Hallo,

Du kannst es natürlich handhaben wie Du möchtest. Eigentlich verdünnt man keine Weine. Etwas anderes ist es wenn man eine Weinschorle herstellt.

Ich würde niemals einen Wein verdünnen, aber ich trinke auch keine Weinschorlen. Mit Wasser verdünnen bedeutet automatisch den Geschmack drastisch zu minimieren. Wer durstig ist, kann gerne ein Glas Wasser dazu trinken.

Den Wein solltest Du so genießen wie er ist.

Wenn Du lieber wässrige Rotweine magst, dann kannst Du es mit deutschen Rotweinen versuchen. Die schmecken immer etwas verwässert.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson 😏

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Hallo,

Du kannst den Wein gefahrlos probieren. Sollte der Wein genießbar sein, dann kannst Du ihn auch trinken.

Vielleicht hat sich eine minimale Menge an Kohlensäure gebildet. Das würde das Zischen erklären. Wenn es Dich nicht stört, dann ist es egal.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson 😏

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Hallo,

je nach Zustand und Lagerung sind Deine Flaschen zwischen 0 und 5 Euro wert. Es handelt sich hier weder um herausragende Hersteller noch Weinbaugebiete.

Öffnen, probieren und wenn sie noch schmecken, dann trinken, sonst entsorgen. Vielleicht hast Du Glück und sie sind noch trinkbar.

Das erhoffte Vermögen wirst Du mit den Flaschen nicht verdienen. Du wirst weiter arbeiten müssen.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson 😏

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Hallo Mustafa,

Dein Vorhaben nenne ich sehr ambitioniert, in Norddeutschland erfolgreich Weinreben für eine spätere Weinherstellung anzupflanzen. Auch wenn wir ständig von Klimawandel lesen, so befindet sich Deutschland generell, aber Norddeutschland umso mehr sehr nördlich gelegen.

Für einen halbwegs vernünftigen Wein werden entsprechend reife Trauben benötigt. Du solltest davon ausgehen, dass in den meisten Jahren die Trauben nicht voll ausreifen.

Viele Rotwein Rebsorten fallen für ein so nördlich gelegenes Gelände weg, da es chancenlos ist. Darunter fallen beispielsweise Rebsorten wie Pinot Noir, Cabernet.Sauvignon, Syrah und selbst einer Merlot Rebe ist es viel zu nördlich.

Womit Du es versuchen könntest wäre die Rebsorte Cabernet Noir (Cabaret Noir). Diese Rotwein Rebsorte wird bereits erfolgreich im nördlichen Brandenburg und in Niedersachsen angebaut. Es handelt sich um eine relativ neue Rebsorte, die recht widerstandsfähig ist. Daraus lassen sich sowohl Rosé- als auch Rotweine herstellen.

Alles Gute Dir... und gutes Gelingen.

Gruß, RayAnderson 😏

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Hallo Lavendelin,

Wein, egal welche Geschmacksrichtung, schmeckt nie wie Traubensaft. Es ist schon ein deutlicher Unterschied erkennbar, auch wenn die Ausgangsbasis Trauben sind. Auch Cognac wird aus Weintrauben hergestellt und hier würde niemand auf die Idee kommen es mit Traubensaft zu vergleichen.

Natürlich lässt es einen geschmacklichen Vergleich zu von Traubensaft und Wein, aber der Geschmack ist allenfalls sehr entfernt ähnlich. Was bei dem Vergleich gerne vergessen wird ist das vorhanden sein des Alkohols, der einen deutlich anderen Geschmack entstehen lässt.

Bei Genussmitteln ist es allgemein üblich, dass man den Genuss erst lernen muss. Der Gaumen muss sich an die teils bitteren und/oder säuerlichen Aromen gewöhnen. Das ist auch bei Kaffee nicht anders.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson 😏

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Trocken

Hallo Britney,

ich trinke ausschließlich trockene Weine. Dabei spielt es für mich keine Rolle ob allein oder zum Essen getrunken wird. Ob Rot- oder Weißwein ist bei mir von Situation und Stimmung abhängig.

