Was hält ihr von diesem christlichen Gedicht?
Wenn der Menschensohn kommt (Es ist einer meiner ersten Versuche zu dichten, so nehmt mir Fehler nicht zu böse) Wenn der Menschensohn kommt rührt sich ein jeder Leib Und vergessen ist jedes Leid Doch nicht hatte es der Christ, Denn er weiß wer jeder ist. So zerfällt die Welt zu Staub Und jeder schaut mit seinen Haupt Wie Himmel und Erde zerbersten Zerstörung und Heil geichen Schrittes Das kommende Gericht begleiten. Ein jeder schaut zum Himmel und zur Erde Keiner steht, keiner zögert und keiner zweifelt Dass er Zeuge seiner Taten und Gottes Macht werde. Der Christ frohlockt in ewiglicher Erquickung: Das Heil ist da, Jesus Christ, von ewigen Geißelung erlöse mich. Der Sündiger schreit in stechender Angst: Der Tod ist da, Tod, lass mich leben, ich bin ein guter Mann, sicherlich. Der Atheist staunt im quälenden Unwissen: Das Unbekannte ist da, Unbekanntes, lös mich vom Unwissen, ich bitte dich. Alle diese Menschen werden vor die Trohne gezwungen vom Menschensohn und dem Vater besetzt und allzeit besungen. So wird über einen jeden Mann und eine jede Frau gerichtet Und Tugenden, Taten und Sünden streng gewichtet, Um zu entscheiden wer in des Himmels Ambrosia eintretet Oder in die heiße Höllenglut fällt und quälend schreit: JESUS CHRIST, befreie mich von dieser dieser Qual so werde ich zum frommen Mensch und zu deinem ideal. Doch bleibt der Höllen-Mensch ungehört, Da er Taten beging, so unerhört, Dass Jesu Tränen litt und sich grämte. Jetzt wisst ihr, wenn der Menschensohn vom Himmel steigt, Wird nichts gleich sein, so dass der Mensch sein Wahres zeigt.