Der Denkfehler liegt allein schon darin, dass Zeit nicht in eine Richtung läuft. Wir haben überhaupt noch keine genaue Vorstellung davon was Zeit überhaupt bedeutet und das Vorwärts- bzw Rückwärtslaufen der Zeit kann höchstens als Metapher verstanden werden. Unsere Zeit läuft weder vorwärts noch rückwärts, es gibt so etwas wie einen Zeitstrahl nicht tatsächlich und sie bewegt sich vermutlich auch überhaupt nicht durch die uns bekannten Raumdimensionen..

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erfolgreiche Rapper haben schon lange bevor sie 30 sind finanziell für ihr Leben ausgesorgt und andere gehen eben einer anderen Tätigkeit nach, oft auch immernoch innerhalb der Musikindustrie. Einige rappen bestimmt auch noch mit 70.

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Niemals wurd' ich gut erzogen,

weiß ich bin das Allerletzte,

damals hab ich dich betrogen,

als ich meinte ich schreib Texte,

Baby bitte schwör mir eines,

werd nicht wütend und verzeih mir,

wahre Worte sprech ich keine,

denn sonst bin ich schnell allein hier.

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Ich halte es für eine falsche Überzeugung wenn man davon überzeugt ist, dass ''etwas'' existiert. Das was ist, also was erscheint, ist eben nicht etwas und es könnte auch überhaupt nicht anders sein als es ist. Damit bricht jede Frage in sich zusammen.

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Die göttliche und die menschliche Welt der antiken Römer waren nicht fundamental getrennt – wie in einer monotheistischen Religion mit einem transzendenten Gott – stattdessen sah die römische Bevölkerung ihre Götter an als in der Umgebung real existierend, sie konnten gedacht werden als „vergöttlichtes Naturphänomen“. Jupiter z. B. war erfahrbar als vergöttlichtes Gewitter und war somit real existent. Die Welt der Römer war geprägt sowohl von großen Göttern wie Jupiter oder Mars, dem in Krieg und Frieden mächtigen Beschützer des Volkes und des Reiches, als auch von kleinen Göttern, die in Bäumen, Bächen oder Quellen lebten oder vielleicht besser: mit ihnen eins waren. Die Götter offenbarten sich in ihren Handlungen (esse in actu), sie griffen ein in die konkrete Lebenswelt der Menschen. Den Göttern in ihrer Allgegenwart intensive und sorgfältige Aufmerksamkeit entgegen zu bringen war „ein entscheidender Pfeiler der römischen Selbstsicht und des kollektiven Lebensgefühls.“ So entstand eine enge Verwobenheit sowohl jedes Einzelnen als auch des gesellschaftlichen Kollektivs mit der Welt der Götter

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Rap ist allgemein die Trend-Musik der Jugend international. In Deutschland leben nun mal in erster Linie Deutsche und dementsprechend wird hier Deutschrap gehört, weil es der Rap ist den jeder versteht. Da deutsche Rapper meist selbst einen Migrationshintergrund haben können sich auch besonders Jugendliche mit Migrationshintergrund mit dieser Musik identifizieren. Rap ist ursprünglich der Sound der Straße und die Straße besteht ebenfalls vor allem aus Menschen mit Migrationshintergrund.

Besonders in Deutschland ist der Rap außerdem ziemlich asozial, wenn man es mal mit den USA vergleicht und genauso empfinde ich auch die deutsche Jugendkultur. Bei uns gibt es kaum "coole, lässige" Gangster, sondern bloß asoziale Möchtegerne. Auch ich finde einige deutsche Rapper ziemlich gut, die passen dann nur eben nicht in diese Kategorie.

