Wie überall auf der Welt gibt es auch da in Japan geteilte Meinungen.

Fakt ist jedenfalls, dass du dort stärker auffällst, weil es extrem wenige Ausländer gibt. Manchmal profitierst du davon, weil einige den Austausch suchen. Manchmal wirst du dadurch aber auch ausgegrenzt, weil man dich zum Beispiel nicht in ein nicht englisch sprachiges Restaurant lassen will. Oder Angst vor dir hat. Japanische Sprachkenntnisse sind also klar von Vorteil.

Was deine Homosexualität angeht, klar, Gegensätze ziehen sich an, wieso also nicht. Sei dir trotzdem bewusst, dass es verschobene Tabugrenzen gibt. Und dass Japaner ein anderes Verhältnis zu ihrem Körper haben. Damit meine ich zum Beispiel, dass Ohren säubern als intime Zuneigung gilt. Japaner haben allerdings in der Regel kein Ohrenschmalz und riechen kaum nach Schweiß aber unter Umständen riecht man gegenseitig die unterschiedliche Ernährung. Haben eine andere Körpertemperatur. Bevorzugen in der Regel dezente Düfte oder keine. Baden meistens abends und waschen sich, bevor sie in die Wanne steigen statt Badezusätze zu verwenden. Tattoos sind oft verpönt, so dass es Probleme beim Besuch eines onzen geben könnte. Beim Friseur werden auch Gesichtshaare entfernt. Usw...

Auch sind bestimmte Fotos oder Magazine, Filme verboten (siehe Einfuhrinformationen auswärtiges Amt).

Also informiere dich vorher.

Ansonsten viel Vergnügen im Love Hotel ;-) und immer gut aufpassen!

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Eigentlich legt man in Japan großen Wert auf Erhaltung der Tradition und auch der traditionellen Gebäude. Deshalb erlernen die Handwerker dort die alten Techniken und es wird regelmäßig erneuert, aber so, dass es wie das Original aussieht, bzw. was noch in Ordnung ist, bleibt natürlich im Original erhalten. Dadurch konnten insgesamt sehr viele alte traditionelle Gebäude erhalten werden.

Natürlich wurden im Zuge der Industrialisierung und des Bevölkerungswachstums bzw. der Agglomeration immer mehr moderne Gebäude gebaut. Anfänglich massiv. Nach dem Erdbeben in Kobe 1995 hat man festgestellt, dass es nicht auf massive Bauweise ankommt, sondern Stahlbeton und andere Materialien sich als sicherer erweisen.

Die Bauvorschriften wurden dadurch noch strenger. Somit auch ein Neubau noch teurer.

Hinzu kommt, dass die Städte natürlich gewachsen sind. Und nicht von Anfang an auf dem Reißbrett entworfen.

Mehr zum Thema findest du hier:

https://www.japanwelt.de/blog/naturgewalten-japan-erdbeben/

https://www.japandigest.dewww.japandigest.de/moderne-kultur/design/architektur/

https://www.db-bauzeitung.de/db-themen/schwerpunkt/die-vielschichtigkeit-moderner-japanischer-architektur-ueberblick/

https://de.wikipedia.org/wiki/Japanische_Architektur

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Allgemein heißt Kirsche oder Kirschbaum in Japan Sakura.

es gibt mehr als 200 Arten.

hier ein paar hilfreiche Links:

Hilfe beim Aussuchen für deinen Garten nach Wuchs:

https://www.pippintrees.co.uk/articles/tree-advice/how-to-choose-a-flowering-cherry-tree

Gute Liste mit Namen und Bildern der beliebtesten Arten

https://livejapan.com/en/article-a0001031/

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Das Dreieck aus Reis in Algenblättern nenn man onigiri.

im Asienladen bekommst du die Reisform dazu (Kunststoff), die Nori inklusive Plastikverpackung mit dem zip Verschluss und Anleitung.

Die Füllung bereitest du aus normalem Sushi Reis. Das ist kein Klebreis sondern Rundkornreis. Zum Beispiel Nishiki oder Koshihikari. Japaner bevorzugen japanischen Reis, sparsame auch kalifornischen. Ich persönlich lieber italienischen zum Beispiel aus dem Bioladen.

onigiri entspricht unserem Butterbrot, man isst es vor allem als Sattmacher zwischendurch und unterwegs. Die meisten machen es zuhause. Beliebte Füllungen sind Salzpflaume (für europäische Gaumen gewöhnungsbedürftig), gekochter Thunfisch mit japanischer Mayonnaise, Avocado, Lachs. Man kann aber auch bunt gewürzten Reis ohne Füllung nehmen.