Letztlich muss das jeder für seinen persönlichen Geschmack entscheiden. Ein trockener Wein ist jedoch keinesfalls besser oder hochwertiger als lieblicher oder süßer Wein. Es ist lediglich eine Frage der Geschmacksrichtung.

Bei Schaumweinen, zu denen auch Champagner zählt, wird es etwas schwieriger eine Flasche mit der passenden Geschmacksrichtung zu finden. Die Geschmacksrichtungen von Wein und Schaumwein sind zwar in der EU per Verordnung offiziell eingestuft, aber die Einstufungen sind nicht aufeinander abgestimmt und ganz speziell bei Schaumwein entspricht es oft nicht der realen Empfindung.

Wer einen trockenen Schaumwein sucht, sollte beispielsweise nicht zu der Geschmacksrichtung trocken greifen (dry/sec). Eine als trockener Schaumwein deklarierte Flasche bewegt sich von der Empfindung her bereits eher in der lieblichen Richtung und "halbtrocken" ist schon sehr süßlich.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Nur so nebenbei...

So wurden die Flaschen von Pétrus direkt ab Weingut verkauft, eine 12er OHK. Da Du nun die Preise kennst, kannst Du hochrechnen was man für eine volle Kiste sonst so schönes bekommen könnte... 😅

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Benny,

ein Verfallsdatum oder MHD gibt es bei alkoholischen Getränken tatsächlich nicht. Dennoch hat jeder Wein und jeder Schaumwein seine Lebenserwartung, die auch stark abhängig ist von der Lagerung.

Um seriös darauf eingehen zu können müsstest Du genau beschreiben worum es sich bei Deiner Flasche handelt, Bezeichnung, Hersteller, evtl. wie gelagert, etc...

Die Lebenserwartung anhand Deiner Beschreibung (Chardonnay Brut) bewegt sich etwa zwischen 2 und 30-40 Jahre.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

bei manchen Weinen ist es problemlos möglich, diese auch ohne Etikett zuzuordnen. Bei vielen hochwertigen Weinen steht alles nötige auf dem Korken. Das gilt allerdings nicht für alle Weine.

Weinetiketten aus vergangenen Jahrzehnten hatten das Problem, dass sie aus Papier gewesen sind. Bei einer sachgerechten Lagerung kann dann nach vielen Jahren ein Etikett dem Zahn der Zeit zum Opfer fallen. Das liegt an der hohen Luftfeuchtigkeit. Mittlerweile ist in Etiketten oft ein Kunststoffanteil enthalten. Das macht sie gegen Feuchtigkeit unempfindlich.

Wenn weder das Etikett vorhanden ist, noch die Daten auf dem Korken stehen, dann ist es nicht seriös möglich einen Wein nachträglich genau zu bestimmen.

Natürlich lässt sich mancher Wein auch durch eine Verkostung eingrenzend zuordnen. Exakt bestimmen lässt er sich aber in einem solchen Fall nicht mehr.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

einen Domaine de la Romanée-Conti kann man durchaus kaufen, nur vielleicht nicht beim Weinhändler an der nächsten Ecke.

Mit den Fälschern hast Du Recht. Das gilt aber für viele andere teure Gegenstände auch, z.B. Uhren oder Schmuck. Was Wein betrifft, es gibt auch andere Weine die gerne gefälscht werden, da wäre unter anderen der Château Pétrus.

Einen Romanée-Conti zu fälschen ist nicht so schwer. Aber diesen Wein so zu fälschen, dass es nicht auffällt ist etwas anderes. Es hat seinen Grund warum eine Flasche so teuer ist. Ob die Flasche die Du gesehen hast echt ist lässt sich seriös aus der Ferne und ohne die Flasche gesehen zu haben nicht beantworten, aber möglich ist es durchaus.

Den geschmacklichen Unterschied zwischen einem Romanée-Conti und einem Landwein aus der Bourgogne kann jeder herausschmecken, der ab und an Wein trinkt. Eine solche Behauptung kann nur jemand aufstellen der noch nie einen Burgunder getrunken hat.