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Menschen haben allesamt folgendes gemeinsam:
Sie sind die Frage danach was ein Mensch ist.
Es gibt verschiedene Variationen dieser Frage, die im Kern allerdings dasselbe bedeuten, beispielsweise ''Wer bin ich?, Was ist der Sinn des Lebens?, Was bedeutet es überhaupt zu sein?, Was soll das alles?''.
Da das Mensch-Sein daraus besteht ein geistiges Lebewesen in Form dieser Frage zu sein, empfinden wir es auch als so merkwürdig, wenn wir auf einen Menschen treffen der mit vollster Überzeugung an etwas glaubt, also davon überzeugt ist zu wissen was es bedeutet ein Mensch zu sein. So eine Antwort könnte beispielsweise sein:
Ich bin eine unsterbliche Seele, welche von einem Schöpfer kreiert wurde um ihm zu dienen und nach dem weltlichen Tod dann, durch ein göttliches Gericht entschieden wird, ob ich für immer brennen werde oder in ewiger Glückseligkeit verweile.
Es gibt tatsächlich unzählige Menschen die genau davon überzeugt sind und dies nicht nur als einen persönlichen Lebensweg wählen, sondern wahrhaftig glauben, dass damit die Irritation, also die Frage danach was wir sind, beantwortet würde.
Sie merken also nicht mehr, dass sie sich bloß ein Selbstbild erschaffen haben, sondern verschmelzen mit ihren Vorstellungen und glauben nun tatsächlich etwas zu sein. Dies kann man zusammengefasst als Fanatismus bezeichnen.
Wir tun das alle in gewissen Bereichen, ganz besonders lässt es sich allerdings in Religionen beobachten. Selbstverständlich bricht diese Idee früher oder später in sich zusammen, da sie bloß eine Lüge darstellt, welche man sich immer wieder einreden muss, um nicht mehr auf die dauernde Frage hören zu müssen die wir in Wahrheit sind. Eine Antwort existiert nicht. Es ist nicht nur so, dass wir die Antwort einfach nicht kennen, sondern sie existiert überhaupt nicht.
Mensch-Sein bedeutet als ein Fragezeichen herumzuwandern und hoffnungsvoll in die Welt zu schreien, ohne dass jemals eine Antwort zurückkommen wird.
Wer allerdings Demut beweist und damit im Reinen ist diese Frage zu sein, so wird er tatsächlich das Paradies betreten und mit Gott verschmelzen.

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Gott ist….

Gott ist weder gut noch böse.
Er ist vollkommen und perfekt, denn er beinhaltet jede Qualität die existiert.
Gott ist das was ist, es gibt nichts außer ihn.

Wenn du allerdings von dem persönlichen Gott ausgehst, dem die meisten Religionen dienen, so ist er in der Regel ein kranker Hur*nsohn.
Die Mehrheit der religiösen Menschen glauben aber auch glücklicherweise überhaupt nicht an den Gott, welchen sie von ihrer Religion vorgestellt bekommen, sondern zwingen sich eher die Religion, die sie für richtig halten (meist die der eigenen Kultur) auf und reden sich dann ein, dass das schon alles so passt, obwohl es bei genauerer Betrachtung offensichtlich wird, dass die Religion überhaupt nicht mit dem was man tatsächlich glaubt übereinstimmt.

Auch religiöse Menschen haben immer nur aufrichtige und liebevolle Absichten.
Selbst wenn sie das Böse tun, tun sie es nur aus dem Glauben heraus, dass ihr Gott es so verlangt. Sie merken einfach nur nicht, dass der Gott dem sie dienen eine erfundene Person ist.

Allah, Gott, die Wahrheit bedarf überhaupt keiner Erziehung, Indoktrination, Gemeinschaften, Traditionen, Institutionen, Regierungen, Apologeten, Gelehrten und Lehrer, Missionierung, Anreize oder Bestrafungen, damit man sie als die Wahrheit erkennt. Ohne all diese Dinge würde der Gott aus den Religionen jedoch von heute auf morgen verschwinden und nie mehr zurückkehren.
Was bleibt ist der einzig wahre Gott, die bedingungslose Liebe die uns lenkt,
absolut irrelevant ob man an sie glaubt oder nicht.

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Religiöse Menschen glauben daran, dass er sich nicht offensichtlich zeigt, weil wir uns in einer Prüfungssituation befinden und seine Präsenz quasi erst einmal verdienen müssen, während es zu einfach wäre die Prüfung zu bestehen, wenn er sich uns offenbart, da somit jeder an ihn glauben würde. Bitte frag mich aber nicht wieso religiöse Menschen glauben, dass eine unendliche, allmächtige Gottheit ein Universum erschafft um eine Gruppe von Trockennasen-Primaten auf einem x-beliebigen Planeten zu prüfen, wobei er selbst sogar der Lenker ihrer Taten ist. Er handelt auf mysteriösen Wegen, die wir nicht verstehen können.

Die ehrliche Antwort ist natürlich, dass dieser persönliche Gott an den religiöse Menschen glauben einfach überhaupt nicht existiert und sich somit auch in keinster Weise offenbaren könnte, außer eben durch Menschen die von sich behaupten eine ganz besondere Bindung zu ihm zu haben und nun als ein Portal für seine Heiligen Worte dienen. Der Glaube an einen solchen Gott bietet eine unfassbar einfache Antwort darauf, was der Sinn unseres Lebens ist, es verbindet uns zu Gemeinschaften und zeigt uns Werte auf nach denen wir uns richten können. Dementsprechend lassen sich Menschen sogar recht einfach von einer so lächerlichen Behauptung überzeugen, da sie damit endlich die Leere in sich selbst füllen und vor den vielen Fragen ihres Daseins flüchten können.

