Interesse an einem Prominenten?

Um erstmal klarzustellen: Nein ich ‚liebe‘ oder bin nicht ‚verliebt‘ in diesen Promi, weil ich ihn NICHT kenne. Aber ich schwärme oder besser gesagt habe Interesse.
Es handelt sich um einen C-Promi, der hin und wieder in Deutschland bekannten Doku-Soaps mitspielt. Kennen tat ich ihn vorher nur vom Aussehen und aus der Soap, aber so wirklich interessiert hat er mich nicht. Allerdings war er vor wenigen Monaten wieder für einen bestimmten Zeitraum im Fernsehen zu sehen und nun ja irgendwie wurde er mir sehr sympathisch.
Ich habe dann angefangen ihn auf diversen Social Media Seiten zu folgen, wie z.B. Instagram, wo er am aktivsten ist. Und ja seine Bild-Beschreibungen, seine Kommentare und auch seine Instagram-Stories finde ich sehr unterhaltsam und alle Male sehr sympathisch. Er postet nicht nur seine öffentlichen Auftritte sondern viel mehr private Auftritte mit seiner Familie, was ich einfach so attraktiv finde.
Nichtsdestotrotz dachte ich erstmal es sei nur eine kurzzeitige, vorübergehende Schwärmerei, aber es geht seit 5 Monaten schon so und finde ihn nach wie vor immer noch sehr sympathisch besser gesagt noch sympathischer. Ich weiß, dass dieser ganze Medien Kram bzgl. Fernsehen und Social Media nicht der Realität entspricht, aber vielleicht ist es genau das, was ihn attraktiv macht? Ihn nicht zu kennen und das Bedürfnis ihn kennenlernen zu wollen als normalen Kerl, ohne seinen ‚prominenten‘ Status. Er ist oft deutschlandweit unterwegs und hin und wieder hätte ich die Möglichkeit ihn möglicherweise zu treffen auf Veranstaltungen, aber irgendwie will ich das dann nicht, weil ich ihn dann als ‚Fan‘ kennenlerne und das möchte ich nicht. Ich bin nicht an seinen prominenten Status bzw. seiner Figur in den Medien interessiert, sondern das was dahintersteckt.
Wie dem auch sei, ich frage mich einfach was ich mit den Gedanken tun soll. Ich dachte erstmal es läge daran, dass ich zu viel Langeweile hätte, aber nein ich hab eigentlich viel Beschäftigung in meinem Leben. Auch über eine mögliche ‚Flucht aus der Realität‘ habe ich nachgedacht, aber nein ich mache mir ja keine Vorstellungen mit ihm ein schönes Leben zu führen, zu heiraten und sonst was. Das einzige was ich mir vorstellen könnte, ihn mal normal irgendwo anzutreffen und mit ihm über alltägliche Dingen wie Gott und die Welt zu sprechen.
Um zu einem Ende zu kommen, frage ich mich einfach, was ich tun soll? Und ich habe auch in diesem bisherigen Zeitraum den ein oder anderen auch kennengelernt, aber es passte einfach nicht. Ich werde auch weiter offen gegenüber neuen Bekanntschaften sein, aber er schwelgt trotzdem weiterhin in meinen Gedanken.

Ich hoffe ihr konntet es bis hierhin einwandfrei lesen und es vielleicht auch ein wenig nachvollziehen was ich meine?
Mich würde es auch interessieren, ob ihr vielleicht in einer gleichen Situation wart/seid und wie ihr damit umgegangen seid bzw. umgeht.

Liebe, Männer, Fernsehen, Stars, Freundschaft, soziale-Netzwerke, Interesse, kennenlernen, Liebe und Beziehung, Medien, Promis, Realität, Sympathie, attraktiv, Instagram
1 Antwort
Wie lernt man es als Mensch direkt zu sein?

Es gibt eine Eigenschaft, die ich an mir einfach absolut nicht leiden kann, weil sie doch sehr oft mein Leben erschwert.
Nicht direkt zu sein.
Direkt zu sein, das funktioniert bei mir nicht. Es fällt mir so schwer Leuten zu sagen, was mich stört. Stattdessen gehe ich diesen Problem aus dem Weg und belaste meine Psyche dadurch mit meinen etlichen Gedanken und Gefühlen. Der Grund dafür ist, dass ich einfach Angst habe die Person verletzen zu können oder dass diese Personen mich einfach bloßstellen. Womit ich auch Erfahrung gemacht habe, wenn ich denn mal direkt war. Es wurde nicht ernst genommen oder gar als übertrieben empfunden, aber das ist halt das was ich denke? Und grundsätzlich habe ich das Gefühl, dass niemand direkt zu mir ist. Stattdessen sagt man mir, denke ich, immer nur die Wahrheit indirekt. Mit Worten schmücken oder gewissen Aktionen, sodass ich es selbst „merke“. Oder man nutzt soziale Netzwerke um mir die Wahrheit zu sagen. Ich habe also schlechte Erfahrungen bzw. kaum Erfahrungen mit dem direkt sein gemacht. Das liegt auch u.a. auch im Umgang mit der Familie, da habe ich nie wirklich gelernt direkt zu sein oder besser gesagt habe ich es so eingetrichtert bekommen, dass direkt sein falsch ist.
Ich will auch nicht bei jeder Kleinigkeit direkt sein können, nur bei einigen Situationen zerbreche ich mir nachher immer den Kopf, weil ich einfach nicht direkt sein konnte. Und ich leide darunter einfach, mir das gefallen zu lassen bzw. es nicht vernünftig sagen zu können. Natürlich würde ich auch auf Wortwahl und Ton achten, darauf kommt es ja stark an. Allerdings fällt es mir immer schwer, ich gehe dann lieber der Person aus dem Weg als ihr offen darzulegen, was mein Problem ist. Und damit bin ich nicht zufrieden, weil ich doch merke dass mich einige Konflikte ganz tief in mir drinnen noch beschäftigen, was daran liegen könnte, dass diese Konflikte eben noch offen sind.

