Wenn du dir unsicher bist, ob in einem Wort ein Vokal lang gesprochen wird, dann suche dieses Wort online im Wiktionary. Dann scrollst du zum Punkt "Aussprache" und schaust dir die Lautschrift an, die in eckigen Klammern hinter "IPA" steht. Wenn dort hinter einem Vokal ein Doppelpunkt steht, bedeutet das, dass dieser lang gesprochen wird.

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Interessantes Ergebnis... Links ist Kaliumhexacyanidoferrat(III) als "oxidiertes Blut", links Kaliumhexacyanidoferrat (II) als "Blut-Ersatz". Warum Luminol bei der Eisen(III)-Verbindung sogar eine viel stärkere Lumineszenz zeigt, kann ich dir leider nicht sagen.

Aber: nachdem die Lumineszenz abgeklungen ist, kann man den Fleck nicht erneut nachweisen.

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Ich hatte beides als LK und würde Chemie im Gegensatz zu Französisch immer wieder wählen.

Gründe: Chemie ist ein "Versteh-Fach", bedeutet, dass die Klausuren tendenziell sehr gut machbar sind, wenn du das Konzept verstanden hast und die Aufgaben praktisch nach Schema F (manchmal vielleicht mit etwas um die Ecke denken) abarbeiten kannst. Wenn dir also die chemische Denkweise leicht fällt, ist das eine top Voraussetzung. In den Klausuren der Chemie-LKs fehlt interessanterweise oft das Mittelfeld, es gliedert sich gewissermaßen auf in die, die mitkommen und den Rest.

Französisch ist mehr ein Laber- und Lernfach, nicht nur wegen Vokabeln, sondern vielmehr bezogen auf das möglichst breite Wissen über Literaturepochen, deutsch-französische Beziehungen und was sonst noch so im Lehrplan steht.

Ein Problem besonders in den Sprachen ist die Objektivierbarkeit der Klausurbenotung. In Chemie muss man zwar auch viel erläutern und begründen, aber da gibt es eben bestimmte Punkte und Zusammenhänge, die fachsprachlich prägnant genannt werden müssen. Bei der Analyse und Interpretation eines literarischen Textes ist das schon schwieriger.

Dafür hat man es in Chemie sehr schwer, wenn die Basics nicht sitzen. Außerdem baut vieles aufeinander auf und die Themengebiete sind untereinander verknüpft, "neues Thema, neues Glück" und auf Lücke lernen klappt also nicht. Das ist in Französisch anders.

Ein riesiges Pro für Chemie sind für mich dafür die Experimente, die das Ganze auch mal auflockern und vor allem fassbarer machen.

Viel hängt leider auch von der Lehrperson ab, gerade in Chemie. Das ist also ein bisschen Roulette. In Französisch kann man sich schon eher einfach nur berieseln lassen, im Internet zusätzlich was zum Thema durchlesen und Feierabend.

Am besten schaust du dir mal Abiklausuren der letzten Jahre an, wie die so aufgebaut sind und welches Format dich eher anspricht.

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Oder sie ist einfach keine der Lehrer*innen, die den SuS mit Medizinstudienwunsch trotz nicht herausragender Leistungen die Eins prinzipiell hinterherwerfen... Versteh mich nicht falsch, das Auswahlverfahren über die Durchschnittsnote nimmt in Medizin schon länger absurde Formen an, aber das rechtfertigt kein künstliches "Verschönern" der tatsächlichen Leistungen.

Ohne die Situation genau zu kennen, ist alles hier sowieso nur Spekulation.

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Im Peroxid hat Sauerstoff die Oxidationsstufe -I. Sauerstoff "will" aber lieber -II haben, weil es ein ziemlich elektronegatives Element ist. In der O-O-Einfachbindung des Peroxids "ziehen" beide O-Atome gleichermaßen an den Bindungselektronen und ziehen daraus keinen weiteren Vorteil. Für beide wäre es jeweils energetisch günstiger, einen Bindungspartner mit geringerer Elektronegativität (also hier Wasserstoff) zu haben, um die Oxidationsstufe -II zu erreichen. Daher ist Wasser viel stabiler und das praktisch ausschließlich bevorzugt gebildete Produkt.

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Du studierst zwei Unterrichtsfächer (oder ein Fach im Bereich sonderpädagogische Förderung) und irgendwas im Bereich Bildungswissenschaften/Pädagogik o.ä. (nennt quasi jede Uni anders). Du musst also jedes Semester aus den Veranstaltungen deiner 3 Fächer einen Stundenplan eigenverantwortlich zusammenbasteln und die Veranstaltungen belegen (Fristen beachten!).

