Rückkehr Jesus

Die Bibel skizziert überhaupt keinen Untergang der Menschheit - Jesus kam ja auf die Erde um die Menschheit durch sein Opfer vor dem Untergang zu retten.

Die Bibel spricht nur von einem Untergang des derzeitigen Weltsystems, in dem der Teufel als Gott herrscht. Im Vaterunser beten wir dafür, dass Gottes Reich komme im Himmel , wie auch auf Erden. Mit der Wiederkunft Jesu wird sich diese Bitte erfüllen und dann muss Satan abtreten und Jesus führt die Menschheit und die Erde zurück zur Vollkommenheit. Offenbarung 21:1-5 zeigt deutlich, dass diese kein Untergang für die Menschheit sein wird, sondern ihre beste und glücklichste zeit ever:

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde … Ich sah auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen … Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und den Tod wird es nicht mehr geben. Auch wird es weder Trauer noch Aufschrei noch Schmerz mehr geben. Was früher war, ist vorbei. Und der auf dem Thron saß, sagte: „Ich mache alles neu.“ Auch sagt er: „Schreibe, denn diese Worte sind glaubwürdig und wahr.

Das wird auch die Zeit der Erfüllung von Jesajas Paradies-Prophezeiungen sein, nach denen: Blinde wieder sehen, Lahme wieder klettern, Stumme wieder reden, Wüsten wieder blühen, bis auf den Gipfel der Berge reiche Ernten möglich sind, wo es keine Kriege mehr geben wird ...

...zur Antwort
Nein, weil...

Mit Ausnahme der zeugen Jehovas, die weltweit selbst bei drohender Hinrichtung die Teilnahme am Kriegsdienst verweigern, mischen die Religionen in den Kriegen und Konflikten munter mit.

Da machen auch die hier so verklärten Buddhisten keine Ausnahme. In Kambodscha waren sie genauso am Millionenfachen Völkermord unter Pol Pot beteiligt, wie am Morden in Myanmar. Bekannt waren die Pressemeldungen bei der Vertreibung und Ermordung von Rohingas: Buddhistische Mönche befeuern Hass gegen Muslime.

Neben dem bei Anschlägen und Kriegen in Libyen, Syrien, Irak berüchtigten gnadenlosen Abmessern ihrer eigenen Glaubensbrüder stehen die fanatischen Muslime zwar in Kritik, aber haben kein Alleinstellungsmerkmal. Auch Christen und Israeliten (Beschießen von Syrien, Kriegsrhetorik gegen Iran, Palästinafrage) beteiligen sich am weltweiten Morden. Nicht nur Hitler wurde von der Kirche unterstützt, sie biedert sich ebenso in Russland und USA den den Machtzielen ihrer Nationen an und rufen die Gläubigen zum Patriotismus auf.

Überall wo westliche (meist christliche) Soldaten seit dem 2. Weltkrieg im Kriegseinsatz waren (ironischer Ausdruck: Krieg für den Frieden), ziehen die Feldgeistlichen mit und versichern – Waffen und Soldaten segnend – den Beistand Gottes. Gott aber wendet sich von solchem Treiben angeekelt ab, denn er fordert Nächstenliebe und sogar Feindesliebe. Jesus hat gezeigt, wie das laufen soll. Oder könnt ihr euch Jesus mit Maschinengewehr und Panzerfaust vorstellen?

Die Millionen Menschen incl. Kinder die von der Embargopolitik christlicher Nationen und von christlichen Soldaten ermordet wurden und werden und deren Heimat mit Uran abgereicherter Munition verseucht wird, ob nun in Jugoslawien, Irak, Syrien usw. sind dabei nicht einmal Feinde, sondern sind einfach nur Opfer einer egoistischen Rohstoff und Machtpolitik.

Wenn dann unter Trump noch einflussreiche evangelikale Kirchenführer die USA heiß machen wollten, gegen Iran einen weiteren Krieg zu beginnen, dann weiß man alles. Religionen sind Kriegsunterstützer und ihre Unterwerfung unter einem angeblich göttlichen Prinzip ist nur Fassade und Heuchelei.

Wie sagt es 2. Tim 3:5 gleich noch: Nach außen haben sie eine Form von gottesfurcht, aber sie zeigt sich in ihrem Leben nicht.