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Morgens oft Miso Suppe und Reis, manchmal auch Reste (Fisch) oder noch ein rohes Ei oder Natto drauf, moderne Japaner auch so fluffige Brötchen vom Bäcker oft mit Füllung oder Toasts/Toast-Sandwiches oder Inari Zushi, in Ryokans ist das Frühstück sehr üppig.

mittags meist eine bento box oder ein teishoku (Menu) bestehend aus Suppe, Reis, Fisch, tsukemono, oder auch Spaghetti (im italienisch angehauchten Restaurant, das ist aber meist teurer) oder Currygerichte oder gebratene Reisgerichte mit Fleisch, dabei ist der Gemüseanteil meist größer als der Fleischanteil. Oder bowls, Eintöpfe, Tempura usw. Es gibt viele Lieferservice, sogar welche die das Geschirr wieder abholen.

abends oft ramen Suppe oder Udon, gyoza oder okonomiyaki oder ein feines Dinner, vielleicht auch mal thailändisch, Koreanisch, Chinesisch oder sogar deutsch u.a.

Sushi und auch das zuhause oft gekochte chirashi Sushi ist eher für einen besonderen Anlass, Gäste, oder in Gruppen (mit Kunden) onigiri sind für unterwegs analog unserem Butterbrot.

Und dann gibt es natürlich noch fast Food auch meist japanisiert.

Es gibt viele Kochbücher mit japanischer Hausmannskost.

Alles in allem sehr vielseitig aber überwiegend Reis, Nudeln (auch Buchweizennudeln), Gemüse, Fisch, wenig Fleisch, viel Ei.

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Schwierige Frage, kann auch mit Kälte und Wind zu tun haben

https://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article115283498/Warum-unterscheiden-sich-die-Augenformen-bei-Asiaten-und-Europaeern.html

Und mit der Ernährung, also Fleisch oder landwirtschaftliche Produkte

https://www.deutschlandfunk.de/menschheitsgeschichte-es-gibt-keine-rassen.1148.de.html?dram:article_id=444263

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Ja eigentlich fast alles, zum Beispiel Gemüse, das erst gedämpft und dann in dieser Mischung karamellisiert wird. Wobei Sake und Zucker meistens durch Mirin ersetzt wird, das ist quasi süßer Sake mit weniger Alkohol. Du kannst im Bioladen Reissirup finden als Alternative. Oder auch Geschmacksachen Honig wie Akazienhonig. Allerdings fehlt dann der durch die Fermentation entstandene typische umami Geschmack. Den bringt aber die Sojasauce, vor allem, wenn du eine manuell gefertigte kaufst und auch das dashi. Die Qualität des Dashi hängt vom Fisch ab. Also Japaner haben einen großen Block von dem getrockneten Bonito und hobeln ihre Späne da selbst ab. Gekauftes Dashipulver enthält viel Glutamat, da die Fischqualität weniger hochwertig ist. Ich empfehle dir Mirin und Sojasauce von Mimiferments, die ich selbst erst neu entdeckt habe.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mirin_(Reiswein)

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Du solltest aufpassen. Meine japanischen Freunde schreiben eher wenig, sehr zurückhaltend mit persönlichen Informationen, es sei denn sie schreiben Blogs oder Posts. Wenn du ausgefragt wirst, solltest du skeptisch sein. Allerdings kenne ich mich in der Szene nicht aus. Ich beziehe mich nur auf Leute, die ich persönlich kenne. Wenn du dich nicht wohl dabei fühlst, dann brich den Kontakt ab. Du musst an dich denken und keine Schuldgefühle haben.

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Das kommt darauf an.

Nämlich darauf, ob es noch ein lebendiges fermentiertes Produkt ist, oder ein preiswerteres Industrieprodukt.

Prinzipiell schmeckt es salzarm, neutral, nach Eiweiß, also in Richtung Quark nur nicht so sauer. Und beim frisch fermentierten kommt noch eine feine Säure hinzu und der kaum wahrnehmbare aber leckere „umami“ Geschmack.

