Das mit der Berührung und mit den Nerven dürfte hier bildlich gemeint sein. Allgemein gilt für Kommunikation und damit auch für Verständnis, dass beide Seiten ähnliche Erfahrungen haben müssen. Wenn er dann ein Gedicht über eine Trennung von Partnern liest, kann jemand das eher verstehen, der die gleiche oder eine ähnliche Erfahrung auch gemacht hat.

Das gilt aber nicht nur für Gedichte: wenn jemand von seinem Hobby schwärmt und der andere kennt das gar nicht, wird er dieses schwärmen auch nicht verstehen, höchstens distanziert akzeptieren.

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Die folgende Seite könnte helfen, vor allen Dingen das literarische bei der Beurteilung hervorzuheben.

https://www.schnell-durchblicken.de/durchblick-auch-in-deutsch/schiller-wilhelm-tell/er%C3%B6rterung-der-schuldfrage-in-wilhelm-tell/

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Die künstlerischen Mittel unterstützen ja im Idealfall das, was inhaltlich ausgesagt werden soll. Deshalb erst die Aussage (Intention) und dann die künstlerischen Mittel die dazu passen.

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Das Besondere an den kleinen Erzählungen von Kafka ist, dass sie als Moral nicht mehr wollen und können, als ein Bild des Menschen in der Welt zu vermitteln. Das hat also nichts mehr zu tun mit den alten fabeln, in denen ja gerade eine handfeste Hilfe fürs Leben vermittelt werden sollte. Kafka präsentiert nur das, was er als Einsicht oder als Gefühl für die menschliche Existenz gewonnen hat, in einem sprachlichen Bild. Und in der kleinen Fabel ist es eben die Unmenschlichkeit und Ausweglosigkeit, die gezeigt werden soll.

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Ein Mythos ist normalerweise eine Geschichte, die erfunden wird, um etwas zu erklären. Im Mittelalter Stand dieser Faust für die neuen Grenzüberschreitungen des Menschen hin zur frühen Neuzeit aus. Später wurde er Symbolfigur für die Grenzüberschreitungen des Menschen im Rahmen der Industrialisierung und der ihnen nachfolgenden Änderungen. Dazu gehört letztlich auch die Vorstellung von einer Art Übermensch, der alles darf, was seinen Zielen dient.

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Eine Deutungshypothese ist ja zunächst einmal nichts anderes als die Auffassung, die man am Anfang einer Interpretation präsentiert. Die kann sich dann im Laufe der Untersuchung durchaus noch ändern oder zumindest präzisieren.

Eine Deutungshypothese für den Anfang wäre zum Beispiel, dass die Ungeziefer Existenz von Gregor Samsa nichts anderes ist als Versuch, seinem falschen Leben zu entkommen.

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So etwas gibt es auch als eine ganz gemeine Foltermethode. Man quält das Opfer, dann bietet man ihm irgendetwas zur Entspannung an. Und damit ist die Qual bei der nächsten Fall der Periode umso schlimmer.

um was für ein Stück geht es denn, in dem diese Methode eine Rolle spielt?

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Wichtig wäre noch zu wissen, um welche Art von Erörterungen es geht. Die Auseinandersetzung mit der Position in einem sachText sieht sicherlich anders aus als die Klärung einer RomanTextstelle.

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Wo ist denn das Problem? Der Inhalt des ersten Beispiels ist doch die Information, dass da jemand am nächsten Morgen zu einer bestimmten Zeit aufstehen muss und auf gar keinen Fall verschlafen wird. Mit der Beziehungsebene ist es etwas komplizierter. Da muss man sich einfach nur vorstellen, wem gegenüber man diese bitte auf welche Art und Weise äußert. In diesem Falle merkt man, dass da eine persönliche Vertrauensbasis da ist und man die bitte entsprechend freundlich und erwartungsfroh äußert. Der Offizier würde zu seinem Fahrer wahrscheinlich sogar das bitte weglassen und stattdessen sagen: sie wecken mich morgen früh 7:00 Uhr pünktlich. Das ist dann eine ganz andere Beziehung, es ist nämlich mehr oder weniger ein Befehl. Im ersten Fall ist man traurig beziehungsweise enttäuscht, wenn der andere der Bitte nicht folgt, im zweiten Fall ist man nicht nur stinksauer, sondern der Offizier wird auch sich überlegen, ob der Fahrer dafür bestraft wird, dass er den Befehl nicht ausgeführt hat.