...zur Antwort

Die Heimat von Jesus ist irgendwo in outer space. Bevor jeglicher sichtbare Teil des Universums erschaffen wurde gab es Jesus bereits. Er ist das erste Schöpfungswerk Gottes, wie es Kolosser 1:15 ausdrückt: „Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der gesamten Schöpfung“

So hat das auch Jesus bestätigt, nachzulesen in Johannes 8:58: „Jesus antwortete: „Eins steht fest: Ehe Abraham ins Dasein kam, bin ich schon da gewesen.“

oder in Johannes 17:5: seine Bitte an Gott „Deshalb, Vater, verherrliche mich an deiner Seite mit der Herrlichkeit, die ich neben dir hatte, bevor es die Welt gab“

Gott hätte Jesus nie für diese leidvolle Mission als Erlöser / Loskäufer auf die Erde gesandt, wenn es nicht die vom Teufel implizierte Erbsünde gegeben hätte. Wegen dieser besonderen Umstände erklärte sich Jesus aber bereit, sich zum Menschen erniedrigen zu lassen, um den Beweis anzutreten, dass ein vollkommener Mensch sehr wohl allen Versuchungen und Drohungen trotzen und bis in den Tod hinein Gott gegenüber treu sein kann. 

Diese etwa 33 Jahre auf der Erde entsprechen also nur einem winzigen Bruchteil seiner tatsächlichen Existenz und sein irdisches Umfeld war nicht seine wirkliche Heimat.

Hier auf der Erde spielte sich sein Leben in dem engen Bereich des Nahen Ostens ab: er lebte und wirkte vom heutigen Libanon, Syrien, Jordanien, Israel bis nach Ägypten im Süden.

Geburt in Bethlehem, mehrjährige Flucht der Eltern mit Baby nach Ägypten, aufgewachsen in Nazareth, Lieblingsort während seiner Mission: Kapernaum am Galiläischen Meer

...zur Antwort

Der wahre Grund, weshalb so wenige Gott finden, ist ihre mangelnde Bereitschaft, die notwendigen Schritte zu unternehmen.

Punkt 1: Die Bibel sagt, dass der Teufel der Gott dieses Weltsystems ist und versucht jeden zu gottlosen Handlungen zu verführen. Die von ihm aufgebaute Kulisse von Sex, Drugs & Rock'n'Roll – also der Spaßgesellschaft ohne Hemmungen und moralischen Grenzen wird verlockend in Szene gesetzt. Dagegen wirken die Gebote Gottes und seine Vorstellungen von Ethik und Moral für viel zu viele Personen langweilig.

Punkt2 ist, dass – wenn schon der Wille das ist - man sich seine Schuld als Sünder eingestehen muss, was in Reue, Umkehr und der Entwicklung einer christusähnlichen Persönlichkeit mündet. Das ist nicht das, was die große Masse will.

Ergebnis ist allzu oft der Versuch eines Kompromisses: christlicher Anstrich auf der Fassade, drinnen aber die Freiheiten der satanischen Welt auskosten. Das funktioniert nicht. Da kann man es auch gleich sein lassen, weil sich Gott solchen Menschen erst naht, wenn sie mit ihrem Willen und Handeln dafür bereit sind, Gottes Willen zu tun. Ergebnis ist das Charakterbild, dass die Bibel von den letzten Tagen zeichnet:

  1. Timotheus 3:1-5

Das aber sollst du wissen: In den letzten Tagen werden kritische Zeiten herrschen, mit denen man schwer fertig wird. Denn die Menschen werden sich selbst und das Geld lieben. Sie werden angeberisch und überheblich sein, über Gott und Menschen lästern, nicht auf die Eltern hören, undankbar sein und nicht loyal. Sie werden lieblos sein, nicht kompromissbereit, verleumderisch, unbeherrscht und brutal und werden das Gute nicht lieben. Sie werden Verräter sein, eigensinnig, aufgeblasen vor Stolz und werden das Vergnügen lieben statt Gott. Nach außen hin wird es so aussehen, als hätten sie Gottesfurcht, aber die Kraft dahinter zeigt sich in ihrem Leben nicht.

