der Flacherdler wird die Möglichkeit von Raumflügen vermutlich leugnen und sich darauf nicht einlassen. Und wenn doch, wird er Argumente finden, die an Dämlichkeit alles Dagewesene in den Schatten stellen.

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eine Art Beweis

Beweise gibt es nicht mal in den Naturwissenschaften.

Was ist ein Beweis? Bewiesen ist etwas dann, wenn es keine Möglichkeit gibt das beobachtete Resultat durch einen anderen Weg als den zu beweisenden zu erreichen. Das Problem damit ist, dass niemand sicher sagen kann, dass es keinen anderen Weg gibt - es genügt nicht wenn niemand einen kennt.

Wirkliche Beweise gibt es nur in der Mathematik, weil dort die Wege von vornherein festgelegt sind (und selbst dort ist nicht alles beweisbar, wenigstens das ist bewiesen). Ohne das bleibt nur, dem zu folgen, was vernünftig mit den Beobachtungen zusammenpasst.

Ich gehöre auch zu den wissenschaftlich Ausgebildeten, die an Gott glauben, aber mit diesem Beweiseheischen tut uns niemand einen Gefallen.

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da sich hinter dem HDMI-Port kaum ein USB-Treiber finden wird, hätte so ein Adapter keinen Sinn.

Vermutlich hat die Kiste nur WiFi, um sich von anderen Rechnern im Netz etwas zu laden. Ich würde mir die Dateien zB auf DropBox oder Google Drive hochladen und dann für die Präsentation auf die Kiste runterladen.

Andrerseits kommt es mir komisch vor, dass nicht mal ein USB-C Port vorhanden sein soll, der braucht ja nun wirklich nicht viel Platz. Wenn es den gibt, braucht man nur einen Adapter von dem großen USB des Sticks auf USB-C. Wenn das eine dieser neumodischen dünnen Apple-Kisten ist, könnte sie einen Lightning-Port haben, auch dafür gibt es Adapter.

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die fast esoterisch klingen

es ist umgekehrt. Die Esoterik missbraucht Wörter der modernen Physik, um wissenschaftlich zu erscheinen (was sie nicht ist) und vorzugeben, dass die Physik die Esoterik bestätigt (was sie nicht tut). Ich wünschte oft, die Esoterik würde konsequent ihre eigenen Fantasienamen erfinden, statt zu klauen.

Ich kenne zB jemanden, der behauptet, seine Frau sei durch Tachyonen geheilt worden...

Ansonsten ist es normal, dass für neue mathematische Konstrukte poetisch klingende Namen vergeben werden (das gibt es auch in der Mathematik selbst), weil man irgend ein Wort braucht. Dunkle Energie zB ist ein Parameter in den ART-Feldgleichungen von Friedmann, LeMaitre et al, der sonst recht prosaisch als Lambda-Parameter durchgeht, aber so nicht gut im Gedächtnis bleiben würde, zumal Lambda für viele andere Dinge gebraucht wird.

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Statistik hat in der Tat viel damit zu tun, wie die ganze Quantenmechanik. Trotzdem hat der Zitierte offenbar keine Ahnung, was "moderne Physiker glauben".

Welle und Teilchen sind nur zwei Sichten auf das Gleiche im Sinne der Unschärferelation. Erzwingt man experimentell Ortsschärfe, hat man Teilchen, erzwingt man Impulsschärfe*, hat man Wellen. Anders gesagt: das Absolutquadrat einer Wellenfunktion an einem Ort ist die Wahrscheinlichkeitsdichte, dort ein Teilchen "anzutreffen".

*) der Impuls hängt direkt mit der Wellenlänge zusammen. Wirklich genau kann man die Wellenlänge aber nur bei einem unendlich langen Wellenzug messen - je kürzer der Wellenzug, desto genauer der Ort, desto unschärfer die Wellenlänge und damit der Impuls.

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Dreht sich die Luft in der Atmosphäre mit der Erde mit?

ja, sonst würde kein Stein auf dem anderen bleiben.

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Meinung des Tages: Verlag streicht diskriminierendes Wort aus Neuauflage von "Jim Knopf" - wie bewertet Ihr diese Entscheidung?

Insbesondere ältere Zeichentrickfilme und Kinderbücher greifen oftmals auf rassistische Bilder und Sprachelemente zurück. Der Thienemann-Verlag hat nun einen anstößigen Begriff aus dem beliebten "Jim Knopf"-Roman gestrichen. Hier stellt sich auch die Frage danach, inwieweit Originaltexte im Nachgang verändert werden sollten...