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Das macht doch schon der Titel deutlich. Der ist weise von Anfang an und das ändert sich auch nicht bis zum Schluss. Vergleich das außerdem mal mit dem Tempel Herren, der ist im Vergleich dazu eine sehr dynamische Figur.

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Schau dir mal den Brief vom 17. Februar an. Da beklagt sich Werter über sein Verhältnis zum Gesandten, also einem Vertreter des Adels, aber das sind eher persönliche Differenzen, wie sie heute auch in jeder Firma vorkommen können.
noch wichtiger ist der Brief vom 15. März 1772, weil hier Werter tatsächlich eine Diskriminierungserfahrung macht.
ansonsten spielt die stände Pyramide in diesem Werk von Goethe kaum eine Rolle, es geht mehr um die inneren Probleme, die Werther hat, nicht um irgendwelche Probleme mit der sozialen Rangordnung.

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Nein, das spielt so gut wie keine Rolle. Denn Lessing hat dieses Drama ja geschrieben, weil er sich auf andere Art und Weise nicht mehr mit religiösen Fragen auseinandersetzen durfte.

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Dazu müsste man Genauer wissen, welche Teil Themen bei der Lyrik behandelt werden. Euer Lehrer hat bestimmt einen Plan, auf dessen Basis man vielleicht ganz gut ein Thema finden kann.

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Schau mal, hier hat jemand an einer Szene gezeigt, welche Verbindungslinien ist zwischen dem Drama und Lessings Schrift über die Erziehung des Menschen Geschlechts gibt:

Szene: Saladin bekommt die Nachricht, dass das Geld aus Ägypten angekommen ist, gibt dem Boten erst nach Protest eine Belohnung

(mp3: 0:00) 

  • Ca. 3158: Geld kommt: Die Nachricht bedeutet, dass der Sultan seine Geldsorgen los ist.
  • Ca. 3167: Interessant die kluge Reaktion des Boten auf Saladins Versuch, ihn ohne "Botenbrot" gehen zu lassen.
  • Ca. 3173: Vor soviel "Edelmut" kapituliert der Sultan und er gibt reichlich.
  • Es kommt dann noch ein zweiter Mameluck, der ebenfalls beschenkt wird. Außerdem weist er auf einen dritten Boten hin, der gestürzt ist.
  • Ca. 3198: Wenn man sich nach der Funktion dieser Szene fragt, ist wohl wichtig, was Saladin hier abschließend feststellt:
  • ---
  • "Saladin.
  • Sieh, welch ein guter, edler Kerl auch das! –
  • Wer kann sich solcher Mamelucken rühmen?
  • Und wär' mir denn zu denken nicht erlaubt,
  • Dass sie mein Beispiel bilden helfen? – Fort
  • Mit dem Gedanken, sie zu guter Letzt
  • Noch an ein anders zu gewöhnen! ..."
  • ---
  • Offensichtlich soll hier gezeigt werden, wie der Edelmut eines Herrschers auch auf seine Untertanen abfärben kann. Und dann wirkt sich das auch wieder auf den Herrscher aus. Typisch für den Gedanken der "Erziehung des Menschengeschlechts" in der Aufklärung.
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Ich habe jetzt mal den Wikipedia Artikel zu dem Thema überflogen. Was verstehst du denn davon nicht?

wenn man jemandem helfen soll, muss man doch immer erst mal wissen, wie weit er selbst gekommen ist. ;-)

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Symbolismus_(Literatur)

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Den Schlüssel zur Lösung findest du doch eigentlich schon in der Aufgabenstellung. Zunächst sollst du die Kritik zusammenfassen, die in dem Text präsentiert wird. Dann sollst du prüfen, ob diese Kritik aus heutiger Sicht noch Bestand hat. Das ist natürlich schwierig, denn was heißt hier: heutige Sicht? Am Ende bleibt dir nichts anderes übrig, als letztlich eine eigene begründete Einschätzung der Novelle der goldene Topf einzubringen. Witzig ist dabei, dass einmal von der heutigen Sicht die Rede ist, zum anderen aber auch Aufklärung, Klassik und Romantik berücksichtigt werden sollen, also vergangene Zeiten. Hast du denn Schwierigkeiten, den Text erst mal zu verstehen? Dann melde dich einfach noch mal.

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Textgebundene Erörterung- Kann mir jemand helfen?