Um Gott finden zu können, muss man aus diesem allgemeinen Trend ausbrechen, was etwas Mühe bereitet. Es ist, wie Jesus sagte, im gewissen Sinne wie ein Joch, aber er beruhigt: Mein Joch ist leicht und ihr werden Freude finden. Gott zu suchen lohnt sich.

...zur Antwort

Es ist ein guter Grund, auch in vorübergehenden schweren Lebensphasen durch den Glauben an Gott und der Gewissheit, dass durch ihn alles gut wird, am Leben zu bleiben. Vor der Hölle braucht man sich nicht zu fürchten,: Hier eine grobe Abhandlung zum Thema:

FBeim Thema Hölle bedient man sich leider aus dem trüben Wassern der christlichen Folklore und Tradition, die aus den heidnischen Quellen der Babylonier, Ägypter, Griechen und Römer geschöpft wurden. Für Fragen dieser Tragweite bedient man sich lieber der Quelle „Bibel“, die extrem gerafft folgendes Bild zeichnet:

Als jüngstes seiner Schöpfungswerke realisiert Gott JHWH das Projekt Erde & Mensch. Adam und Eva sowie ihre Kinder sollten eigentlich ewig leben. Vor dem Prozess des Sterben wurde nur als Konsequenz aus Ungehorsam gewarnt. Leider vergeigten sie einen simplen Gehorsamstest und setzten damit eine Spirale des körperlichen und geistigen Verfalls in Gang, eben jenen uns allzu bekannten Alterungs- und Sterbeprozess.

Gott lässt Adam nicht im Unklaren, sagt ihm was das bedeutet: „aus Erdboden bist du und zum Erdboden wirst du zurückkehren.“ Die menschlichen Prototypen waren vor ihrer Erschaffung nicht existent und in eben diese Nichtexistenz würden sie mit dem körperlichen Zerfall wieder zurück kehren. In der Genesis findet sich kein Wort darüber, dass Gott Adam und Eva eine Strafe in einer Hölle angedroht hätte. Damals wie heute zerfallen unsere Körper nach dem Tod in ein paar Eimer Wasser und paar Schaufeln Staub – in Atome edes Erdbodens, die in andere Lebensformen recycelt werden.

Was wäre, wenn die ersten Menschen gehorsam geblieben wären? Wären sie dann in den Himmel gekommen? So ein Quatsch … sie würden immer noch auf der Erde leben, denn für die Ewigkeit auf der Erde wurden sie geschaffen. Sie waren der Prototyp 

einer neue Lebensform; Engel gab es im Himmel gerade genug, gute wie auch böse.

Uns Menschen, die über das Zufallsprinzip ungefragt in diese Welt gekommen sind, räumt Gott die Chance ein, einmal ewig auf der Erde zu leben. Das Ziel, das er mit Adam und Eva verfolgte, hat er nicht aufgegeben. Er will nach wie vor, dass die ganze Erde zu einem Paradies (griech. für Park, Garten) umgestaltet wird wird, auf der bewusste und vollkommene Menschen leben.. Die Hauptrolle in diesem Plan B spielt dabei Jesus Christus (das ist Stoff für eine eigene Abhandlung).

Wir haben also alle die große Chance, ewig zu leben, wenn wir durch unser Leben zeigen, dass wir Gott und seinen Sohn Jesus lieben und uns ihnen gern unterordnen. Warum diese Einschränkung?

Wenn die neuen Himmel und Erde Realität sind, soll es dort auch nur Menschen geben, die sich eintakten können und Gott als Souverän und als weisungsbefugt akzeptieren. So einen Lauf der Welt mit all dem Leid, wie er aus der Rebellion von Adam und Eva entstanden is, soll es kein zweites Mal geben.

Durch seinen way of life qualifiziert man sich gemäß Bibel nicht für die Optionen Himmel oder Hölle, sondern für ein ewiges Leben auf der Erde oder für die schmerz- und bewusstseinsfreie Nichtexistenz. Das ist selbst im schlimmsten anzunehmenden Fall um Welten besser, als Qual in einer Hölle.

Gott bestraft niemanden mit Qualen, nur weil er seine zufällige Existenz nicht zu schätzen weiß. Der Schöpfer JHWH ist die personifizierte Liebe und kein rachsüchtiger Gott, der zufällig ins Dasein geschneite Menschen für ewig aufs Grausamste quält.

