Hallo,

grundsätzlich lässt sich Deine These das Rotwein schlecht verträglich wäre, nicht aufrecht halten.

Aber es gibt manche Menschen die auf Rotwein mit Migräne reagieren. Oft ist es in den Fällen aber nicht der Rotwein allein, sondern es sind viel mehr verschiedene Faktoren die ineinander spielen.

Wahrscheinlich hängt Dein Migräneanfall mit dem Rotwein Konsum zusammen. Der Genuss von Rotwein löst bei manchen Menschen Kopfschmerzen oder Migräne aus.

Menschen sind individuell. Viele Menschen haben keinerlei Erfahrungen mit Migräne. Wer unter öfter oder regelmäßig auftretenden Migräne Attacken leidet, kann nur versuchen Ursachen zu meiden.

Es gibt viele Faktoren, die Migräne auslösen können. Nicht jeder Faktor ist vermeidbar und nicht alle Triggerfaktoren sind bekannt. Zu den Faktoren gehören z.B. auch folgende:

  • Plötzlicher Stress
  • Anhaltender, sehr starker Stress
  • Veränderungen des Tagesrhythmus
  • Ausgeprägte Emotionen
  • Hormonelle Veränderungen
  • Auslassen von Mahlzeiten
  • Überanstrengung und Erschöpfung

Vieles in Bezug auf Migräne ist noch unbekannt. Selbst Medikamente können Migräne auslösen.

Der Genuss von Rotwein ist bekannt dafür, dass er bei manchen Menschen, erstaunlicherweise vornehmlich Frauen, Migräne Attacken auslöst.

Viele, die nach dem Genuss von Rotwein Probleme bekommen, konnten dies vermeiden, in dem auf Weißwein umgestiegen wurde.

Wahrscheinlich wirst Du Deine Migräne zukünftig nicht völlig abstellen können. Das liegt auch an den bereits beschriebenen nicht vermeidbaren Triggerfaktoren. Was jedoch möglich sein sollte, ist, Migräne Attacken auf ein Minimum zu reduzieren.

Triggerfaktoren sind nicht gleichzusetzen mit einer darauf folgende, zwingende Migräne Attacke. Es ist immer ein "kann" Status.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Emma,

zwischen dem Trinken der Zuckerlösung und Deinem Migräneanfall lagen 6 Tage. Das der Zucker der Auslöser für Deine Migräne gewesen ist, kann man ausschließen.

Wahrscheinlich hängt Dein Migräneanfall mit dem Rotwein Konsum zusammen. Der Genuss von Rotwein löst bei manchen Menschen Kopfschmerzen oder Migräne aus. Abgesehen davon wirst Du wahrscheinlich auf Grund der Menge an Alkohol am nächsten Tag einen "schweren" Kopf gehabt haben.

Möglich ist auch, dass nicht der Rotwein an sich, sondern lediglich die Menge des Alkohols der Auslöser gewesen ist und es keine Migräne, sondern lediglich Kopfschmerzen gewesen sind. Das wäre nach einer Flasche Rotwein nicht ungewöhnlich.

Menschen sind individuell. Viele Menschen haben keinerlei Erfahrungen mit Migräne. Wer unter öfter oder regelmäßig auftretenden Migräne Attacken leidet, kann nur versuchen Ursachen zu meiden.

Es gibt viele Faktoren, die Migräne auslösen können. Nicht jeder Faktor ist vermeidbar und nicht alle Triggerfaktoren sind bekannt. Zu den Faktoren gehören z.B. auch folgende:

  • Plötzlicher Stress
  • Anhaltender, sehr starker Stress
  • Veränderungen des Tagesrhythmus
  • Ausgeprägte Emotionen
  • Hormonelle Veränderungen
  • Auslassen von Mahlzeiten
  • Überanstrengung und Erschöpfung

Der Genuss von Rotwein ist bekannt dafür, dass er bei manchen Menschen, erstaunlicherweise vornehmlich Frauen, Migräne Attacken auslöst.

Viele, die nach dem Genuss von Rotwein Probleme bekommen, konnten dies vermeiden, in dem auf Weißwein umgestiegen wurde.

Wahrscheinlich wirst Du Deine Migräne zukünftig nicht völlig abstellen können. Das liegt auch an den bereits beschriebenen nicht vermeidbaren Triggerfaktoren. Was jedoch möglich sein sollte, ist, Migräne Attacken auf ein Minimum zu reduzieren.