Rote und weiße Burgunder gehören zu den besten Weinen weltweit und das kann man schmecken.

ABER ganz speziell bei Wein aus der Bourgogne kann man sich sehr schnell ganz fürchterlich verkaufen, allem voran bei dem roten. Pinot Noir ist eine sehr edle Rebe, aber wehe sie ist nicht voll ausgereift, was mindestens in jedem zweiten Jahr der Fall ist. Das lässt sich mit Weinen aus Bordeaux nicht im Ansatz vergleichen.

Derart teure Weine sollte man direkt auf dem Weingut, mit einer Expertise oder allenfalls beim Weinhändler seines Vertrauens kaufen. Wenn es sich um einen reifen Wein handelt, dann kommt der Umstand dazu wie er über die vielen Jahre gelagert wurde.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

PS.: Ob ich einen Wein für 10.000 Euro kaufen würde, natürlich. Das habe ich schon hinter mir.

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Hallo,

Wein wird nicht sauer.

Ein als im Volksmund "sauer" werden, also verderben, gibt es bei alkoholischen Getränken nicht, vorausgesetzt es gibt keine Verunreinigungen. Alkohol desinfiziert. Das führt dazu, dass Wein lediglich irgendwann ungenießbar wird, aber nicht wie beispielsweise ein Brot anfängt zu schimmeln. Aus diesem Grund ist es aus medizinischer Sicht auch nie ein Problem Wein zu probieren.

Jeder Wein wird irgendwann ungenießbar. Auch wenn Wein verschlossen bleibt und immer kühl gelagert wird, ist seine "Lebenszeit" begrenzt. Allerdings begünstigt sowohl Wärme als auch zusätzlicher Sauerstoff ein frühzeitiges altern (reifen). Bei diesem Prozess, der als Reifeprozess bezeichnet wird, findet eine Oxidation statt. Dabei reagiert Sauerstoff mit dem Wein.

Bei hochwertigen Weinen führt der Prozess zu einer Verbesserung. Der winzige Anteil an Sauerstoff, der sich in einer verschlossenen Flasche Wein befindet genügt dafür. Bei dem überwiegenden Teil aller Weine (min. 90%) führt es allerdings lediglich dazu, dass der Wein irgendwann ungenießbar wird.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

Du musst Dich nicht sorgen, Deine Eltern trinken zwar regelmäßig, aber sie genießen den Wein und ihr Leben. So sollte es sein. In dem Umfang, regelmäßig, aber nicht täglich ein Glas Wein zu trinken ist nicht schädigend für den menschlichen Organismus. Wenn aus dem einen Glas mal zwei Gläser werden macht es keinen Unterschied.

Alkoholmissbrauch, der immer schädlich ist, sieht anders aus.

Der menschliche Organismus kann geringe Mengen an Alkohol problemlos abbauen, ohne Schaden zu nehmen.

ABER... der Alkoholgenuss sollte nicht zunehmen. Ab und zu mal eine Woche ganz ohne Alkohol wäre empfehlenswert. Damit würde man auch das Risiko einer Abhängigkeit ausschalten.

Es gibt viele Menschen die behaupten Alkohol wäre grundsätzlich schädigend. Das ist falsch. Dann müsste auch vor dem Genuss von Saft gewarnt werden. Denn auch in jedem Saft ist Alkohol enthalten.

Ob Alkohol (Wein) gesund ist oder sein kann ist eine andere Frage. Wein zu genießen muss allerdings nicht gesund sein. Es genügt vollends wenn er nicht schädlich ist.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

um die falschen Aussagen hier zu korrigieren, nun eine sachliche Antwort auf Deine Frage.

Für eine seriöse Antwort auf Deine Frage muss man das Thema differenziert betrachten. Problematisch ist, dass manches nicht endgültig geklärt ist. Oft entscheidet die Menge oder Dosis, ob sich etwas gesund oder schädlich auswirkt.