Hätte dieses eine Spermium nicht das Rennen gemacht und wären die Genabschnitte in der Meiose nicht gerade so gemischt worden, gäbe es uns nicht. Jetzt gibt es uns aber und Gott räumt uns die Chance ein, dass es uns für immer geben kann, so wir das wertschätzen. Wenn wir aber nicht wollen, uns destruktiv verhalten, unsere Gehirnarchitektur in die böse Richtung entwickeln, dann erhalten wir diese tolle Zukunftsoption nicht. Selbst gegen Gott agierende Menschen dürfen aber dennoch im Jetzt leben nach unseren freien Willen, mit allen Freuden – entweder bis zum Tod oder bis zum Tag X (Armageddon) und werden dann einfach aufhören zu leben und in die schmerz- und bewusstseinsfreie Nichtexistenz zurück tauchen, aus der wir alle gekommen sind. Das ist alles.

Wenn man die alte Lutherbibel 1545 (im Netz kostenlos verfügbar) oder überhaupt von vor 1912 (revidiert) zur Brust nimmt, findet man das Wort Hölle vor allem für drei ursprachliche Begriffe, die von Luther allesamt gleich falsch übersetzt wurden.

Die beiden ersten sind das hebräische scheol / das griechische hades – beides muss eigentlich mit Grab übersetzt werden. Gerechte Männer wie Hiob und Jakob sehnten sich dorthin, um bis zur Auferstehung ihre Ruhe zu haben, vor dem Leid, das sie gegenwärtig so plagte. Die würden sich wohl nicht an einem Ort der Qual gewünscht haben. Und das Grab ist ja auch kein Ort der Qual, … denn nach dem Buch Prediger Kap 9 gibt es dort absolut kein Denken, Fühlen, Bewusstsein. Absolut schmerzfreie Zone, da hat man seine Ruhe, da liegt man bis zur Auferstehung in einem bewusstseinsfreien Todesschlaf.

Das dritte mit Hölle übersetze Wort ist ge-enna. Wörtlich übersetzt heißt das griechische Wort „Tal Hinnom“. Das ist ein Tal vor den Stadtmauern von Jerusalem, in dem die Juden früher ihre Kinder opferten. Indem sie sie für heidnische Götter durchs Feuer gehen ließen, sie also lebendig verbrannten. Später, zur Zeit Jesu, gab es im Tal Hinnom eine der ersten Müllverbrennungsanlagen, die mit Schwefel unterhalten wurde. Auch Verbrecher und alle, die wegen ihrer Sündhaftigkeit für ein anständiges Begräbnis nicht in Frage kamen, wurden dorthin gekarrt. Jesus nutzte das Tal in der griechischen Bezeichnung Gehenna als einprägsame Parabel für die spurenlose Vernichtung von unverbesserlichen Sündern, denn durch das Feuer blieb nicht mal ein Knochen übrig.

Ob dieses Gleichnis bei späteren Christen zusätzlich die Phantasie angeregt hat, die bereits wegen einiger nicht inspirierter Bücher, wie der Petrusapokalypse Richtung feuriger Hölle gebracht wurden, vermag wohl keiner zu sagen. Jedenfalls entspringt der Glauben an eine Hölle nicht der biblischen Realität, sondern ist eine Legende, die Gott als grausam darstellt und ihm die Ehre raubt.

Während die katholische Kirche, die Jahrhunderte die Feuerhölle predigte, davon löst, ist das Thema nicht vom Tisch und wird von evangelikalen Gruppen umso aggressiver in die Welt getragen. Im neuen katholischen Jugendkatechismus heißt es unter §53 - „Was ist die Hölle“ nicht mehr, dass es ein heißer Ort der Qual sei, sondern nur ein selbst gewählter Zustand der Gottesferne und damit eher ein als kalt empfundener Zustand der Hoffnungslosigkeit.

Tatsächlich ist die Hölle aber nur eine falsche Übersetzung für Grab und das heute schöne Naherholungsgebiet Tal Hinnom vor den Toren Jerusalems.

...zur Antwort

Das Volk Gottes (Israeliten, später nur noch die Juden) war die Zusicherung Gottes an Abraham, seine Nachkommen so zahlreich zu machen, wie die Sterne des Himmels und aus seinem Samen den Messias, den Retter hervor zu bringen. Als es dann vor 2000 Jahren soweit war, nahm kaum einer von Jesus Notiz, ganz im Gegenteil: die meisten Juden verwarfen ihn, feindeten ihn an und forderten unter falscher Anklage seine Hinrichtung.

