Könnte das britische Volk die Monarchie beenden?

Rein rational betrachtet hat eine Monarchie im 21. Jahrhundert ja eigentlich nichts mehr zu suchen. Die Briten lieben zwar ihre Royals und dieses ganze Gehabe darum beschert dem Land ja auch viele Einnahmen durch Tourismus etc., aber wenn wir sowas in Deutschland noch hätten, wäre ich entschieden dagegen. Ich will in keinem Land leben, in der das oberste Staatsoberhaupt nicht gewählt, sondern geboren wird. Die Queen ist zwar nur noch repräsentativ vorhanden, aber es geht ums Prinzip. Da gibt ein (eigentlich) moderner, demokratischer Staat Geld aus, um eine seit Ewigkeiten überholte Herrschaftsform noch irgendwie ins System zu integrieren, nur weil es Geld für die Staatskasse durch Tourismus und Fan-tum gibt.

Und es ist ja nicht nur aus der Sicht für mich als Außenstehender blöd, weil ich mein Staatsoberhaupt nicht wählen kann, sondern auch für die, die da reingeboren werden. Ein freies Leben ist nämlich, trotz all der Privilegien was anderes und man kann ja nicht sagen, dass man da raus will bzw. wird man ja von Tag Eins so auf den Job als Queen vorbereitet, sodass man gar nicht auf die Idee kommt, das nicht zu wollen.

Ich bin froh, dass das hier in Deutschland ganz anders läuft. Da wir ja nach dem zweiten Weltkrieg quasi nochmal von vorne angefangen haben, konnten wir all diese Altlasten aus dem System überspringen.

Könnte das britische Volk theoretisch sagen: Wir wollen auch von vorne anfangen? (House of Commons ist ja auch nicht gerade das modernste Konstrukt)

Politik, Großbritannien, Monarchie, Putin, Queen, Royal, Philosophie und Gesellschaft
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Warum haben die Menschen ein Problem mit dem Mainstream?

Wenn über Musik diskutiert wird, sagen so gut wie alle, dass sie Mainstreammusik verabscheuen und überhaupt nicht verstehen können, wie sich die Anderen das antun können. Dabei klingen die Menschen oft immer so erhaben, als wären sie die einzig wahren Musikkenner mit eigenem Stil. Kein Mensch will in die Mainstream-Schublade abgeschoben werden, doch ich glaube es gibt da immer so ein Missverständnis beim Thema Mainstream. Man muss meiner Meinung nach nämlich unterscheiden zwischen Musik, die extra für die Masse produziert wurde und Musik, die nicht speziell für die Masse produziert wurde und dann trotzdem sehr erfolgreich wurde und damit in den Mainstream rutschte. Und wenn man dann die Band, die auf einmal erfolgreich ist, vorher gehört hat, springen viele alte Hörer ab, einfach nur, weil die Band beliebter wird. Das ist doch total dumm!! Außerdem sagen viele, dass bei richtiger Musik ne Gitarre und ein Schlagzeug mit dabei sein muss, alles andere sei "Pop-Müll wie dieser Assi-Rap", kommt dann immer als Kommentar. Ich mag auch Musik mit Gitarren und Co., würde aber nie sagen, dass alles andere Schund wäre. Außerdem wird Rap oft als schlecht dargestellt, nur weil das Genre im Moment so beliebt ist, was auch totaler Quatsch ist. Ich denke, dass das daran liegt, dass sich die Menschen nicht mit anderen Stilen auseinandersetzen und fremde Sachen schnell abstempeln. Hinzu kommt noch diese Anti-Mainstream-Einstellung, nur um sich abzugrenzen und abzuheben. Leute, wenn ein Song gut ist, und der dann in die Charts kommt, wird er dadurch doch nicht schlechter!

Musik, Charts, Menschen, Band, Mainstream, Soziologie, missverständnis
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