Wenn Du eine kurze Antwort bevorzugst: Ein Glas Wein hin und wieder getrunken oder auch mehrmals in der Woche, ist nicht schädlich. Das ist ein Fakt, der sich von nichts und niemandem widerlegen lässt. Kurze Antwort Ende.

Die Problemstellung ist der Alkohol im Wein. Allgemein wird jedes Getränk, dass Alkohol enthält, von manchen Menschen für schädlich erachtet. Die Begründung dafür, Alkohol schadet der Leber. Hinzu kommt die Gefahr einer Abhängigkeit. Wer täglich Alkohol trinkt gilt offiziell als Alkoholiker.

Deswegen wäre eine einfache und schnelle Antwort auf Deine Frage: Der tägliche Genuss von Wein könnte Schäden hervorrufen und in eine Abhängigkeit führen. Deswegen ist davon abzuraten.

Ganz so ist es jedoch nicht.

Auch alkoholfreier Wein hat zwar einen gewissen Restanteil an Alkohol, aber nur minimal. Selbst Traubensaft verfügt über einen gewissen Alkoholgehalt, auch wenn das nicht auf der Flasche steht.

Wer also behauptet, weil im Wein Alkohol ist, wäre ein Glas Wein grundsätzlich schädlich, der muss sich auch von normalen Säften fernhalten. Schließlich findet sich auch dort Alkohol. Säfte gelten allgemein allerdings als gesund.

Ab wann der Alkoholgehalt angegeben werden muss, darüber gibt es eine EU Verordnung und in Deutschland natürlich Gesetze.

Die EU Verordnung besagt, dass ab 1,2% Alkoholgehalt eine Kennzeichnungspflicht besteht.

In Deutschland dürfen als alkoholfrei bezeichnete Getränke allgemein maximal 0,5% Alkohol enthalten. Bei Traubensaft, von dem man meint, dass er keinen Alkohol enthält, liegt die Grenze bei 1%.

Über diese Alkoholwerte regt sich erstaunlicherweise niemand auf. Laut der pauschalen Aussage, dass Alkohol grundsätzlich schädigend wirken würde, müsste man hier dann eigentlich einschreiten.

Worüber sich die Fachwelt seit Jahrzehnten streitet ist das französische Paradoxon. Obwohl Franzosen nicht für ihre gesunde Ernährung bekannt sind, da in Frankreich deutlich mehr Alkohol getrunken wird und auch gern fettreich gegessen wird, ist die Lebenserwartung der Franzosen deutlich höher als beispielsweise die der Deutschen.

Dieses Phänomen ist bislang nicht geklärt. Erklärungsansätze werden mit dem regelmäßigen Konsum von Rotwein in Verbindung gebracht. Rotwein verfügt über Resveratrol und Polyphenole. Diese wirken sich positiv auf das Herz- Kreislaufsystem aus, ebenso auf Autoimmunkrankheiten, Herzkrankheiten, Arteriosklerose, Alzheimer oder Arthritis.

Es ist deswegen durchaus denkbar und man kann davon ausgehen, dass mäßige Alkoholmengen von der Leber schadlos abgebaut werden können. Zurück bleiben die sich auf den Organismus positiv auswirkenden Effekte.

Daraus ließe sich schlussfolgern, dass ein regelmäßiger Genuss von einem Glas Rotwein durchaus gesund sein kann. Es gibt gewisse Studien, aber wie bereits geschrieben, eine abschließende konkrete Aussage lässt sich darüber nicht treffen.

Was bleibt ist das Risiko einer Abhängigkeit.

Wie Du siehst... es gibt keine einfache Antwort auf Deine Frage.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

PS.: Was grundsätzlich schädlich ist und wovon immer abzuraten ist, ist ein Alkoholmissbrauch, also ein übermäßiger Genuss von Alkohol.

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Hallo Peter,

nur weil eine Flasche Wein schon ein gewisses Alter hat, ist es nicht gleichbedeutend mit einer wertvollen Flasche. In den meisten Fällen handelt es sich lediglich um eine alte Flasche Wein.