Gottes Volk war schon über die Jahrhunderte vorher durch seine Widerspenstigkeit und Ungehorsam aufgefallen und Gott hatte es nur wegen seines Versprechens an Abraham noch ertragen.

Eigentlich hätte Gott mit den Juden noch mehr vorgehabt, aber sie haben es vergeigt. Nachdem Jesus die geistlichen Führer der Juden als Heuchler benannt hat, sagte er über die Nation: Mat 23:37 Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte ich deine Kinder sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt; aber ihr habt nicht gewollt. Siehe, euer Haus wird verödet.

Mit Jesu Kommen und der Vollendung seiner Mission war der Zweck des Gesetzes und des Judentums erfüllt. Dieser Jude Jesus und andere Judenchristen bauten aus den Trümmern des Judentums unter Wahrung der gleichen ethischen und moralischen Werte und unter Verfolgung der gleichen göttlichen Ziele ein neues, reformiertes Glaubensgebäude auf Grundlage des Hauptecksteins Jesus Christus.

Schließlich begann mit ihm auch ein völlig neues Kapitel der Menschheit. Durch seinen Tod hatten alle die Chance wieder mit Gott versöhnt zu werden (inkl. Chance auf ewiges Leben) durch Sündenvergebung beim Bekenntnis zu Jesus und seinem Vater sowie der dazu notwendigen Reue und Umkehr von Sünden. Das nur in Kürze dazu, sonst wird es ein seitenlanger Roman - denn das Gesagte kratzt nur an der Oberfläche.

...zur Antwort

Zur Zeit von Jesu Mission auf Erden gab es weder Sprachrecorder noch rannten ihn die Leute mit Griffel und Pergamentrollen nach, um jedes Wort zu notieren. Damit die Zuhörer den Sinn seiner Aussagen im Sinnbehielten, darüber nachdenken und es anderen erzählen konnten, ist die Verwendung von Gleichnisse aus dem jüdischen Alltagsleben ein ideales pädagogisches Mittel. Bei ihren ganz normalen Tätigkeiten wurden sie immer wieder an die Lehrpunkte erinnert.

...zur Antwort

Zeugen Jehovas wollen nicht an Mitglieder kommen, sondern eröffnen Menschen die Möglichkeit über kostenfreie Bibelbetrachtungen in einem engen Verhältnis zu Gott zu kommen und den wahren Sinn des Lebens zu erkennen. Dadurch können sie bereits trotz der Sorgen dieser Zeit glücklich werden und den Silberstreif am Horizont

Pandemiebedingt erhält die Bevölkerung weltweit nur die Möglichkeit zur brieflichen oder virtuellen Anforderung von Bibelgesprächen / Bibelkursen.

...zur Antwort

Weil die alles-sofort-haben Mentalität seit Jahren als Freiheitsrecht und Glücksgarant gepriesen wird - was sie aber gar nicht ist. Punkt 2: Weil sie zu schwach und triebgesteuert sind, ihre Hormone im Zaum zu halten. Das zu schaffen ist viel leichter, wenn man sich einer höheren Instanz gegenüber = Gott rechenschaftspflichtig fühlt.

Demnach ist der würdige und verantwortungsvolle Umgang mit den Trieben unbedingt auch eine Sache des Glaubens an Gott, der dazu motiviert seine Ethik und Sexualmoral zu denken und zu leben.

...zur Antwort

Die ethischen und moralischen Anforderungen sind nicht so schwierig, dass sie keiner beachten könnte. Ehrlichkeit, True, Nächstenliebe, Sex nur innerhalb der Ehe, bereitwillig anderen vergeben ... das ist in der Summe ein Paket an Verhaltensweisen, die selbst unter Ungläubigen als Tugenden zur Garantie eines friedlichen und vertrauensvollen Miteinander gepriesen werden.

Jesus sagt, er lehrt nichts aus sich selbst, sondern alles was er lehrt hat er von seinem Vater, also von Gott. Damit sind dies auch göttliche Gesetze. Gott hat den Menschen erschaffen und kennt seine Bedürfnisse. Er weiß, welche Lebensart das Beste für dich und die anderen ists.

