Ruf mal im Filmmuseum Düsseldorf an, die haben immer eine japanische Filmwoche in der Blackbox. Oder beim japanischen Kulturinstitut, ostasiatischen Museum oder Hypo Kulturstiftung München, da läuft gerade eine fantastische Samurai Ausstellung bis Monatsende mit tollem Filmmaterial.

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Gute Frage! Das ist zwar mal vorgekommen, dass die Bahn sich für 30 sek Verspätung bzw Verfrühung entschuldigt hat, aber ich habe das in Japan nicht einmal erlebt.

Trotzdem ist die japanische Bahn Vorreiter an Pünktlichkeit und die Mitarbeiter dem Druck der Perfektion ausgesetzt.

In folgendem Artikel findest du weiter unten viele andere Gründe, woran das liegt:

https://orange.handelsblatt.com/artikel/52264

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Beides in genau dieser Reihenfolge.

Und bei USA hast du ja auch Chinatown und Japantown inklusive...

In den USA ist es viel leichter ins Gespräch zu kommen. Japan braucht eine wesentlich intensivere Vorbereitung und Japanischkenntnisse sind sehr von Vorteil. Auch um das japanisierte Englisch zu verstehen.

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Japanerinnen essen nicht sehr viele Süßigkeiten und wenn dann nicht so mega süß und beste Qualität und wenn sie es mit nach Hause nimmt, dann ist es besser einzeln verpackt wegen der Luftfeuchtigkeit in Japan und weil man dort in Maßen isst.

Kosmetikprodukte gibt es in Japan bessere. Wenn dann Bio Kosmetik z.B. Rosenöl von Weleda, das gibt es nicht. Aber nicht Hauschka, das kommt aus Japan...

Besser etwas typisch deutsches oder lokales oder ein T-Shirt mit deiner Stadt oder so etwas. Manche Städte bieten Souvenir Artikel an, z.B. Frühstücksbrettchen. Es sollte klein, leicht und zollfrei sein. Und schön verpackt.

Eine CD mit deutschen Gedichten oder ein einfaches Hörspiel finde ich auch gut, sofern Einfuhr erlaubt. Oder ein deutsches Kochbuch oder ein Kalender für nächstes Jahr. Oder ein kleines Sammlerstück von Rosenthal oder ein Designerartikel aus Deutschland in Originalverpackung.

Alle Geschenke sind gut, die einen Bezug zu Dir, ihr, deiner Region oder so haben und eine Geschichte erzählen. Japaner schenken gern edle Taschentücher oder Handschuhe, Kuschelsocken, Gästehandtücher, Portemonnaies oder traditionelles Kunsthandwerk.

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Nimm dir zwei Zettel für Japan und China und zeichne zwei Spalten mit pro und contra.

Versuche mögliche Berufe und Ziele zu finden z.B. Forschung, Lehramt, Wirtschaft, angewandter Beruf und überlege ob du Zusatzqualifikationen/Zweitstudiengänge brauchst.

Sieh dir Stellenangebote mit Chinesisch bzw. Japanisch an und frage dich, ob das für dich etwas wäre und was gefordert ist.

Beide Sprachen lassen sich auch ohne Studium erlernen. Beide Länder auch ohne Sprachkenntnisse bereisen. Für Chinesisch werden auch Bildungsgutscheine bzw. Bildungsurlaub akzeptiert. Japanisch wird oft auch als Intensivkurs angeboten, ich war so dazu gekommen, ein Sinologie Student hatte mich darauf hingewiesen.

Vielleicht schnupperst du einfach mal in beide Sprachen rein?

Im Berufsleben können beide Sprachen hilfreich sein, aber du wirst vermutlich häufiger chinesische Kolleg*innen haben oder auf chinesische Geschäftspartner stoßen.

Ich hatte mich mal bei einer japanischen Firma beworben und beim Gespräch hieß es, japanische Sprachkenntnisse seien weder erforderlich noch erwünscht.

Es gibt Berufe, bei denen man oft ins Ausland muss, zum Beispiel als Qualitätsgutachter, oder in Bereichen Wirtschaft und Umwelt. Aber die Asiaten lieben es, ihre Englischkenntnisse anzuwenden und sind zwar begeistert aber auch ein wenig mißtrauisch, wenn du ihre Sprache kannst.

Viel Erfolg bei deiner Entscheidung!