Kontroverse über die weitere Verwendung rassistischer Begriffe

Gerade im Hinblick auf ältere Kinderbuchklassiker fragen sich manche Eltern heute sicherlich, wie sie beim Vorlesen mit Begriffen umgehen sollen, die nach heutigem Verständnis als klar rassistisch / unangemessen erachtet werden. Sollen diese Begriffe weiterhin vorgelesen werden? Erklärt man diese seinem Kind ausführlich? Oder versucht man, die Begrifflichkeiten zu umschreiben?

Bereits im Jahr 2009 wurde eine Debatte um politisch korrekte Kinderbücher angestoßen; damals entschied sich der Oetinger-Verlag dazu, die deutsche Ausgabe von Pipi Langstrumpf (1945) überarbeitet und ohne das diskriminierende N-Wort herauszugeben. Auch im Jahr 2022 gab es zahlreiche Diskussionen rund um das Thema, als sich der Ravensburger Verlag dazu entschied, den Verkauf einiger Winnetou-Titel angesichts rassistischer und kolonialistischer Erzählmuster zu stoppen.

Für Verlage, die Klassiker verlegen, stellt sich die Frage nach einer etwaigen Überarbeitung spätestens dann, wenn Neuauflagen erscheinen. Im aktuellen Fall geht es um den beliebten Kinderbuchklassiker von Michael Ende...

Neues Cover und geringfügige Änderung des Originaltextes

In enger Absprache mit den Erben Michael Endes hat man sich seitens des Kinderbuchverlags Thienemann dazu entschieden, bei der am 24. Februar erscheinenden Neuauflage der beiden "Jim Knopf"-Romane auf das N-Wort zu verzichten. Obgleich Ende, der als weltoffener und keineswegs rassistischer Mensch galt, das N-Wort dem Charakter Herrn Ärmel bewusst in den Mund gelegt hat, um "auf die fehlende Weltoffenheit dieses typischen Untertans hinzuweisen", entschied man sich seitens des Verlags, das Wort komplett zu streichen.

Ähnliches gilt für die Gleichsetzung von schwarzer und schmutziger Haut, die Ende als Stilmittel nutzte, um die enge Verbindung zwischen Jim Knopf und dem Lokomotivführer Lukas hervorzuheben. Vor dem Hintergrund von Rassismuserfahrungen farbiger Menschen habe man sich auch hier entschlossen, die Darstellung des Charakters (siehe Bild) zu überarbeiten.

Der Verlag begründete die Änderungen dahingehend, dass "Kinder, die die Bücher jetzt lesen, diese sprachlichen Elemente nicht in ihren Alltagswortschatz übernehmen" sollten. Die Ausgaben mit den schwarz-weißen Originalillustrationen bleiben jedoch weiterhin unverändert lieferbar. Diese werden künftig allerdings ein einordnendes Nachwort erhalten.

Verschiedene Positionen zum Thema

Bärbel Dorweiler, Geschäftsführerin des Thienemann Verlags, betonte, dass es in solchen Fällen grundsätzlich zwei Positionen gebe: Menschen, die sich dafür einsetzen, dass - in ihren Augen - veraltete Bücher überarbeitet und bestimmte Begriffe ausgetauscht, gestrichen oder ersetzt werden sollten. Gegenstimmen argumentieren jedoch, dass es sich bei Texten um Kunstwerke handele, die in ihrer Originalform bewahrt werden müssten.

Der kulturpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg, Rainer Balzer, verurteilt derartige Änderungen als "seltene[n] Akt von Kulturbarbarei gegen einen Autor, der sich nicht mehr wehren kann". Anne Chebu, Mitglied in der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD e.V.), begrüßt, dass die klischeehafte Darstellung durch eine zeitgemäße ersetzt worden ist. Die Änderungen könnten ihr zufolge dazu führen, dass der Roman für afrodeutsche Kinder in Zukunft eine besondere Identifikationsrolle übernimmt.

Unsere Fragen an Euch: Wie bewertet Ihr die Entscheidung des Verlags? Sollten Texte mit rassistischen Begriffen auch in Zukunft unverändert bleiben oder grundsätzlich überarbeitet werden? Wie weit dürfen Änderungen am Text Eurer Meinung nach gehen? Wie sollten Eltern ihre Kinder hinsichtlich diskriminierender Begriffe sensibilisieren / aufklären? Welche Mittel würden sich eignen, Texte im Original zu erhalten, aber dennoch auf die Problematik genutzter Begriffe zu verweisen?