Die weltliche Gesetzgebung ist im Übrigen auf viele dieser göttlichen Grundsätze aufgebaut, weil sie vollkommen sind.

Die Sünde - also das Abweichen von diesen Regeln bringt neben einem kurzfristigen Kick kein wirklich dauerhaftes Glück und auch die sexuelle Freiheit lässt immer andere traurig, enttäsucht oder gar als Alleinerziehende zurück.

...zur Antwort

Fundstelen wurden dir genug geliefert. Um das nur mal zusammen zu fassen: es gibt nichts gescheit's über ihn zu lesen, weil er wegen seines verdammten Stolzes für alles Schlechte im Universum verantwortlich ist . Die Bibel hält es nicht mal für wert, seinen Namen zu nennen. Nur seine Titel blieben: Teufel von griechisch diabolos = Verleumder oder hebräisch Satan für Ankläger, Widerstandsleistender.

Die Bibel skizziert, wie der Teufel zunächst Gottes Pläne vereitelt hat, aber letztlich als größter Loser aller Zeiten dastehen wird, weil Gott gegen Satans erbitterten Widerstand seine Pläne umsetzen und Satan schachmatt stellen wird.

...zur Antwort

Geht ein biserl viel durcheinander. Sprich Klartext. Wenn du hier im ZJ Forum postest, meinst du damit, deine Freundin sei ZJ, oder?

Die Fakten sind: niemand fliegt raus, wenn er einen Andersgläubigen heiratet und bis dahin keusch bleibt, sondern muss nur dann gehen, wenn er mit einer Person des anderen Geschlechts – egal ob gläubig oder ungläubig – vor der Ehe in die Kiste steigt. Das fällt unter dem Begriff Hurerei. Personen die reuelos so einen lifestyle pflegen, müssen zum Schutz der Gemeinde entfernt werden.

Wenn du also das Mädchen wirklich liebst und sie entgegen dem liebevoll gemeinten paulinischen Rat das Risiko einer Ehe mit einem Andersgläubigen oder Atheisten auf sich nehmen will, dann akzeptiere ihre Tabus und lass die Finger von ihr, bis ihr verheiratet seid. Das wird dir befremdlich vorkommen, denn sie wird dann - so sie eine echte ZJ ist – auch keine Zeit mit dir allein verbringen wollen. Wer aber liebt, kann auch abwarten.  

...zur Antwort

Was soll dagegen sprechen? Die Inhalte der Bibel sind Gottes Wort und zu achten, nicht das Papier, Pergament, Papyrus, auf dem die Worte stehen. Jesus sagte in Joh 17:3: das bedeutet ewiges Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott erkennen und den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus. Die Bibel hilft dir, Vater und Sohn in ihrer richtigen Position zu erkennen und die Gebote zu halten, die sie aufgestellt haben. Diese Geboten, die göttliche Moral und Ethik zu leben ist wichtig; auf irgendwelche äußeren Übungen oder rituellen Handlungen kommt es nicht an.

...zur Antwort
Sohn Gottes

Es gibt ja unzählige Bibelstellen, die von ihm als Sohn Gottes sprechen. Gott sandte seinen Sohn für die wichtigste Mission in der Menschheitsgeschichte auf die Erde und in dieser Erfüllung alter Prophezeiungen bewies Jesus, dass er der vorhergesagte Messias (Gesalbter) und Retter war. Niemals hat er versucht, seinem Vater und Gott JHWH gleich zu sein. Immer betonte er, dass er nichts aus sich selbst tue, sondern nur das lehrt und wirkt, was sein Vater ihm aufgetragen hat.

Obwohl auch er den Titel Gott trägt, bedeutet es nicht, dass er identisch mit dem Gott JHWH wäre. Schließlich ist der Titel Gott = Mächtiger keine geschützter Begriff. Er wird in der Bibel an viele Personen vergeben und deshalb steht er nie für sich allein, sondern erklärt sich immer nur mit dem Zusatz, um welchen Gott mit welchem Namen es sich dabei handelt. Als Gott bezeichnet werden: der Schöpfergott JHWH, Jesus, Mose, menschliche Richter, Engel und sogar der Satan als Gott dieses Weltsystems.