Es gibt unglaublich viele Sorten, und wie sie sich unterscheiden, können Dir nur Asiaten genau sagen. Die Konsistenz geht jedenfalls von puddingähnlich wie beim Seidentofu (guter Eierstich Ersatz oder Grundlage für Vegane Mousse au Chocolat oder zum Strecken von Avocadocreme oder andere Brotaufstriche) bis hin zu Wurst-ähnlicher knackiger Konsistenz.

Da es aus Sojabohnen gemacht ist, ist es vegan. Und somit die klassische Speise von Mönchen. Man kann sich in manchen japanischen Tempeln zu einer Mönchsspeise anmelden, zum Beispiel gedämpfter Tofu mit Bonito Flocken und Shoyu serviert.

Ich persönlich empfehle als Einstieg Basilikumtofu zum Beispiel von Taifun aus dem Bioladen auf Tomate mit Olivenöl als wunderbar kalorienarmer eiweißreicher Mozzarella Ersatz.

Oder Seidentofu in großen Stücken in einer heißen Misosuppe (nicht kochen nur ziehen lassen). Ähnlich wie Eierstich.

Den richtig fermentierten esse ich pur, guter Abendsnack.
Als schnellen Snack eine Scheibe Brattofu von beiden Seiten mit Gemüse oder Pilzen braten mit Sojasoße und Mirin (Ersatzweise Reissirup) ablöschen, Frühlingszwiebel darüber schnibbeln. Eine Art japanischer Leberkäse... ;-) viel weniger Fett, mehr Eiweiß.

Bitte achte darauf, dass er nicht gentechnisch verändert ist, falls du Wert darauf legst.

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Den richtigen Reis nehmen, (Größe nach deinem Favoriten, ich empfehle japanischen oder italienischen) lange waschen bis das Wasser klar abläuft. Bei wenig Reis etwas mehr Wasser als 1:1 im Reiskocher, also zum Beispiel 2 1/2 Tassen auf 2 Tassen Reis, bei großen Mengen etwas weniger Wasser. Wasche ein kleines Stück Kombu und koche es mit, nimm es aber danach wieder heraus.
Direkt nach dem Kochen in die mit Reisessig ausgewischte flache Holzschale und deine Würze mit Stäbchen schneidend verteilen und dabei Luft zufächern bis es glänzt. In die Würze kannst du einen Hauch weiße shoyu dazu geben zum Beispiel von mimiferments. Kombu und Shoyu bringen den typischen umami Geschmack.
Preiswerte Anbieter nehmen Glutamat. Und vermutlich ist es das, was dir fehlt. Der typische Umami Geschmack. Oder der exakt richtige Garzeitpunkt und das exakt richtige Reis-Wasser-Würze-Verhältnis. Und das erfordert einfach Übung und Erfahrung.

Kleiner Trick: Reste vom Sushireis bringst du in der Mikrowelle auf Auftaustufe eine Minute (ohne Fisch) wieder auf Vordermann.

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Nur an wenigen Stellen, aber informiere dich besser vorher, je nach Ort.

https://www.angloinfo.com/how-to/japan/tokyo/lifestyle/sports-leisure/fishing-in-tokyo

Google einfach fishing Japan und den Ort.

Wenn du es nicht verstehst, lass es in Google chrome übersetzen.

Allerdings wirst du dort auf viele Profis und Eigenarten stoßen, am besten angelst du also in Begleitung eines Japaners.

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Wenn du schon genug mit dem Bleistift geübt hast, am besten auf speziellem Papier für Kanji Schreibübungen oder sonst auf kariertem Paper (4 Kästchen pro Kanji), dann setzt du vorsichtig mit der Spitze auf und ziehst in rascher Bewegung wie einen Pinsel in der jeweiligen Richtung. Hier ein Video

https://youtu.be/Z_9fWh-glPU

Übe erstmal nur waagrechte und vertikale Striche oder Punkte bevor du los legst.

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Das Thema kommt immer wieder... du findest bestimmt viele Links hier im Forum oder wenn du „Tokio Platzmangel“ oder Raumgewinnung /Landgewinnung usw. googelst, am besten auch auf Englisch.

es gibt auf Müll gebaute Stadtteile, Parkhochhäuser und Tiefgaragen für Fahrräder.