Triggerfaktoren sind nicht gleichzusetzen mit einer darauf folgende, zwingende Migräne Attacke. Es ist immer ein "kann" Status.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

der beste Wein ist jener, der Dir am besten schmeckt, völlig unabhängig von Qualität, Herkunft oder Preis.

Es ist eine Frage Deiner Intention. Suchst Du einen Weißwein mit dem möglichst besten Geschmack, der höchsten Qualität oder besten Lagerfähigkeit....

Es gibt viele hochkarätige Weißweine weltweit. Die lassen sich nur schwer miteinander vergleichen. Zudem müsste abgeklärt werden ob es sich um süße (edelsüße) Weißweine handeln soll oder trockene.

Geschmacklich und qualitativ betrachtet, gehören die (trockenen) Weißweine aus Burgund (franz. Bourgogne) mit zu den besten Weißweinen der Welt. Es sind auch mit die teuersten Weißweine der Welt. Hier trifft man z.B. auf die Hersteller Romanée Conti, Domaine Leflaive oder Domaine Leroy.

Sucht man Weißweine in der Geschmacksrichtung "süß", bzw. "edelsüß", dann verhält es sich völlig anders. Geschmacklich, qualitativ und was den Preis betrifft, bewegen wir uns dann im Anbaugebiet Sauternes, Bordeaux (Chateau d'Yquem) und vereinzelt auch bei deutschen Winzern.

Was den Preis pro Flasche betrifft bewegen wir uns bei den teuersten Weißweinen sehr schnell bei mehreren Tausend Euro.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Trismegisto,

kurze Antwort: Der Wert Deiner beiden Flaschen bewegt sich Richtung 0 Euro.

Dein "Champagner" ist kein Champagner, sondern hierbei handelt es sich um eine Flasche von französischem Sekt, aus dem Süden Frankreichs, aus der Region Limoux. Limoux liegt etwa 100 km südöstlich von Toulouse. Mit Champagner und der Champagne hat das nichts gemeinsam.

Dein Wein ist ein einfacher Qualitätswein, nicht einmal ein Prädikatswein. Qualitativ handelt es sich um einen Wein der kaum besser als ein einfacher Tafelwein ist. Die Füllhöhe (Füllniveau) beträgt nur noch lediglich Mid Shoulder. Das ist zwar für einen 40 Jahre alten Wein (Jahrgang 1979) nicht ungewöhnlich, aber gut ist etwas anderes. Das Abfüllniveau eines Weines liegt etwa 1 cm unterhalb des Korkens. Durch den großen Schwund wurde der Wein über viele Jahre einer nicht unbedeutenden Menge an Sauerstoff ausgesetzt, die den Wein überproportional altern ließ.

Herkömmliche Weine haben eine Lebenserwartung von kaum mehr als 2-3 Jahren, etwas bessere von 5 Jahren.

Danach müssen diese Weine nicht völlig ungenießbar sein, aber sie sind im Niedergang, die Fruchtigkeit baut sich ab und die Säure tritt mehr und mehr in den Vordergrund.

Jeder durchschnittliche Wein sollte jung getrunken werden. Diese Weine sind für keine längere Lagerung bestimmt und würden sich durch eine Lagerung auch nicht mehr verbessern. Sie halten lediglich ihren Status Quo für einige Zeit, bevor sie anfangen abzubauen.

Man sollte bei Wein immer unterscheiden zwischen einem Genuss und gerade noch trinkbar...

Weißweine sind bei einer Lagerung deutlich empfindlicher als Rotweine. Das gilt auch für Sekt.

Du kannst Dir den Spaß machen beide Flaschen zu öffnen und zu probieren. Mit etwas Glück lassen sie sich noch trinken. Du kannst aber davon ausgehen, dass es alles andere als ein Genuss sein wird.

Diese Flaschen zu verkaufen wird nichts. Der franz. Sekt ist uninteressant für einen Sammler und bei der Flasche Wein ist es kaum besser.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

pauschal betrachtet lässt sich jeder Wein zumindest über einen gewissen Zeitraum lagern. Für die Lagerung sollten jedoch gewisse Punkte beachtet werden, wie absolute Dunkelheit, liegend und gleichbleibend kühl. Rotweine sind dabei etwas weniger empfindlich wie Weißweine.