Wir freuen uns auf Eure Antworten

Viele Grüße

Euer gutefrage Team

Quellen:

https://www.spiegel.de/kultur/literatur/jim-knopf-von-michael-ende-thienemann-verlag-streicht-n-wort-aus-neuauflage-a-1fcc6242-fdff-483a-ab71-7763e31bd318

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/rassistische-sprache-jim-knopf-buecher-verlag-aenderungen-100.html

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Ich finde die Änderungen nicht gut, weil...

wenn dumme Menschen Wörter mit negativer Konnotation belegen, wird die Vermeidung solcher Wörter nicht helfen, weil die Ersatzwörter dafür dann mit der gleichen negativen Konnotation belegt werden und so weiter. Dass man mit Sprache das Denken beeinflusst, ist nur eine Machtfantasie von George Orwell, denn wo es kein Denken gibt, kann man auch nichts beeinflussen. Geschichtsfälschung hingegen (und etwas anderes ist das Umschreiben von Büchern nicht) ist durchaus ein wirksames Mittel aus George Orwells Giftschrank.

Am besten man hält einfach den Mund. Vielleicht ist die Menschheit noch nicht reif für Sprache.

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Die Lichtgeschwindigkeit ist einfach zu langsam und kann nicht überschritten werden. Das Michelson-Morley-Experiment hat das falsifiziert. Nicht mal Kommunikation ist möglich - die technisch bevölkerten Raumzeit-Blasen liegen zu weit auseinander, dh die zeitlichen Distanzen sind wesentlich größer als die technischen Lebensdauern von Spezies. Es hat vielleicht welche gegeben oder wird sie noch geben, aber kaum gleichzeitig in kommunizierbarer Entfernung, und außerhalb kommunizierbarer Entfernung erreicht eine Nachricht von einer zur anderen die andere kaum vor deren Ende, und wenn doch, dann ist niemand mehr da um die Antwort zu hören.

Manche drehen dann die Allgemeine Relativitätstheorie durch den Wolf, aber woher SF Geschichten die Sterne hernehmen, deren Energie sie für ein Wurmloch verbraten müssten (zumal wenn es so groß sein soll, dass das Schiff nicht von Gezeitenkräften zerrissen wird), wird ja wohlweislich nie beschrieben. Generationenraumschiffe sind aus sozialen Gründen kaum zu machen - schon die dritte Generation wird Verschwörungstheoretiker hervorbringen, die das Narrativ über Reiseursprung und -ziel nicht mehr glauben. Und der ganze Aufwand für das Erreichen eines Planeten, dessen Mikrobiom mit dem eigenen inkompatibel ist, und wo man deshalb fast sofort an bizarren Krankheiten stirbt? Wer so ein tolles Raumschiff bauen kann, wird so dumm nicht sein, die Reise anzutreten.

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der Flug mit Überlichtgeschwindigkeit ist nicht möglich.

Fragen der Art "was wäre wenn man das XY-Naturgesetz brechen könnte" können keine korrekte Antwort haben, weil die Natur keine Reservegesetze hinter gebrochenen Gesetzen hat - und auch nicht braucht, denn Naturgesetze kann man nicht brechen. Das XY-Naturgesetz kann nicht ohne das ABC-Naturgesetz und das NMK-Naturgesetz funktionieren und umgekehrt. Naturgesetze sagen nicht, was verboten ist, sondern was möglich ist. Alles andere ist Einbildung, die nur zu Widersprüchen, Missverständnissen und ja, auch zu sinnlosem Kichern führt.

Wenn man einen Teil der Natur ändert, dann funktionieren die anderen Teile nicht anders, sondern gar nicht mehr - dann ist alles kaputt.

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ein Achtzöller ist schon wesentlich besser als ein Sechszöller. Öffnung ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Öffnung. Mein Achtzöller ist für Messier- und NGC-Objekte schon ganz gut.

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alles Aufgelistete. Man muss sich aber vor übertriebenen Erwartungen hüten - so wie die Fotos von Raumsonden oder Großtelekopen wird das nicht. Insbesondere sind die Farben durchweg blasser als auf langbelichteten Fotos.

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ekektromagnetische Wechselwirkung hat unendliche Reichweite. Photonen brauchen keinen "Antrieb", und wenn sie nichts aufhält, verlieren sie keine Energie.

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wenn die Erde sich nicht drehen würde und im Vakuum beschleunigt man bis zum Mittelpunkt und verzögert dann wieder bis zum anderen Ende, und wieder zurück. In Luft wird man zu einer Maximalgeschwindigkeit gebremst und bleibt in der Mitte schweben. Da die Erde sich dreht, schrammt man auch an der Wand entlang wegen der Corioliskraft. Und da das andere Ende im Südpazifik liegt, wird man auch noch nass.

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