Wie bekommt man die Bewerbungskosten zurück?

5 Antworten

Also  in Berlin und im Land Brandenburg bekommt man 5 € zurück pro Bewerbung zurück. Ohne Nachweis der Einzelkosten. Man muss nur eine Kopie des Anschreibens und wenn mögl., auch einen Beleg für die ausgeschriebene Stelle vorlegen. (Ausdruck, wenn aus Internet, oder Zeitungsannonce)
Mit 5€  kommt man schon ganz gut hin. Man muss in den seltensten Fällen die ganz teuren dreiteiligen Edel -Bewerbungsmappen nehmen, man kriegt auch schon für 1,00 - 1,50€ sehr gute neutrale Mappen.

Foto: scannen die meisten Leute ein und binden das Bild am PC mit in den Lebenslauf oder das Deckblatt ein. Damit braucht man einmal Fotos - mehr nicht. 

Allerdings muss man sich den Schein "Übernahme der Bewerbungskosten " vorab im JobCenter holen -mit Datum und Stempel/Unterschrift. Und genau ab diesem Datum darf man dann Bewerbungen "abrechnen" .

Wenn dein Sohn sich die Bewerbungskosten erstatten lassen will, dann wird er sich wohl diesen Schein beim JC holen müssen.

Mein Freund muss vom Jobcenter aus jeden Monat 4 Bewerbungen schreiben. Jetzt hab ich gehört, dass man die Kosten dafür zurück bekommt. Aber wie? 

Du musst Dir beim Jobcenter einen Antrag für die Erstattung der Bewerbungskosten holen und dann bekommt man in der Regel 5 € für jede Bewerbung.

Die Höhe der erstattungsfähigen Auslagen ist unterschiedlich.

Bei meiner Tochter waren es ca. 240 € pro Jahr.

Hab gehört 2€ oder auch 5€. 2€ wäre ja schon etwas wenig. Alleine das Porto kostet ja schon 1,45€.

Man kann sich bei dem Onlineportal der Agentur für Arbeit ( Jobbörse) anmelden.

Viele Arbeitgeber wollen Bewerbungen nur noch per mail oder Fax.

Man kann eventuell einen Vermittlungsgutschein für Arbeitsvermittler bekommen. In der Regel für ALG I Empfänger.

Auch Zeitarbeitsfirmen sollte man nicht scheuen.

Habe gerade eine Umschulung abgeschlossen und musste wegen Jobaufnahme durch Zeitarbeitsfirma meine Umschulung nach bestandener Prüfung ein paar Tage kürzen.

Viele meinen Ja die Zeitarbeitsfirmen sind schlecht; das gilt nicht für Alle.

Klar zahlen die etwas weniger als bei einem normalen Arbeitgeber.

Aber ich z.B. bekomme nach  Wochen (wenn man so lange bei nur einem Betrieb ausgeliehen wird dann nach 3, 5, 7,9 Monaten eine Erhöhung und mein Lohn kann  sich von 11,61 € auf 17,41 € steigern.

Werde ich aber nach z.B. 4 Monaten in einem neuen Betrieb eingesetzt, dann fängt es von vorne an. 

Wenn man sich die Stellen der Agentur für Arbeit anschaut dann  sind da  meiner Meinung nach ca. 65  Zeitarbeitsfirmen, 30% Arbeitsvermittler und lediglich 5 % normale Arbeitgeber.

MfG

Johnny

Für welchen Berufszweig sucht er, was hat er gemacht?

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@johnnymcmuff

Er hat Verkäufer gelernt, als Lagerhelfer, Maschinenbediener und auch schon als Trockenbaumonteur gearbeitet. Kurz war er auch mal Servicekraft und in einer Kelterei. 

Er will am liebsten wieder im Trockenbau arbeiten oder sowas ähnliches. Staplerfahrer wäre auch gut.

Auf keinen Fall mehr Verkauf denn das liegt ihm absolut nicht.


Zeitarbeit kommt aber gar nicht in Frage. Er war schon mehrmals bei Zeitarbeit und ist jedes mal bitter enttäuscht worden.