Jeder Wein wird älter, aber nur ein minimaler Anteil, nämlich nur die maximal 10% der besten Weine, können sich dabei weiterentwickeln, im Volksmund "reifen" und sich dabei geschmacklich verbessern. Von diesen wenigen Weinen sind es auch nur jene aus einem Topp Jahrgang, die über Jahrzehnte reifen und gelagert werden können. Ausschließlich solche Weine steigen im Wert.

Herkömmliche Weine haben eine Lebenserwartung von kaum mehr als 2-3 Jahren, etwas bessere von 5 Jahren.

Danach müssen diese Weine nicht völlig ungenießbar sein, aber sie sind im Niedergang, die Fruchtigkeit baut sich ab und die Säure tritt mehr und mehr in den Vordergrund.

Jeder durchschnittliche Wein sollte jung getrunken werden. Diese Weine sind für keine längere Lagerung bestimmt und würden sich durch eine Lagerung auch nicht mehr verbessern. Sie halten lediglich ihren Status Quo für einige Zeit, bevor sie anfangen abzubauen.

Man sollte bei Wein immer unterscheiden zwischen einem Genuss und gerade noch trinkbar...

Wenn lagern, dann möglichst mit ständig gleichbleibender Temperatur (ca. 12°C), erschütterungsfrei, bei absoluter Dunkelheit und einer relativen Luftfeuchtigkeit um 60-65%. Das ist die Grundvoraussetzung, die Basis, wenn man Weine oder Schaumweine erfolgreich über einen längeren Zeitraum lagern möchte.

Eine Lagerung in der Wohnung, in einer Vitrine, ist für wenige Tage, evtl. für 1-2 Wochen ok, aber mehr nicht.

Ein herkömmlicher Keller eignet sich oft für eine Lagerung von Wein, wenn dieser nicht beheizt wird und nicht zu trocken ist. Dann lässt sich zumindest für wenige Jahre ein Wein lagern.

Eine stehende Lagerung trocknet die Korken sehr schnell aus, was einer langen Lagerung entgegensteht.

Die Weine Deines Vaters, wenn sie bereits mehrere Jahre in der Wohnung stehen, sind wahrscheinlich längst ungenießbar.

Der Wert solcher Weine beziffert sich dann auf ziemlich genau 0 Euro.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Bjarne,

das Feiern mit alkoholischen Getränken ist traditionell verankert.

Deutschland gehört mit zu den großen Herstellungsländern alkoholischer Getränke. Das umschließt sowohl Wein, Schaumwein und Bier, wie auch Brände.

Trotzdem ist Alkoholkonsum kein deutsches Phänomen. Alkohol wird weltweit verkonsumiert. Betrachtet man den Alkoholkonsum weltweit pro Kopf und nach der Menge an Alkohol, so findet sich der Konsum in Deutschland nicht unter den ersten 20.

Seit vielen Jahren ist der Alkoholkonsum in Deutschland rückläufig. Der Trend zu weniger Alkohol und mehr zum eigentlichen Sinn von Alkohol, es als Genussmittel anzusehen und zu nutzen, ist ungebrochen.

Alkoholkonsum ist nicht grundsätzlich problematisch. Probleme treten dann auf, wenn es sich zu einem Alkoholmissbrauch entwickelt. Erst übermäßiger Alkoholgenuss verursacht langfristige, gesundheitliche Schäden.

Deswegen sollte man niemanden verteufeln, nur weil er ein Glas Wein oder Sekt trinkt.

Jeder sollte sich über die Wirkung von Alkohol und etwaige Folgen bewusst sein und danach handeln. Dann ist ein Genuss von ein oder zwei Gläsern, ab und an, völlig unproblematisch.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Lisi,

es gibt viele Möglichkeiten. Empfehlungen sind schwer auszusprechen wenn man die Prioritäten und das Budget nicht kennt.

Es wäre sicher hilfreich die Suche zu bemühen, da Du selbst am ehesten weißt was genau gesucht wird.

Hier eine Seite mit Möglichkeiten, für Übernachtungen auf Weingütern im Rheingau.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

jeder Wein kann "schlecht" werden, in Form von ungenießbar...

Herkömmliche Weine haben eine Lebenserwartung von kaum mehr als 2-3 Jahren, etwas bessere von 5 Jahren.

