Wie muss ich weniger an ihren Exfreund denken und wie kann ich positiver darüber denken?

Ich würde mich freuen, wenn ihr den Text bist zum Ende durchlest. Vielen Dank im Voraus.

Ich bin echt super glücklich mit meiner Freundin. Sie ist eine absolute Traumfrau, wir sehen so gut wie jede Sache gleich und wir lieben uns sehr und verstehen uns super.

Nur mit einer Sache tu ich mich schwer. Und zwar hatte sie für 2 Jahre einen Freund (von 16-18, sie ist jetzt 22 und ich 20, sie ist meine erste Freundin), der sie sehr schlecht behandelt hat. Er hat sie eingeschränkt und im betrunkenen Zustand ab und zu geschlagen. Dieses Kopfkino und der Fakt, dass ihr das jemand angetan hat, zerreißt mich und bringt mir immer wieder schlaflose Nächte.

Auch die Tatsache, dass sie 2 Jahre mit so einem Typen zusammen sein konnte, macht mich ab und zu immer noch nachdenklich. Ich denke mir immer, wie gut müssen seinen anderen Seiten gewesen sein, dass sie das toleriert.

Wir haben schon an zwei Abenden lange und ausführlich darüber gesprochen und sie hat mir gesagt, dass seine asoziale Seite mit der Zeit immer mehr zum Vorschein kam und sie sich daran gewöhnt. Es war ihre erste richtige Beziehung und dementsprechend wusste sie nicht genau, was sich gehört und wie sie behandelt werden soll und wie nicht. Das ist eigentlich ein gutes Argument, aber ich verstehe trotzdem nicht, wie man mit einem Menschen 2 Jahre zusammen sein kann, obwohl dieser Mensch einem nicht wirklich gut tut.

Mittlerweile sagt sie, dass sie aus dieser Zeit nur stärker raus gekommen ist und sich mittlerweile sehr gut fühlt und weiß was sie will. Das wirkt auch so, aber meine Gedanken kommen immer wieder.

Sie sagt mir sehr oft, wie gut ich ihr tu und dass ich genau das bin, wonach sie sich immer gesehnt hat und dass sie an mir merkt, wie gut eine Beziehung sein kann/soll.

Das freut mich auch, aber ich hoffe innerlich nur sehr, dass sie nie an ihn denkt und besonders nicht etwas "gutes" an ihm vermisst, das ich ihr nicht geben kann.

Was mich auch so verwundert hat war, wie locker sie darüber gesprochen hat, dass er sie geschlagen hat und dass er oft Messer bei sich hatte.

Sie hat auch gesagt, dass er oft betrunken wird, wenn er viel trinkt und er trinkt eben oft. Sie hat dann noch gesagt, dass sie oft, dass er mich nicht schlägt, wenn wir uns auf dem Volksfest begegnen werden und das hat sie auch mit so einer Selbstverständlichkeit gesagt, dass ich sprachlos war. Sie hat das so gesagt, als würde sie hinnehmen, dass er so ist. Ich hoffe aber, dass sie sieht, was für ein elendiger Mensch dieser Typ ist.

Sie sagt mir, dass sie darüber so leicht sprechen kann, weil sie es gut verarbeitet hat und sie aus dieser Zeit stärker herausgekommen ist. Ich habe trotzdem oft ein komisches Gefühl.

Was sind eure Gedanken darüber

Liebe, Leben, Freundschaft, Beziehung, Gewalt, Psychologie, Liebe und Beziehung