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@frauschmidt123

Er hat Verkäufer gelernt, als Lagerhelfer, Maschinenbediener.

Dann gebe ich Dir für ihn jetzt zwei Tipps:

Die Zeitarbeitsfirmen die ich Dir genannt habe, zahlen 10 Euro Grundlohn und nach 6 Wochen die Branchenzuschläge wie beschrieben.

Aber vielleicht sollte er versuchen eine Umschulung zum Zerspanungsmechaniker zu bekommen; als Maschinenbediener hat er schon mal gute Voraussetzungen.

Er soll zu einem Bfz gehen wo die Ausbildung angeboten wird und dort einen kostenlosen Eignungstest machen.

Gefragt sind Prozentrechnung, Dreisatz, Winkelfunktionen, technisches Verständnis, räumliches Denken usw.

Man kann sich auch online auf solche Tests vorbereiten:

Google mal: Eignungstest Zerspanungsmechaniker da kommt z.B

http://www.ausbildungspark.com/einstellungstest/zerspanungsmechaniker/

Gibt noch einige andere Links.

Zeitarbeit kommt aber gar nicht in Frage. Er war schon mehrmals bei Zeitarbeit und ist jedes mal bitter enttäuscht worden.

Da habe ich Dir ja privat was zu geschrieben, nicht alle sind schlecht und sehr viele Arbeitgeber nehmen erst mal Personal von Zeitarbeitsfirmen und wenn man gut ist, dann gibt es vielleicht direkt einen Vertrag.

MfG

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@johnnymcmuff

Die Zeitarbeitsfirmen die du mir genannt hast gibt es hier nicht. Eine Umschulung wird er wegen seiner Noten nicht bekommen und wohl auch nicht schaffen wegen dem theoretischen Teil der Ausbildung . Er hat nur einen schlechten Hauptschulabschluss und auch seine Ausbildung nur gerade so geschafft . Praktisch lernt er schnell und hat auch einiges drauf aber die Theorie fällt ihm sehr schwer .

Das Amt ist auch nicht wirklich dafür, dass er eine Umschulung machen darf. Er hat eine Ausbildung und dadurch fühlen die sich nicht mehr zuständig für eine weitere Ausbildung. Selbst leisten kann er sich das nicht weil ich auch nur Bafög bekomme und wir nicht von Bafög und Azubilohn Leben können.

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@frauschmidt123

Ich hatte sogar schon eine Ausbildung, eine Umschulung aus gesundheitlichen Gründen und dann noch eine Umschulung bei der meine Kenntnisse als Maschinenbediener von Vorteil waren. Es kommt nicht unbedingt nur auf die Noten an, aber auf den Fallmanger, wenn der nicht will, dann keine Chance.

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Wenn Dein Freund dazu verpflichtet wurde über EGV dann wäre er doof, wenn er sich auf nen Kuhhandel wie 2, oder 5 Euro einlassen würde.

Ich würde hier die gesamten Unterlagen auf nen Stick ziehen, diese dann jedes Mal im Copy-Shop ausdrucken lassen und ne Rechnung mitnehmen, desweiteren Bewerbungsmappen kaufen, Rechnung mitnehmen, Bewerbungsfotos machen lassen und natürlich Rechnung mitnehmen.

Briefmarken und Umschläge ebenfalls kaufen und Rechnung aufheben.

Am besten macht man erst die Fotos und kauft die Mappen, die Umschläge und die Briefmarken, dann kann man hinterher alle Rechnungen direkt im Copy-Shop noch mit kopieren für die eigenen Unterlagen.

Würden die nicht die tatsächlichen Kosten übernehmen, würde ich die Kosten einklagen mit Anwalt und den auch die EGV aufkündigen lassen.

Lass dich bei der Arbeitsagentur beraten.

Die haben uns ja nicht mal gesagt, dass man da überhaupt was zurück bekommen kann. Außerdem bekommen wir dort ohne Termin keinen zu sprechen. Und extra nen Termin machen wegen einer einfachen Frage find ich unnötig. 

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