Dazu gehört auch Dein Wein.

Danach müssen diese Weine nicht völlig ungenießbar sein, aber sie sind im Niedergang, die Fruchtigkeit baut sich ab und die Säure tritt mehr und mehr in den Vordergrund.

Weißweine sind dabei deutlich empfindlicher als Rotweine.

Jeder durchschnittliche Wein sollte jung getrunken werden. Diese Weine sind für keine längere Lagerung bestimmt und würden sich durch eine Lagerung auch nicht mehr verbessern. Sie halten lediglich ihren Status Quo für einige Zeit, bevor sie anfangen abzubauen.

Man sollte bei Wein immer unterscheiden zwischen einem Genuss und gerade noch trinkbar...

Wenn lagern, dann möglichst mit ständig gleichbleibender Temperatur (ca. 12°C), erschütterungsfrei, bei absoluter Dunkelheit und einer relativen Luftfeuchtigkeit um 60-65%. Das ist die Grundvoraussetzung, die Basis, wenn man Weine oder Schaumweine erfolgreich über einen längeren Zeitraum lagern möchte.

Ein herkömmlicher Keller eignet sich oft für eine Lagerung von Wein, wenn dieser nicht beheizt wird und nicht zu trocken ist. Dann lässt sich zumindest für wenige Jahre ein Wein lagern.

Jahrgang 2009, also 10 Jahre alt... das ist für einen solchen Wein eine sehr, sehr lange Zeit. Mit etwas Glück ist er noch trinkbar. Den größten Genuss wird er hinter sich haben.

Der Spruch "je älter der Wein, desto besser..." bezieht sich auf max 10% aller Weine und von denen nur jene aus den Topp Jahrgängen. ABER auch diese Weine sind nicht unbegrenzt haltbar. Irgendwann erreicht jeder Wein seinen Zenit. Danach hält er sein Status Quo eine Weile, um dann abzubauen und irgendwann ungenießbar zu werden.

In letzter Konsequenz wirst Du die Flasche öffnen müssen und probieren. Jeder Wein lässt sich gefahrlos probieren, auch wenn er "schlecht" (ungenießbar) ist.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

Asti Spumante (Spumante ist der ital. Begriff für Schaumwein) ist kein typischer Jahrgangsschaumwein.

Deswegen finden sich auch keine jahrgangstypischen Unterschiede. Die Grundweine werden miteinander verschnitten. Geschmackliche Unterschiede, jahrgangsbezogen, sind nicht erwünscht.

Deswegen spielt es keine Rolle wann der Asti erworben wurde, außer, dass der eine noch frisch ist und der andere bereits etwas älter.

Geschmackliche Unterschiede finden sich in den unterschiedlichen Varianten und zwischen unterschiedlichen Herstellern, aber nicht auf einen Jahrgang bezogen.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Grifra,

auch ein Retsina folgt dem seit mittlerweile vielen Jahren andauernden Trend, hin zu besserer Qualität.

Das qualitative Niveau von Weinen hat sich im Laufe der letzten 10-20 Jahre deutlich nach oben verschoben. Dazu gehören nicht nur chilenische Weine, sondern natürlich auch griechische.

Um einen Retsina geschmacklich auf ein anderes Level zu heben, muss man weg von einem extrem harzigen Geschmack. Anderenfalls würden feine Geschmacksnuancen im Keim erstickt werden.

Deswegen wirst Du wahrscheinlich richtig liegen, mit Deinem Eindruck eines veränderten Geschmacksbildes. Ein aktueller Resina schmeckt nicht dünner, aber weniger harzig, als noch Anno irgendwann im 20. Jahrhundert.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

Du hast es bereits gut umschrieben, die Sünden aus der Jugendzeit....

Lambrusco ist kulinarisch so ziemlich unterste Schublade.

Ein roter Perlwein, der qualitativ auf einfachstem Niveau hergestellt wird. Geschmäcker sind verschieden. Das ist auch gut so, aber mit wahrem Genuss hat das nichts gemeinsam. Trotzdem gibt es selbstredend auch dafür einen Markt.

Der Hersteller Scavi & Ray scheint Liebhaber dieses Getränks, mit einer edleren Variante zu bedienen. Edlere Flasche, qualitativ gleiches Niveau, für einen dreifachen Preis... wer's braucht. 😂

Ein Lambrusco wird niemals als bester Schaumwein des Jahres prämiert werden, nicht von einer niveauvollen Jury. Dafür müsste Lambrusco erst einmal ein Schaumwein sein, ist er aber nicht. Es handelt sich um einen Perlwein.

