Hallo,

Worum geht es genau beim Gendern? Was bedeutet wenn ich *innen* am ende eines Wortes bringen? z.B. Klimaaktivistinnnen?

Bei Deinem Beispiel hast Du aus einer unbestimmten Menge aus Klimaaktivisten, die aus vielen männlichen und weiblichen Aktivisten bestehen können, alles weibliche Aktivisten gemacht.

Worum geht es genau beim Gendern? Um eine Sexualisierung der Sprache.

Eine kleine, radikale Gruppe möchte erreichen, dass in der deutschen Sprache die neutrale Form geändert wird und statt dessen stets die Sexualität im Fordergrund steht, in erster Linie die weibliche. Wie bekannt, wird der männliche Part oft verstümmelt oder ganz ausradiert.

Um ein paar Beispiele zu nennen, Kund, Beamt oder Ärzt.

Menschen werden dann nicht mehr als Menschen gesehen, sondern sollen auf ihre Sexualität reduziert werden. Was den Diversen Bereich betrifft, hier hätten manche Akteure gerne, dass dann noch unterschieden wird in Unterbereichen.

70-80% der Gesellschaft lehnt den Genderwahn ab. Dazu gehört auch eine Mehrheit unter den Frauen selbst.

Ich nutze "Sehr geehrte Damen und Herren", beispielsweise in Ansprachen, als Überschrift, etc., aber das war's.

Was den Genderwahn betrifft, der ist beleidigend, diskriminierend und diffamierend. Es grenzt aus, schafft Ungleichheit und Spaltung.

Ich werde mich nicht daran beteiligen andere Menschen zu beleidigen und zu diffamieren.

Es hat seinen Grund warum selbst die größte Feministin Deutschlands, Alice Schwarzer, dem Gendern kritisch gegenüber steht.

In der deutschen Sprache wird bewusst auf eine Sexualisierung verzichtet. Wer im Deutschunterricht aufgepasst hat, der weiß das. Sexualisierungen führen stets zu Ungleichbehandlung, Ungleichheit, Diffamierungen...

Das vermeidet die deutsche Sprache mit ihrer neutralen Art.

Bislang habe ich diesen Genderwahn in erster Linie von Frauen, mit gemindertem Selbstwertgefühl erlebt und bei Menschen die der deutschen Sprache nicht mächtig sind.

Der männliche Artikel stellt kein Geschlecht dar. Dafür muss man allerdings in der Schule aufgepasst haben. Sexuelle Empfindungen, Vorlieben oder auch nur die Geschlechter, werden bewusst ausgeschlossen. Damit ist die deutsche Sprache genau das was ihr vorgeworfen wird, dass sie es nicht wäre. Sie ist geschlechtergerecht, weil neutral. Letztlich ist der Genderwahn eine männerverachtende Art die deutsche Sprache zu missbrauchen.

Wenn es zu dem Genderwahn übergeht und männliche Ärzte plötzlich als Ärzt, männliche Kunden als Kund oder männliche Beamte als Beamt bezeichnet werden, dann ist das männerfeindlich und männerverachtend.

Ich bin für Gleichberechtigung und Gleichbehandlung.

Der Genderwahn hat mit beidem nichts zu tun.

Hier versucht eine sehr kleine, aber laute und radikale Gruppe, gegen die deutliche Mehrheit der deutschen Gesellschaft, aber auch gegen die Mehrheit der Frauen, den Genderwahn voranzutreiben und zu etablieren.

Radikale Gruppen interessieren sich nicht für die Demokratie und das Wohl der Gesellschaft.

Damit die Spaltung der Gesellschaft wieder verschwindet, kann jeder Einzelne seinen Beitrag leisten. Beiträge oder Sender können boykottiert werden. Beschwerden in den Medien sind auch erfolgreich. Lediglich von jetzt auf gleich wird es nicht funktionieren.

Eigentlich bedarf es keiner Diskussion, da der Genderwahn auf dem Unverständnis der deutschen Sprache beruht.

Diese Art des Genderns ist die Sexualisierung der deutschen Sprache.

Die deutsche Sprache nutzt eine neutrale Form. Allerdings gibt es Menschen, in erster Linie Befürworter des Genderns, die behaupten, die deutsche Sprache wäre nicht neutral und führen dafür das generische Maskulinum als mutmaßlichen Nachweis an.

Beispiel Lehrer

Ein Lehrer ist eine Person die lehrt. Es ist eine neutrale Bezeichnung für eine Tätigkeit. Nun würden Befürworter argumentieren "aber es wird ein männlicher Artikel benutzt.

Was jedoch völlig verschwiegen wird, sobald es mehrere Lehrer sind, im Plural geschrieben, wird ein weiblicher Artikel genutzt (DIE Lehrer).

Hier wird etwas zurecht gebastelt, damit es zu der Argumentierung passt.

Damit sollte alles geklärt sein, aber da es sich hier um eine kleine, aber sehr laute und radikale Gruppe handelt, die gegen die Gesellschaft das Gendern erzwingen wollen, werden alle möglichen Mittel genutzt, egal ob Recht oder Unrecht.

Dieser Genderwahn verursacht Ungleichheit und Diffamierung. Gendern ist beleidigend und eine Diskriminierung gegenüber dem männlichen Geschlecht. Das Einzige was der Genderwahn schafft ist eine Spaltung der Gesellschaft.

Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung ist gegen den Genderwahn, auch eine Mehrheit aller Frauen.

Der Genderwahn ist eine Sexualisierung der deutschen Sprache, wie oben dargestellt, sogar eine sehr einseitige.

Derer Gründe gibt es viele, wie es gerade passt.

Egal wie sachlich und differenziert Du argumentierst, sobald es kritisch gegen den Genderwahn gerichtet ist, werden Dir Befürworter immer erklären, dass es völlig anders gemeint ist und Du das nur nicht verstehst.

Fakt ist, die deutsche Sprache ist bereits gendergerecht. Sie ist nämlich eines nicht, sexualisiert. Im Moment der Sexualisierung werden Ungleichheiten geschaffen. Damit genau das nicht passiert, wurde eine sachlich, neutrale Form gewählt.

Beispiel: DER Schüler - damit ist selbstredend ein Schüler gemeint. Es ist eine geschlechterneutrale Form. Wer dem widerspricht, der müsste auch im Umkehrschluss bei DIE Schüler davon ausgehen, dass es sich um mehrere Schülerinnen handeln würde. Das widerum wird natürlich von den Befürwortern des Genderwahns abgestritten. Denn das wäre etwas völlig anderes. Wer alle Formen ankreidet, die das generische Maskulinum voransetzen, die müssten eigentlich auch aufschreien, wenn bei DIE Schüler, DIE Lehrer... im plural der weibliche Artikel genutzt wird. Auch hier ist die deutsche Sprache geschlechterneutral.

Aus vergleichbaren Gründen hat Religion und Staat immer getrennt zu sein.

Wer möchte darf glauben, an was auch immer, aber es ist eine private Angelegenheit. Die deutsche Sprache ist aus genau diesem Grund auch neutral. Sobald Interpretationen, Emotionen oder Sexualisierungen ins Spiel kommen wird es ungerecht oder aber es könnte sich jemand ungerecht behandelt fühlen. Dem wollte man entgegentreten.

Hat es jemals eine Debatte darüber gegeben warum fast alle plural Varianten weiblich sind...? Schließlich könnte man mit gleicher Argumentation auch das behaupten. Welch eine Ungerechtigkeit... Ist es jedoch nicht, denn sowohl im singular, als auch im plural wird nicht sexualisiert. Wer anderes glauben möchte, der darf das gerne, aber damit wären wir bei der Religion... eine private Angelegenheit!

Bei Kritik werden sofort schwere Geschütze aufgefahren, da wird ausgegrenzt, Menschen werden rassistisch beschimpft, als alter, weißer Mann, Radikaler, etc..

Es ist die einfachste Methode jede Kritik gegen diesen Genderwahn als unsachlich abzustempeln.

Damit wird suggeriert, dass es nicht der Großteil der Gesellschaft und die Mehrheit aller deutschen Frauen wären, die es ablehnt, sondern nur radikale, demokratiefeindliche Randgruppen.

Das Gegenteil ist die Realität.

Die Ablehnung kommt aus der Mitte der Gesellschaft und der Genderwahn ist lediglich ein Ausdruck einer radikalen Minderheit, die keinen Respekt vor der Gesellschaft haben, keinen Sinn für Demokratie zeigen und lediglich zur Spaltung beitragen.

Das nennt sich Täter Opfer Umkehr (victim blaming).

Das von den Befürwortern des Genderwahns jede statistische Erhebung, jede Umfrage, als mutmaßlich nicht repräsentativ angesehen wird, daran lässt sich viel ableiten.

Nicht nur, dass die große Mehrheit der deutschen Gesellschaft es ablehnt. Statistiken offenbaren sogar, dass diese Ablehnung stetig wächst. Es ist kein Wunder, dass anfangs die Mehrheit erst gering war, aber nun zunimmt. Am Anfang haben sich viele Menschen gedacht, Mal einen Spaß, dieser Unsinn ist bald vorbei. Mittlerweile nimmt es jedoch andere Züge an und die Gesellschaft wird mit dem groben Unsinn täglich konfrontiert. Daraus resultiert die in Statistiken stark ansteigende Ablehnung.

Eigentlich sollte nun allen klar sein, die Mehrheit möchte es nicht. Wir leben in einer Demokratie, also weg damit. Und hier greift der radikale Kern der Befürworter. Sie erkennen die demokratischen Werte nicht an.

Das verdeutlicht einmal mehr wer hier radikal ist und wer nicht.

Die deutsche Sprache ist bereits gendergerecht.

Wer das nicht versteht, hätte in der Schule im Deutschunterricht lediglich besser aufpassen sollen. Manchen hätte es wahrscheinlich geholfen auf wöchentliches Schule schwänzen zu verzichten.

Was scheinbar nicht verstanden wird oder bewusst missverstanden werden soll, Genus ist nicht Sexus. Prof. Dr. Richard Schröder hat darüber eine Abhandlung geschrieben, um die offensichtlichen Missverständnisse, der deutschen Sprache aufzuklären. Nachfolgend ein Auszug daraus...

Die Idee, durch Änderung des Sprachgebrauchs reale Machtverhältnisse zu verändern, ist eine Schnapsidee. Schein- und Ersatzkämpfe mit Sternchen und anderen Zeichen führen ins Leere. Sprache ist zu dynamisch für starre Regeln – wie das Leben selbst.

in Lehrer ist eine Person, die lehrt. Dieses Wort hat das grammatische Geschlecht (= genus) „männlich“ oder lateinisch „maskulin“. Wäre ein Lehr-er eine Person, die lehrt, und außerdem nach dem biologischen Geschlecht (= sexus) männlich ist, wäre die Lehr-er-in eine Person, die lehrt, männlichen (-er-) und zudem weiblichen (-in) Geschlechts (sexus) ist, also ein biologischer Zwitter. Das ist aber offenbar nicht gemeint. Im Deutschen gibt es nur eine Täter-Endung, nämlich -er, und die ist männlich (qua genus, nicht qua sexus). Weder der Hocker noch der Seufzer haben einen Penis. Sind wir inzwischen vielleicht so heftig sexualisiert, dass wir den Unterschied zwischen genus und sexus gar nicht mehr wahrnehmen? Merke: Genus ist nicht sexus. Im Lateinischen ist das anders. Da heißt der männliche (sexus) Sieger victor und der weibliche (sexus) Sieger victrix. Wenn wir das nachmachen wollten, müsste aus der Lehrerin die Lehrin werden. Ärztin ginge ja, Rechtsanwältin auch, bloß die Malerin, das wäre schon wieder ein Zwitter.

Die Nachsilbe -in bezeichnet ursprünglich gar nicht den weiblichen Täter, also die Täterin (schon wieder die Zwitterfalle!), sondern war besitzanzeigend (schrecklich, aber wahr). Die Frau Apothekerin war ursprünglich nicht eine Frau, die Pharmazie studiert hatte, sondern die Frau des Apothekers. Eine Königin war vor Einführung der weiblichen Thronfolge nicht eine weibliche Person, die das Königsamt wahrnimmt, sondern die Frau des Königs. Herrschaft konnte sie nur ausüben als Königswitwe und Vormund (oder Vormündin?) des unmündigen Thronfolgers...

Quelle: Welt, Prof. Dr. Richard Schröder (Sprachwissenschaftler), 17.12.2018

Dieser Genderwahn verursacht Ungleichheit und Diffamierung. Gendern ist eine Diskriminierung gegenüber dem männlichen Geschlecht. Das Einzige was der Genderwahn schafft ist eine Spaltung der Gesellschaft.

Wer bitteschön ist Kund, Russ, Beamt oder Ärzt? Bei einer sehr kleinen Gruppe von Radikalen Befürwortern, vornehmlich bei den Grünen forcierte Art zu gendern, wird der männliche Part oft verstümmelt. Gerechtigkeit oder Gleichheit sieht anders aus.

Es hat seine Gründe warum eine große Mehrheit der Gesellschaft, auch unter Frauen, diesen Genderwahn ablehnt.

Alles Gute Dir... und bleib gesund.

Gruß, RayAnderson  😉

2 Grafiken dazu, die auch aufzeigen, dass hier eine Entwicklung stattfindet. Lediglich 26% der deutschen Bevölkerung befürworten eine geschlechterinklusive Sprache (Mai 2021). Ein Jahr zuvor waren es noch 9% mehr. Damit ist eine mehr oder mindere Zustimmung oder Befürwortung, innerhalb von 2020 auf 2021, von 35%, auf 26% gefallen. Mittlerweile ist wieder ein Jahr vergangen. Die nächste Statistik wird wahrscheinlich noch deutlicher ausfallen.

So viel zum Demokratieverständnis in Deutschland...

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Warum greift China Taiwan jetzt nicht an?

Der Westen ist bereits mit Russland beschäftigt.

Die EU würde vermutlich bei einem Angriff China nicht sanktionieren. Denn die Preise explodieren bereits durch die Energiekrise. Wenn jetzt Rohstoffe und auch Chips fehlen, werden wir vermutlich ne ähnliche Lage hier in Deutschland wie in den Jahren 1932. Als Millionen von Deutsche Arneitslos wurden.

Waffen würde die EU auch nicht nach Taiwan großartig verkaufen und schicken können... denn mit der Ukraine ist man bereits beschäftigt und ausgelastet. Zudem würde man China als keine Bedrohung für Europa ansehen...

Lediglich die Amis könnten sich etwas einmischen und Taiwan unterstützen. Aber sie haben auch keine endlose Ressourcen... denn sie würden ja nen Krieg gegen zwei Militärmächte stellvertretend führen. Gegen Russland und gegen China.

Wäre es also kein perfekter Zeitpunkt für China Taiwan anzugreifen? Es ist ja sowieso ne Frage der Zeit... da sind sich zurzeit alle Experten einig.

Im Gegensatz zu Russland ist China nicht so einfach als wirtschaftlichen Partner zu ersetzen.

Russland verkauft Rohstoffe... die kann man entweder selber produzieren und ersetzen (z.B. durch erneubare Energien) oder neue Partner finden.

