eher nicht

Das ist doch pauschal nicht zu sagen. Zum einen werden die Verkäufer nicht gezwungen, ihren Gegenstand zu verkaufen. Auch werden sie nicht zur Sendung gehen, ohne sich vorher über Preise informiert zu haben. Viele gehen sicher auch dorthin und verkaufen, weil sie weder die Zeit in den Verkauf investieren wollen noch immer Fremde in ihrem Haus haben wollen, oder nicht einschätzen können, welcher Käufer seriös ist. Dass dort nur 5 Händler sitzen, von denen 2 bis 3 aufgrund ihrer Spezialisierung wenig Interesse an vielen Stücken haben, hat allerdings einen Einfluss auf den Preis. Und Absprachen wären nur menschlich und sicher nicht ungewöhnlich.

Zum anderen gibt es mehrere Punkte zu beachten, die einen großen Einfluss auf die gezahlten Preise haben. Zum einen sind es Händler, die dort sitzen, keine Sammler. Das heißt, sie wollen einen Gewinn erzielen. Der Verkäufer hat kein Risiko, erhält sein Geld sofort und bar. Die Händler haben aber ein Risiko. Sie müssen die Käufe finanzieren, haben Kosten, und die Ware kann monatelang im Laden rumstehen, und ein Risiko, dass der gezahlte Preis später nur teilweise wieder reinkommt. Wenn sie bereits Kunden für angebotene Ware haben, verringert es das Risiko, aber auch die Preise. Es würde aber auch gleichzeitig für viele Verkäufer bedeuten, dass sie gar kein oder noch niedrigere Preise erzielen können.

Es ist eine unterhaltsame Sendung, bei der man viel lernen kann. Nur 5 Bieter, von denen 2 oder 3 nur ernsthaft bei Stücken mitbieten, die in Ihr Fachgebiet fallen, sorgen sicher nicht für tolle Preise. Ließe man andere registrierte Händler zu, die beispielsweise über das Telefon mitbieten können, würden die Preise ganz anders aussehen.

...zur Antwort

Der eine macht ein Restaurant auf, der andere handelt an der Börse, kauft und verkauft Waren. Das Geld ist dabei erstmal das unwichtigste Kriterium. Finde heraus, was Dir Spaß machen könnte, schau Dich um, ob es in Deiner Gegend, mit Deinen Fähigkeiten oder denen derer, die Du kennst, einen Markt gibt. Mit Migrationshintergrund hast Du den Vorteil, möglicherweise Zugang zu Waren zu haben, für die es in Deutschland oder Europa einen Markt gibt.

...zur Antwort

Nein, kannst Du nicht ohne Weiteres. Ich zitiere den Grundsatz des Urheberrechtsgesetz:

Wer urheberrechtlich geschütztes Filmmaterial (Bild, Ton und Text) ganz oder ausschnittsweise für sein eigenes Schaffen nutzen möchte, benötigt dafür die Erlaubnis des Schöpfers.

Das Studium dieses Gesetzes sehe ich eigentlich als Voraussetzung an, bevor man solche Fragen stellt. Da gibt es die eine oder andere interessante Stelle, die interessant sein könnte.

...zur Antwort

Es gibt kein Österreichisches amazon. Wenn man dort auf amazon geht, ist es amazon.de. Eine von bzw. für amazon.de gekaufte Geschenkkarte lässt sich also in Österreich auf amazon.de einlösen.

...zur Antwort

Ja, Du darfst auf amazon grundsätzlich verkaufen, was Du möchtest. Dabei sind Markenrechte zu beachten. Diese werden bei Bällen, die in China eingekauft wurden, keine Rolle spielen; es sei denn, es steht adidas drauf. :-)

...zur Antwort

Ja, darfst Du

...zur Antwort

Niemand in São Paulo sucht nach Deutschen. In der Regel verlierst Du Dich unter 20 Millionen anderen Menschen. Es gibt natürlich ein paar Regeln, die die Gefahr eines Überfalls noch einmal reduzieren. Keine teure Uhr, besser gar keine, am Arm, kleide Dich wie Einheimische, Shorts, T-Shirt, Havaianas, trag möglichst kein Portomonnaie, und trenne große und kleine Scheine. Gehe nach Einbruch der Dunkelheit nicht in bestimmte Gegenden - diese werden Dir Einheimische nennen können. Fahre nachts lieber Taxi - so viel teurer als der Bus ist es nicht.

...zur Antwort

Für selbstgemachte Produkte ist Etsy 1. Anlaufstelle. Ansonsten sind amazon, eBay und facebook die erfolgreichsten Plattformen. Eine eigene Website sollte jeder Händler sowieso haben. Alleinstehend bringt sie gar nichts, wenn Du keine Werbung schaltest. Diese Werbung schaffst Du mit Flyern in Deinen Versandpäckchen, so dass spätere Käufe über Deinen eigenen Shop abwickeln kannst.

...zur Antwort
Ich habe keine Antwort bekommen

Da gibt es mehrere Gründe, die jedem einleuchten dürften. Der vermutlich überzeugendste für Dich ist: damit Du immer einen Einkaufswagen hast, wenn Du einkaufen möchtest.