Nur etwa 5% aller Weine weltweit sind für eine lange Lagerung und Reifezeit ausgelegt. Selbst bei den Spitzenweinen muss auch der Jahrgang stimmen, sonst überdauern selbst diese Weine nicht das erste Jahrzehnt.

Herkömmliche Weine sollten jung getrunken werden und besitzen eine Lebenserwartung von üblicherweise etwa 2-3 Jahren, max. 5 Jahre. Vorausgesetzt man verfügt über die Möglichkeit einer sachgerechten Lagerung, lassen sich auch solche Weine 1-2 Jahre lagern, aber sie werden dadurch nicht besser, sie überdauern die Zeit lediglich.

Zu dem Wert Deiner Flasche, um eine seriöse Einschätzung vornehmen zu können bedarf es weiterer Fakten, aber es ist davon auszugehen, dass dieser Wein seit vielen Jahren keinen Genuss mehr darstellt. Du kannst die Flasche öffnen und gefahrlos probieren. Lässt er sich noch trinken, dann trinken, anderenfalls entsorgen.

Da diese Flasche keinen Sammlerwert darstellt bewegt sich der Wert im Bereich von 0 Euro.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Christina,

ob man den Genuss von Sekt oder Wein den Vorzug gibt ist einzig eine Frage des Geschmacks.

Der größte Unterschied zwischen Wein und Schaumwein ist die Kohlensäure. Sie verleiht dem Genuss einen erfrischenden Touch. Deswegen würde ich beispielsweise im Sommer einen Schaumwein vorziehen, wahlweise einen Weißwein, der ist wenigstens auch gekühlt.

Wenn wir von Genuss sprechen, dann ist die Rede von einem oder zwei Gläsern, aber nicht wie Du es ansprichst von flaschenweise. 😅 Bis sich der menschliche Organismus an Alkohol gewöhnt braucht es eine Weile, aber das sollte hier nicht im Vordergrund stehen. Wichtig ist, dass man den Gaumen an die Aromen gewöhnt hat.

Wenn Du lieber süßliche Getränke vorziehst, dann solltest Du beim Kauf auf die Geschmacksrichtung achten. Im Vergleich Wein zu Schaumwein gibt es bei den Geschmacksrichtungen einiges zu beachten. Für beides gibt es in der EU eine Verordnung. Diese sind jedoch nicht aufeinander abgestimmt und entsprechen nicht der realen Empfindung. Auf der Seite des Links wird eindrucksvoll erklärt was zu beachten ist, denn es lässt sich nicht von trockenem Wein auf trockenen Schaumwein schließen. Während ein trockener Wein immer auch wirklich trocken schmeckt, manchmal sogar adstringierend, so wird ein als trocken deklarierter Schaumwein schon fast lieblich empfunden.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

Deine Annahme ist korrekt. Es handelt sich bei Deinem Wein um eine Cuvée aus den beiden Rotwein Rebsorten Merlot und Primitivo. Außerhalb von Deutschland ist es nicht unüblich eine Cuvée aus verschiedenen Rebsorten herzustellen, teilweise auch von unterschiedlichen Weinbergen, bzw. Rebflächen.

Eine Cuvée aus verschiedenen Rebsorten sorgt für ein breiteres Spektrum an Eigenschaften. Die Vielschichtigkeit an Aromen kann erhöht werden.

Während bei Deinem Wein die Rebsorte Merlot für einen üppigen Körper sorgt, der vollmundig und fruchtig erscheint und keine langen Reifezeiten benötigt, bringt sich die Rebsorte Primitivo mit einem würzigen Aromen Spektrum ein. Bei dem Primitivo lassen sich Aromen wie schwarze Waldfrüchte, Nelken, aber auch Zimt entdecken, alles Aromen die ein Merlot so nicht bietet. Ein sortenreiner Primitivo verfügt über einen vergleichsweise kleinen Körper.

Die Kombination sorgt für einen Wein der füllig, vollmundig, aber auch sehr aromatisch erscheint.

Alles Gute Dir... und à votre santé.