China jedoch produziert viele Zwischenerzeugnise... die man hier in Europa benötigt, um sie weiterzuverarbeiten. Fehlen diese, wird man sie auf dem freien Markt nicht so einfach ersetzen können.

Denn für Rohstoffe benötigt man keine komplexe Anlagen... für Zwischenerzeugnise schon. Die kann man nicht einfach so irgendwo hinbauen... dafür benötigt man Fachkräfte, die es nicht gibt.

Worauf wartet China? Wie sieht ihr das?

China hat Taiwan offen mit Krieg gedroht. Die Amis werden sicherlich nur Waffen liefern, aber Taiwan militärisch (sprich mit eigene Soldaten) nicht unterstützen. Auch wenn sie jetzt etwas anderes behaupten.

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China wird Taiwan niemals angreifen

Hallo,

Warum greift China Taiwan jetzt nicht an?

Warum sollten sie...?

Ja, es ist verlockend, ein kleines unabhängiges Land anzugreifen, dass strategisch sehr wertvoll wäre.

ABER... China ist schlauer als Russland, denn China hat einen Wissensvorsprung gegenüber Russland. China hat gesehen was passiert oder passieren kann, wenn demokratische Staaten angegriffen werden.

Ein Krieg Chinas gegen Taiwan wäre für China nicht gewinnbringend. Man sollte derartige Kriegspielchen immer vom Ende aus betrachten.

Was würd es China einbringen? Eine verwüstete Insel. Punkt.

Was steht dagegen...? Hohe Kosten Chinas, hohe Verluste, weltweite Rezession, weltweite Wirtschaftskrise, eine Blockade mit starken Sanktionen gegenüber China und ein offener Ausgang.

Das Know-how Taiwans, bzgl. Chip-Herstellung ist weder neu noch auf Taiwan beschränkt. Die westliche Welt ist bereits dabei sich in Bezug auf die Chipindustrie selbständiger zu machen. Das gilt für die USA. Das gilt für die EU. Nach einer Invasion wäre von der aktuellen taiwanesischen Industrie kaum mehr etwas übrig. Warum also sollte der Westen warten bis dort wieder etwas aufgebaut wurde...? Schließlich ist der Westen längst dabei seine Chipindustrie im Westen zu stärken.

Was wir aktuell sehen ist ein nicht neues Säbelrasseln Chinas...

Ein China Taiwan Krieg hätte schlimmere Folgen für die Welt, als aktuell der Ukrainekrieg. Selbst wenn es China gelingen sollte Taiwan einzunehmen, dann hätte China lediglich eine strategisch wichtige, aber verwüstete Insel mehr...

Für die Welt würden sich daraus extreme Folgen ergeben. Über Jahre wäre eine globale Rezession und extreme Inflationen die Folge.

China möchte ein Global Player werden, aber nicht die Welt an den Abgrund drängen und dabei selbst riskieren nachher schlechter dazustehen.

Taiwan existiert spätestens seit 1912. Es hätte bessere Zeitpunkte gegeben, eine Invasion zu starten. Mit einer Invasion würde sich für China keine positive Rechnung aufstellen lassen. Deswegen fällt sie aus und es wird auch zukünftig bei Drohungen bleiben.

Alles Gute Dir... und bleib gesund.

Gruß, RayAnderson  😉

Insel Formosa, Taiwan

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Hallo Talia,

Ist es nicht langsam Naivität? Warum sind mittlerweile fast alle der Überzeugung, dass es nach einem halben Jahr Krieg in der Ukraine und jetzt auch noch Krieg in Kosovo sowie Taiwan zu keinem 3. Weltkrieg / Atomkrieg kommen wird?
  1. Krieg im Kosovo? NEIN, aktuell gibt es keinen.
  2. Krieg in Taiwan? NEIN, aktuell gibt es keinen.
  3. 3. Weltkrieg? Eine Frage der Definition, ein Krieg mit weltweiten Auswirkungen läuft bereits. Das lässt sich als 3. Weltkrieg bezeichnen.
  4. Atomkrieg? Jeder weiß, dass keiner einen Atomkrieg gewinnen kann. Selbst Putin weiß es. Da ihm zwar alle Russen egal sind, er selbst aber sehrwohl noch weiterleben möchte, wird er keinen Atomkrieg beginnen.

Voilà... keine Naivität, sondern sachliches Kalkül!

Alles Gute Dir... und bleib gesund.

Gruß, RayAnderson  😉

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Hallo,

Welchen guten Wein und oder Hugo kann man kaufen?

Jeder der Dir schmeckt...

Die Welt der Weine & Schaumweine ist groß. Zu Deinen Prioritäten hast Du keine Angaben gemacht. Daher lässt sich eine nur sehr pauschale Antwort geben.

Bei den Geschmacksrichtungen wäre es ratsam auf die Unterschiede der Deklarierung zu achten. Die Geschmacksrichtungen von Wein & Schaumwein stellen grundsätzlich keinen gefühlten, bzw. realen Geschmack dar, sondern geben lediglich eine Einstufung anhand des Restzuckergehaltes wider. So sind beispielsweise Weine "Halbtrocken" stets trocken. Schaumweine, die getrennt bewertet und gelistet werden, spätestens Champagner, in der Geschmacksrichtung "Halbtrocken" (Demi Sec), schmecken real bereits süßlich.

Bei Preiskategorien von 2-3 Euro pro Flasche solltest Du keine Wunder erwarten. Qualität lässt sich für einen solchen Preis nicht herstellen. Deutlich besser wird es bei Flaschen ab 5, 6 oder 8 Euro und aufwärts. Wirklich gute Weine und Schaumweine finden sich bei den von Dir angegebenen Märkten sowieso nicht. Das bedeutet nicht, dass sich keine schmackhaften Weine finden lassen.

Es ist alles eine Frage Deiner Prioritäten und des Anspruchs.

Bzgl. Champagner lassen sich bei den von Dir genannten Läden allenfalls Marken der großen Global Player, der Branche finden. Deutlich günstiger, bei gleichzeitig höherer Qualität, fährt man immer mit Winzerchampagner. Diese finden sich jedoch fast ausschließlich online. Was die Billigangebote von Champagner, der Discounter betrifft, sollte man wissen, dass bereits der Preis der Trauben, die für eine Flasche Champagner benötigt werden, teurer ist. Den Rest kann sich jeder selbst ausmalen. Natürlich werden die Mindeststandards eingehalten, aber mehr auch nicht.

Zu Hugo kann ich keine qualifizierte Aussage treffen.

Alles Gute Dir... und bleib gesund.

Gruß, RayAnderson  😉

...zur Antwort

Hallo,

Führt das Gendern zu einem radikalen Sprachwandel?

NEIN, denn es wird sich nicht durchsetzen.

70-80% der Gesellschaft lehnt den Genderwahn ab. Dazu gehört auch eine Mehrheit unter den Frauen selbst.

Ich nutze "Sehr geehrte Damen und Herren", beispielsweise in Ansprachen, als Überschrift, etc., aber das war's.

Was den Genderwahn betrifft, der ist beleidigend, diskriminierend und diffamierend. Es grenzt aus, schafft Ungleichheit und Spaltung.

Ich werde mich nicht daran beteiligen andere Menschen zu beleidigen und zu diffamieren.

Es hat seinen Grund warum selbst die größte Feministin Deutschlands, Alice Schwarzer, dem Gendern kritisch gegenüber steht.

In der deutschen Sprache wird bewusst auf eine Sexualisierung verzichtet. Wer im Deutschunterricht aufgepasst hat, der weiß das. Sexualisierungen führen stets zu Ungleichbehandlung, Ungleichheit, Diffamierungen...

Das vermeidet die deutsche Sprache mit ihrer neutralen Art.

Bislang habe ich diesen Genderwahn in erster Linie von Frauen, mit gemindertem Selbstwertgefühl erlebt und bei Menschen die der deutschen Sprache nicht mächtig sind.

Der männliche Artikel stellt kein Geschlecht dar. Dafür muss man allerdings in der Schule aufgepasst haben. Sexuelle Empfindungen, Vorlieben oder auch nur die Geschlechter, werden bewusst ausgeschlossen. Damit ist die deutsche Sprache genau das was ihr vorgeworfen wird, dass sie es nicht wäre. Sie ist geschlechtergerecht, weil neutral. Letztlich ist der Genderwahn eine männerverachtende Art die deutsche Sprache zu missbrauchen.

Wenn es zu dem Genderwahn übergeht und männliche Ärzte plötzlich als Ärzt, männliche Kunden als Kund oder männliche Beamte als Beamt bezeichnet werden, dann ist das männerfeindlich und männerverachtend.

Ich bin für Gleichberechtigung und Gleichbehandlung.

Der Genderwahn hat mit beidem nichts zu tun.

Hier versucht eine sehr kleine, aber laute und radikale Gruppe, gegen die deutliche Mehrheit der deutschen Gesellschaft, aber auch gegen die Mehrheit der Frauen, den Genderwahn voranzutreiben und zu etablieren.

Radikale Gruppen interessieren sich nicht für die Demokratie und das Wohl der Gesellschaft.

Damit die Spaltung der Gesellschaft wieder verschwindet, kann jeder Einzelne seinen Beitrag leisten. Beiträge oder Sender können boykottiert werden. Beschwerden in den Medien sind auch erfolgreich. Lediglich von jetzt auf gleich wird es nicht funktionieren.

Eigentlich bedarf es keiner Diskussion, da der Genderwahn auf dem Unverständnis der deutschen Sprache beruht.

Diese Art des Genderns ist die Sexualisierung der deutschen Sprache.

Die deutsche Sprache nutzt eine neutrale Form. Allerdings gibt es Menschen, in erster Linie Befürworter des Genderns, die behaupten, die deutsche Sprache wäre nicht neutral und führen dafür das generische Maskulinum als mutmaßlichen Nachweis an.

Beispiel Lehrer

Ein Lehrer ist eine Person die lehrt. Es ist eine neutrale Bezeichnung für eine Tätigkeit. Nun würden Befürworter argumentieren "aber es wird ein männlicher Artikel benutzt.

Was jedoch völlig verschwiegen wird, sobald es mehrere Lehrer sind, im Plural geschrieben, wird ein weiblicher Artikel genutzt (DIE Lehrer).

Hier wird etwas zurecht gebastelt, damit es zu der Argumentierung passt.

Damit sollte alles geklärt sein, aber da es sich hier um eine kleine, aber sehr laute und radikale Gruppe handelt, die gegen die Gesellschaft das Gendern erzwingen wollen, werden alle möglichen Mittel genutzt, egal ob Recht oder Unrecht.

Dieser Genderwahn verursacht Ungleichheit und Diffamierung. Gendern ist beleidigend und eine Diskriminierung gegenüber dem männlichen Geschlecht. Das Einzige was der Genderwahn schafft ist eine Spaltung der Gesellschaft.

Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung ist gegen den Genderwahn, auch eine Mehrheit aller Frauen.

Der Genderwahn ist eine Sexualisierung der deutschen Sprache, wie oben dargestellt, sogar eine sehr einseitige.

Derer Gründe gibt es viele, wie es gerade passt.

Egal wie sachlich und differenziert Du argumentierst, sobald es kritisch gegen den Genderwahn gerichtet ist, werden Dir Befürworter immer erklären, dass es völlig anders gemeint ist und Du das nur nicht verstehst.

Fakt ist, die deutsche Sprache ist bereits gendergerecht. Sie ist nämlich eines nicht, sexualisiert. Im Moment der Sexualisierung werden Ungleichheiten geschaffen. Damit genau das nicht passiert, wurde eine sachlich, neutrale Form gewählt.

Beispiel: DER Schüler - damit ist selbstredend ein Schüler gemeint. Es ist eine geschlechterneutrale Form. Wer dem widerspricht, der müsste auch im Umkehrschluss bei DIE Schüler davon ausgehen, dass es sich um mehrere Schülerinnen handeln würde. Das widerum wird natürlich von den Befürwortern des Genderwahns abgestritten. Denn das wäre etwas völlig anderes. Wer alle Formen ankreidet, die das generische Maskulinum voransetzen, die müssten eigentlich auch aufschreien, wenn bei DIE Schüler, DIE Lehrer... im plural der weibliche Artikel genutzt wird. Auch hier ist die deutsche Sprache geschlechterneutral.

Aus vergleichbaren Gründen hat Religion und Staat immer getrennt zu sein.

Wer möchte darf glauben, an was auch immer, aber es ist eine private Angelegenheit. Die deutsche Sprache ist aus genau diesem Grund auch neutral. Sobald Interpretationen, Emotionen oder Sexualisierungen ins Spiel kommen wird es ungerecht oder aber es könnte sich jemand ungerecht behandelt fühlen. Dem wollte man entgegentreten.

Hat es jemals eine Debatte darüber gegeben warum fast alle plural Varianten weiblich sind...? Schließlich könnte man mit gleicher Argumentation auch das behaupten. Welch eine Ungerechtigkeit... Ist es jedoch nicht, denn sowohl im singular, als auch im plural wird nicht sexualisiert. Wer anderes glauben möchte, der darf das gerne, aber damit wären wir bei der Religion... eine private Angelegenheit!

Bei Kritik werden sofort schwere Geschütze aufgefahren, da wird ausgegrenzt, Menschen werden rassistisch beschimpft, als alter, weißer Mann, Radikaler, etc..

Es ist die einfachste Methode jede Kritik gegen diesen Genderwahn als unsachlich abzustempeln.

Damit wird suggeriert, dass es nicht der Großteil der Gesellschaft und die Mehrheit aller deutschen Frauen wären, die es ablehnt, sondern nur radikale, demokratiefeindliche Randgruppen.

Das Gegenteil ist die Realität.

Die Ablehnung kommt aus der Mitte der Gesellschaft und der Genderwahn ist lediglich ein Ausdruck einer radikalen Minderheit, die keinen Respekt vor der Gesellschaft haben, keinen Sinn für Demokratie zeigen und lediglich zur Spaltung beitragen.

Das nennt sich Täter Opfer Umkehr (victim blaming).

Das von den Befürwortern des Genderwahns jede statistische Erhebung, jede Umfrage, als mutmaßlich nicht repräsentativ angesehen wird, daran lässt sich viel ableiten.

Nicht nur, dass die große Mehrheit der deutschen Gesellschaft es ablehnt. Statistiken offenbaren sogar, dass diese Ablehnung stetig wächst. Es ist kein Wunder, dass anfangs die Mehrheit erst gering war, aber nun zunimmt. Am Anfang haben sich viele Menschen gedacht, Mal einen Spaß, dieser Unsinn ist bald vorbei. Mittlerweile nimmt es jedoch andere Züge an und die Gesellschaft wird mit dem groben Unsinn täglich konfrontiert. Daraus resultiert die in Statistiken stark ansteigende Ablehnung.

Eigentlich sollte nun allen klar sein, die Mehrheit möchte es nicht. Wir leben in einer Demokratie, also weg damit. Und hier greift der radikale Kern der Befürworter. Sie erkennen die demokratischen Werte nicht an.