Was denkbar ist, ist eine Prämierung innerhalb von Lambrusco Varianten. Dabei gibt es natürlich immer einen Besten unter den schlechten....

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Matthias,

herkömmliche Weine haben eine Lebenserwartung von kaum mehr als 2-3 Jahren, etwas bessere von 5 Jahren.

Danach müssen diese Weine nicht völlig ungenießbar sein, aber sie sind im Niedergang, die Fruchtigkeit baut sich ab und die Säure tritt mehr und mehr in den Vordergrund.

Jeder durchschnittliche Wein sollte jung getrunken werden. Diese Weine sind für keine längere Lagerung bestimmt und würden sich durch eine Lagerung auch nicht mehr verbessern. Sie halten lediglich ihren Status Quo für einige Zeit, bevor sie anfangen abzubauen.

Du schreibst von 30+ Jahre alte Weine....

Das sind Zeiträume die nur Topp Weine überdauern und von denen aber auch ausschließlich die aus einem Topp Jahrgang.

Beispiel: Château Montrose, ein sehr bekanntes französisches Weingut, aus dem Anbaugebiet Bordeaux (Saint-Estèphe, Medoc). Klassifizierung des 1. Weines: 2. Grand Cru Classé. Das ist die 2. höchste Klassifizierung. Das Weingut (Rotweine) ist dafür bekannt sehr schwere Bordeaux Weine herzustellen, die sehr langlebig sind. In Topp Jahrgängen erreichen diese Weine den Zenit ihrer Genussreife erst nach vielen Jahren, manchmal nach Jahrzehnten. Die Lebenswerwartung kann dann auch 100 Jahre weit übersteigen (optimale Lagerung vorausgesetzt).

Jetzt kommt das ABER. In guten oder durchschnittlichen Jahren sollten selbst solche Weine, wir reden hier von Weinen mit einem Flaschenpreis jenseits von 100€, nach 10-20 Jahren getrunken sein. Anderenfalls ist der schönste Genuss vorbei.

Man sollte bei Wein immer unterscheiden zwischen einem Genuss und gerade noch trinkbar...

Wenn lagern, dann möglichst mit ständig gleichbleibender Temperatur (ca. 12°C), erschütterungsfrei, bei absoluter Dunkelheit und einer relativen Luftfeuchtigkeit um 60-65%. Das ist die Grundvoraussetzung, die Basis, wenn man Weine oder Schaumweine erfolgreich über einen längeren Zeitraum lagern möchte.

Ein herkömmlicher Keller eignet sich oft für eine Lagerung von Wein, wenn dieser nicht beheizt wird und nicht zu trocken ist. Dann lässt sich zumindest für wenige Jahre ein Wein lagern.

Eine stehende Lagerung trocknet die Korken sehr schnell aus, was einer langen Lagerung entgegensteht.

Um konkret auf Deine Fragen einzugehen....

30 Jahre alte Weine können noch genießbar sein, bei durchschnittlichen Weinen ist es jedoch sehr unwahrscheinlich. Vielleicht ist die eine oder andere Flasche noch gerade so trinkbar.

Man kann eine Bewertung der Flaschen vornehmen. Das geschieht flaschenweise. Wichtig sind intakte Korken, eine sehr gute Füllhöhe und ein nicht trüber Wein.

Trotzdem muss man im Zweifel letztlich die Flasche öffnen und probieren. Dann lässt sie sich natürlich nicht mehr verkaufen.

Die festen Bestandteile können Weinstein (sehr wahrscheinlich, ist aber nicht schlimm) oder feinste Reste von Traubenschalen sein.

Wenn Du die Flaschen verkaufen möchtest, dann ist eine Dokumentation der Lagerung wichtig, eine Beschreibung zum Zustand der jeweiligen Flaschen und aussagekräftige Fotos, auch von Korken und Füllhöhe, jeder einzelnen Flasche.

Gute Möglichkeit zum Verkauf: Mit eBay liegst Du bereits richtig.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Gomze,

Sekt oder Champagner kurzfristig zu lagern sollte kein Problem sein. Wie ich lese, dreht es sich um einen Monat.

