontan würde ich sagen, dass das Drama die künstlerisch konzentrierte. Abbildung dessen ist, was zwischen den Menschen abgeht. Und das ist fast nie von Dramatik frei. Wenn man dann wissen will, in welchem größeren Kontext sich dieses Drama abspielt, braucht man die Epik. Und an den Stellen, an denen es regelrecht nach Ausdruck schreit (auch im positiven Sinne) kommt die Lyrik ins Spiel. das ist hier natürlich alles ein Gedankenspiel und kann andere zum weiteren nachdenken anregen. Auf jeden Fall versteht man durch solche Aktivitäten manches besser.

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Themen sind Fragestellungen, mit denen sich zum Beispiel ein Gedicht beschäftigt. Motive sind inhaltliche Punkte, die eine besondere Bedeutung haben für den Text. Zum Beispiel das Motiv der Dreiecksbeziehung oder das Motiv der ungleichen Brüder oder das Motiv der unstandesgemäßen Liebe. Die Merkmale sind demgegenüber Eigenschaften eines Objekts. Zum Beispiel Merkmale der Kurzgeschichte sind direkte Einstieg, auf einen Punkt hin konzentrierte Handlung und mehr oder weniger offenes Ende.

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Es geht normalerweise mit der Barockzeit los, dann weiter über Aufklärung, Sturm und Drang, Klassik und Romantik. Nach der Zeit des Idealismus kommt dann die Zeit des Realismus, dann des Naturalismus, bevor es im Expressionismus dann so richtig wieder abgeht. Danach üben sich ein bisschen in neuer Sachlichkeit. und etwa ab 1930 wird das eben schwierig. Da kommt es sehr darauf an, wo man als Deutscher lebt. Und nach 45 gibt es dann überhaupt keine festen Epochen mehr wie in den früheren Jahrhunderten.

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Du hast ja schon einige Tipps bekommen. Hier findest du eine Seite, auf der Gedichte aufgeführt werden, die die dunkle Seite der Romantik zeigen. Das ist vielleicht nicht mehr weit von der schwarzen Romantik entfernt.
https://textaussage.de/gedichte-romantik-thema-dunkle-seite

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Du hast ja hier schon gute Informationsquellen bekommen, allerdings ist es wichtig, sich von denen nicht allzu sehr leiten zu lassen, denn es geht ja um die Eindrücke und Gefühle, die man selbst beim Lesen des Gedichtes hat.
wie stark die sind, hängt natürlich sehr davon ab, über wie viel Fantasie man verfügt, wenn man vor allen Dingen die ersten drei Zeilen liest.

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Du musst dir einfach nur klarmachen, wie der Stand des Konflikts zu Beginn der Szene aussieht und wie er sich dann im Verlaufe der Szene verändert. Beim Konflikt geht es letztlich um die Erfüllung des Paktes: wessen Interessen werden hier gefördert, welche werden zum Beispiel auch behindert.

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Gedichte interpretierst du grundsätzlich wie alle anderen literarischen Texte, also auch wie eine Kurzgeschichte. Der unterschied besteht nur darin, dass Gedichte eben eine besondere Form haben haben, die man meistens nach dem Einleitungssatz erst mal vorstellt. (Strophenstruktur, Versmaß, Reimschema).

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Da musst du dir erst klar werden, was Faust in der Szene erlebt hat. Dann musst du eine Stelle suchen, an der es sinnvoll ist, einen solchen Monolog einzubauen. Das ist in der Regel am leichtesten, direkt nach dem Ereignis, also in diesem Fall nach der Szene.

Ddann versetz dich einfach in die Situation von Faust und hau das raus, was ihm an Gedanken und Gefühlen so kommt.

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Du könntest mal genauer beschreiben, an welchen Stellen du dich schwer tust. Dann wird das hier nicht so sehr wie die Weitergabe einer Aufgabe an andere, die damit nichts zu tun haben.

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Hier ist vor allen Dingen Hilfe zur Selbsthilfe gefragt. Und das bedeutet eben auch, dass man dann eben mal das Gericht hier rein stellt, denn die wenigsten Leute werden es auswendig können.

außerdem wäre es gut, wenn du hier zumindest zeigst, dass du überhaupt weißt, was Stilmittel sind. Und zu den Reimschemata müsste dir eigentlich auch noch was einfallen.
wenn wir das geklärt haben, gemeinsam, können wir uns gerne der schwierigeren Rhythmus Frage zuwenden :-)

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Der entscheidende Punkt bei dem Gedicht ist, dass es die Kindheits Erfahrungen mit Sirenentönen (Polizei, Krankenwagen) mit dem all umfassenden Sirenengetöse der aktuellen Kriegssituation vergleicht. Damit wird der Wahnsinn des Krieges auf besondere Weise deutlich gemacht.

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Das zum Beispiel ist doch ein schönes Gedicht:
—/

DIE WIRKLICHKEIT

beginnt wenn die Displays dunkel werden

wenn die Stecker gezogen sind

und der Mensch mit Stimme

und was ihm noch bleibt

den Lügen die Wahrheit

zu entzaubern beginnt.

  • Die Überschrift und die ersten beiden Zeilen sind ja nun wirklich nichts besonderes. Jeder weiß da eigentlich sofort, was gemeint ist
  • Spannend ist denn der weitere Teil des Gedichtes, denn da wird ja behauptet, dass anschließend die Möglichkeit besteht, die Wahrheit zu entzaubern. Das ist ja eine sehr schöne Formulierung, weil sie andeutet, dass die Displays einen Zauber mit sich bringen, der aber kein guter Zauber ist.
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