Das verdeutlicht einmal mehr wer hier radikal ist und wer nicht.

Die deutsche Sprache ist bereits gendergerecht.

Wer das nicht versteht, hätte in der Schule im Deutschunterricht lediglich besser aufpassen sollen. Manchen hätte es wahrscheinlich geholfen auf wöchentliches Schule schwänzen zu verzichten.

Was scheinbar nicht verstanden wird oder bewusst missverstanden werden soll, Genus ist nicht Sexus. Prof. Dr. Richard Schröder hat darüber eine Abhandlung geschrieben, um die offensichtlichen Missverständnisse, der deutschen Sprache aufzuklären. Nachfolgend ein Auszug daraus...

Die Idee, durch Änderung des Sprachgebrauchs reale Machtverhältnisse zu verändern, ist eine Schnapsidee. Schein- und Ersatzkämpfe mit Sternchen und anderen Zeichen führen ins Leere. Sprache ist zu dynamisch für starre Regeln – wie das Leben selbst.

in Lehrer ist eine Person, die lehrt. Dieses Wort hat das grammatische Geschlecht (= genus) „männlich“ oder lateinisch „maskulin“. Wäre ein Lehr-er eine Person, die lehrt, und außerdem nach dem biologischen Geschlecht (= sexus) männlich ist, wäre die Lehr-er-in eine Person, die lehrt, männlichen (-er-) und zudem weiblichen (-in) Geschlechts (sexus) ist, also ein biologischer Zwitter. Das ist aber offenbar nicht gemeint. Im Deutschen gibt es nur eine Täter-Endung, nämlich -er, und die ist männlich (qua genus, nicht qua sexus). Weder der Hocker noch der Seufzer haben einen Penis. Sind wir inzwischen vielleicht so heftig sexualisiert, dass wir den Unterschied zwischen genus und sexus gar nicht mehr wahrnehmen? Merke: Genus ist nicht sexus. Im Lateinischen ist das anders. Da heißt der männliche (sexus) Sieger victor und der weibliche (sexus) Sieger victrix. Wenn wir das nachmachen wollten, müsste aus der Lehrerin die Lehrin werden. Ärztin ginge ja, Rechtsanwältin auch, bloß die Malerin, das wäre schon wieder ein Zwitter.

Die Nachsilbe -in bezeichnet ursprünglich gar nicht den weiblichen Täter, also die Täterin (schon wieder die Zwitterfalle!), sondern war besitzanzeigend (schrecklich, aber wahr). Die Frau Apothekerin war ursprünglich nicht eine Frau, die Pharmazie studiert hatte, sondern die Frau des Apothekers. Eine Königin war vor Einführung der weiblichen Thronfolge nicht eine weibliche Person, die das Königsamt wahrnimmt, sondern die Frau des Königs. Herrschaft konnte sie nur ausüben als Königswitwe und Vormund (oder Vormündin?) des unmündigen Thronfolgers...

Quelle: Welt, Prof. Dr. Richard Schröder (Sprachwissenschaftler), 17.12.2018

Dieser Genderwahn verursacht Ungleichheit und Diffamierung. Gendern ist eine Diskriminierung gegenüber dem männlichen Geschlecht. Das Einzige was der Genderwahn schafft ist eine Spaltung der Gesellschaft.

Wer bitteschön ist Kund, Russ, Beamt oder Ärzt? Bei einer sehr kleinen Gruppe von Radikalen Befürwortern, vornehmlich bei den Grünen forcierte Art zu gendern, wird der männliche Part oft verstümmelt. Gerechtigkeit oder Gleichheit sieht anders aus.

Es hat seine Gründe warum eine große Mehrheit der Gesellschaft, auch unter Frauen, diesen Genderwahn ablehnt.

Alles Gute Dir... und bleib gesund.

Gruß, RayAnderson  😉

2 Grafiken dazu, die auch aufzeigen, dass hier eine Entwicklung stattfindet. Lediglich 26% der deutschen Bevölkerung befürworten eine geschlechterinklusive Sprache (Mai 2021). Ein Jahr zuvor waren es noch 9% mehr. Damit ist eine mehr oder mindere Zustimmung oder Befürwortung, innerhalb von 2020 auf 2021, von 35%, auf 26% gefallen. Mittlerweile ist wieder ein Jahr vergangen. Die nächste Statistik wird wahrscheinlich noch deutlicher ausfallen.

So viel zum Demokratieverständnis in Deutschland...

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Andere Meinung

Hallo Fritz,

Gendert ihr ,ja oder nein?

Ich nutze "Sehr geehrte Damen und Herren", beispielsweise in Ansprachen, als Überschrift, etc., aber das war's.

Was den Genderwahn betrifft, der ist beleidigend, diskriminierend und diffamierend. Es grenzt aus, schafft Ungleichheit und Spaltung.

Ich werde mich nicht daran beteiligen andere Menschen zu beleidigen und zu diffamieren.

Es hat seinen Grund warum selbst die größte Feministin Deutschlands, Alice Schwarzer, dem Gendern kritisch gegenüber steht.

In der deutschen Sprache wird bewusst auf eine Sexualisierung verzichtet. Wer im Deutschunterricht aufgepasst hat, der weiß das. Sexualisierungen führen stets zu Ungleichbehandlung, Ungleichheit, Diffamierungen...

Das vermeidet die deutsche Sprache mit ihrer neutralen Art.

Bislang habe ich diesen Genderwahn in erster Linie von Frauen, mit gemindertem Selbstwertgefühl erlebt und bei Menschen die der deutschen Sprache nicht mächtig sind.

Der männliche Artikel stellt kein Geschlecht dar. Dafür muss man allerdings in der Schule aufgepasst haben. Sexuelle Empfindungen, Vorlieben oder auch nur die Geschlechter, werden bewusst ausgeschlossen. Damit ist die deutsche Sprache genau das was ihr vorgeworfen wird, dass sie es nicht wäre. Sie ist geschlechtergerecht, weil neutral. Letztlich ist der Genderwahn eine männerverachtende Art die deutsche Sprache zu missbrauchen.

Wenn es zu dem Genderwahn übergeht und männliche Ärzte plötzlich als Ärzt, männliche Kunden als Kund oder männliche Beamte als Beamt bezeichnet werden, dann ist das männerfeindlich und männerverachtend.

Ich bin für Gleichberechtigung und Gleichbehandlung.

Der Genderwahn hat mit beidem nichts zu tun.

Hier versucht eine sehr kleine, aber laute und radikale Gruppe, gegen die deutliche Mehrheit der deutschen Gesellschaft, aber auch gegen die Mehrheit der Frauen, den Genderwahn voranzutreiben und zu etablieren.

Radikale Gruppen interessieren sich nicht für die Demokratie und das Wohl der Gesellschaft.

Damit die Spaltung der Gesellschaft wieder verschwindet, kann jeder Einzelne seinen Beitrag leisten. Beiträge oder Sender können boykottiert werden. Beschwerden in den Medien sind auch erfolgreich. Lediglich von jetzt auf gleich wird es nicht funktionieren.

Eigentlich bedarf es keiner Diskussion, da der Genderwahn auf dem Unverständnis der deutschen Sprache beruht.

Diese Art des Genderns ist die Sexualisierung der deutschen Sprache.

Die deutsche Sprache nutzt eine neutrale Form. Allerdings gibt es Menschen, in erster Linie Befürworter des Genderns, die behaupten, die deutsche Sprache wäre nicht neutral und führen dafür das generische Maskulinum als mutmaßlichen Nachweis an.

Beispiel Lehrer

Ein Lehrer ist eine Person die lehrt. Es ist eine neutrale Bezeichnung für eine Tätigkeit. Nun würden Befürworter argumentieren "aber es wird ein männlicher Artikel benutzt.

Was jedoch völlig verschwiegen wird, sobald es mehrere Lehrer sind, im Plural geschrieben, wird ein weiblicher Artikel genutzt (DIE Lehrer).

Hier wird etwas zurecht gebastelt, damit es zu der Argumentierung passt.

Damit sollte alles geklärt sein, aber da es sich hier um eine kleine, aber sehr laute und radikale Gruppe handelt, die gegen die Gesellschaft das Gendern erzwingen wollen, werden alle möglichen Mittel genutzt, egal ob Recht oder Unrecht.

Dieser Genderwahn verursacht Ungleichheit und Diffamierung. Gendern ist beleidigend und eine Diskriminierung gegenüber dem männlichen Geschlecht. Das Einzige was der Genderwahn schafft ist eine Spaltung der Gesellschaft.

Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung ist gegen den Genderwahn, auch eine Mehrheit aller Frauen.

Der Genderwahn ist eine Sexualisierung der deutschen Sprache, wie oben dargestellt, sogar eine sehr einseitige.

Derer Gründe gibt es viele, wie es gerade passt.

Egal wie sachlich und differenziert Du argumentierst, sobald es kritisch gegen den Genderwahn gerichtet ist, werden Dir Befürworter immer erklären, dass es völlig anders gemeint ist und Du das nur nicht verstehst.

Fakt ist, die deutsche Sprache ist bereits gendergerecht. Sie ist nämlich eines nicht, sexualisiert. Im Moment der Sexualisierung werden Ungleichheiten geschaffen. Damit genau das nicht passiert, wurde eine sachlich, neutrale Form gewählt.

Beispiel: DER Schüler - damit ist selbstredend ein Schüler gemeint. Es ist eine geschlechterneutrale Form. Wer dem widerspricht, der müsste auch im Umkehrschluss bei DIE Schüler davon ausgehen, dass es sich um mehrere Schülerinnen handeln würde. Das widerum wird natürlich von den Befürwortern des Genderwahns abgestritten. Denn das wäre etwas völlig anderes. Wer alle Formen ankreidet, die das generische Maskulinum voransetzen, die müssten eigentlich auch aufschreien, wenn bei DIE Schüler, DIE Lehrer... im plural der weibliche Artikel genutzt wird. Auch hier ist die deutsche Sprache geschlechterneutral.

Aus vergleichbaren Gründen hat Religion und Staat immer getrennt zu sein.

Wer möchte darf glauben, an was auch immer, aber es ist eine private Angelegenheit. Die deutsche Sprache ist aus genau diesem Grund auch neutral. Sobald Interpretationen, Emotionen oder Sexualisierungen ins Spiel kommen wird es ungerecht oder aber es könnte sich jemand ungerecht behandelt fühlen. Dem wollte man entgegentreten.

Hat es jemals eine Debatte darüber gegeben warum fast alle plural Varianten weiblich sind...? Schließlich könnte man mit gleicher Argumentation auch das behaupten. Welch eine Ungerechtigkeit... Ist es jedoch nicht, denn sowohl im singular, als auch im plural wird nicht sexualisiert. Wer anderes glauben möchte, der darf das gerne, aber damit wären wir bei der Religion... eine private Angelegenheit!

Bei Kritik werden sofort schwere Geschütze aufgefahren, da wird ausgegrenzt, Menschen werden rassistisch beschimpft, als alter, weißer Mann, Radikaler, etc..

Es ist die einfachste Methode jede Kritik gegen diesen Genderwahn als unsachlich abzustempeln.

Damit wird suggeriert, dass es nicht der Großteil der Gesellschaft und die Mehrheit aller deutschen Frauen wären, die es ablehnt, sondern nur radikale, demokratiefeindliche Randgruppen.

Das Gegenteil ist die Realität.

Die Ablehnung kommt aus der Mitte der Gesellschaft und der Genderwahn ist lediglich ein Ausdruck einer radikalen Minderheit, die keinen Respekt vor der Gesellschaft haben, keinen Sinn für Demokratie zeigen und lediglich zur Spaltung beitragen.

Das nennt sich Täter Opfer Umkehr (victim blaming).

Das von den Befürwortern des Genderwahns jede statistische Erhebung, jede Umfrage, als mutmaßlich nicht repräsentativ angesehen wird, daran lässt sich viel ableiten.

Nicht nur, dass die große Mehrheit der deutschen Gesellschaft es ablehnt. Statistiken offenbaren sogar, dass diese Ablehnung stetig wächst. Es ist kein Wunder, dass anfangs die Mehrheit erst gering war, aber nun zunimmt. Am Anfang haben sich viele Menschen gedacht, Mal einen Spaß, dieser Unsinn ist bald vorbei. Mittlerweile nimmt es jedoch andere Züge an und die Gesellschaft wird mit dem groben Unsinn täglich konfrontiert. Daraus resultiert die in Statistiken stark ansteigende Ablehnung.

Eigentlich sollte nun allen klar sein, die Mehrheit möchte es nicht. Wir leben in einer Demokratie, also weg damit. Und hier greift der radikale Kern der Befürworter. Sie erkennen die demokratischen Werte nicht an.

Das verdeutlicht einmal mehr wer hier radikal ist und wer nicht.

Die deutsche Sprache ist bereits gendergerecht.

Wer das nicht versteht, hätte in der Schule im Deutschunterricht lediglich besser aufpassen sollen. Manchen hätte es wahrscheinlich geholfen auf wöchentliches Schule schwänzen zu verzichten.

Was scheinbar nicht verstanden wird oder bewusst missverstanden werden soll, Genus ist nicht Sexus. Prof. Dr. Richard Schröder hat darüber eine Abhandlung geschrieben, um die offensichtlichen Missverständnisse, der deutschen Sprache aufzuklären. Nachfolgend ein Auszug daraus...

Die Idee, durch Änderung des Sprachgebrauchs reale Machtverhältnisse zu verändern, ist eine Schnapsidee. Schein- und Ersatzkämpfe mit Sternchen und anderen Zeichen führen ins Leere. Sprache ist zu dynamisch für starre Regeln – wie das Leben selbst.

in Lehrer ist eine Person, die lehrt. Dieses Wort hat das grammatische Geschlecht (= genus) „männlich“ oder lateinisch „maskulin“. Wäre ein Lehr-er eine Person, die lehrt, und außerdem nach dem biologischen Geschlecht (= sexus) männlich ist, wäre die Lehr-er-in eine Person, die lehrt, männlichen (-er-) und zudem weiblichen (-in) Geschlechts (sexus) ist, also ein biologischer Zwitter. Das ist aber offenbar nicht gemeint. Im Deutschen gibt es nur eine Täter-Endung, nämlich -er, und die ist männlich (qua genus, nicht qua sexus). Weder der Hocker noch der Seufzer haben einen Penis. Sind wir inzwischen vielleicht so heftig sexualisiert, dass wir den Unterschied zwischen genus und sexus gar nicht mehr wahrnehmen? Merke: Genus ist nicht sexus. Im Lateinischen ist das anders. Da heißt der männliche (sexus) Sieger victor und der weibliche (sexus) Sieger victrix. Wenn wir das nachmachen wollten, müsste aus der Lehrerin die Lehrin werden. Ärztin ginge ja, Rechtsanwältin auch, bloß die Malerin, das wäre schon wieder ein Zwitter.