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Sushi Reis darf eigentlich gar nicht kühlschrankkalt sein. Also ein paar Stunden schaden nicht. Sobald er zu kalt oder trocken ist, einfach eine Minute auf Auftaustufe in der Mikrowelle kurz aufpeppen, gegebenenfalls mit etwas Wasser. Reis hält sich maximal drei Tage. Aber er schmeckt nur ganz frisch wirklich gut.

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Die Wahrnehmung ist zwar individuell, aber abhängig von Erfahrung (also auch frühester Kindheit) und Umgebung.

Es gibt sogenannte Wahrnehmungsgesetze, die für die Gestaltung von Objekten, Produkten, Grafik, Kunst etc. gedacht sind.

Man kann sie aber auch auf die Wahrnehmung von Personen übertragen.

Da gibt es zum Beispiel das Gesetz der Ähnlichkeit, d.h., was deinem Schönheitsideal ähnlich ist, empfindest du als schön.

Oder das Gesetz der Nähe, zum Beispiel findest du vielleicht eine Gruppe Männer interessanter als einen einzelnen.

Oder das Gesetz der gleichen Richtung/des gemeinsamen Schicksals. Zum Beispiel magst du vielleicht eher gleichaltrige?

http://www.orange-sinne.de/wahrnehmungsgesetze.html

Die Wahrnehmung kann sich ändern.

Als ich zum ersten Mal nach Japan kam, sah ich eine Masse dunkelhaariger Köpfe, über die ich hinweg sehen konnte.

Mit der Zeit erkannte ich ähnliche Typen wie bei uns, Nerds, Surfer... und irgendwann kamen mir Europäer sehr sonderbar vor mit viel zu langen Beinen und zu kurzen dicken Körpern. Und die japanischen langen Rücken und die glatte Haut empfand ich als sehr schön.

Auch Geruch spielt eine Rolle. Also ob man ähnliches ißt oder trinkt.

Als ich zurück kam, hat sich diese Wahrnehmung wieder „resettet“.

Lass dich nicht verunsichern!

Bei der Partnerwahl ist es nicht so wichtig, ob dein Partner ein Traumtyp ist. Sondern vielmehr, dass Ihr den Alltag gemeinsam meistern könnt und morgens einander ansehen könnt ohne sich zu erschrecken.

Als Frau ist es sogar typisch, dass man sich bei Kinderwunsch einen Partner mit anderen Genen oder besonders vielversprechenden Genen sucht. Leider merken viele später, dass sie zum groß Ziehen der Kinder doch lieber einen alltagstauglichen Partner brauchen.

Viel Glück und bleib dir selbst treu!

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Nein, nach Asien werden vor allem Maschinen, Kfz-Teile und Schweinefleisch verschifft. Hier die Liste (zwar alt aber heute noch ähnlich) ab Seite 8:

https://www.destatis.de/DE/Publikationen/StatistischesJahrbuch/Aussenhandel.pdf?__blob=publicationFile

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Es ist auf jeden Fall ein Erlebnis! Haare waschen vornüber. Gesichtshaar-Entfernung und Massage inklusive. Manche Trendfriseure sind echt schräg, vor allem in Tokyo.

Wenn du nicht experimentierfreudig bist und wenig Geld hast, geh lieber hier zum Friseur.

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Lies das nochmal genau durch und übe! Fange mit einfachen Holzstäbchen an und erst bei Erfolg mit Lackstäbchen:

https://www.foerderland.de/organisieren/news/artikel/essen-mit-staebchen-in-3-schritten/

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Hast du es denn auf Japanisch gesagt? Itadakimasu wird zwar oft mit guten Appetit übersetzt, bedeutet aber wörtlich „demütig empfange ich“ und soll Wertschätzung gegenüber dem Segen der Speisen ausdrücken. Japaner, die wenig Erfahrung im Ausland oder mit Ausländern haben, können das dann missverstehen.

Mach dir aber keine Gedanken darüber, das passiert ständig. Außerdem finde ich es gut wenn man offen ist für Menschen um einen herum und eine nette Geste, anderen guten Appetit zu wünschen.

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Da Haar- und Bartmode sich ständig ändert und die Geschmäcker verschieden sind, solltest du die Damen am besten selbst fragen...

Ich kenne jedenfalls einen Deutschen, der mit sehr langen Haaren eine Japanerin geheiratet hat und seine Haare inzwischen kurz trägt, wobei die Gründe dahin gestellt seien...

