Duden: "eine heftige Auseinandersetzung haben". Da treffen doch beide angebotenen Bedeutungsvarianten zu. Eine heftige Auseinandersetzung muss doch nicht körperlich sein.

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Menschliches Leben ist von der Zeugung an als solches zu erkennen. Die Definitionen für das Menschsein mit Personenkriterien aufzuweichen führt zu gefährlicher Beliebigkeit. Allein schon, weil diese Kriterien im Einzelfall wohl kaum objektiv überprüft werden können. Am Ende steht immer irgendwann die legale Beseitigung von "unwerten" Menschen. Deshalb darf es bei der Definition menschlichen Lebens keine Dammbrüche geben.

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Dann brauchen wir auch noch ein Pronomen für diejenigen, die sich bei der Einführung von Neopronomen unwohl fühlen und Depressionen bekommen. ;-)

Seit dem Genderstern halte ich nichts mehr für unmöglich.

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Duolingo. Mir fehlen da allerdings zusammenhängende Texte oder gar Dialoge. Aber für die Grundlagen eignen sich auch die angebotenen isolierten Sätze.

Ich wiederhole gerade Esperanto auf der Basis von Englisch.

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Habe mal zum Heiligen Fridolin gegoogelt:

https://www.heiligenlexikon.de/BiographienF/Fridolin_von_Saeckingen.htm

Zitat: "In einem Anhang zur Legenda aurea ist das seit um 1290 erzählte Urso-Wunder überliefert: Urso, der Fridolin ein großes Stück Land - den heutigen Kanton Glarus in der Schweiz - geschenkt habe, soll er wieder zum Leben erweckt haben, damit er diese Schenkung gegenüber Ursos Bruder Landolf bezeuge, der Fridolin das Land wieder abnehmen wollte. In der Basilika in Rankweil in Vorarlberg ist der Fridolins-Stein, auf dem er um Hilfe in dieser Angelegenheit gebetet habe; der Stein soll weich geworden und Fridolin mit Armen und Knien eingesunken sein; dann habe er eine Stimme gehört, er solle zum Grabe des Urso gehen und ihn vor das Gericht in Rankweil holen, damit er die Schenkung bezeuge. Landolf sei, als er den bereits in Verwesung übergegangenen Bruder vor Gericht erscheinen sah, so erschrocken und beschämt gewesen, dass er Fridolin auch seinen Teil des Landes schenkte."

Danach könnte die grüne Person der Richter in dem genannten Verfahren sein.

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Die Ehe spenden sich im Christentum die Brautleute selbst. Zwar soll man seine Heirat vor der Gemeinde öffentlich machen, und der Segen der Kirche ist willkommen, aber nicht notwendig.

Wer sich verspricht, aus Liebe mit seinem Partner lebenslang zusammensein zu wollen und Gottes Segen dazu erbittet, heiratet.

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Im Judentum und Christentum ist das Gebot der Nächstenliebe zentral.

Nach christlicher Lehre kann man sich damit zwar nicht den Himmel "verdienen" (im Sinne von "erarbeiten"), aber nach dem, was Jesus gepredigt hat, verhält man sich am meisten harmonisch mit Gott, wenn man die Probleme anderer auf sich nimmt.

Dazu hat Jesus Gleichnisse gebracht und selbst auch die Hilfe für andere durch seine Taten demonstriert (um deine Frage nach dem "Wie" zu beantworten).

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Es muss "Flickenteppich" heißen.

Ein "Flickenteppich" im übertragenen Sinne entsteht, wenn etwas aus lauter kleinen verschiedenen Anteilen zusammengesetzt ist. Z.B. wenn die Impfregelungen in jedem Bundesland anders sind, ist der Bund ein "Flickenteppich".

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Im Esperanto gibt es keine offizielle Umgangssprache.

Auch für die Elision (Auslassen der Wortklassenendung) gibt es nur zwei strenge Regeln: Weggelassen werden darf

1) die Wortklassenendung -o am Ende eines Substantivs (in der Normalform, also ohne Objekt- oder Pluralendung)

2) das "-a" des bestimmten Artikels "la".

Die Elision verändert nicht die Betonung.

Der Grund für die Elision ist vor allem die Nützlichkeit in der Poesie: Man erhält so endbetonte Reime bzw. spart 1 Silbe.

Aus Spaß habe ich schon wiederholt die (natürlich nicht offizielle) Variante "Esperant' sen finaĵ'" (Esperanto ohne Endung) präsentiert. Das bringt die Sprecher zum Lachen, aber: Man ist verblüfft, dass alles verständlich bleibt. Im Grunde lässt man ja nur die Kennzeichnungen der Satzstruktur weg (wie weitgehend im Englischen), die Inhalte sind nicht betroffen.