Dafür müssen die Lagerungsbedingungen nicht ideal sein. Trotzdem würde ich versuchen die Flasche so gut es geht vernünftig zu lagern.

Leider weiß man bei Flaschen die im Einzelhandel erworben wurden nicht, wie hoch die Schädigung der Flaschen bereits ist. Jede Flasche die in Verkaufsräumen steht wird dem Licht ausgesetzt. Manche Flasche steht dort so über Monate.

Damit Deine Flasche möglichst gut gelagert wird, ist die oberste Priorität eine absolute Dunkelheit. Das lässt sich bereits durch einen Karton erreichen. Der 2. Punkt ist die gleichbleibende Temperatur, noch vor der eigentlichen Temperatur. Das bedeutet, große Temperatur Schwankungen sind schlimmer, als etwas wärmere Temperatur. Deswegen ist eine Lagerung drinnen vorzuziehen.

Evtl. gibt es die Möglichkeit die Flasche im Keller zu lagern, sonst evtl. in einem nicht oder wenig beheizten Schlafzimmer, in einem Kleiderschrank. Die Flasche in ein Handtuch gewickelt und in einen Karton gepackt würde helfen.

Wie ich lese soll Moet selbst eher eine stehende Lagerung vorschlagen. Die ideale Position ist bei Champagner immer liegend. Nur ist es nicht ganz so tragisch wie bei Wein, wenn die Flasche Mal gestellt wird. Der Hintergrund hierfür ist die Kohlensäure.

Ich kenne leider Deine Möglichkeiten nicht. Das macht es etwas schwer die für Dich beste Variante zu finden.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Saskia,

kurze Antwort: Alle guten Weinjahrgänge, die man sich aber in Deutschland regional betrachten sollte.

In Deutschland sieht es mit guten Jahrgängen wie nachfolgend aus:

  • Darunter würde der Jahrgang 2012 fallen, min. ⭐⭐⭐⭐ Sterne
  • 2013 eher nicht
  • 2014 evtl. aus Franken, der Pfalz, Rheinhessen und Württemberg
  • 2015 vornehmlich ⭐⭐⭐⭐
  • 2016 ebenfalls für die meisten deutschen Weinbauregionen ⭐⭐⭐⭐Sterne
  • 2017 eher ein mittelprächtiger Jahrgang
  • 2018 voraussichtlich ein guter bis sehr guter Jahrgang, min. ⭐⭐⭐⭐ Sterne

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

bei Deinem 83er Rheinhessen handelt es sich lediglich um einen Qualitätswein, nicht einmal um einen Prädikatswein.

Der Wein hat wahrscheinlich Mal zwischen 6 und 12€ gekostet, je nach Händler.

Deswegen ist oder vielmehr war es kein schlechter Wein. Obwohl 1983 auch für Rheinhessen Weine es ein guter Jahrgang gewesen ist, dürfte es sich mit dem Genuss seit diversen Jahren erledigt haben.

Da nutzt auch keine gute Füllhöhe mehr etwas....

Eine gute Füllhöhe wäre eine Voraussetzung die man als gegeben voraussetzt, damit überhaupt eine weitere Lagerfähigkeit vorhanden ist.

Eine solche Flasche neu zu verkorken lohnt nicht.

Auch wenn Spitzenweine (Dein Wein fällt nicht darunter), aber auch nur aus Spitzenjahrgängen, mitunter Jahrzehnte überdauern, so reden wir hier von immerhin mittlerweile 36 Jahren.

Selbst bei einer langen Lagerfähigkeit sind 10 bis 20 Jahre bereits viel.

Ganz wichtig... in diesen 36 Jahren müsste die Flasche durchweg optimal, bei möglichst gleichbleibenden 12°C, in absoluter Dunkelheit, liegend verbracht haben. Das kann mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Wenige °C mehr mindert die Lagerfähigkeit bereits um viele Jahre.

Hinzu kommt, dass Weißwein wesentlich empfindlicher ist als Rotwein.

Zu Deiner Frage: Wie viel ist dieser Wein noch Wert? Der Wert dürfte sich Richtung Null bewegen. Der Wein ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Genuss mehr, evtl. mit Glück gerade noch trinkbar. Für Sammler alter Weine verfügt der Wein über kein ausreichendes Renommee.