Hier schreibt einer auf Englisch von seinem Bart und seiner japanischen Frau:

https://www.quora.com/Do-Japanese-girls-like-beards-on-white-men

Und wirklich nett und lesenswert finde ich die Geschichte des Barts in Japan (englisch):

https://www.tofugu.com/japan/japanese-mustache/

Meine ehemaligen japanischen Kollegen hatten allenfalls modische Kinnbärtchen. Lange Haare waren nur schulterlang und zum Zopf gebunden und dazu ein Skateboard oder Motorrad... Und waren beliebt bei den Damen.

Und nach meiner Erfahrung, auch wenn es sich jetzt nach pauschalisiertem Vorurteil anhört, achten zumindest Studentinnen mehr darauf, ob du ihnen eine gesicherte Zukunft bieten kannst, als wie du aussiehst.

Exotisch bist du ja ohnehin...

Viel wichtiger sind den Japanerinnen Gerüche. Du solltest nicht nach Schweiß oder zu starkem Parfum riechen.

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Theoretisch jeden als Speisefisch deklarierten Fisch. Aber du solltest folgendes beachten:

http://www.medmix.at/roher-fisch-lebensmittelinfektionen/

Bei Edelfischsorten ist die Gefahr durch Parasiten geringer. Manche Fische schmecken muffig, würde ich daher nicht empfehlen (Karpfen, Hoki, Pangasius...). Aal kochen selbst die Japaner...

Hier eine Übersicht auf Englisch, was Japaner typischerweise roh essen:

https://www.japan-guide.com/e/e2044.html

Profis haben ein noch größeres Sortiment.

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Anderes Land

Prinzipiell kann man sich in allen Metropolen oder touristischen Gebieten allein zurecht finden. Typsache. Wenn du hier auch gerne allein durch die Stadt ziehst, allein spazieren oder essen gehst, wird es dir nicht schwer fallen. Und wenn du zu hot spots gehst z.B. zu von lonely planet empfohlenen guest houses oder zu irgendwelchen Sehenswürdigkeiten wirst du bestimmt Leute kennen lernen.

Ohne Plan kann man schnell die wertvolle Urlaubszeit verhunzen. Gute Vorbereitung sollte sein.

Vielleicht reicht ja ein Wochenendtrip allein als Test. Auf jeden Fall solltest du Japanisch lernen. Wenn du die Katakana verstehst, hast du weniger Schwierigkeiten, das auf japanische Art ausgesprochene Englisch zu verstehen, denn nicht alle beherrschen die authentische Aussprache (wie bei uns).

Viel Erfolg und nur Mut!

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Hier findest du alles unter der Überschrift Einreisebestimmungen:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/japan-node/japansicherheit/213032

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Erzählt er zu viel von sich selbst? Dann hat er schlechte Karten.

Stellt er gute Fragen, um eine Frau kennenzulernen? Also interessiert er sich wirklich für sie? Kann er zuhören?

Oder geht es ihm nur darum irgend jemanden zu haben? Dann ist genau das sein Fehler.

Nimmt er Menschen zu sehr ein? Oder lässt er dem Gegenüber genug Freiheiten?

Erzählt er Träume und Wünsche oder stellt er etwas Forderungen, die man nicht erfüllen mag?

Kann man ihn für etwas bewundern?

Ist er im Alltag anstrengend?

Naja, jeder Topf findet irgendwann seinen Deckel... Am besten ohne Druck zwanglos flirten! Viel Erfolg für deinen Freund!

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Wenn man nicht gerade in Armut oder im Kriegsgebiet aufwächst, liebt man in der Regel seine Heimat. Der Mensch ist ein „Gewohnheitstier“ und fühlt sich in vertrauter Umgebung und unter seinesgleichen am wohlsten.

Japan hat wunderschöne Landschaften und beeindruckende Sehenswürdigkeiten und eine hoch entwickelte Kultur.

Die Presse pickt sich ja meistens Sensationen und Misstände heraus. Genauso viel kannst du aber auch über Höhepunkte lesen.

Mir hat es dort jedenfalls sehr gut gefallen.

Wenn du alle Nachteile und Misstände von Deutschland aufschreibst, wirst du feststellen, dass sich lediglich Grenzen, zum Beispiel Tabugrenzen, verschieben. Was für uns normal ist und wir gar nicht als schlecht wahrnehmen, kann für einen Japaner fremd und verrückt wirken und umgekehrt.