Die Nachsilbe -in bezeichnet ursprünglich gar nicht den weiblichen Täter, also die Täterin (schon wieder die Zwitterfalle!), sondern war besitzanzeigend (schrecklich, aber wahr). Die Frau Apothekerin war ursprünglich nicht eine Frau, die Pharmazie studiert hatte, sondern die Frau des Apothekers. Eine Königin war vor Einführung der weiblichen Thronfolge nicht eine weibliche Person, die das Königsamt wahrnimmt, sondern die Frau des Königs. Herrschaft konnte sie nur ausüben als Königswitwe und Vormund (oder Vormündin?) des unmündigen Thronfolgers...

Quelle: Welt, Prof. Dr. Richard Schröder (Sprachwissenschaftler), 17.12.2018

Dieser Genderwahn verursacht Ungleichheit und Diffamierung. Gendern ist eine Diskriminierung gegenüber dem männlichen Geschlecht. Das Einzige was der Genderwahn schafft ist eine Spaltung der Gesellschaft.

Wer bitteschön ist Kund, Russ, Beamt oder Ärzt? Bei einer sehr kleinen Gruppe von Radikalen Befürwortern, vornehmlich bei den Grünen forcierte Art zu gendern, wird der männliche Part oft verstümmelt. Gerechtigkeit oder Gleichheit sieht anders aus.

Es hat seine Gründe warum eine große Mehrheit der Gesellschaft, auch unter Frauen, diesen Genderwahn ablehnt.

Alles Gute Dir... und bleib gesund.

Gruß, RayAnderson  😉

2 Grafiken dazu, die auch aufzeigen, dass hier eine Entwicklung stattfindet. Lediglich 26% der deutschen Bevölkerung befürworten eine geschlechterinklusive Sprache (Mai 2021). Ein Jahr zuvor waren es noch 9% mehr. Damit ist eine mehr oder mindere Zustimmung oder Befürwortung, innerhalb von 2020 auf 2021, von 35%, auf 26% gefallen. Mittlerweile ist wieder ein Jahr vergangen. Die nächste Statistik wird wahrscheinlich noch deutlicher ausfallen.

So viel zum Demokratieverständnis in Deutschland...

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Hallo Sibel,

Warum ist das was die Nato macht gut und was Russland macht schlecht?

Deine Darstellung und Konstruktion den Kosovokrieg und den Krieg im Dobass vergleichen zu wollen, ist gelinde etwas verdreht dargestellt. Deine Simplifizierung ungleiches gegenüber zu stellen, um es zu vergleichen und gleichstellen zu wollen, entbehrt jeder Grundlage.

Der Krieg der Serben war der Versuch eines Genozids (Völkermord) an den Kosova-Albanern. Von Freiheitskampf kann dabei keine Rede sein. Um diesem Morden ein Ende zu setzen, hat sich die NATO eingemischt. Im Nachhinein heißt es von vielen Seiten, dass sich die NATO hätte bereits deutlich früher einmischen sollen.

Was den Donbass betrifft, der wurde von Russland überfallen. 2014, nach der feindlichen Übernahme der Krim, hat Putin russische Soldaten, ohne Rang und Abzeichen, in die Ostukraine entsendet, um dort einen Bürgerkrieg anzuzetteln. Die Ukrainer wurden vertrieben oder ermordet. Von Befreiung keine Spur. Seit Februar 2022 führt Putin mit seinen russischen Truppen einen Vernichtungskrieg gegen die Ukraine.

______________________________________________________________________

Am Abend des 24. März 1999... der Tag, an dem die NATO eingriff.

Für die Kosovo-Albaner war es der Tag der Rettung, für die Serben der des Niedergangs: Am 24. März 1999 griffen NATO-Verbände in den Kosovo-Krieg ein, flogen bis zum 10. Juni Tausende von Einsätzen. Die Folgen sind bis heute deutlich zu spüren.

„Meine amerikanischen Mitbürger. Heute haben sich unsere Streitkräfte den Luftangriffen unserer NATO-Verbündeten auf serbische Streitkräfte angeschlossen, die für die Brutalität im Kosovo verantwortlich sind. Wir haben aus mehreren Gründen mit Entschlossenheit gehandelt: Wir haben gehandelt, um Tausende unschuldiger Menschen im Kosovo vor einer wachsenden militärischen Offensive zu schützen.“ US-Präsident Bill Clinton, am 24. März 1999, im Oval Office, Washington.

„Wenn die NATO-Bombardierungen nicht stattgefunden hätten, ich wiederhole noch einmal, es würde kein Albaner mehr im Kosovo geben.“ Halit Barani, ehemaliger Präsident des Regionalrats für den Schutz der Menschenrechte in Mitrovica, Kosovo.

 „Wir erkannten, dass wir nicht alleine sind“

Als am Abend des 24. März 1999 die lange immer wieder hinausgezögerte NATO-Operation „Allied Force“ für 78 Tage einsetzte, schlugen in Mitrovica, im Norden des Kosovo, unmittelbar darauf Granaten der jugoslawischen Streitkräfte ein – in den südlichen Stadtvierteln, die ganz überwiegend von albanischen Kosovaren bewohnt wurden.

„Vor dem NATO-Angriff gingen zunächst die Sirenen los, und wir wussten, dass die NATO angreifen wird. Was ich nicht verstehen konnte, war, wieso dann die Serben gerade dann in dieser Nacht, eine oder zwei Stunden, eigentlich sofort angegriffen haben. Das war wirklich schrecklich. Und wir konnten das nicht verstehen.“

Skender Hasani steht im kahlen Garten seines Hauses in Ilirida, dem südlichen Stadtviertel von Mitrovica.

Seine Mutter habe sich zum Zeitpunkt des Granateinschlags im Korridor des Hauses aufgehalten. Ein Granatsplitter durchtrennte ihre Halsschlagader, hilflos und entsetzt musste der heute 55-Jährige mitansehen, wie seine Mutter vor seinen Augen starb. Als ehemaliger Artillerie-Soldat der jugoslawischen Armee wusste er, aus welcher Richtung die Granaten abgefeuert wurden – zehn Geschosse landeten unmittelbar nach Beginn der NATO-Operation im Umkreis von 100 Metern in seinem Stadtviertel:

„Ich glaube, dass die Serben uns hier in unserem Territorium absichtlich beschossen haben. Am 24. März um 20:10 Uhr begann die NATO Bombardierung, während die Serben von 24 bis 1 Uhr uns beschossen hatten. Meiner Meinung nach haben sie uns nicht zufällig in unserer Nachbarschaft beschossen, da wir in dieser Nachbarschaft viele Intellektuelle, Professoren und ehemaligen UCK Leute hatten.“

Die Straßencafés im südlichen Stadtteil von Mitrovica, der heute de facto in einen serbischen Nord- und einen albanischen Südteil geteilten Stadt im Kosovo, sind bereits gut besucht. In der schon wärmenden Vorfrühlingssonne genießen Büroangestellte und Passanten die Mittagspause, treffen sich mit Freunden und Familie.

Es waren Meldungen über Massaker, die Agim Haziri vor über 20 Jahren bewogen hatten, seinen langjährigen, sicheren Arbeitsplatz in Niederbayern aufzugeben und sich der UCK anzuschließen, der Befreiungsarmee des Kosovo. Als ehemaliger Absolvent der jugoslawischen Offiziersakademie in Zagreb stieg Agim Haziri rasch auf zum Bataillonskommandeur in der 138. Brigade. An den 24. März 1999 erinnert er sich sehr gut:

„In der fraglichen Nacht befanden wir uns in der Nähe der Grenze zwischen Kosovo und Albanien und bereiteten uns auf einen Angriff auf Koshare vor. Die Nachricht vom Angriff der NATO wurde aus vielen Gründen erst nicht geglaubt, da wir wussten, dass es im Kosovo Massaker gab, aber früher auch in Bosnien und Kroatien. Als sie aber begannen, waren wir sehr glücklich, weil wir erkannten, dass wir nicht allein sind und die Unterstützung der NATO und der europäischen Staaten haben.“

Die tiefverwurzelte Dankbarkeit der Kosovo-Albaner, gleich welchen Lebensalters oder Herkunft, gegenüber der NATO und vor allem den USA, basiert auf dem kollektiven Erlebnis, dass sie ohne das militärische Eingreifen der westlichen Allianz aus dem Kosovo endgültig vertrieben worden wären.

„Der Kampf hätte angedauert, wir hätten sogar eine Weile weiterkämpfen können und wären vielleicht sogar getötet worden. Seit dem Beginn des Angriffs und der Deportation der Zivilbevölkerung durch Serbien und Milosevic glaubte ich, dass es ohne das Eingreifen der NATO keinen Kosovo-Albaner mehr gegeben hätte.“

Quelle: Deutschlandfunk Kultur

______________________________________________________________________

Wer sich ernsthaft und sachlich mit der Geschichte auseinandersetzen möchte, sollte sie so belassen wie sie sich zugetragen hat.

Hetze, Propaganda und verdrehte Fakten haben dabei nichts zu suchen...

Alles Gute Dir... und bleib gesund.

Gruß, RayAnderson  😉

Kosolva-Albaner schwenken albanische Flaggen und feiern die Unabhängigkeit des Kosovo, in Pristina, in ewiger Dankbarkeit gegenüber der NATO.

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Alles sollte so bleiben wie es ist....!

Hallo,

Welchen "Status" sollte Taiwan haben/bekommen in Zukunft?
Weil so ganz einig ist man sich da ja wohl nicht so ganz!?

Die Welt war sich einig....

Dann wuchs der Einfluss und die wirtschaftliche Bedeutung Chinas und plötzlich war Taiwan nicht mehr das, was es eigentlich bereits war, nämlich anerkannt und souverän...

Auch die Vereinten Nationen sind eingeknickt...

Der Staat wird begrifflich nach der 3-Elemente-Lehre bestimmt. Danach setzt ein Staat ein Staatsvolk, ein Staatsgebiet und eine Staatsgewalt voraus. Quelle: Jura-Online

Leider gibt es zu viele Hasenfüße auf der Welt. Ein Trauerspiel...

Selbst die USA haben ihre ursprüngliche Haltung revidiert, fahren jedoch eine etwas andere Politik, die kontrovers zur 1 China Politik verläuft.

Der US amerikanische "Taiwan Relations Act", von 1979 und den "Six Assurances", von 1982, sorgen seitens der USA für eine gewisse Sicherheit Taiwans. Ob es genügt, wenn China eine Invasion auf Taiwan startet, steht in den Sternen...

Die USA ziehen vorsorglich eine Trägergruppe in die Gewässer Taiwans...

Der amerikanische Flugzeugträger USS Ronald Reagan und seine Kampfgruppe, darunter ein Lenkraketenzerstörer und ein Kreuzer, sind am Montag von Singapur aus in Richtung Südchinesisches Meer und Taiwan aufgebrochen. Quelle: wsws

China strebt außenpolitisch nach Macht und möchte zum Globalplayer werden, auch militärisch.

Trotzdem sollten mMn die Zeiten nicht ins 19. oder 20. Jahrhundert zurückversetzt werden. Man muss die Geschichte nur weit genug zurückdrehen, dann könnten viele Staaten auf andere Territorien Machtansprüche erheben.

Vielleicht möchte Großbritannien wieder einen Anspruch auf die USA erheben...?

Oder wie bereits in Planung, unser neuer (Möchtegern...)Zar Wladimir Putin...

Taiwan ist ein unabhängiger Staat.

Taiwan (Insel Formosa) entstand etwa vor fünf Millionen Jahren als Folge der Kollision der Eurasischen mit der Philippinischen Platte. Während der letzten Kaltzeit (110.000 bis ca. 10.000 Jahre vor heute) im Jungpleistozän lag der Meeresspiegel zeitweilig deutlich mehr als 100 Meter unter dem heutigen Niveau, so dass Taiwan eine direkte Landverbindung zum asiatischen Hauptkontinent hatte. Über diese Landbrücke erreichten vor ungefähr 20.000 Jahren die ersten anatomisch modernen Menschen (Homo sapiens) das heutige Taiwan. Quelle: Wikipedia

Einen Anspruch Chinas abzuleiten, nur weil es manche Menschen behaupten oder weil Taiwan für eine kurze Zeit, von etwa 200 Jahren, chinesisch gewesen ist, darf jeder handhaben wie er möchte, aber steht rechtlich auf sehr wackeligen Beinen. Dann könnten auch die Japaner einen Anspruch erheben, die allerdings bereits verzichtet haben, aber da wären noch die Niederländer.

  • Taiwan Staatsform: semipräsidentielle Republik
  • Gründung: 01.01.1912
  • Staatsoberhaupt: Staatspräsidentin Tsai Ing-wen.
  • Regierungssitz: Taipeh
  • Währung: Taiwan Dollar (NT$ oder T$)
  • Internet Top Level Domain: .tw
  • Telefon-Ländervorwahl: +886

Taiwans Unabhängigkeit und Souveränität lassen sich wie folgt ableiten:

  1. Das Gebilde auf Taiwan entspricht den Anforderungen nach der sogenannten Drei-Elemente-Lehre (nach Jellinek sowie der Konvention von Montevideo vom 26. Dezember 1933), wonach ein Staat ein Staatsgebiet, ein Staatsvolk und eine Staatsgewalt erfordert.
  2. Die Republik China (Taiwan) besteht seit ihrer Gründung 1911 fort, nunmehr auf dem stark verkleinerten Staatsgebiet der Hauptinsel Taiwan nebst Penghu, Matzu etc.
  3. Die Entstehung und der Fortbestand eines Staates ist ein rein tatsächliches Geschehen (ebenso umstr.), sodass Erklärungen und Verträge von Drittstaaten grundsätzlich keine Auswirkung haben. Die Verfassungsklausel der Volksrepublik (s. u. 3.) ist daher belanglos.
  4. Die Anerkennung ist in rechtstheoretischer Hinsicht rein deklaratorisch. Daher kann auch die kollektive Nicht-Anerkennung durch Drittstaaten allein, nicht die Staatlichkeit der Republik China (Taiwan) negieren.
  5. Die Volksrepublik China hat zu keinem Zeitpunkt tatsächlich Staatsgewalt über die Insel Taiwan ausgeübt.
  6. Der Friedensvertrag von San Francisco hatte für Taiwan lediglich dadurch Relevanz, dass er die Souveränität Japans wiederherstellte. Am Tag des Inkrafttretens, dem 28. April 1952, konnte das souveräne Japan als gleichberechtigter Staat, die Insel Taiwan und den Penghu-Archipel, an das Empfängerland, die Republik China (Taiwan), abtreten.
  7. Der Vertrag von Taipeh ist der formelle Friedensschluss zwischen Japan und der Republik China (Taiwan). Darin erkennt Japan erneut die Kairoer und die Potsdamer Erklärung an. Darüber hinaus werden alle früheren zwischen Japan und China abgeschlossenen Verträge einschließlich des Vertrags von Shimonoseki für nichtig erklärt.
  8. Nach dem Grundsatz Uti possidetis ist die Republik China (Taiwan) legaler Souverän über Taiwan, da sie die Insel zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Vertrags von Taipeh 1952 unzweifelhaft kontrollierte.
  9. Artikel 4 der Verfassung der Republik China (Taiwan) besagt „Das Territorium der Republik China“ ist definiert „entsprechend der existierenden nationalen Grenzen …“. Als historischer Teil Chinas ist Taiwan darin auf natürliche Weise eingeschlossen. Wegen der Ungültigkeit des Vertrags von Shimonoseki ab initio hat Taiwan nie aufgehört, Teil Chinas zu sein. Daher besteht keine Notwendigkeit eines neuerlichen formellen Beschlusses der Nationalversammlung, um Taiwan wieder in die Republik China einzugliedern.
  10. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat bis heute kein Staat, außer dem Bürgerkriegsgegner Volksrepublik China, die Souveränität der Republik China (Taiwan) über Taiwan angefochten. Dies validiert den Souveränitätsanspruch der Republik China (Taiwan).
  11. Die USA erkennen durch den 1955 mit der Republik China (Taiwan) geschlossenen Verteidigungsvertrag deren Souveränität über Taiwan implizit an.
  12. Ein bisher nicht beachteter Faktor in der Diskussion um die Zugehörigkeit Taiwans zur Republik China (Taiwan) besteht darin, dass die von der Volksrepublik China nicht eingenommenen Archipele Quemoy und Matsu unbestritten seit Gründung der Republik 1911/12 bis heute zu ihrem Staatenverband gehören. Sollte man tatsächlich die obigen Gründe einer Zugehörigkeit Taiwans zur Republik China (Taiwan) negieren, so ist dennoch anzuerkennen, dass selbst eine auf jene Inselgruppen reduzierte Republik China (Taiwan) als Mikrostaat alle Staatsfähigkeiten besäße. Auf diese Weise könnte sie mit dem sinojapanischen „Vertrag von Taipeh“ die Insel Taiwan aus japanischer Souveränität völkerrechtswirksam erhalten haben.