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

der Grund für eine Schwefelung von Wein ist ihn langlebiger und unanfälliger zu machen. Durch die Schwefelung wird die Oxidation des Weins minimiert. Eine Oxidation ist der Prozess bei dem Wein mit Sauerstoff reagiert. Ganz verhindern lässt sich eine Oxidation eines Weins jedoch nicht. Der Prozess gehört zum Reifeprozess eines jeden Weins dazu.

Weißweine sind deutlich empfindlicher als Rotweine und werden deswegen vorrangig geschwefelt.

Es gibt allerdings Weine bei denen auf eine Schwefelung verzichtet wird. Jeder Wein der geschwefelt wurde muss in der EU auf dem Etikett als solcher gekennzeichnet sein (enthält Sulfite).

Hier findest Du weitere Infos über das Schwefeln von Wein.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

das Alter eines Weines ist nicht allein entscheidend über die Wertigkeit eines Weines. Das Alter ist nur ein Faktor. Hinzu kommt der Punkt um welchen Wein es sich konkret handelt und in welchem Zustand sich die Flasche befindet. Das schließt eine ggf lückenlose Nachverfolgung der Lagerung mit ein.

Deswegen kann die Antwort auf Deine Frage nur lauten ab 1 Euro und einem nach oben offenen Betrag.

Bei einem 67 Jahre alten Wein vom Discounter liegt die Wertigkeit bei einem oder ein paar wenigen Euros. Nur bei hochwertigeren Weinen und dann auch nur bei einem entsprechenden Jahrgang und Zustand liegt die Wertigkeit deutlich darüber.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

der Wein, den Du in Deiner Frage ansprichst ist schon lange nicht mehr genießbar.

Trotzdem wäre es theoretisch nicht gefährlich diesen Wein zu probieren. Wein enthält Alkohol. Alkohol wirkt desinfizierend. Deswegen verdirbt Wein nicht wie andere Lebensmittel, sondern wird irgendwann lediglich ungenießbar.

Würde man diesen so alten Wein probieren, wäre die Empfindung sehr wahrscheinlich stark säurelastig. Man würde keine fruchtigen Aromen mehr vorfinden. Was die Farbe betrifft, ich denke dieser Wein ist nicht mehr rot oder rötlich, sondern der Farbton bewegt sich im hellbraunen Spektrum.

Man sagt ja desto älter ein Wein ist, desto besser ist er. Aber gibt es da auch eine Grenze?

Mit diesem "Spruch" verhält es sich wie mit den meisten Sprüchen. Die Aussage enthält einen gewissen Grad an Wahrheit.

Es gibt Weine die Jahrzehnte benötigen bis sie auf dem Zenit ihres Genusses angelangt sind. Manche von diesen Weinen können bei perfekter Lagerung dann Jahrhunderte überdauern und durchaus auch nach 1-2 Jahrhunderten noch genießbar oder zumindest trinkbar sein.

Jedoch ist ein minimaler Anteil der weltweit produzierten Weine überhaupt für längere Zeit lagerfähig. Alle handelsüblichen Weine im Segment bis 10 oder 20 Euro sollten jung getrunken werden. Darüber fängt es langsam an, dass sich darunter einige Weine befinden die durchaus einige Jahre gelagert werden können, bzw. manche auch sollten.

Weine die Jahrzehnte gelagert werden können sind in erster Linie die absoluten Spitzenweine, aber von denen auch nur jene aus Topp Jahrgängen. Wenn der Jahrgang nicht entsprechend ist, hält auch kein Spitzenweine 10 Jahre Lagerung durch.

Mit Weinsprüchen muss man immer etwas vorsichtig umgehen. Ein anderer Weinspruch wäre, dass Rotwein immer bei Zimmertemperatur getrunken wird. Diese Aussage ist zugleich richtig und falsch.

Zu der Zeit aus dem dieser Spruch stammt, lag die allgemein übliche Zimmertemperatur bei 17-18°C. Das ist eine perfekte Temperatur für die meisten Rotweine. Jetzt bewegen wir uns jedoch bei einer Zimmertemperatur die etwa bei 23°C liegt. Das ist für alle Rotweine viel zu warm.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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