Daher wollte ich mein Problem schildern und euch um Rat oder Tipps fragen, wie ich das ändern könnte. Wart ihr auch so wie ich und wie habt ihr das geändert? Oder an die direkten Menschen: Wie schafft ihr es, ich sag mal hemmungslos, so direkt jemanden zu sagen, was euer Problem ist (bei einem Konflikt beispielsweise)?

Ich würde mich dennoch über jede Antwort freuen.

Wahrheit, Freundschaft, Angst, Gefühle, Menschen, Beziehung, Persönlichkeit, Psychologie, Charakter, Eigenschaften, Kindheit, Konflikt, Liebe und Beziehung, Philosophie, Psyche, schüchtern, Sprechen, Streit, Wut, Erfahrungen, Offen
6 Antworten
Studium im Bewerbungsgespräch erwähnen?

Ich habe mich eine Stelle beworben als Verkäuferin bis zu meinem Studium, das im März beginnt.
Das Problem ist, dass ich in meinem Schreiben nur erwähnt habe, dass ich irgendwann ein Studium beginne, also habe nicht direkt gesagt, dass es schon in 3 Monaten anfängt. Einfach aus dem Grund, weil sicherlich jeder meine Bewerbung abgelehnt hätte, aber ich den Job unbedingt brauche, um überhaupt mein Studium finanzieren zu können.
Jetzt wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und werde mit hoher Wahrscheinlichkeit der Frage nicht entkommen, zu sagen, wann denn mein Studium anfangen wird. Natürlich sollte man die Wahrheit sagen, allerdings habe ich die Befürchtung, dass mich das Unternehmen nicht annehmen wird aufgrund der kurzen Dauer. Es handelt sich um eine Teilzeit Stelle und natürlich konnte man es so verhandeln, dass man bis März voll arbeitet und dann im Studium weniger. Aber ob sie überhaupt bereit sind mich anzunehmen, das bleibt die Frage.

Meine Frage nun: Wie soll ich diese Frage angehen? Wenn ich die Wahrheit sagen soll, wie genau soll ich es formulieren, um überhaupt noch eine Chance zu haben?

Momentan ist es nicht leicht für mich einen Job zu finden, da ich seeeehr viele Absagen bekommen habe, vermutlich weil ich keine Erfahrungen oder entsprechende Ausbildung habe bezüglich der Arbeitsstellen.
Daher hoffe ich, dass ihr meine Situation und Problem nachvollziehen könnt und mit Hilfe anbieten könntet

Danke im Voraus

Arbeit, Studium, Schule, Bewerbung, Job, Ausbildung, Lebenslauf, Teilzeit, Vorstellungsgespräch, Vollzeit, Ausbildung und Studium, Erfahrungen, Beruf und Büro
4 Antworten
Nicht empathisch genug?

Die Frage ist nicht direkt auf mich bezogen aber ich merke das in meiner Umgebung und ich selber habe solch einen „Vorwurf“ auch schon gehört und zwar bei Problemen:
„Du verstehst es nicht!“
Jemand hat ein Problem und erzählt es einem. Man erwartet da ja Empathie von seinem Gegenüber. Stattdessen hört man Sätze, dass es doch nicht so schlimm ist oder es gibt schlimmeres. Solche Sätze sind meist nicht hilfreich, aber bei so manchen Problemen, die ich mir anhöre, denk ich mir auch nur das gleiche.
Und dann heißt es: Hab mal mehr Verständnis!
Einerseits denke ich mir, dass jeder Mensch anders ist und daher auch jeder ein Problem anders aufnimmt.
Andererseits finde ich, dass man dadurch die Frustrationstoleranz der Menschen nicht unbedingt steigert.
Es gibt sicherlich Probleme, die die meisten als ‚klein‘ ansehen, aber einer vielleicht als groß. Hier wäre es doch wichtig der Person zu helfen und erkennen zu lassen, dass solche Probleme leicht umzugehen sind und nicht unbedingt Verständnis zu geben, dass dieses Problem ein großes ist. Sonst wird derjenige es doch nicht leicht haben, später, wenn’s hart auf hart kommt.

Wie soll man mit diesen Menschen umgehen, wenn sie doch wieder ein (eigentlich) kleines Problem haben, ohne gleich als verständnislos bezeichnet zu werden?

P.S.: Ich weiß, die Bedeutung wann ein Problem klein oder groß ist, ist subjektiv aber ich überlasse da euch ein Beispiel, was ihr als kleines bzw. großes Problem seht und könnt vielleicht so eine Antwort auf meine Frage finden.

Danke im Voraus

reden, Menschen, Beziehung, Psychologie, Empathie, Gespräch, Liebe und Beziehung, Psyche, Vertrauen
2 Antworten