Dennoch wird immer eine Kluft im Herzen vorhanden sein, da jeder Mensch der ehrlich zu sich selbst ist, weiß, dass er sich den Glauben einreden muss damit er weiter Bestand hat und sich unendlich viele Überzeugungen aufzwingt, da sie eigentlich gar nicht mit den eigenen Glaubenssätzen übereinstimmen (teilweise sogar absurd und krank sind).

https://youtu.be/HaJgLBoB_Pw

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Du bereust es nicht was auch immer du getan hast, weil du tief im Herzen auch nicht daran glaubst, dass es falsch war. Auf diese Weise kann man sehr leicht feststellen, dass die eigene Religion Bullshit ist, da es offensichtlich einen Dissens gibt, zwischen dem was man laut der Religion glauben sollte und dem was man tatsächlich glaubt. Die einzig logische Schlussfolgerung wäre jetzt einzusehen, dass man sich die Religion bloß aufzwingt und nicht mit sich im Reinen sein wird bzw. nicht authentisch man selbst sein kann, solange man sich nicht von ihr befreit. Für den eigenen Glauben bedarf es keiner Religion. Es gibt keinen Menschen auf der Welt dessen Überzeugungen tatsächlich zu 100% mit dem übereinstimmen, woran er laut seiner Religion glauben muss. So etwas gibt es nicht einmal zwischen 2 Menschen.

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Als nicht-religiöser Mensch finde ich das Konzept wunderschön.

Wenn man sich den durchschnittlichen Religionsanhänger anschaut, wird es allerdings noch recht lange dauern, bis diese Idee auch von den jeweiligen Glaubensströmungen akzeptiert und das House of One genutzt wird.

Wie man weiß ist mit jeder Ideologie auch zwangsweise der Glaube verbunden, dass andere Ideologien falsch seien, nur deswegen streiten sich Menschen ja.

Dennoch halte ich das Konzept für ein Projekt der Zukunft, da früher oder später auch jeder religiöse Mensch verstehen wird, dass der eigene Weg nur ein Weg von vielen ist.

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Ich denke fast alles - Politik, Kunst, Gesellschaft... für mich sind die USA in so ziemlich jedem Bereich ein Vorreiter, aber das ist natürlich eine subjektive Ansichtsweise. Viele würden beispielsweise sagen, dass das Gesundheitssystem in den Staaten eine Katastrophe ist. Meiner Meinung nach ist auch deren Strafrecht absolut erbärmlich. Ansonsten kann ich aber nur positives über die USA sagen.

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Ich halte es auch für eine Täuschung wenn man davon überzeugt ist, dass ''etwas'' existiert. Das was ist, also was erscheint, ist eben nicht etwas und es könnte auch überhaupt nicht anders sein als es ist. Damit bricht jede Frage in sich zusammen.

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Aus meiner Sicht vor allem um Fragen der Moral und Ethik zu beantworten. Philosophie ist die höchste Wissenschaft, weil sie die einzige ist, welche über das Denken selbst nachdenkt. Sie nimmt sich also als einzige Wissenschaft selbst zum Forschungsobjekt. Die Physik beispielsweise beschäftigt sich niemals mit der Frage, ob sie selbst überhaupt dazu in Stande ist wahre Erkenntnisse zu machen. Die Physik selbst ist kein Bereich der von der Physik erforscht wird.

Bei der Philosophie ist es wie bereits erwähnt anders. Hier wird alles hinterfragt, also auch das Hinterfragen an sich. Die Philosophie beschäftigt sich mit den größten und grundlegendsten Fragen des Lebens und was diese Fragen überhaupt bedeutet etc. Da sie die höchste (im Sinne von grundlegendste nicht "beste") Wissenschaft ist, haben Erkenntnisse in der Philosophie Einfluss auf jede andere Wissenschaft, bzw allgemein auf jeden anderen Lebensbereich, da sie sich mit der Wirklichkeit an sich auseinandersetzt.

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Ich teile seine Ansicht bezüglich der Demokratie und kann auch nicht ganz nachvollziehen wie die anderen hier das Zitat verstanden haben.

Aus meiner Sicht vertraut man beim Einführen der Demokratie darauf, dass das Volk vernünftig regieren wird. Die Vernunft kommt aber eben genau durch die Demokratie erst ans Licht, da man sich innerhalb dieses Systems seiner Verantwortung bewusst wird.

Das bedeutet Demokratie basiert auf Vertrauen in die Vernunft des Menschen und das Zitat beschreibt den Zusammenhang gut.

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