Stell dich gerade in Deutsch und Englisch auf einen hohen Anteil an Seminarvorbereitungen in Form von Lesen, Lesen und nochmals Lesen ein, teilweise selbst beim 3. Lesen noch nahezu unverständliche Fachliteratur ;)

Die genauen Studieninhalte kannst du dir durch das Durchlesen der Modulhandbücher zu Gemüte führen. Deutsch an der Uni beinhaltet z.b. für GymGe-LA nur zu einem Teil das, was man in der Schule macht (neuere deutsche Sprache und Literatur), dazu kommen meist noch die Gebiete der Sprachwissenschaften und der Mediävistik zu ähnlich großen Teilen.

Es gibt verschiedene Prüfungsformen, die für die einzelnen Modulabschlussprüfungen festgelegt wurden, bspw. Klausuren, Hausarbeiten, Kolloqs (mündliche Prüfungen), Präsentation mit Abfrage etc., du wirst vermutlich viele HAs schreiben müssen.

Der erste große Schritt ist der Bachelorabschluss, für den du am Ende neben dem Bestehen der ganzen Prüfungen in einem deiner Fächer (fachwissenschaftlich oder fachdidaktisch) eine Bachelorarbeit schreiben musst. Danach brauchst du noch den Master of Education, das Spielchen läuft dann ganz ähnlich wie der Bachelor, nur vertiefender. Regelstudienzeiten variieren von Uni zu Uni, insgesamt kannst du aber mit mindestens 5 Jahren rechnen. Erwarte nicht zuviel in Sachen "Handwerk fürs Lehramt - was ich in der Praxis brauchen kann", die Didaktik kommt leider oft viel zu kurz.

Teile des Studiums bestehen auch aus Praktika, die du nebenher noch absolvieren musst.

Hast du den Master abgeschlossen, geht's weiter ins Referendariat, was etwa zwischen 1,5 und 2 Jahre dauert. Da muss man am Schluss (in NRW zumindest) noch eine sog. UPP bestehen, was praktisch dem früheren 2. Staatsexamen entspricht.

Schwierigkeitsgrad und Zeitaufwand? Deutsch ist meiner Erfahrung nach ganz gut machbar, in Kombi mit Englisch wohl sowieso, da sich im Englischen und Deutschen in den Sprachwissenschaften vermutlich auch einiges doppelt. Eine Naturwissenschaft haut da im Vergleich doch tendenziell deutlich mehr in Sachen Zeitbedarf rein... Nichtsdestotrotz ist der Anspruch und die Menge an Lernstoff natürlich unabhängig vom Fach deutlich höher/größer als in der Schule.

Informiere dich rechtzeitig über eventuell verpflichtende Auslandssemester! Die Organisation davon nimmt (laut meinen Kommilitonen) doch mehr Zeit und Nerven in Anspruch als man anfangs denkt.

Ich würde dir dringend empfehlen, vor Beginn des Studiums oder wenigstens in den ersten Semestern (sofern nicht eh schon verpflichtend nötig) ein mindestens einmonatiges Schulpraktikum zu machen, in dem du selbst (Teile von) Unterricht vorbereitest und übernimmst. Und achte darauf, was Lehrer neben dem, was man als Schüler so mitbekommt/bewusst wahrnimmt, noch sonst so zu leisten haben.

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Fix, Martin (2000): Textrevisionen in der Schule.

Soweit ich mich erinnere, gab es da ein Kapitel zu Methoden und Peer-Feedback in Form von Textlupe, Schreibchat und irgendwas in Gruppenarbeit. Falls die Literaturangabe nicht stimmen sollte, kann ich morgen nochmal auf meinem Rechner nachschauen. Wenigstens der Autor müsste aber in jedem Fall stimmen.

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Ach, das wird schon. Zweite Belegphase nutzen. Falls du keine Fixplätze bekommst, trotzdem zum ersten Termin der Veranstaltung hingehen (bzw. jetzt bei Corona-online-Veranstaltungen den Dozenten anschreiben) und im Rahmen der Restplatzvergabe versuchen, einen Platz zu ergattern. Viele Dozenten sind so freundlich und lassen selbst in überfüllte Seminare noch ne Handvoll Nachrücker, da sich die Gruppe erfahrungsgemäß im Laufe des Semesters eh gut und gerne halbiert...