Vielleicht war es ein leckerer Wein, aber hier liegt die Betonung auf war.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

Respekt... ein Wein der im Geschäft gekühlt gelagert wurde findet sich selten.

Wenn die Flasche nicht zwischendurch geöffnet wurde und nicht bei Dir auf die Heizung gestellt wurde, dann sollte der Wein einwandfrei sein.

Alles Gute Dir... und zum Wohl.

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo Gimpelchen,

wie ich lese, ist die Flasche längst offen, aber für das nächste Mal ein paar Tipps.

Der Korken (bei Naturkorken) sollte immer nur in eine Richtung gedreht werden. Anderenfalls kann schnell ein fest sitzender Korken abbrechen.

Dabei ist es ratsamer den Korken festzuhalten und letztlich die Flasche zu drehen. Für einen besseren Griff kann ein Geschirrtuch helfen, für ganz hartnäckige Fälle ein Nussknacker oder eine Wasserpumpenzange.

Der Korken einer Sekt- oder Champagnerflasche wird herausgedreht, niemals herausgezogen.

Während des vorsichtigen Drehens der Flasche sollte man immer einen leichten Gegendruck beim Korken erzeugen. Das hat den Vorteil, dass später der Korken nicht quer durch das Zimmer fliegt. Mit anderen Worten wird ein Korken niemals heraus gezogen, sondern lediglich herausgedreht. Der Kohlensäuredruck reicht mehr als aus um am Ende den Korken aus der Flasche zu befördern.

Wichtig: Beim Öffnen sollte die Flasche stets leicht geneigt gehalten werden, ca. 30-45°. Eine stehend gehaltene Flasche kann im Moment des Öffnens sonst schnell überschäumen.

Alles Gute Dir... und zum Wohl.

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

da es viele nicht zu wissen scheinen, Champagner ist kein Sekt.

Der Oberbegriff von Sekt und Champagner ist Schaumwein.

Eine weitere Variante von Weinen mit Kohlensäure sind Perlweine.

Unter den Begriff Perlweine fallen viele Prosecco. Die Unterscheidung Perlwein und Schaumwein liegt in erster Linie im geminderten Kohlensäure Druck, bei einem Perlwein. Damit kann ein Prosecco Hersteller z.B. in Deutschland die deutsche Schaumweinsteuer umgehen. Die Schaumweinsteuer ist eine Verbrauchsteuer, zusätzlich zur MwSt, die allerdings volumenabhängig berechnet wird. Umgerechnet auf eine 0,75 L. Flasche beträgt die deutsche Schaumweinsteuer 1,02€. Bei einem Verkaufspreis von vielleicht 3€/Flasche ist das ein extremer Marktvorteil für Prosecco gegenüber einem deutschen Sekt. Bei Perlwein darf die Kohlensäure auch künstlich zugeführt werden. Das ist sowohl bei Sekt, als auch bei Champagner verboten.

Die Unterschiede zwischen Champagner und Sekt sind sehr groß und weitreichend. Das fängt bei den vorgeschriebenen Traubensorten an, geht weiter über die Herkunft der Trauben (für Champagner ausschließlich aus der Champagne), deren Pressung (Örtlichkeit und Verfahren), die beiden Gärprozesse, bis hin zum Mindestalkoholgehalt der bei Champagner bei min. 12% und bei Sekt bei min. 10% liegt. Bei der Herstellung von Champagner, ist bei fast allen Prozessen Handarbeit vorgeschrieben. Die Herstellung von Sekt ist in erster Linie automatisiert.

Die Trauben für deutschen Sekt können auch aus Chile stammen. Welche Traubensorte für die Sektherstellung genutzt wird, ist nicht vorgeschrieben. Für Champagner sind 7 verschiedene Sorten zugelassen, von denen in erster Linie 3 Rebsorten die tragende Rolle spielen (Pinot Noir, Pinot Meunier, Chardonnay).

Für die Herstellung von Champagner gibt es für alle Prozesse gesetzliche Vorschriften. Trauben für eine Champagnerherstellung dürfen ausschließlich aus der Champagne stammen und müssen in dieser von A bis Z weiterverarbeitet werden. Zu keinem Zeitpunkt dürfen gelesene Trauben dafür die Örtlichkeit der Champagne verlassen. Wenn die Linie zwischen Burgund und der Champagne mitten durch einen Weinberg verläuft, dann dürfen auch nur entsprechende Trauben für die Champagnerherstellung gelesen und genutzt werden.