Eine Umgangssprache, die von dem (weitestgehend) ausnahmefreien System des Esperanto abweicht, würde eine seiner beiden herausragenden Eigenschaften als internationale Sprache gefährden, nämlich die leichte Erlernbarkeit.

Erfahrene deutschsprachige Esperanto-Sprecher machen schon mal unter sich spezielle Witze, indem sie scheinbar auf "falsche Freunde" hereinfallen. Auch dazu gibt es humorige Beispieltexte, auch von mir. Ich erwähne nur "Kara papo kaj mamo", was "Lieber Papa und (liebe) Mama" heißen soll, aber "Lieber Papst und Brust" bedeutet. :-)) Richtig ist: "Karaj paĉjo kaj panjo".

Zurzeit läuft von mir ein Kurs im Internet. www.esperanto.de/lehrbuch

Da liest man in der Grammatik Details zu der angesprochenen Frage.

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Auch wenn Subjekt-Prädikat (nicht "Verb")-Objekt die bevorzugte Reihenfolge ist, gibt es viele Sätze, in denen es anders ist. Allein schon nach der Regel, dass das Prädikat stur in der 2. Satzposition bleiben muss. Wenn also in der 1. Position nicht das Subjekt steht, rutscht es hinter das Prädikat.

Beispiel:

"Dann sagte er ..."

Weitere Beispiel siehe:

https://www.kapiert.de/satzglieder-die-stellung-im-satz/

Hochwissenschaftlich:

http://oehl.gesus-info.de/CV/Kurse/Irkutsk/12-09_ISLU_Wortstellung-Lsg.pdf

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Besonders Heilung von Kranken (Blinde, Lahme, psychisch Kranke = "Besessene") und Auferweckung von Toten (Tochter des Jairus, Lazarus).

Speisung von Tausenden von Leuten, die ihm in die Wildnis gefolgt waren, um seine Predigten zu hören.

Vergebung von Sünden (Ehebrecherin), wozu wir leider nicht berechtigt sind :-)

Für gehörigen Nachschub an Wein für eine Hochzeit zu sorgen, fällt bei ernsteren Typen wohl nicht mehr unter Nächstenliebe ;-)

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"seinen engsten Verwandten" würde ich als Apposition (zu "Fred und Elsa") deuten.

Sonst ist die Frage, was denn nicht als Attribut gilt. Sicher das Substantiv aus dem Satzteil Subjekt und die Verbform aus dem Satzteil Prädikat. Aber sonst?

Relativsätze gelten als Attributsätze, sofern sie das bezogene Substantiv näher erläutern. Das gilt für die Relativsätze in 1 und 2.

Jeder adjektivische Begleiter eines Substantivs ist wohl ein Adjektivattribut, denn man redet dann ja auch von einem "attributiven Adjektiv" (im Gegensatz zu einem prädikativen).

Alle Präpositionalphrasen sind wohl ein präpositionales Attribut (also in deinen Beispielen ab "in" und "mit").

Alle Nominalphrasen im Genitiv (also i.w. Artikel plus Substantiv im Genitiv) sind ein Genitivattribut. "... dem Nachbarn" könnte dann auch ein Dativattribut sein.

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Bei zufälligen Begegnungen macht sich jeder blitzschnell ein Bild über sein Gegenüber, wobei man vorläufige Entscheidungen nach der Wahrscheinlichkeit, und das heißt, nach Häufigkeit, trifft. Das sind (nicht negativ gemeint) "Vorurteile".

Außerdem ist es in Deutschland normal, auch Fremden dazu forschend ins Gesicht zu sehen. (Viele andere Völker vermeiden das und halten das für aggressiv.) Deshalb auch die deutsche Redewendung "Er konnte mir nicht ins Gesicht sehen" (= hatte was zu verbergen).

Also, liebe Fragestellerin, wird man dich immer forschend ansehen, das ist normal. Und man wird manchmal etwas zusammenzucken, wenn du nicht in allen vorläufig angenommenen Urteilen der häufigsten und damit wahrscheinlichsten Variante entsprichst.

Sieh es positiv: Du kannst den Leuten etwas beibringen! Du trägst dazu bei, die "Norm" zu ändern.

Und probiere mal eines, wenn jemand die Stirn kraust: Lache ihn an!

Ich möchte den sehen, der nicht zurücklachen würde.

"Ein Lächeln ist die billigste Münze."

Freu dich, unter Leuten zu sein, die dich beachten und dir Aufmerksamkeit schenken. So findest du sicher weitere Freunde.

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