Und diese Kapselhotels...

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Ich habe es auf Englisch gegoogelt und gefunden, eine australische Firma Pitman-Moore hat 1991 mit Tests gestartet, es wird von einem Protein geschrieben.

https://www.newscientist.com/article/mg12917614-300-science-how-a-protein-can-pull-the-wool-over-a-sheeps-eyes/

und hier ist bereits ein Video gelöscht worden (Tierquälerei?) aber ein anderes zu dem Japaner gibt es noch:

https://www.reddit.com/r/nextfuckinglevel/comments/jwessg/an_injectable_enzyme_developed_by_a_japanese/

Aber ob das den Schafen so gefällt? Wenn die irgendwo hängen bleiben, geht am Ende direkt der ganze „Pulli“ verloren? Ich weiß ja nicht... Oder wolltest du Wolf im Schafspelz züchten? ;-)

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Japanische Stifte findest du in Deutschland bei Muji. Viele japanische Schüler kaufen dort oder etwas ähnliches. Es gibt zum Beispiel Filzstifte mit einer Pinselspitze.

https://www.muji.eu/pages/online.asp?Sec=13&Sub=54&PID=495&qclr=4548076007074

Hefte zum Kanji üben findest du bei japanischen Schreibwarengeschäften zum Beispiel in Düsseldorf.

https://www.takagi-books.de/wordpress/produkt-kategorie/copic-sets/

Ansonsten gibt es viele online Shops, du musst nach „japanische Schreibwaren“ suchen.

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danke für das Teilen des Videos!

Zum Glück: nein, es gibt sie hier nicht und auch in Japan sind Verkaufsautomaten zur Zeit nicht mehr so gefragt und die Firmen überlegen, wie sie diese anderweitig nutzen können.

Nahrung aus Dosen ist mit Vorsicht zu genießen. Bitte frage beim Hersteller immer nach, ob die Dose BPA frei ist, lies hierzu diesen Artikel:

https://www.sevencooks.com/de/magazin/dosen-lebensmittel-ungesund-7wB8h1Vee2OpKyDxQu8eeF

der Inhalt entspricht ungefähr einem Brioche, oder brioche bun. Enthält also Zucker, Konservierungsmittel, vermutlich auch künstliche Farbstoffe und Aromen sowie Konservierungsmittel. Das kann Allergien auslösen. Weißmehl, Fett und Zucker und überwiegend Luft, ist also ein extrem billig herzustellendes Produkt und aus Ernährungssicht ungesund, macht dick und auf Dauer krank.

Hinzu kommt das Müllproblem.

Wenn es trotzdem unbedingt so etwas in der Art sein soll, dann geh also lieber zum französischen Bäcker und kauf dir ein Brioche, oder zum japanischen Bäcker (Düsseldorf, Berlin, Mannheim... z.B. http://bakerytaka.de/ )

oder hol dir bei Edeka Brioche Buns.

du wirst dann vermutlich selbst aufgehen wie ein Hefeteig... also pass gut auf dich auf!

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Ja wie mjutu schreibt, einfach « shakkanho » googeln.

was vielleicht auch noch interessant ist, ist das Reis-Maß genannt „masu“ (das u wird kaum hörbar gehaucht). Ein Masu voll Reis ist später gekocht die Portion um einen erwachsenen Mann satt zu bekommen (als Hauptgericht). Das entspricht zwei Porzellanschälchen Reis.

https://de.wikipedia.org/wiki/Masu

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Lies mal hier oder lass es dir im Google chrome Browser übersetzen:

https://www.japantimes.co.jp/opinion/2020/06/25/editorials/time-something-overpopulated-tokyo/

https://en.wikipedia.org/wiki/Aging_of_Japan

und ja, es gibt Stadtteile in Tokyo, die auf Müll gebaut wurden.

https://www.fsjapan.uni-osnabrueck.de/download/fsj-3.pdf

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Es gibt die unterschiedlichsten Arten von Kirschblüten von Weiß über hellrosa bis pink, 5 blättrig oder gefüllt.

hier eine Tabelle der saisonalen Blüten

https://www.japan-guide.com/e/e2423.html

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