In Zeiten der online-Lehre könntest du ggf. sogar bessere Karten haben als sonst, da die Begrenzung der Teilnehmerzahl nicht zwingend an einen realen Seminarra gekoppelt ist. Eine 100%ige Sicherheit kann ich dir allerdings trotzdem nicht geben. Kann nur für die HumF und PhilFak sagen, dass es dort (in Präsenz) schon routinemäßig in der ersten Sitzung ne Abfrage gibt, ob Leute da sind, die noch in den Kurs wollen und keinen Fixplatz haben :) letztes Semester lief das dann eben über Email-Anfragen vorab an den Dozenten, dass der einen (hoffentlich) nachklipst und in den Verteiler aufnimmt.

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Uff, schwieriges Thema. In meinem Bachelor-Arbeitskreis (Chemie) waren tatsächlich 2 Schülerpraktikanten für je 2 Wochen da. Problem: der Prof hat keine Zeit dafür. Der auch überdies nicht mehr selber im Labor steht und forscht, sondern das an seinen AK delegiert, ebenso wie die Betreuung von Praktis.

Die haben dann also jeden Tag neben den Doktoranden des AKs gestanden und im Prinzip quasi nix verstanden, weil diese sehr speziellen Forschungsthemen und dazugehörigen Apparaturen schlicht zu komplex waren. War ne echt blöde Situation für beide Seiten, die Doktoranden wussten nicht, was sie den Praktis überhaupt an sinnvollen (und sicherheitstechnisch überhaupt vertretbaren) Aufgaben geben könnten, die Praktis waren enttäuscht, weil sie sich das viel cooler und selbstständiger mit Labor vorgestellt haben.

Manche Unis bieten in einigen Fächern extra konzipierte Schülerpraktika an, das finde ich persönlich allerdings Schwachsinn, da man im Rahmen eines Berufsfeldpraktikums eigentlich einen Beruf inklusive Alltag kennenlernen sollte und nicht einfach nur ein zugeschnittenes "Spaßprogramm" absolviert, was lediglich thematisch passt.

Überleg es dir gut, ob du nicht lieber in eine nicht-universitäre Forschungseinrichtung gehen willst. Vermutlich wirst du dort einen viel realistischeren Einblick in den Beruf eines Klimaforschers erhalten und die Beschäftigten können dir wahrscheinlich viel eher weiterhelfen als eine Uni. Dort kommst du um die Lehre (und viele zeitraubende Tätigkeiten nebenher) eh nicht rum, wenn du da forschen willst.

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Einen Eimer weiße Wandfarbe oder ggf. eine Flasche Sonnencreme. Schau mal bei deinen Kosmetikartikeln auf die Zutatenliste, Titandioxid taucht da recht häufig auf, entweder namentlich aufgeführt oder auch als E171.

Das ist dann zwar kein elementares metallenes Titan, aber dafür die wichtigste Titanverbindung im Alltag.

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Schau doch mal ins PSE. Steht da irgendwo PET?

Ansonsten wird dir beim Googlen nach der Struktur von PET auch eine Struktur-/ Summenformel ausgespuckt, die C, H und O enthält.

Was war nochmal ein Element? Ein Stoff, der aus einer einzigen Atomsorte besteht.

PET besteht aber aus drei verschiedenen und ist somit kein Element, sondern eine Verbindung. Genauer gesagt eine Nichtmetallverbindung, da C, H und O jeweils Nichtmetalle sind.

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Substantivierungen können da helfen:

"Eine axiale Position wird von einem Aqualiganden besetzt."

"Die Besetzung einer axialen Position erfolgt durch einen Aqualiganden."

Entgegen einiger Ratschläge: bitte NICHT "man" verwenden! Das gilt als wissenschaftlich unsauber formuliert und ist schlimmer als eine Häufung von Passivkonstruktionen mit "werden".

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Das muss vor ca. 9 Jahren gewesen sein, eine über 100 Jahre alte vom Geigenbauer. Sie spielt sich vom Gefühl nicht so "einfach" wie eine neue Geige, die er mich hat spielen lassen (und die das 8-fache kostete), aber mit der Zeit komme ich sehr gut mit ihr zurecht. Da ich nur als Hobby und in meinem alten Schulorchester spiele, genügt die Geige auch heute noch voll und ganz meinen Ansprüchen.

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Dickeres Papier ohne Beschichtung saugt Copics regelrecht leer und neigt zum unschönen Bluten (Farbe wird weiter ins Papier gezogen als geplant und kommt ggf. sogar auf der Rückseite durch).

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