Wie schaffen andere das? Kinder, Haushalt und Vollzeitjob?

Ich Frage mich momentan wirklich wie andere es schaffen das alles unter einen Hut zu bekommen. Ich arbeite Vollzeit, hab zwei Kinder und nebenher natürlich noch den Haushalt zu machen. Meine Große ist momentan ziemlich schwierig da ihr Vater für 6 Monate im Auslandseinsatz ist, die Kleine ist erst knapp 9 Monate alt. Ich arbeite Mo- Fr von 7:30- 16:30/17:30 Uhr. Viel Zeit bleibt da leider nicht. Ich fühle mich schrecklich...die Kinder sind den ganzen Tag weg, der Haushalt sieht aus wie Sa* und ich selbst bin dauermüde. Wie schaffen das andere? Und wie bekomme ich dieses schlimme Gefühl weg? An der Arbeit verschwinde ich regelmäßig auf Toilette weil ich weinen muss, ich habe jeden Tag Magenschmerzen wenn ich zur Arbeit geh. Einfach weil ich mich so schlecht fühle. Ich vermisse meine Kinder und hab das Gefühl es ist alles zu viel. Die Kleine schläft nachts noch nicht durch, ich bekomme also sehr wenig Schlaf und geh ziemlich auf dem Zahnfleisch. Mein Mann ist selbst arbeiten und nachts hört er die Kleine einfach nicht.

Mir wächst alles irgendwie über den Kopf und ich bereue es sehr so früh wieder arbeiten gegangen zu sein :( Am liebsten würde ich alles hinschmeißen.

Theoretisch wäre das auch machbar denn ich verdiene sehr sehr schlecht und auf das Geld sind wir nicht zwingend angewiesen. Der Lohn meines Mannes würde reichen.

Aber dann wird bestimmt von allen Seiten wieder gelästert. Meine Schwester hat mitbekommen, dass mir das zu viel wird und meinte gleich "andere haben sogar noch mehr Kinder und schaffen das locker"...-.- Ja, schön. (Sie selbst hat wohlgemerkt noch nie Vollzeit gearbeitet).

Hat einer einen (oder mehrere) Tipps für mich? Wie ich das schaffen soll oder ob ich vielleicht wirklich erst nochmal Elternzeit machen soll?

Haushalt, Leben, Arbeit, Beruf, Tipps, Kinder, Mutter, Familie, Job, Erziehung, Baby, Burnout, Elternzeit, Erschöpfung, Überforderung
32 Antworten
Kann man die Praktikumsstelle wechseln und auch den Bereich?

Eine Freundin macht zur Zeit die Ausbildung zur Sozialassistentin und befindet sich im zweiten Jahr. Sie hat also dreimal die Woche Praktikum und zweimal Schule. Nun hat sie im Praktikum aber große Probleme. Sie hat sich leider für ein Praktikum in einer Behindertenwerkstätte entschieden und fühlt sich dort nicht wohl. Sie soll auch Aufgaben in der Pflege übernehmen (Hintern abwischen und Leute waschen) und das möchte sie absolut nicht und das war auch erst nicht so abgesprochen. Ihr Chef macht sie ständig runter und hat ihr gesagt, dass sie gar nicht mehr kommen braucht. Sie möchte gerne in einen Kindergarten wechseln denn das liegt ihr viel besser und sie hat auch eine Stelle in Aussicht.

Nun hat sie ihrer Leherin davon erzählt und diese war total sauer. Sie will sie den Bereich nicht wechseln lassen. Aber es bringt doch nichts von Behindertenwerkstätte zu Behindertenwerkstätte zu wechseln. Es liegt ihr doch einfach nicht. Sie möchte ja Erzieherin werden und nicht Heilerziehungspflegerin!

Wie ist das denn eigentlich? Ich meine mal gehört zu haben dass man einmal das Praktikum wechseln darf. Stand glaube ich sogar in der Ausbildungsverordnung. Kennt sich hier jemand damit aus? Es bringt ihr ja nichts sich das ganze Jahr durch dieses Praktikum zu quälen schließlich wird es benotet und entscheidet über die Aufnahme auf die Fachschule.

Schule, Ausbildung, Praktikum, Sozialassistenz
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