China sieht diese Angelegenheit naturgemäß anders. Allein aus militärisch, strategischer Sicht, wäre Taiwan für China wichtig. Schließlich versucht sich China als Weltmacht. Außerdem ist Taiwan wesentlich weiter entwickelt als China und industriell sehr erfolgreich. Etwa 2/3 der weltweit nachgefragten Computer Chips, wegen denen es in Deutschland immer wieder zu Engpässen führt, kommen aus Taiwan. Ein Grund mehr für China einen Anspruch auf Taiwan zu unterstreichen.

Alles Gute Dir... und bleib gesund.

Gruß, RayAnderson  😉

Taiwan, Hauptstadt & Regierungssitz Taipeh

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Hallo Sarah,

Könnten Banken sich weigern Bargeld auszuzahlen oder Überweisungen zu tätigen? Wenn man Geld auf sein Girokonto einzahlt oder Geld auf diese überwiesen kriegt, ist man ja aus rechtlicher Sicht nicht der Besitzer dieses Geldes, sondern die jeweilige Bank.

Das stimmt so nicht.

Geld, das sich auf einem Konto mit deinem Namen, also mit Deiner Identität, befindet, ist Dein Geld. Du bist der Eigentümer des Geldes.

Trotzdem ist es sprachlich korrekt, dass die Bank in dem Moment der Besitzer des Geldes ist. Hier musst Du unterscheiden, zwischen Besitz und Eigentum.

Beispiel: Wenn Du mir kurz Dein Portemonnaie gibst, mit den Worten, halt mal kurz, ich muss mir die Schnürsenkel zubinden. In dem Moment bin ich der Besitzer Deines Portemonnaies. Trotzdem bist und bleibst Du weiterhin der Eigentümer.

Wenn ich etwas in meinen Händen halte, dann besitze ich etwas, aber es muss mir nicht zwangsmäßig gehören.

Geld, das auf Deinem Konto liegt, wird von der Bank verwaltet. Daher ist in dem Moment die Bank zwar der Besitzer, aber Du bist der Eigentümer.

Hebst Du dieses Geld ab, dann bist Du nicht nur Eigentümer, sondern auch Besitzer.

Eine Bank kann theoretisch alles mit Deinem Geld anstellen. Schließlich ist sie, als "Verwalter", in dem "Besitz" Deines Geldes.

ABER... sie darf es Dir rechtlich nicht verweigern. Damit würde sie sich strafbar machen.

Alles Gute Dir... und bleib gesund.

Gruß, RayAnderson  😉

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Hallo Leon,

Ich habe so Angst. Habe gerade gesehen, dass ein Journalist sagt , dass es bald zu Bürgerkriegen und Plünderungen in Deutschland kommt?

Keine Sorge, Ernst Wolff ist ein waschechter Laberheini...

Der von Dir, auf Nachfrage angegebene Ernst Wolff erzählt viel, aber hat eigentlich keine wirkliche Kompetenz in dem was er verbreitet.

Wie es bei Verschwörungstheorien üblich ist, verkaufen sich solch reißerische Bücher selbstredend blendend. Deswegen auch möglichst viel die Werbetrommel rühren... Das steigert den Umsatz.

Ernst Wolff (* 1950 in Tianjin/VR China) ist ein deutscher Autor. Seine oft in sogenannten Alternativmedien veröffentlichten Beiträge mit Kritik an der internationalen Finanzwirtschaft werden als verschwörungstheoretisch und antisemitisch eingeordnet. Bei der Bundestagswahl 2021 kandidierte Wolff erfolglos als Direktkandidat für die Basisdemokratische Partei Deutschlands. Die Partei gilt als der parteipolitische Arm der Querdenker-Bewegung. Quelle: Wikipedia

Dein mutmaßlicher Journalist ist demnach nichts weiter als ein Verschwörungstheoretiker. Wenn man nur kurz in seine Videos reinhört, erkennt man schnell was hier versucht wird. Es ist reine Stimmungsmache, um möglichst große Aufmerksamkeit zu erlangen. Damit lassen sich seine Bücher besser verkaufen.

Alles Gute Dir... und bleib gesund.

Gruß, RayAnderson  😉

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Hallo,

Kann China Taiwan auch mit Fahrzeugen wie Panzern angreifen?

JAEIN...

Der unabhängige Staat Taiwan liegt ca. 180 km entfernt, vor der Südostküste Chinas.

Das ist keine Entfernung für Panzer oder Artillerie, direkt vom Festland China aus.

Chinas Militär verfügt über eine große Marine. Bei fast der Hälfte der Schiffe handelt es sich um Landungsschiffe. China könnte eine Invasion starten und in diesem Zuge Panzer auf die Insel schaffen. Irgendwann würden sie dort benötigt werden, um Taiwan einzunehmen und zu halten.

Es gibt jedoch ganz andere Szenarien den Inselstaat anzugreifen/einzunehmen. Das fängt mit Raketenbeschuss an und hört mit Seeblockaden auf.

Wären da nicht der US amerikanische "Taiwan Relations Act", von 1979 und den "Six Assurances", von 1982. Diese Versprechen der USA sichern Taiwan in vielerlei Unterstützung gegenüber China zu.

Das Problem... China ist zu einer Industrie- und Atommacht herangewachsen.

Trotzdem sollten mMn die Zeiten nicht ins 19. oder 20. Jahrhundert zurückversetzt werden. Man muss die Geschichte nur weit genug zurückdrehen, dann könnten viele Staaten auf andere Territorien Machtansprüche erheben.

Vielleicht möchte Großbritannien wieder einen Anspruch auf die USA erheben.

Oder wie bereits in Planung, unser neuer Zar Wladimir Putin...

Taiwan ist ein unabhängiger Staat.

Taiwan (Insel Formosa) entstand etwa vor fünf Millionen Jahren als Folge der Kollision der Eurasischen mit der Philippinischen Platte. Während der letzten Kaltzeit (110.000 bis ca. 10.000 Jahre vor heute) im Jungpleistozän lag der Meeresspiegel zeitweilig deutlich mehr als 100 Meter unter dem heutigen Niveau, so dass Taiwan eine direkte Landverbindung zum asiatischen Hauptkontinent hatte. Über diese Landbrücke erreichten vor ungefähr 20.000 Jahren die ersten anatomisch modernen Menschen (Homo sapiens) das heutige Taiwan. Quelle: Wikipedia

Einen Anspruch Chinas abzuleiten, nur weil es manche Menschen behaupten oder weil Taiwan für eine kurze Zeit, von etwa 200 Jahren, chinesisch gewesen ist, darf jeder handhaben wie er möchte, aber steht rechtlich auf sehr wackeligen Beinen. Dann könnten auch die Japaner einen Anspruch erheben, die allerdings bereits verzichtet haben, aber da wären noch die Niederländer.

  • Taiwan Staatsform: semipräsidentielle Republik
  • Gründung: 01.01.1912
  • Staatsoberhaupt: Staatspräsidentin Tsai Ing-wen.
  • Regierungssitz: Taipeh
  • Währung: Taiwan Dollar (NT$ oder T$)
  • Internet Top Level Domain: .tw
  • Telefon-Ländervorwahl: +886

Taiwans Unabhängigkeit und Souveränität lässt sich wie folgt ableiten:

  1. Das Gebilde auf Taiwan entspricht den Anforderungen nach der sogenannten Drei-Elemente-Lehre (nach Jellinek sowie der Konvention von Montevideo vom 26. Dezember 1933), wonach ein Staat ein Staatsgebiet, ein Staatsvolk und eine Staatsgewalt erfordert.
  2. Die Republik China (Taiwan) besteht seit ihrer Gründung 1911 fort, nunmehr auf dem stark verkleinerten Staatsgebiet der Hauptinsel Taiwan nebst Penghu, Matzu etc.
  3. Die Entstehung und der Fortbestand eines Staates ist ein rein tatsächliches Geschehen (ebenso umstr.), sodass Erklärungen und Verträge von Drittstaaten grundsätzlich keine Auswirkung haben. Die Verfassungsklausel der Volksrepublik (s. u. 3.) ist daher belanglos.
  4. Die Anerkennung ist in rechtstheoretischer Hinsicht rein deklaratorisch. Daher kann auch die kollektive Nicht-Anerkennung durch Drittstaaten allein, nicht die Staatlichkeit der Republik China (Taiwan) negieren.
  5. Die Volksrepublik China hat zu keinem Zeitpunkt tatsächlich Staatsgewalt über die Insel Taiwan ausgeübt.
  6. Der Friedensvertrag von San Francisco hatte für Taiwan lediglich dadurch Relevanz, dass er die Souveränität Japans wiederherstellte. Am Tag des Inkrafttretens, dem 28. April 1952, konnte das souveräne Japan als gleichberechtigter Staat, die Insel Taiwan und den Penghu-Archipel, an das Empfängerland, die Republik China (Taiwan), abtreten.
  7. Der Vertrag von Taipeh ist der formelle Friedensschluss zwischen Japan und der Republik China (Taiwan). Darin erkennt Japan erneut die Kairoer und die Potsdamer Erklärung an. Darüber hinaus werden alle früheren zwischen Japan und China abgeschlossenen Verträge einschließlich des Vertrags von Shimonoseki für nichtig erklärt.
  8. Nach dem Grundsatz Uti possidetis ist die Republik China (Taiwan) legaler Souverän über Taiwan, da sie die Insel zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Vertrags von Taipeh 1952 unzweifelhaft kontrollierte.
  9. Artikel 4 der Verfassung der Republik China (Taiwan) besagt „Das Territorium der Republik China“ ist definiert „entsprechend der existierenden nationalen Grenzen …“. Als historischer Teil Chinas ist Taiwan darin auf natürliche Weise eingeschlossen. Wegen der Ungültigkeit des Vertrags von Shimonoseki ab initio hat Taiwan nie aufgehört, Teil Chinas zu sein. Daher besteht keine Notwendigkeit eines neuerlichen formellen Beschlusses der Nationalversammlung, um Taiwan wieder in die Republik China einzugliedern.
  10. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat bis heute kein Staat, außer dem Bürgerkriegsgegner Volksrepublik China, die Souveränität der Republik China (Taiwan) über Taiwan angefochten. Dies validiert den Souveränitätsanspruch der Republik China (Taiwan).
  11. Die USA erkennen durch den 1955 mit der Republik China (Taiwan) geschlossenen Verteidigungsvertrag deren Souveränität über Taiwan implizit an.
  12. Ein bisher nicht beachteter Faktor in der Diskussion um die Zugehörigkeit Taiwans zur Republik China (Taiwan) besteht darin, dass die von der Volksrepublik China nicht eingenommenen Archipele Quemoy und Matsu unbestritten seit Gründung der Republik 1911/12 bis heute zu ihrem Staatenverband gehören. Sollte man tatsächlich die obigen Gründe einer Zugehörigkeit Taiwans zur Republik China (Taiwan) negieren, so ist dennoch anzuerkennen, dass selbst eine auf jene Inselgruppen reduzierte Republik China (Taiwan) als Mikrostaat alle Staatsfähigkeiten besäße. Auf diese Weise könnte sie mit dem sinojapanischen „Vertrag von Taipeh“ die Insel Taiwan aus japanischer Souveränität völkerrechtswirksam erhalten haben.

China sieht diese Angelegenheit naturgemäß anders. Allein aus militärisch, strategischer Sicht, wäre Taiwan für China wichtig. Schließlich versucht sich China als Weltmacht. Außerdem ist Taiwan wesentlich weiter entwickelt als China und industriell sehr erfolgreich. Etwa 2/3 der weltweit nachgefragten Computer Chips, wegen denen es in Deutschland immer wieder zu Engpässen führt, kommen aus Taiwan. Ein Grund mehr für China einen Anspruch auf Taiwan zu unterstreichen.

Alles Gute Dir... und bleib gesund.

Gruß, RayAnderson  😉

Insel Formosa, Taiwan

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Hallo,

Wieso ist es so schlimm, dass Nancy Pelosi Taiwan besucht hat?

Ist es nicht... das Thema wird lediglich aufgebauscht.

Die Republik Taiwan oder einfach Taiwan genannt (auch Republik China genannt) kann empfangen wen sie möchte.

Taiwan ist ein unabhängiger Staat.

China hat sich nicht in innere Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen.

China, als mächtige Industrienation und Atommacht, erhebt einen Anspruch auf diesen Staat. Deswegen erweckt es eine gewisse Brisanz.

Auch einige deutsche Abgeordnete, des Menschenrechtsausschusses des deutschen Bundestags, planen eine Reise nach Taiwan. Da ist der nächste Konflikt schon vorprogrammiert.

Taiwan entstand etwa vor fünf Millionen Jahren als Folge der Kollision der Eurasischen mit der Philippinischen Platte. Während der letzten Kaltzeit (110.000 bis ca. 10.000 Jahre vor heute) im Jungpleistozän lag der Meeresspiegel zeitweilig deutlich mehr als 100 Meter unter dem heutigen Niveau, so dass Taiwan eine direkte Landverbindung zum asiatischen Hauptkontinent hatte. Über diese Landbrücke erreichten vor ungefähr 20.000 Jahren die ersten anatomisch modernen Menschen (Homo sapiens) das heutige Taiwan. Quelle: Wikipedia

Einen Anspruch Chinas abzuleiten, nur weil es manche Menschen behaupten oder weil Taiwan für eine kurze Zeit, von etwa 200 Jahren, chinesisch gewesen ist, darf jeder handhaben wie er möchte, aber steht rechtlich auf sehr wackeligen Beinen. Dann könnten auch die Japaner einen Anspruch erheben, die allerdings bereits verzichtet haben, aber da wären noch die Niederländer.