Ich muss das Thema des Kommentars sowie die Meinung, die vertreten wird, herausfinden.Folgender Kommentar/Text:Es ist eine hochinteressante Welt entstanden.Während sich die Menschen relativ langsam entwickeln,ändert sich die Technik um sie herum immer rasanter.Innovationen reihen sich aneinander,und niemand außer der Laborarbeitern von Apple,IBM o. HP weiß,welche Umbrüche als nächstes anstehen.Dazu passen die Worte von Telekom-Chef René Obermann in dieser Woche,wonach die PC-Architektur überholt und die nächste Epoche, die "Post-PC-Ära", im Aufbruch sei. Wer Bedenken anmeldet an dieser These,findet sich unversehens in der Ecke der Technikfeinde wieder.Dabei wird es nun ernst im Internet, und gläserne Anwender sollten in Zeiten,da die Cloud,die Datenwolke,die Grenzen zwischen Online und Offline verwischt, vielmehr ein Umdenken diskutieren.Transparenz durchzieht die Gesellschaften der Industriestaaten nicht erst,seitdem Facebook weltweit fast 1.Milliarde Nutzer zählt.Während ein Unternehmer früher in einer Stadt verbrannte Erde hinterlassen u. an einem anderen Ort wieder durchstarten konnte hat er inzw. ein Problem.Wer es mit einem neuen Partner oder Mitarbeiter zu tun bekommt, sieht zunächst unter Googles bunten Buchstaben nach und durchforscht soziale Netzwerke.Es muss nicht alles stimmen,was da im Internet steht,dennoch verschaffen die Informationen einen validen 1.Eindruck.Wie der Dorfbewohner einst auf seinen Ruf achten musste,um seine sozialen Unterstützer zu behalten,zwingt der virtuelle Marktplatz nun aus ökonomischen Gründen zu ehrlichen Verhaltensweisen.So hat das Netz zu Guttenberg entlarvt,und so lässt sich leicht behaupten,dass die Welt dank des Internets eine bessere ist. Heute, da zwei Milliarden Menschen im Netz einkaufen,ihre Startups übers Internet führen oder einander in sozialen Netzwerken schreiben,übt das Tempo der technischen Innovationen jedoch auch enormen Druck aus.Es ist illusorisch zu denken, dass sich Facebook bald überholt hat. Mehr als 20 Jahre nach Entstehen nimmt das Internet vielmehr an Fahrt auf:Tabletcomputer wie das neue iPad von Apple boomen,fast jeder 3.Deutsche trägt zudem ein multimediafähiges Mobiltel. mit sich herum, um seine Zeit überall nutzen zu können.Höher, schneller, weiter - dabei sein, mitquatschen, ist alles Galt die Familie seit jeher als eine Welt ohne technizistischen Takt u. mit rein emotionalen Banden, haben die Phänomene der Informationstechnik nun auch der klassische Zufluchtsort der Ruhe erreicht. Medienkonsum und Mediennutzen sind hochritualisiert,Trivialitäten sind Themen, Nullsätze sind Nachrichten.Es entsteht Stress, Kommunikationsstress.Wenn darüber hinaus algorithmische Empfehlungssysteme wie Amazon oder Facebook vorschlagen, was wir anschauen oder lesen oder mit wem wir uns anfreunden sollen,kehrt sich die positive Transparenz in ein Risiko um:Alles baut sich auf vergangenem Verhalten auf.Dessen sollte sich jeder Homo Digitalis bewusst sein.

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Vielleicht hilft dir die folgende Seite weiter :-)

https://www.einfach-gezeigt.de/kommentar-post-pc-%C3%A4ra

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Das kann durchaus auch etwas mit Talent zu tun haben, so wie es so etwas auch für Mathematik oder Sprachen gibt. Nicht jeder hat die gleichen Fähigkeiten zum Beispiel im Bereich des räumlichen Denkens. Aber im Bereich der Analyse kann man durch die richtige Herangehensweise und ein bisschen üben viel erreichen. Wenn du da mehr wissen willst, melde dich hier einfach noch mal.

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Es geht um die Frage, wie die orientalische Poesie mit fremden Einflüssen umgeht. Nach Meinung des Autors dieses Satzes ist die orientalische Poesie in dieser Situation sehr neugierig und bemüht sich um Synthese, d.h. die Verbindung des eigenen und des fremden zu etwas noch besserem, Neuem.

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