...zur Antwort

Hier Bilder von heute unter dem Suchwort „Bethlehem im Schnee“

https://www.google.com/search?q=bethlehem+im+Schnee&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=2ahUKEwigyNuhvoXwAhXI_rsIHVjBB5YQ_AUoAXoECAEQAw&biw=1024&bih=567

Das Klima hat sich nicht grundlegend verändert. Damit konnte es auch damals in diesen Höhen lausig kalt werden. Die heute palästinensische Stadt liegt immerhin auf etwa 800 m Höhe. Bei dem Verhör Jesu standen im nahegelegenen und etwa gleich hoch liegenden Jerusalem die im Innenhof Wartenden um ein Feuer, um sich zu wärmen. Und das ereignete sich Ende März / Anfang April.

In den Tagen des niedrigsten Sonnenstands im Dezember / Januar wird es in diesen Höhenlagen so kalt, niederschlagsreich, dass die Tiere im Stall überwintern.

Bei Jesu Geburt waren aber die Herden mit den Hirten auf dem Feld, was auf einigermaßen laue Nächte hindeutet und den erst im 4. Jhd herbei gefakten Monat Dezember für Jesu Geburt eine Klatsche erteilt. Der genaue Geburtstag wurde nirgends aufzeichnet, weil Juden sich den nur von Heiden begangenen Geburtstagsfeiern verweigerten.

...zur Antwort

Im christlichen Abendland sehe ich den Grund für Judenhass vor allem im Neid und in der dümmlichen Übertragung einer Kollektivschuld (Gottesmörder) auf alle Juden. Der Neid erwuchs aus der Tatsache, dass viele Juden, wohin immer sie auch in die Diaspora gegangen sind, sich als geschickte Händler großen Wohlstand erarbeiten konnten. Ist ja auch heute nicht anders, wenn Fremde die Lokalbevölkerung toppen und sich durch Fleiß einen größeren Wohlstand erarbeiten ... dann kommt auch heute nicht selten üble Nachrede und Neid auf.

Das kann es aber nicht allein sein. Erstaunlicherweise scheinen auch in Indien, Nepal und Thailand die Traveller aus Israel die meist gehasste Volksgruppe zu sein. Vor allem in Indien hörte ich, nachdem ich mich als Deutscher geoutet hatte, häufiger den erschreckenden Satz: „Hitl.. did a great Job“. Auf meinen Widerspruch und die Frage, warum sie die Israelis so hassen, kam die Antwort, sie würden alles schmutzig hinterlassen, die Einrichtung demolieren und unfreundlich sein. Ist natürlich absoluter Blödsinn. Die israelische Rucksack-Clique verhält sich nicht anders wie die Rucksackreisenden aus dem Rest der Welt. Viele dieser Jugendlichen / Studenten sind noch nicht mal orthodox, einige von ihnen sogar atheistisch. Und alle, mit denen wir sprachen, sagten, dass sie des ständigen Streites mit den Palästinensern leid sind und sich ein friedliches Miteinander wünschten. Nur wollten das die alten unter orthodox-jüdischen Einfluss stehenden Knacker in der Regierung leider nicht.

Kann für den Hass gegen Juden in außereuropäischen Ländern kein zufriedenstellenden Gründe finden. Die größte Positiv-Überraschung mit Juden erlebten wir ausgerechnet im Iran. Nach einigem Smalltalk fragte ich, ob das Leben für Juden im Iran nicht zu anstrengend sei und warum er nicht längst nach Israel abgehauen ist. Die Iraner haben Reisefreiheit und jede jüdische Familie könnte locker über Drittländern nach Israel umsiedeln. Er schaute mich entgeistert an und meinte, sie hätten doch ihre gesamte Familie und viele liebe Freunde hie, außerdem die Arbeit (er war Goldschmied). Auf meine Frage, wie man als Jude in Israel lebt, meinte er nur: Was soll ich sagen, wir leben in einer gemischten Wohngegend Tür und Tür mit Christen und Muslimen. In der Nachbarschaft spielt Glaube und Herkunft keine Rolle. Wir respektieren uns und behandeln andere stets mit Würde. Da gibt es keine Probleme. Das war das letzte Amtsjahr von Ahmedinadjad, der ja gesagt haben soll, er wolle alle Juden ins Meer treiben. Ich konfrontierte ihn mit der Aussage und bohrte nochmal nach, ob es nicht doch Hass gegen sie gäbe. Er lachte und versicherte mir, dass der iranische Staatschef sich hier nicht auf israelische oder iranische Juden bezogen hätte, sondern auf jene Glieder der Regierung, welche die Palästinenser wie Dreck behandeln. In Hamadan hatten die Juden übrigens ohne Probleme die Genehmigung für den Bau einer neuen Synagoge bekommen.