  • Taiwan Staatsform: semipräsidentielle Republik
  • Gründung: 01.01.1912
  • Staatsoberhaupt: Staatspräsidentin Tsai Ing-wen.
  • Regierungssitz: Taipeh
  • Währung: Taiwan Dollar (NT$ oder T$)
  • Internet Top Level Domain: .tw
  • Telefon-Ländervorwahl: +886
  1. Das Gebilde auf Taiwan entspricht den Anforderungen nach der sogenannten Drei-Elemente-Lehre (nach Jellinek sowie der Konvention von Montevideo vom 26. Dezember 1933), wonach ein Staat ein Staatsgebiet, ein Staatsvolk und eine Staatsgewalt erfordert.
  2. Die Republik China (Taiwan) besteht seit ihrer Gründung 1911 fort, nunmehr auf dem stark verkleinerten Staatsgebiet der Hauptinsel Taiwan nebst Penghu, Matzu etc.
  3. Die Entstehung und der Fortbestand eines Staates ist ein rein tatsächliches Geschehen (ebenso umstr.), sodass Erklärungen und Verträge von Drittstaaten grundsätzlich keine Auswirkung haben. Die Verfassungsklausel der Volksrepublik (s. u. 3.) ist daher belanglos.
  4. Die Anerkennung ist in rechtstheoretischer Hinsicht rein deklaratorisch. Daher kann auch die kollektive Nicht-Anerkennung durch Drittstaaten allein, nicht die Staatlichkeit der Republik China (Taiwan) negieren.
  5. Die Volksrepublik China hat zu keinem Zeitpunkt tatsächlich Staatsgewalt über die Insel Taiwan ausgeübt.
  6. Der Friedensvertrag von San Francisco hatte für Taiwan lediglich dadurch Relevanz, dass er die Souveränität Japans wiederherstellte. Am Tag des Inkrafttretens, dem 28. April 1952, konnte das souveräne Japan als gleichberechtigter Staat, die Insel Taiwan und den Penghu-Archipel, an das Empfängerland, die Republik China (Taiwan), abtreten.
  7. Der Vertrag von Taipeh ist der formelle Friedensschluss zwischen Japan und der Republik China (Taiwan). Darin erkennt Japan erneut die Kairoer und die Potsdamer Erklärung an. Darüber hinaus werden alle früheren zwischen Japan und China abgeschlossenen Verträge einschließlich des Vertrags von Shimonoseki für nichtig erklärt.
  8. Nach dem Grundsatz Uti possidetis ist die Republik China (Taiwan) legaler Souverän über Taiwan, da sie die Insel zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Vertrags von Taipeh 1952 unzweifelhaft kontrollierte.
  9. Artikel 4 der Verfassung der Republik China (Taiwan) besagt „Das Territorium der Republik China“ ist definiert „entsprechend der existierenden nationalen Grenzen …“. Als historischer Teil Chinas ist Taiwan darin auf natürliche Weise eingeschlossen. Wegen der Ungültigkeit des Vertrags von Shimonoseki ab initio hat Taiwan nie aufgehört, Teil Chinas zu sein. Daher besteht keine Notwendigkeit eines neuerlichen formellen Beschlusses der Nationalversammlung, um Taiwan wieder in die Republik China einzugliedern.
  10. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat bis heute kein Staat, außer dem Bürgerkriegsgegner Volksrepublik China, die Souveränität der Republik China (Taiwan) über Taiwan angefochten. Dies validiert den Souveränitätsanspruch der Republik China (Taiwan).
  11. Die USA erkennen durch den 1955 mit der Republik China (Taiwan) geschlossenen Verteidigungsvertrag deren Souveränität über Taiwan implizit an.
  12. Ein bisher nicht beachteter Faktor in der Diskussion um die Zugehörigkeit Taiwans zur Republik China (Taiwan) besteht darin, dass die von der Volksrepublik China nicht eingenommenen Archipele Quemoy und Matsu unbestritten seit Gründung der Republik 1911/12 bis heute zu ihrem Staatenverband gehören. Sollte man tatsächlich die obigen Gründe einer Zugehörigkeit Taiwans zur Republik China (Taiwan) negieren, so ist dennoch anzuerkennen, dass selbst eine auf jene Inselgruppen reduzierte Republik China (Taiwan) als Mikrostaat alle Staatsfähigkeiten besäße. Auf diese Weise könnte sie mit dem sinojapanischen „Vertrag von Taipeh“ die Insel Taiwan aus japanischer Souveränität völkerrechtswirksam erhalten haben.

China sieht diese Angelegenheit naturgemäß anders. Allein aus militärisch, strategischer Sicht, wäre Taiwan für China wichtig. Schließlich versucht sich China als Weltmacht. Außerdem ist Taiwan wesentlich weiter entwickelt als China und industriell sehr erfolgreich. Etwa 2/3 der weltweit nachgefragten Computer Chips, wegen denen es in Deutschland immer wieder zu Engpässen führt, kommen aus Taiwan. Ein Grund mehr für China einen Anspruch auf Taiwan zu unterstreichen.

Vielleicht möchte Großbritannien wieder einen Anspruch auf die USA erheben. Man muss nur weit genug in der Geschichte zurückschwelgen, so ließen sich viele territoriale Ansprüche ableiten...

Alles Gute Dir... und bleib gesund.

Gruß, RayAnderson  😉

Insel Formosa, Taiwan

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Hallo Kai,

Warum mischt sich der Westen in innerchinesische und innerrussische Angelegenheiten ein?

Wie kommst Du darauf, die Mutmaßung aufzustellen, der Westen würde sich in innere Angelegenheiten von China und Russland einmischen?

Wessen Hasenfuß Mentalität möchtest Du mit Deiner Frage implizieren?

Was China betrifft oder offenbar eher gemeint Taiwan: Taiwan entstand etwa vor fünf Millionen Jahren als Folge der Kollision der Eurasischen mit der Philippinischen Platte. Während der letzten Kaltzeit (110.000 bis ca. 10.000 Jahre vor heute) im Jungpleistozän lag der Meeresspiegel zeitweilig deutlich mehr als 100 Meter unter dem heutigen Niveau, so dass Taiwan eine direkte Landverbindung zum asiatischen Hauptkontinent hatte. Über diese Landbrücke erreichten vor ungefähr 20.000 Jahren die ersten anatomisch modernen Menschen (Homo sapiens) das heutige Taiwan. Quelle: Wikipedia

Der Besuch einer US Politikerin auf der Insel Formosa, bzw. des Staates Taiwan, ist keine innere Angelegenheit Chinas.

Gleiches gilt für die Planung einer Reise, einiger Abgeordneter, des Menschenrechtsausschusses des deutschen Bundestags.

Die Republik Taiwan oder einfach Taiwan genannt (auch Republik China genannt) kann empfangen wen sie möchte. Es ist ein unabhängiger Staat.

China hat sich nicht in innere Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen.

Eine Anspruch Chinas abzuleiten, nur weil es manche Menschen behaupten oder weil Taiwan für eine sehr kurze Zeit, von etwa 200 Jahren, chinesisch gewesen ist, darf jeder handhaben wie er möchte, aber steht rechtlich auf sehr wackeligen Beinen. Dann könnten auch die Japaner einen Anspruch erheben, die allerdings bereits verzichtet haben, aber da wären noch die Niederländer.

  • Taiwan Staatsform: semipräsidentielle Republik
  • Gründung: 01.01.1912
  • Staatsoberhaupt: Staatspräsidentin Tsai Ing-wen.
  • Regierungssitz: Taipeh
  • Währung: Taiwan Dollar (NT$ oder T$)
  • Internet Top Level Domain: .tw
  • Telefon-Ländervorwahl: +886
  1. Das Gebilde auf Taiwan entspricht den Anforderungen nach der sogenannten Drei-Elemente-Lehre (nach Jellinek sowie der Konvention von Montevideo vom 26. Dezember 1933), wonach ein Staat ein Staatsgebiet, ein Staatsvolk und eine Staatsgewalt erfordert.
  2. Die Republik China (Taiwan) besteht seit ihrer Gründung 1911 fort, nunmehr auf dem stark verkleinerten Staatsgebiet der Hauptinsel Taiwan nebst Penghu, Matzu etc.
  3. Die Entstehung und der Fortbestand eines Staates ist ein rein tatsächliches Geschehen (ebenso umstr.), sodass Erklärungen und Verträge von Drittstaaten grundsätzlich keine Auswirkung haben. Die Verfassungsklausel der Volksrepublik (s. u. 3.) ist daher belanglos.
  4. Die Anerkennung ist in rechtstheoretischer Hinsicht rein deklaratorisch. Daher kann auch die kollektive Nicht-Anerkennung durch Drittstaaten allein, nicht die Staatlichkeit der Republik China (Taiwan) negieren.
  5. Die Volksrepublik China hat zu keinem Zeitpunkt tatsächlich Staatsgewalt über die Insel Taiwan ausgeübt.
  6. Der Friedensvertrag von San Francisco hatte für Taiwan lediglich dadurch Relevanz, dass er die Souveränität Japans wiederherstellte. Am Tag des Inkrafttretens, dem 28. April 1952, konnte das souveräne Japan als gleichberechtigter Staat, die Insel Taiwan und den Penghu-Archipel, an das Empfängerland, die Republik China (Taiwan), abtreten.
  7. Der Vertrag von Taipeh ist der formelle Friedensschluss zwischen Japan und der Republik China (Taiwan). Darin erkennt Japan erneut die Kairoer und die Potsdamer Erklärung an. Darüber hinaus werden alle früheren zwischen Japan und China abgeschlossenen Verträge einschließlich des Vertrags von Shimonoseki für nichtig erklärt.
  8. Nach dem Grundsatz Uti possidetis ist die Republik China (Taiwan) legaler Souverän über Taiwan, da sie die Insel zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Vertrags von Taipeh 1952 unzweifelhaft kontrollierte.
  9. Artikel 4 der Verfassung der Republik China (Taiwan) besagt „Das Territorium der Republik China“ ist definiert „entsprechend der existierenden nationalen Grenzen …“. Als historischer Teil Chinas ist Taiwan darin auf natürliche Weise eingeschlossen. Wegen der Ungültigkeit des Vertrags von Shimonoseki ab initio hat Taiwan nie aufgehört, Teil Chinas zu sein. Daher besteht keine Notwendigkeit eines neuerlichen formellen Beschlusses der Nationalversammlung, um Taiwan wieder in die Republik China einzugliedern.
  10. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat bis heute kein Staat, außer dem Bürgerkriegsgegner Volksrepublik China, die Souveränität der Republik China (Taiwan) über Taiwan angefochten. Dies validiert den Souveränitätsanspruch der Republik China (Taiwan).
  11. Die USA erkennen durch den 1955 mit der Republik China (Taiwan) geschlossenen Verteidigungsvertrag deren Souveränität über Taiwan implizit an.
  12. Ein bisher nicht beachteter Faktor in der Diskussion um die Zugehörigkeit Taiwans zur Republik China (Taiwan) besteht darin, dass die von der Volksrepublik China nicht eingenommenen Archipele Quemoy und Matsu unbestritten seit Gründung der Republik 1911/12 bis heute zu ihrem Staatenverband gehören. Sollte man tatsächlich die obigen Gründe einer Zugehörigkeit Taiwans zur Republik China (Taiwan) negieren, so ist dennoch anzuerkennen, dass selbst eine auf jene Inselgruppen reduzierte Republik China (Taiwan) als Mikrostaat alle Staatsfähigkeiten besäße. Auf diese Weise könnte sie mit dem sinojapanischen „Vertrag von Taipeh“ die Insel Taiwan aus japanischer Souveränität völkerrechtswirksam erhalten haben.

Was Russland betrifft: Da muss ich nun mutmaßen, auf welche oder wessen Legitimation, Deine angebliche Einmischung des Westens auf innerrussische Angelegenheiten beruhen sollen. Vielleicht möchtest Du Dich auf eine der Reden Putins beziehen, bei denen er davon spricht zum Zaren aufsteigen zu wollen... das ist absurd.

Wer so argumentiert könnte auch Ansprüche für Deutschland auf Polen, das Baltikum, die Ukraine, Teile Russlands, Frankreich, Belgien, die Niederlande, Österreich, Ungarn etc... ableiten. Das ist völlig abstrus.

Man müsste nur weit genug in der Geschichte zurückgehen, um Territorien anderen Staaten zuschreiben zu können.

Vielleicht möchtest Du die USA auch wieder Großbritannien zukommen lassen...

Alles Gute Dir... und bleib gesund.

Gruß, RayAnderson  😉

Insel Formosa, Taiwan

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Hallo Maurice,

Was bedeutet "unter Vorbehalt" (Recht)?
Das Gesetz tritt unter Vorbehalt des Artikels 2 am Tag nach der Ankündigung in Kraft (22.07).

Das Gesetz tritt in Kraft.

  • unter Vorbehalt bedeutet unter der Einschränkung von...

Hintergrund: Das SGB wird überarbeitet. Das kann zu Änderungen des Artikel 2 führen. Hier dreht es sich um Einkommensaktualisierungen und Anerkennungen.

Alles Gute Dir... und bleib gesund.

Gruß, RayAnderson  😉

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Hallo,

Denkst du, nach dem kalten Winter könnte die AFD die SPD bei den Wahlprognosen überholt haben?

Deine Darstellung ist eine Momentaufnahme...

Meine Glaskugel wird gerade generalüberholt.

Die AFD zerlegt sich seit einiger Zeit selbst. Ein weiterer Ansteig der Wählergunst ist kaum realisierbar.

Aber die SPD versucht alles um im Sinkflug noch besser zu sein. Es wäre durchaus denkbar, wenn die SPD in ähnliche Gefilde vordringt. Bei dem Kanzler verwundert es nicht... Deutschland benötigt Führung. Das ist etwas von dem Olaf Scholz nicht im Ansatz weiß, was es bedeutet.

Alles Gute Dir... und bleib gesund.

Gruß, RayAnderson  😉

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Ja

Hallo,

Findet ihr es okay wenn ich nur so ein bisschen Wein trinke?

Das wäre völlig ok.

Eigentlich darfst Du erst ab 16. Diese Fütze schadet sowieso nicht. Selbst wenn das Glas voll wäre, würde es Dir nicht schaden, aber dann würdest Du erste Wirkungen des Alkohols spüren.

Mit diesem Schluck bekommst Du einen ersten Eindruck von Rotwein.

Sehr wahrscheinlich wird es Dir nicht schmecken, es sei denn es handelt sich um eine süße Geschmacksrichtung. Wenn es sich um eine Geschmacksrichtung "trocken" oder "halbtrocken" handelt, selbst bei einem lieblichen Rotwein, würdest Du ihn wahrscheinlich als extrem adstringierend, also stark säurelastig empfinden.

Damit man Weine, auch Schaumweine wirklich genießen kann, muss sich erst Dein Gaumen an den Alkohol, mit seinen besonderen Noten, gewöhnen.

Auch der erste Kaffee schmeckt erst nur abscheulich...