Eine Reifezeit für Sekt liegt, je nach Herstellungsprozess bei min. 1, 2 oder 3 Monaten. Danach geht Sekt bereits in den Verkauf.

Die Reifezeiten auf der Hefe, für die Herstellung von Champagner liegt bei min. 15 Monaten für jahrgangslose und 36 Monate (3 Jahre) für Jahrgangschampagner. Wobei renommierte Hersteller ihre Champagner deutlich länger reifen lassen. Champagner mit lediglich eingehaltenen Mindestreifezeiten finden sich in erster Linie bei Discounter-Champagner. Die längsten Reifezeiten finden sich bei Winzerchampagner. Hier sind auch bei jahrgangslosem Champagner Reifezeiten von 4 bis 8 Jahren keine Seltenheit.

Winzerchampagner zählen zu den edelsten aller Champagner. Hier finden sich auch die klassifizierten Champagner, die Grand Cru und Premier Cru Champagner.

Zu alle dem ist Champagner (franz. Champagne) auch markenrechtlich geschützt und genießt den Status Appellation d'Origine Protegée. Nur Schaumweine, die innerhalb der Grenzen, der Champagne, nach der"méthode champenoise", dem Champagnerverfahren, hergestellt werden, dürfen auch als Champagner bezeichnet werden.

Eine traditionelle Flaschengärung (Champagnerverfahren) ist nicht gleichzusetzen mit einer "Flaschengärung". Mit einer Flaschengärung ist in der Regel das Transvasierverfahren gemeint, bei dem zwar die 2. Gärung in der Flasche stattfindet, dann aber alles wieder zurück in große Tanks geschüttet wird, wo der Sekt dann geschönt, verändert und weiter verarbeitet wird. Mit der Herstellung von Champagner hat das fast nichts gemeinsam. Aus Marketing Gründen wird gerne die Flaschengärung mit der méthode champenoise" gleichgesetzt. Es liegen jedoch Welten dazwischen.

Wenn Du Dich weiter in die Materie einlesen möchtest, hier ein Link zu einem deutschen Champagner Importeur, der sich auf Winzerchampagner spezialisiert hat. Dort im Wiki findest Du viele Antworten auf spezielle Fragen.

Champagner ist zurecht der ungekrönte König aller Schaumweine.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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Hallo,

eine seriöse Ferndiagnose, ohne exakte Daten über den Wein, inkl. Lagerung über die Zeitspanne und Zustand der Flasche, kann Dir niemand geben.

Ob die Flasche noch trinkbar ist, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Ob die Flasche noch einen Genuss darstellt, ist noch einmal eine andere Frage.

Wer alle Zweifel ausräumen möchte, muss die Flasche öffnen und probieren. Das ist bei jedem Wein, zu jeder Zeit, gefahrlos möglich.

Die Haltbarkeit ist in erster Linie von der Qualität, dem Jahrgang und der Lagerung abhängig. Bei falscher Lagerung ist es nach einigen Wochen vorbei, mit dem größten Genuss.

Eine perfekte Lagerung bedeutet, möglichst mit ständig gleichbleibender Temperatur (ca. 12°C), erschütterungsfrei, bei absoluter Dunkelheit und einer relativen Luftfeuchtigkeit um 60%. Das ist die Grundvoraussetzung, die Basis, wenn man Weine oder Schaumweine erfolgreich über einen längeren Zeitraum lagern möchte.

Herkömmliche Weine verfügen über eine Lebenserwartung von kaum mehr als 2-3 Jahren, etwas bessere von 5 Jahren.

20 Jahre sind für einen Wein eine sehr lange Zeit.

Nur sehr gute Weine, aus Topp Jahrgängen sind nach einer solchen Zeit noch genießbar, das aber auch nur, wenn sie entsprechend gelagert wurden.

Allgemein betrachtet war 1999 in den deutschen Weingebieten ein guter Jahrgang, aber eher weniger lagerfähig.

Meine Prognose (Voraussetzung eine vernünftige Lagerung und ein guter allgemeiner Zustand der Flasche), der Wein könnte noch trinkbar sein, wahrscheinlich aber kein Hochgenuss mehr. Den Zenit dürfte der Wein seit einigen Jahren überschritten haben.

Alles Gute Dir...

Gruß, RayAnderson  😏

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