Es gibt aber andere. Zum Zeitpunkt der Einführung war es vermutlich nicht einmal so ein großes Problem, da es für den Großteil der Bevölkerung ganz selbstverständlich war, den Einkaufswagen wieder zurückzubringen. Eine Generation weiter, fehlt diese Selbstverständlichkeit bereits. Es kostet den Supermärkten viel Geld, ihre Einkaufswagen in der Gegend zusammenzusammeln und zurückzubringen. In den USA ist man weitaus kundenfokussierter und nimmt diesen Extraaufwand in Kauf. Allerdings fährt dort auch jeder mit dem Auto zum Einkaufen; auch wenn er um die Ecke wohnt. Da stehen die Wagen irgendwo auf dem Parkplatz herum.

...zur Antwort

Zum einen ist gewöhnliches Umzugsgut von der Verzollung ausgeschlossen. Ich nehme an, dass Du die vergangenen 3 Jahre in Brasilien gelebt hast. Zum anderen, und vor allem, wenn es gebraucht ist, wird sich niemand großartig dafür interessieren.

...zur Antwort

Das ist das Impressum und gesetzlich vorgeschrieben. Es sagt nichts über den Versandort der Produkte aus. Bei amazon gibt es 2 Versandarten. Bei der einen verwaltet amazon die Produkte der Verkäufer im eigenen Warenlager; in Deutschland, aber auch im Europäischen Ausland, UK oder Polen bspw.. Beim anderen versenden die Verkäufer oder ein Dritter aus einem Warenlager, das nicht amazon gehört. Dieses Warenlager kann in Deutschland sein, aber auch in China oder ganz woanders. Am einfachsten findest Du es heraus, wenn Du unter dem Preis schaust. Dort steht "Dieser Artikel wird von [Verkäufername] verkauft und ...". Kommt danach "von amazon versendet", kommt es aus einem amazon-Warenlager und sollte dann innerhalb weniger Tage bei Dir sein. Erscheint danach nur das Wort "versendet", liegt es nicht im amazon-Warenlager.

Die Lieferzeit wird Dir auch angezeigt, wenn Du auf das Profil gehst, wo Du den Chinesischen Namen gefunden hast, und auf den Reiter Versand klickst. Oder Du legst den Artikel in den Warenkorb und gehst zum Bezahlen. Dort stehen die konkreten Lieferdaten.

...zur Antwort

amazon ist keine Suchmaschine = falsch
Produkte werden letztendlich über die eigene Webseite verkauft = falsch

Ich bin keine Agentur, aber habe mich vor einigen Jahren auf Marketing, SEO, SEA auf amazon spezialisiert, und arbeite mit einer Kundenbasis von mehr als 400 amazon-Verkäufern. Heute haben viele keine Website, sondern nutzen amazon als ausschließlichen Kanal, dem sie Kunden aus verschiedensten Funnels zuführen. Aber das ist gar nicht der Grund für die Spezialisierung. Der Grund liegt in den grundsätzlichen Unterschieden zwischen Suchmaschinen wie Google - darauf basiert das SEO von herkömmichen Websites - und amazon. Damit gehen fundamentale Unterschiede in den Algorithmen einher, und die Frage, ob es sich lohnt, eine Agentur, die sich auf amazon konzentriert, ist damit auch bereits beantwortet.

Leider haben sich sehr viele "traditionelle" SEO-Agenturen von einem Tag auf den anderen auf den amazon-Spezialisierung-Zug geworfen, ohne dass dafür eine fachliche Qualifikation vorlag. Ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich habe mich bereits vorher mit der genannten Agentur beschäftigt. Offensichtlich liegt der Fokus im Verkauf von Workshops, in denen viel mit Zahlen herumgeworfen wird, aber wenig Substanzielles herumkommt. Den Blog-Beiträgen fehlt Tiefe, und oftmals werden Aussagen aus verschiedensten Quellen einfach aufgewärmt. Fallstudien, die Erfolge und Strategien darlegen, fehlen gänzlich.

...zur Antwort

Einloggen -> Mein Konto -> Message Center (Menü E-Mail-Benachrichtigungen, Mitteilungen und Werbung). Eine Benachrichtigung auf dem Smartphone bekommst Du nicht. Wenn Dein Smartphone Dein Email-Konto verwaltet, kannst Du die Email-Benachrichtigung dort auch empfangen.

...zur Antwort

Für Brasilianer, die die hohen Kriminalitätsraten satt haben und keinen Präsidenten möchten, dessen Partei Korruptionsvorwürfe der letzten Jahre nicht aufarbeiten möchte, ist er wohl nicht so schlimm. Es gibt auch keine wirkliche Alternative. Man wählt also das Beste vom Schlechten. Die Militärs haben in den 20 Jahren Diktatur nicht so brutal gewütet wie anderswo. Man erinnert sich an Recht und Ordnung. Angst vor einer Militärdiktatur gibt es in Brasilien also eher nicht.

Für Europäer, Deutsche im Speziellen, ist jeder Hauch von Faschismus bereits verpönt. Dabei misst man andere gern mit dem eigenen Standard und schaut dabei auf sie herab, wenn sie nicht so agieren.

...zur Antwort