Was Alkohol betrifft, wenn man es als das nutzt was es ist, ein Genussmittel und es nicht dazu missbraucht sich abzufüllen, so spricht nichts gegen ein Gläschen Wein, ab und zu...

Von Alkohol abhängig zu werden ist ein deutlich längerer Prozess, als beispielsweise beim Rauchen. Wer ab und an ein Gläschen genießt, läuft niemals Gefahr in eine Abhängigkeit zu geraten.

Alles Gute Dir... und bleib gesund.

Gruß, RayAnderson  😉

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Hallo Richard,

Alternative zum Gendern - nur Das und nur die Ursprungsform?

Wozu...?

Mit dem Genderwahn wird vorgegaugelt die Frauen würden es anders wollen... diese Aussage ist falsch!

Wegen einer kleinen, radikalen Gruppe der Gesellschaft etwas aufzwingen, was sie nachweislich nicht möchte? Seit wann verhandelt man mit Terroristen?

Nicht nur die große Mehrheit der Gesellschaft, auch die Mehrheit der deutschen Frauen lehnen diesen Genderwahn ab. UND... die Mehrheiten nehmen jährlich zu. Das zeigt sich in Statistiken. Am Anfang wurde es von der Gesellschaft nicht ernst genommen. Man dachte sich... ein böser Spaß, der vergeht. Nun nimmt es andere Formen an und die Gesellschaft wacht auf und reagiert. Das ist ein normaler Prozess.

Es würde völlig genügen wenn den Kindern vernünftig Deutsch gelehrt würde. Dann würden diese Missverständnisse gar nicht erst aufkommen.

Ich nutze "Sehr geehrte Damen und Herren", beispielsweise in Ansprachen, als Überschrift, etc., aber das war's.

Was den Genderwahn betrifft, der ist beleidigend, diskriminierend und diffamierend. Es grenzt aus, schafft Ungleichheit und Spaltung.

Ich werde mich nicht daran beteiligen andere Menschen zu beleidigen und zu diffamieren.

Es hat seinen Grund warum selbst die größte Feministin Deutschlands, Alice Schwarzer, dem Gendern kritisch gegenüber steht.

In der deutschen Sprache wird bewusst auf eine Sexualisierung verzichtet. Wer im Deutschunterricht aufgepasst hat, der weiß das. Sexualisierungen führen stets zu Ungleichbehandlung, Ungleichheit, Diffamierungen...

Das vermeidet die deutsche Sprache mit ihrer neutralen Art.

Bislang habe ich diesen Genderwahn in erster Linie von Frauen, mit gemindertem Selbstwertgefühl erlebt und bei Menschen die der deutschen Sprache nicht mächtig sind.

Der männliche Artikel stellt kein Geschlecht dar. Dafür muss man allerdings in der Schule aufgepasst haben. Sexuelle Empfindungen, Vorlieben oder auch nur die Geschlechter, werden bewusst ausgeschlossen. Damit ist die deutsche Sprache genau das was ihr vorgeworfen wird, dass sie es nicht wäre. Sie ist geschlechtergerecht, weil neutral. Letztlich ist der Genderwahn eine männerverachtende Art die deutsche Sprache zu missbrauchen.

Wenn es zu dem Genderwahn übergeht und männliche Ärzte plötzlich als Ärzt, männliche Kunden als Kund oder männliche Beamte als Beamt bezeichnet werden, dann ist das männerfeindlich und männerverachtend.

Ich bin für Gleichberechtigung und Gleichbehandlung.

Der Genderwahn hat mit beidem nichts zu tun.

Hier versucht eine sehr kleine, aber laute und radikale Gruppe, gegen die deutliche Mehrheit der deutschen Gesellschaft, aber auch gegen die Mehrheit der Frauen, den Genderwahn voranzutreiben und zu etablieren.

Radikale Gruppen interessieren sich nicht für die Demokratie und das Wohl der Gesellschaft.

Damit die Spaltung der Gesellschaft wieder verschwindet, kann jeder Einzelne seinen Beitrag leisten. Beiträge oder Sender können boykottiert werden. Beschwerden in den Medien sind auch erfolgreich. Lediglich von jetzt auf gleich wird es nicht funktionieren.

Eigentlich bedarf es keiner Diskussion, da der Genderwahn auf dem Unverständnis der deutschen Sprache beruht.

Diese Art des Genderns ist die Sexualisierung der deutschen Sprache.

Die deutsche Sprache nutzt eine neutrale Form. Allerdings gibt es Menschen, in erster Linie Befürworter des Genderns, die behaupten, die deutsche Sprache wäre nicht neutral und führen dafür das generische Maskulinum als mutmaßlichen Nachweis an.

Beispiel Lehrer

Ein Lehrer ist eine Person die lehrt. Es ist eine neutrale Bezeichnung für eine Tätigkeit. Nun würden Befürworter argumentieren "aber es wird ein männlicher Artikel benutzt.

Was jedoch völlig verschwiegen wird, sobald es mehrere Lehrer sind, im Plural geschrieben, wird ein weiblicher Artikel genutzt (DIE Lehrer).

Hier wird etwas zurecht gebastelt, damit es zu der Argumentierung passt.

Damit sollte alles geklärt sein, aber da es sich hier um eine kleine, aber sehr laute und radikale Gruppe handelt, die gegen die Gesellschaft das Gendern erzwingen wollen, werden alle möglichen Mittel genutzt, egal ob Recht oder Unrecht.

Dieser Genderwahn verursacht Ungleichheit und Diffamierung. Gendern ist beleidigend und eine Diskriminierung gegenüber dem männlichen Geschlecht. Das Einzige was der Genderwahn schafft ist eine Spaltung der Gesellschaft.

Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung ist gegen den Genderwahn, auch eine Mehrheit aller Frauen.

Der Genderwahn ist eine Sexualisierung der deutschen Sprache, wie oben dargestellt, sogar eine sehr einseitige.

Derer Gründe gibt es viele, wie es gerade passt.

Egal wie sachlich und differenziert Du argumentierst, sobald es kritisch gegen den Genderwahn gerichtet ist, werden Dir Befürworter immer erklären, dass es völlig anders gemeint ist und Du das nur nicht verstehst.

Fakt ist, die deutsche Sprache ist bereits gendergerecht. Sie ist nämlich eines nicht, sexualisiert. Im Moment der Sexualisierung werden Ungleichheiten geschaffen. Damit genau das nicht passiert, wurde eine sachlich, neutrale Form gewählt.

Beispiel: DER Schüler - damit ist selbstredend ein Schüler gemeint. Es ist eine geschlechterneutrale Form. Wer dem widerspricht, der müsste auch im Umkehrschluss bei DIE Schüler davon ausgehen, dass es sich um mehrere Schülerinnen handeln würde. Das widerum wird natürlich von den Befürwortern des Genderwahns abgestritten. Denn das wäre etwas völlig anderes. Wer alle Formen ankreidet, die das generische Maskulinum voransetzen, die müssten eigentlich auch aufschreien, wenn bei DIE Schüler, DIE Lehrer... im plural der weibliche Artikel genutzt wird. Auch hier ist die deutsche Sprache geschlechterneutral.

Aus vergleichbaren Gründen hat Religion und Staat immer getrennt zu sein.

Wer möchte darf glauben, an was auch immer, aber es ist eine private Angelegenheit. Die deutsche Sprache ist aus genau diesem Grund auch neutral. Sobald Interpretationen, Emotionen oder Sexualisierungen ins Spiel kommen wird es ungerecht oder aber es könnte sich jemand ungerecht behandelt fühlen. Dem wollte man entgegentreten.

Hat es jemals eine Debatte darüber gegeben warum fast alle plural Varianten weiblich sind...? Schließlich könnte man mit gleicher Argumentation auch das behaupten. Welch eine Ungerechtigkeit... Ist es jedoch nicht, denn sowohl im singular, als auch im plural wird nicht sexualisiert. Wer anderes glauben möchte, der darf das gerne, aber damit wären wir bei der Religion... eine private Angelegenheit!

Bei Kritik werden sofort schwere Geschütze aufgefahren, da wird ausgegrenzt, Menschen werden rassistisch beschimpft, als alter, weißer Mann, Radikaler, etc..

Es ist die einfachste Methode jede Kritik gegen diesen Genderwahn als unsachlich abzustempeln.

Damit wird suggeriert, dass es nicht der Großteil der Gesellschaft und die Mehrheit aller deutschen Frauen wären, die es ablehnt, sondern nur radikale, demokratiefeindliche Randgruppen.

Das Gegenteil ist die Realität.

Die Ablehnung kommt aus der Mitte der Gesellschaft und der Genderwahn ist lediglich ein Ausdruck einer radikalen Minderheit, die keinen Respekt vor der Gesellschaft haben, keinen Sinn für Demokratie zeigen und lediglich zur Spaltung beitragen.

Das nennt sich Täter Opfer Umkehr (victim blaming).

Das von den Befürwortern des Genderwahns jede statistische Erhebung, jede Umfrage, als mutmaßlich nicht repräsentativ angesehen wird, daran lässt sich viel ableiten.

Nicht nur, dass die große Mehrheit der deutschen Gesellschaft es ablehnt. Statistiken offenbaren sogar, dass diese Ablehnung stetig wächst. Es ist kein Wunder, dass anfangs die Mehrheit erst gering war, aber nun zunimmt. Am Anfang haben sich viele Menschen gedacht, Mal einen Spaß, dieser Unsinn ist bald vorbei. Mittlerweile nimmt es jedoch andere Züge an und die Gesellschaft wird mit dem groben Unsinn täglich konfrontiert. Daraus resultiert die in Statistiken stark ansteigende Ablehnung.

Eigentlich sollte nun allen klar sein, die Mehrheit möchte es nicht. Wir leben in einer Demokratie, also weg damit. Und hier greift der radikale Kern der Befürworter. Sie erkennen die demokratischen Werte nicht an.

Das verdeutlicht einmal mehr wer hier radikal ist und wer nicht.

Die deutsche Sprache ist bereits gendergerecht.

Wer das nicht versteht, hätte in der Schule im Deutschunterricht lediglich besser aufpassen sollen. Manchen hätte es wahrscheinlich geholfen auf wöchentliches Schule schwänzen zu verzichten.

Was scheinbar nicht verstanden wird oder bewusst missverstanden werden soll, Genus ist nicht Sexus. Prof. Dr. Richard Schröder hat darüber eine Abhandlung geschrieben, um die offensichtlichen Missverständnisse, der deutschen Sprache aufzuklären. Nachfolgend ein Auszug daraus...

Die Idee, durch Änderung des Sprachgebrauchs reale Machtverhältnisse zu verändern, ist eine Schnapsidee. Schein- und Ersatzkämpfe mit Sternchen und anderen Zeichen führen ins Leere. Sprache ist zu dynamisch für starre Regeln – wie das Leben selbst.

in Lehrer ist eine Person, die lehrt. Dieses Wort hat das grammatische Geschlecht (= genus) „männlich“ oder lateinisch „maskulin“. Wäre ein Lehr-er eine Person, die lehrt, und außerdem nach dem biologischen Geschlecht (= sexus) männlich ist, wäre die Lehr-er-in eine Person, die lehrt, männlichen (-er-) und zudem weiblichen (-in) Geschlechts (sexus) ist, also ein biologischer Zwitter. Das ist aber offenbar nicht gemeint. Im Deutschen gibt es nur eine Täter-Endung, nämlich -er, und die ist männlich (qua genus, nicht qua sexus). Weder der Hocker noch der Seufzer haben einen Penis. Sind wir inzwischen vielleicht so heftig sexualisiert, dass wir den Unterschied zwischen genus und sexus gar nicht mehr wahrnehmen? Merke: Genus ist nicht sexus. Im Lateinischen ist das anders. Da heißt der männliche (sexus) Sieger victor und der weibliche (sexus) Sieger victrix. Wenn wir das nachmachen wollten, müsste aus der Lehrerin die Lehrin werden. Ärztin ginge ja, Rechtsanwältin auch, bloß die Malerin, das wäre schon wieder ein Zwitter.

Die Nachsilbe -in bezeichnet ursprünglich gar nicht den weiblichen Täter, also die Täterin (schon wieder die Zwitterfalle!), sondern war besitzanzeigend (schrecklich, aber wahr). Die Frau Apothekerin war ursprünglich nicht eine Frau, die Pharmazie studiert hatte, sondern die Frau des Apothekers. Eine Königin war vor Einführung der weiblichen Thronfolge nicht eine weibliche Person, die das Königsamt wahrnimmt, sondern die Frau des Königs. Herrschaft konnte sie nur ausüben als Königswitwe und Vormund (oder Vormündin?) des unmündigen Thronfolgers...

Quelle: Welt, Prof. Dr. Richard Schröder (Sprachwissenschaftler), 17.12.2018

Dieser Genderwahn verursacht Ungleichheit und Diffamierung. Gendern ist eine Diskriminierung gegenüber dem männlichen Geschlecht. Das Einzige was der Genderwahn schafft ist eine Spaltung der Gesellschaft.

Wer bitteschön ist Kund, Russ, Beamt oder Ärzt? Bei einer sehr kleinen Gruppe von Radikalen Befürwortern, vornehmlich bei den Grünen forcierte Art zu gendern, wird der männliche Part oft verstümmelt. Gerechtigkeit oder Gleichheit sieht anders aus.

Es hat seine Gründe warum eine große Mehrheit der Gesellschaft, auch unter Frauen, diesen Genderwahn ablehnt.

Alles Gute Dir... und bleib gesund.

Gruß, RayAnderson  😉

2 Grafiken dazu, die auch aufzeigen, dass hier eine Entwicklung stattfindet. Lediglich 26% der deutschen Bevölkerung befürworten eine geschlechterinklusive Sprache (Mai 2021). Ein Jahr zuvor waren es noch 9% mehr. Damit ist eine mehr oder mindere Zustimmung oder Befürwortung, innerhalb von 2020 auf 2021, von 35%, auf 26% gefallen. Mittlerweile ist wieder ein Jahr vergangen. Die nächste Statistik wird wahrscheinlich noch deutlicher ausfallen.

So viel zum Demokratieverständnis in Deutschland...

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Hallo Marija,

USA provozieren Russland?

❌ FALSCH ❗❗❗

Jetzt haben die USA dafür gestimmt dass Schweden und Finnland in die Nato sollen.

Genau... das ist richtig und wichtig. Deutschland hat dem Beitritt der beiden Länder bereits vor einem Monat zugestimmt.

Gerade jetzt wo Krieg ist, wird Russland doch nur noch stärker vom Wetsen eingekreist. Finnland ist ja auch gleich an der Grenze...

Es geht Russland nichts an, wofür die USA stimmen. Es betrifft lediglich die NATO, Schweden und Finnland.

Abgesehen davon war Putin selbst der Auslöser für die Entscheidung dieser beiden Länder, ihre Sicherheit in der NATO zu suchen. Hätte Dein Putin nicht die Ukraine angegriffen und gedroht demnächst weitere Länder anzugreifen, so wären diese Länder wahrscheinlich noch in Jahrzehnten unabhängig, so, wie sie es über Jahrzehnte waren. Aber das spielt alles keine Rolle. Es ist einzig die Entscheidung Schweden und Finnlands.

