Ich halte es für unmöglich, sich ein realistisches Bild von "dem danach" zu machen. Wenn etwas danach kommt (woran ich glaube) dann wird es absolut unseren Denkhorizont überschreiten. Wir können unsere Vorstellungen nur anhand dessen machen, was wir eben kennen.
Ich halte es für sehr unrealistisch, dass nach dem Tod nichts kommt und vor dem Tod nichts war, aber ich verstehe absolut die Denkweise. Es ist die "einfachere" und die "realistischere" Vorstellung, da uns das von klein auf mitgeteilt wird und der Tod nicht erforschbar ist.
Ein Beispiel: alle dachten, die Erde wäre flach. Selbstverständlich dachten es alle ohne die Möglichkeit, mit Schiffen zu reisen oder die Erde von oben zu sehen. Zu sehen waren nur Wasserfälle und somit eine Art "Kante" am Horizont. --> jedoch konnte man beweisen, dass die Erde nun einmal rund ist.
Ich bin zwar Christin, hinterfragen jedoch vieles, was die Kirche und die Bibel behauptet. Jedoch muss man gestehen, einige Ereignisse, standen bereits in der Bibel, bevor sie exakt so geschehen und einige wissenschaftlichen Theorien, standen bereits in der Bibel, bevor man überhaupt an Forschung dachte.
WISSEN kann es aber niemand. Ich mache mir seit 2 Jahren, viel zu viele Gedanken über den Tod, aber in rationalen Momenten denke ich mir, wozu über etwas nachdenken, was wir erst nach dem tod wissen werden.
Ich habe vieles erlebt und viele "Zeichen" bekommen aber dennoch hinterfragen ich diese, weil ich niemals.blind glauben möchte. Dennoch nehme ich die Zeichen ernst und versuche meinen Weg des Glaubens zu finden.
Man muss aber offen sein, Um überhaupt urteilen zu können.