Auf der anderen Seite hatten wir im Iran auch eine bemerkenswerte Begegnung der negativen Art mit anderen Reisenden. Während wir in Shush (Susa), Shushtar, Ahwaz, in Shiraz und Hamadan überhaupt keine westlichen Reisenden sahen, kam in Isfahan eine deutsch sprechende Reisegruppe in das Café, wo wir gerade beim Tee saßen. Das war ein Hallo. Sie waren aus Österreich und wollten, nachdem sie merkten, dass wir als Einzelreisende unterwegs waren, natürlich wissen, wie das funktioniert. Irgendwann kamen wir darauf, dass wir noch vor Mauerfall aus der DDR in den Westen übersiedelt waren. Da wollten sie wiesen, wie das wohl möglich war. Als ich meine Vermutung äußerte, dass sie uns als junge Leute möglicherweise deshalb haben ausreisen lassen, weil wir als dort verbotene Zeugen Jehovas als Staatsfeinde angesehen wurden. Mit Nennung unserer Religionszugehörigkeit wendete sich von einer Sekunde auf die andere das Klima. Urplötzlich erstarrten einige der bis dorthin äußerst fröhlichen Gesichter und alle wandten sich wie auf Befahl weg. Von da an waren wir Luft. Als wir bezahlt hatten, habe ich noch eine Frage in die Runde gegenüber gestellt – es gab keine Antwort. Wir sagten Auf Wiedersehen und weiter gute Reise – keine Reaktion. Als wir die Terrasse verließen rief uns wenigstens ein Mann doch noch einen Gruß hinterher.

Das mag das Thema Hass abrunden. Die Gründe ihres Verhaltens kennen wir nicht, aber die Reaktion zeigt, wie schnell eine Dynamik der Ablehnung aufkommen kann, ohne dass sich beide Gruppen in dem Moment eine feindliche Handlung begangen oder eine provokative Aussage über den anderen geäußert haben. Wahrscheinlich waren wir hier auch nur Opfer einer aus Sicht der Österreicher bestehenden Kollektivschuld geworden. Das mag mit irgend einem negativen Erlebnis zusammen hängen, das vielleicht nur einer von Ihnen hatte und den anderen erzählt hat. Das allein genügt, um Vorurteile aufzubauen.

Wenn sich so etwas – wie bei den Juden über Jahrhunderte hoch schaukelt und mit immer mehr negativen Details ausgeschmückt wird, entsteht eine Ablehnungs-Dynamik, die nicht mehr nach Wahrheit und Legende fragt. So etwas scheint einfach ein allgemein menschlicher Charakterzug zu sein, der bevorzugt Minderheiten, wie auch religiös / kulturell Andersartige zu treffen scheint.

...zur Antwort

Dein Gedanke hätte vor 00 Jahren vielleicht noch schwache Christen aus der Bahn gehauen. Die Jungfrauengeburt war ein Wunder. Wunder sind etwas, was man sich mit dem momentan zur Verfügung stehenden Erkenntnissen nicht erklären kann.

Für die Jungfrauenzeugung stehen aber schon längst unzählige Beispiele von im Vergleich zu Gott "dummen Menschen" parat. Ob das auf diese Art geschah oder auf eine noch raffiniertere Art und Weise sei dahingestellt. Aber egal, es ist Menschen heute möglich, einer Jungfrau ein Kind in die Gebärmutter zu pflanzen.

Fündig wirst du da u.a. unter den Stichworten: in vitro Befruchtung, Klonen ... oder suche mal bei den bizarren Möglichkeiten im www, wo man mit der ie in Silieren gefundenen Mammut DNA allen Ernstes erwägt, Mammuts wieder auferstehen zu lassen, indem man die DNA in die entkernte Eizelle einer Elefantenkuh implantiert.

...zur Antwort