Was ein mutmaßliches "Einkreisen" betrifft... vielleicht bemühst Du mal eine Landkarte. Russland ist so groß, dass kann man nicht einkreisen. Alle NATO Staaten befinden sich westlich von Russland. Ein Einkreisen sieht anders aus.

Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis. Von ihr geht keine Bedrohung aus.

Warum geht man so kopflos vor, ausgerechnet jetzt. Warum sieht niemand dass so ein Votum Riussland erst recht provoziert?

Der einzige Schuldige ist Putin und kein anderer Mensch oder anderer Staat.

Putin ist ein barbarischer Kriegsverbrecher, der ganz allein Schuld trägt an dem vergewaltigen, Foltern und Morden in der Ukraine. Darüber gibt es sachlich gesehen keine 2 Meinungen.

Russland wird von keinem Staat, auch nicht von der NATO, provoziert, bedroht oder angegriffen.

Wer selbst seine Bündnispartner bedroht oder angreift, darf sich nicht wundern, wenn er irgendwann allein dasteht.

Du solltest Deine Naivität einstellen und nicht den Narrativen Putins verfallen.

Alles Gute Dir... und bleib gesund.

Gruß, RayAnderson  😉

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Ukraine 🇺🇦 weil…

Hallo Gordon,

Für wen seid ihr und warum?
Seid ihr eher für Russland 🇷🇺 oder Ukraine 🇺🇦? Also ich bin in Russland geboren und aufgewachsen und ich stehe zu meinem Land und zum Putin!

Im Krieg gegen die Ukraine kann es ohne Zweifel nur einen Schuldigen geben...

---------------------- Wladimir Wladimirowitsch Putin ----------------------

Wer sich auf die Seite Russlands schlägt, macht sich mitschuldig und befürwortet Vergewaltigung, Folter und Mord an der Zivilbevölkerung der Ukraine.

Du hast Zugang zum Internet, dann sind Dir die Kriegsverbrechen Putins bekannt.

Leider macht sich das russische Volk mittlerweile mitschuldig, teilweise bewusst, teilweise unbewusst, manche befürworten den Krieg aus Angst, manche aus Überzeugung. Die russische oder viel mehr Putins Propaganda, lässt sich kaum noch als Entschuldigung heranziehen. Im Zeitalter des Internets, konnte sich jeder in Russland, der wollte, durchaus seriös und sachlich informieren.

Sämtliche Argumente sind scheinheilige, russische Propaganda und lediglich vorgeschoben. Die Ukraine hat Russland weder angegriffen, noch provoziert.

Das Argument NATO Osterweiterung ist vorgeschoben und wird vornehmlich von Putin Bots verbreitet. Warum auch sollte die NATO einen Beitritt zur NATO diskutieren, über Staaten die zu der Zeit in einem feindlichen Bündnis Mitglieder waren und deren Auflösung zu der Zeit nicht debattiert wurde... Das macht keinen Sinn.

Die Ukraine hat Russland in keiner Weise bedroht und ein NATO Beitritt stand nicht an.

Der wahre Grund für das barbarische Morden ist, dass Putin Angst vor der Ukraine, mit ihrer erfolgreichen Implementierung der Philosophie, in Frieden und Freiheit leben zu wollen, hat. Wie bereits in Weißrussland gesehen, könnten auch in Russland die Menschen aufstehen und nach Freiheit streben...

  • Als Baker im Februar 1990 erklärte, dass sich "die Jurisdiktion" der Nato nach der Wiedervereinigung nicht auf das Gebiet der ehemaligen DDR ausdehnen würde, war das dem amerikanischen Präsidenten George H. W. Bush alles zu schwammig. Er wies seinen Außenminister an, die Zukunft der Nato gar nicht mehr anzusprechen. Und auch der sowjetische Staatspräsident Michail Gorbatschow tat dies nicht. Der Westen kam Moskau schließlich mit einer Begrenzung der Nato-Präsenz in Deutschland entgegen. Bei Abschluss des Zwei-plus-Vier-Vertrags im September 1990 bekam Gorbatschow das, worauf er gepocht hatte: Auf dem Gebiet der Ex-DDR wurden keine nuklearen Waffen und keine ausländischen Truppen stationiert. Ein "Versprechen", wie Putin es nennt, oder einen schriftlichen Vermerk darüber hinaus gab es nicht.
  • Die noch lebenden Zeitzeugen widersprechen Putins These deutlich. Horst Teltschik, damals außenpolitischer Berater von Helmut Kohl, nahm an allen Gesprächen teil und versicherte, dass "zu keinem Zeitpunkt die Rede war über eine Erweiterung der Nato über Deutschland hinaus". Gorbatschow selbst hat sich mehrfach dazu geäußert, zuletzt 2014 und 2019 in unmissverständlicher Klarheit. Der Rossijskaja gaseta sagte er, damals hätten Baker, Kohl und Genscher nur über die Frage "der Ausdehnung der militärischen Strukturen der Nato und die Stationierung von Truppen der Allianz auf dem Gebiet der ehemaligen DDR" mit ihm gesprochen. Die Frage einer möglichen Nato-Erweiterung sei "gar nicht aufgetaucht". Sein damaliger Übersetzer, der ihn in allen Gesprächen begleitete, bestätigte das 2018 im Radiosender Echo Moskwy. Es wäre auch "eine Absurdität" gewesen, darüber zu sprechen, bekräftigte Gorbatschow noch einmal 2019. Das östliche Pendant zur Nato, der Warschauer Pakt, existierte ja noch – und sein späteres Ende war nicht absehbar. Die Reaktion des damaligen polnischen Regierungschefs macht die Stimmungslage deutlich. Tadeusz Mazowiecki hatte so große Bedenken gegen die Wiedervereinigung, dass er unbedingt sowjetische Truppen in Polen halten wollte. Das änderte sich im Jahr darauf.
  • Für Putin ist der Zerfall der Sowjetunion 1991 die "Urkatastrophe", die eine historische Fehlentwicklung einleitete, die "US-Dominanz" per Nato-Osterweiterung. Auch das ist verzerrt dargestellt. Im Februar 1991 votierten die Litauer in einem Referendum für ihre Unabhängigkeit von der UdSSR. Der Zerfall der Sowjetunion hatte begonnen, die Ereignisse überschlugen sich: Ende Februar 1991 beschlossen die Staaten des Warschauer Paktes die Auflösung der Allianz. Damit entstand erstmals die konkrete Frage einer möglichen Nato-Erweiterung. Doch westliche Politiker waren extrem zurückhaltend. Der britische Premier John Major wies im März 1991 jede Form der Nato-Erweiterung zurück. Die Franzosen äußerten sich ähnlich, auch deutsche Diplomaten. Und zwar nicht in Verhandlungen mit Moskau, sondern in der innerwestlichen Diskussion. Die Pariser Charta war bereits unterschrieben, genauso wie der Zwei-plus-Vier-Vertrag. Es waren keine "Versprechen" im Austausch für russische Zugeständnisse, sondern es war eine Ansage: Der Westen wollte beim Zerfall des Warschauer Paktes keine Nato-Osterweiterung.

Quelle: Zeit Online

Wie es Putin wirklich gesehen hat zeigt ein vertrautes Gespräch mit seinem Kumpel Gerhard Schröder...

  • Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am 2. April 2004, drei Tage nach dem Beitritt der Balten, stand Putin lächelnd neben Schröder und lobte, dass sich die Beziehungen Russlands zur Nato "positiv entwickeln". Und er fuhr fort: "Hinsichtlich der Nato-Erweiterung haben wir keine Sorgen mit Blick auf die Sicherheit der Russischen Föderation." Als der Nato-Generalsekretär wenig später nach Moskau kam, sagte Putin, jedes Land habe "das Recht, seine eigene Form der Sicherheit zu wählen". Kein Wort von gebrochenen Versprechen oder einer Gefährdung Russlands.

Quelle: Zeit Online

Russland wurde mehr als einmal ein Beitritt in die NATO angeboten, warum also plötzlich solch feindliche Worte... weil es nun in Putins Konzept passt.

  • Clinton schlug langfristigen Nato-Beitritt Russlands vor
  • In der Zwischenzeit war die Beziehung zu Russland zentrales Thema aller Überlegungen bei der Nato. Der damalige Bundeswehr-Generalinspekteur Klaus Naumann, später Vorsitzender des Nato-Militärausschusses, schreibt in einer detaillierten Rückschau auf die Zeit, "wir nahmen uns vor, alles zu vermeiden, was Russland als Verletzung oder Demütigung verstehen könnte".
  • Praktisch mündete diese Rücksichtnahme in einer Selbstverpflichtung: Deutschland stationierte keine Nato-Truppen und keine Atomwaffen auf ostdeutschem Gebiet. Die Bundeswehr wurde deutlich verkleinert, Russlands heimkehrende Soldaten wurden großzügig unterstützt, ihre Erinnerungsstätten gepflegt.
  • 1990 formulierte auch die Nato ihre erste Handreichung nach Moskau, nachzulesen im Gipfeldokument von London. Die strategische Debatte zwischen den einstigen Blockgegnern wurde über die Jahre weitergeführt. US-Präsident Bill Clinton eröffnete seinem russischen Kollegen Boris Jelzin sogar eine Beitrittsperspektive.
  • Jelzin schlug aus und konterte mit der Idee einer neutralen Zone in Mitteleuropa - beaufsichtigt von den beiden Großmächten USA und Russland. Naumann erinnert sich, dass "wir sahen, wie sehr das russische Militär noch immer im konfrontativen Denken zweier Blöcke verwurzelt war".
  • Noch bevor die Nato Beitrittsgespräche mit mitteleuropäischen Staaten eröffnete, unterzeichnete sie 1997 die Nato-Russland-Akte. Mit dem Dokument wurde der Nato-Russland-Rat etabliert. Ein unerhörter Vorgang: Russland bekam Sitz und Zutritt im Nato-Hauptquartier, richtete dort einen militärischen und diplomatischen Stab ein, wurde zu allen relevanten sicherheitspolitischen Entscheidungen konsultiert.

Quelle: SüddeutscheZeitung

  • Clinton: "Russland gehört in die Nato"
  • Für ein starkes Europa unter voller Einbeziehung Russlands hat sich US-Präsident Bill Clinton bei seinem Deutschland- Besuch ausgesprochen. Kurz vor seiner Reise nach Moskau warb er grundsätzlich für eine Aufnahme Russlands in die NATO und die Europäische Union. "Es dürfen Russland gegenüber keine Türen geschlossen werden - nicht die NATO-Türen, nicht die EU-Türen", sagte Clinton am Freitag in einer Rede zur Verleihung des Karlspreises in Aachen. "Russland müsse 'vollständiger Teil' Europas werden. Ansonsten bleibe die Vision von einem 'ungeteilten Kontinent' unvollständig."

Quelle: 02.06.2000 Handelsblatt

So war das damals... steht alles niedergeschrieben.

Das nun selbst die seit Jahrzehnten neutralen Staaten Schweden und Finnland in die NATO streben, ist das Resultat von Putins Politik und deren gewaltsame Umsetzung durch das Führen von Kriegen. Wer seine eigenen Bündnispartner überfällt, darf sich nicht wundern, wenn sie sich abwenden.

Alles Gute Dir... und bleib gesund.

Gruß, RayAnderson  😉

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Hallo,

Unabhängiger von China werden oder lieber doch nicht?

Nur ein souveräner Staat kann sich frei entscheiden.

Einseitige Abhängigkeiten sind Zeitbomben. Sie könnten jederzeit hochgehen.

Wir müssen definitiv unabhängiger von China werden. Das bedeutet nicht, dass der Kontakt und der Handel mit China eingestellt werden müssen oder sollen. Es dreht sich auch nicht darum China möglichst nicht zu provozieren, aber man muss China zeigen wo die roten Linien gesteckt sind. Eine Hasenfuß-Politik und ein führerloser Staat waren noch nie eine Basis für internationalen Respekt.

China verhält sich ähnlich wie auch Putin. Diese Staaten kennen nur eine Sprache und das ist ein klarer Kurs, entschiedenes Handeln und das Eintreten für seine Werte. Je weiter man es schleifen lässt, desto schwieriger zeichnet sich die Lage.

In der Situation um den ewigen China Taiwan Konflikt muss Deutschland eine klare, eindeutige und entschiedene Stellung einnehmen.

Menschen, die meinen, wir hätten momentan Probleme, die werden sich umschauen, sollte China eine Invasion auf Taiwan starten und es einnehmen. Die deutsche Industrie schleppt sich seit langer Zeit mit dem Problem der Engpässe bzgl. Halbleiter und Chips rum. Das durchzieht fast alle Branchen.

In Taiwan werden fast 2/3 der weltweiten Chips produziert.

Die wirtschaftliche Bedeutung Taiwans speist sich vor allem aus seiner Halbleiterindustrie. Taiwan Semiconductor Manufacturing Co (TSMC) ist der globale Markt- und Innovationsführer in der Produktion von sogenannten „Leading Edge“ Chips unter 10nm und entscheidend für die Produktions- und Lieferketten von Halbleiterprodukten weltweit. So ist TSMC für circa 60 % der weltweiten Chip-Produktion verantwortlich; viele Unternehmen der Halbleiterindustrie haben ihre Produktion an TSMC ausgelagert. Geht es um Taiwan, geht es also zumeist auch um diese Schlüsselindustrie.

Sollte China Taiwan einnehmen, wird Deutschland erpressbar.

Momentan ist die Welt, so auch Deutschland, abhängig von Taiwans Chips. Das ist ärgerlich, aber kein Beinbruch. Nach einer Invasion Chinas, auf Taiwan, könnte sich diese Abhängigkeit als Achillesferse herausstellen.

Dann hat Deutschland ein Problem. Die aktuellen Probleme der nächsten 12 Monate, bzgl. Energie, sind da Peanuts dagegen.

In den letzten 2 Jahren hat sich China unberechenbar gezeigt. Mit einem unwirksamen Impfstoff, einer extrem niedrigen Impfquote, aber gleichzeitig einer Null-Covid-Politik, bedeutet jeder Lockdown Chinas ein großes Problem für Deutschland. Gibt es ein paar neue Covid Fälle in Shanghai, Chinas größtem Containerhafen, dann bleibt alles für Wochen liegen. Es ist dann nur eine Frage der Zeit, wann in Deutschland deswegen die Bänder gedrosselt werden müssen oder stillstehen. Das Thema SARS-CoV-2 ist nicht aus der Welt und es gibt aktuell keine Lösung. Das bedeutet, diese Probleme werden weiter auftreten.

Aus diesen Gründen ist es ganz speziell für Deutschland, als Exportnation elementar wichtig, die Abhängigkeiten von China schnellstens zu minimieren und eine Politik zu fahren, die es China unmöglich macht Taiwan anzugreifen. Was Taiwan betrifft, Deutschland hat existenzielle Interessen an der Unabhängigkeit Taiwans.

Alles Gute Dir... und bleib gesund.

Gruß, RayAnderson  😉

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