Diese Erfahrung wirst du machen, wenn du mal länger im Ausland lebst.

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Viele Sprachschulen teilen den Unterricht in Schreiben, Lesen und Sprechen auf.

Es macht durchaus Sinn getrennt zu lernen zum Beispiel nach der Methode von Saeko Ito, die zwar veraltet ist, aber sehr effektiv. Aber es macht wenig Sinn, die Schrift gar nicht zu lernen. Es ist nicht so schwer, wie es scheint. Nur Mut!

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Es gibt in Düsseldorf mehrere Viertel, wo sich viele Japaner aufhalten.

Was Du meinst, ist die Immermannstraße, Oststraße und Klosterstraße. Dort findet man viele japanische Restaurant, Supermärkte (aber auch koreanische und chinesische), Läden mit Einrichtungsgegenständen, Büchern etc. Ständig schließt ein Laden und eröffnet ein anderer... Auch in der Innenstadt findet man viele Japaner*innen z.B. bei Starbucks oder beim Bubble Tea oder Yomaro oder Heinemann oder auf der Kö.

https://www.tonight.de/lokales/food/rundgang-durch-das-japan-viertel-in-duesseldorf.994395

Schon am Hauptbahnhof findest Du Sushi bei Gleis 12 oder onigiri bei Alnatura vorm Hauptbahnhof. Oder eine bei jungen Japaner*innen beliebte Teestube bei der Post. Dann gehst du Richtung Innenstadt, hältst dich leicht rechts zum Hotel Asahi. Von dort gehst du in die Klosterstraße. An der Oststraße kannst du links zur Immermannstraße gehen oder weiter den Restaurants der Klosterstraße folgen. Dann gibt es noch im Kö-Center den Muji Laden und in der Nähe der Shadow-Arkaden den neuen Uniqlo Laden (Achtung die Ärmel sind kurz, die Rücken lang - hihi).

Viele Japaner*innen wohnen in Oberkassel, weil es dort einen Tempel gibt und den japanischen Kindergarten.Und in Niederkassel gibt es eine japanische Schule.

https://www.eko-haus.de/de/

https://www.eko-kindergarten.de/de/

Es leben aber auch viele Japaner*innen in anderen Stadtteilen. Zum Beispiel in der Nähe der Arbeitsagentur. Dorthin liefern auch Niederländer ihren Fisch.

Es gibt einen japanischen Garten im Nordpark und in der Nähe treffen sich die japanischen Communities zum Baseball. Andere Golfen, schwimmen oder wandern. Das macht so die Mehrheit. Auch an Kampfsportarten findet man in Düsseldorf alles mögliche, aber auch Taiko Trommeln etc. Und man kann Japanologie studieren.

Und es gibt Austausch-Gesellschaften

https://djg-duesseldorf.de

Es gibt einen japanischen Töpferkurs im Keramikmuseum, wo auch viel zur Historie von japanischem Geschirr zu finden ist. Und eine für Manga sehr inspirierende Netsuke Sammlung im Museum Kunstpalast.

Auch im Umkreis von Düsseldorf (Neuss, Ratingen...) gibt es viele japanische Firmen, und auch dort leben Japaner*innen.

Manga-Fans sieht man manchmal im japanischen Garten, am Rheinufer oder in der Nähe vom Hotel Nikko. Aber hauptsächlich beim Japantag. Japanische Manga Fans sind mir kaum über den Weg gelaufen.

Die meisten Japaner*innen in Düsseldorf leben in ihrer Community und integrieren sich eher schlecht. Außer sie sind in Deutschland aufgewachsen.

Ansonsten kann man viel dazu googeln, aber ein Besuch der Stadt lohnt auf jeden Fall!

https://rausinsleben.de/japan-duesseldorf/

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Ein Freund in Japan, der wirklich ein Gourmet ist, meinte, er mag es nicht so sehr wie Thunfisch. In Japan und Norwegen ist es Tradition, Walfleisch zu essen. Angesichts der geringen Bestände und grausamen Schlachtmethoden der Japaner halte ich es jedoch für sehr verwerflich.

Die Einfuhr ist Gott sei Dank verboten.

Es gibt aber auch rohes Rehfleisch oder Wildschwein in den einschlägigen Gourmet Restaurants. Für mich schmeckte alles ähnlich wie Carpaccio und vor allem nach Sojasauce...

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