Ja. Sie sind nur symbolisch. Was er da beschreibt sind Vorschläge.

Irgendwo,meinte ich in Erinnerung zu haben, erwähnt er auch direkt, dass jemand mal improvisiert hätte, weil er den Text vergessen hat, und es auch fein war. Es geht nur darum Stimmung zu erzeugen.

Da geht es um das Freilasse von Emotionen in einem kontrollierten Rahmen.

Ungefähr wie ein lautes Losschreien, wenn du deine Wut rauslassen willst.

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Das ist nur für symbolische Zwecke. Wenn du deine Wut rauslassen willst wäre es ja auch Unsinn eine Person zu nehmen, mit der man gut gestellt ist.

Stell dir vor du bist wütend und schreibst dafür Zettelchen, die du verbrennen willst. Was schreibt man da drauf?

Und interessanter wird sowas auch nicht.

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Da steht (nur) drin, was schon der eigenen Weltanschauung entspricht.

Ansonsten wäre man kein Satanist und könnte es auch nicht werden.

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Es geht nicht nur um das Sehen. Es gibt auch sonst keine Belege für dessen Existenz.

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Anders als bei Atheisten steht noch eine Philosophie hinter dem Satanismus. Auch wenn es ohne Rituale und Missionierung ist.

Es ist eine Weltanschauung. Wir Satanisten teilen gemeinsame Ansichten und Werte.

Wir haben auch Regeln und Sünden. Unsere Kardinalsünde ist Dummheit.

Atheismus sagt ja nur genau eine einzige Sache aus. Andere Gemeinsamkeiten sind mehr oder weniger zufällig, damit meine ich, das ist nicht wichtig, um ein Atheist zu sein.

Atheismus bedeutet nur, man glaubt nicht an Gott. So weit so gut. Aber...

Ein Atheist könnte noch an Feen glauben, ein Satanist nicht.

Ein Atheist könnte homophob sein, ein Satanist nicht.

Ein Atheist könnte aufopfernd sein, ein Satanist nicht.

Das sind nur ein paar Beispiele.

Bei einem Atheisten ist noch völlig offen wie er tickt. Bei einem Satanisten kannst du das bereits ein Stück weit einschätzen.

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Satanismus ist eigentlich eine klar definierte Religion, die erst seit ca. 60 Jahren existiert und ist atheistisch. Die Philosophie funktioniert eigenständig

Die Teufelsanbeter haben die christliche Bibel als Basis. Sie haben keine eigene Weltanschauung. Sie nehmen das Weltbild der Christen und wechseln lediglich die Seite.

Deshalb nennen wir sie auch "umgekehrte Christen".

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Ah, du hast wohl die Reportagen mit Yori gesehen, oder?

Tatsächlich sind manche auch irgendwo engagiert. Es gibt eben ein gutes Gefühl.

Ein Kollege und ich engagieren uns für die Eindämmung der Satanic Panic. Das Problem dabei ist nämlich: die falschen Erinnerungen der Opfer belastet sie genauso sehr wie wenn sie tatsächlich Opfer von Missbrauch gewesen wären. Schlimmer: sie fühlen sich nie sicher. Und manche nutzen dieses Leid um Profit zu machen.

Außerdem nehmen diese Patienten Ressourcen in Form von Therapieplätzen in Anspruch. Davon gibt es eh schon zu wenige. Das System würde sehr entlastet werden, wenn dieses Leid vollkommen vermieden würde.

Und natürlich betrifft uns Satanisten das Thema auch direkt.

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Unsere Werte sind Eigenverantwortung, Individualität, Bildung und Weiterentwicklung.

Wir leben unser Leben so, dass wir dieses möglichst gut führen. Das heißt zum Beispiel seine nächsten Schritte gut zu bedenken, oder auch ganz banal sich über Dinge zu informieren, damit man weniger Opfer von Manipulation wird.

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Satanisten sind Atheisten.

Der Begriff ist nur Symbolisch zu verstehen.

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Wir Satanisten halten nichts von "religiösen Gefühlen". Das kann ihr und uns egal sein.

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Meine Gruppe trifft sich gelegentlich in einer Stadt und besucht sehenswürdige Orte und zwischendurch gibt es was zu essen.

Ansonsten ist der Satanismus eine Philosophie. Eine Lebenseinstellung.

Als Satanist wirst du selbst nach Lösungen für dein Problem suchen, dich weiterentwickeln und bilden. Du lebst wie du es möchtest, auch wenn die anderen das als sündhaft sehen. Aber du bleibst dir selbst treu. Du versuchst nicht den Erwartungen der Gesellschaft oder der Satanisten entsprechen (wenn wir hier mal von Klischee sprechen wollen). Sondern nimmst es einfach als Zufall hin, wenn die Interessen, Vorlieben und Abneigungen eher von denen oder von denen erwartet wird.

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Das kommt schon mal vor, dass sich Wege trennen. Es gibt eben unterschiedliche Meinungen.

Aber wieso sollte der Satanismus an sich keinen Bestand haben? Egoismus heißt nicht rücksichtslos zu sein oder sich abzuschotten. Egoistisch sind ja schon Kleinigkeiten wie krankmelden. Da denkt man halt an sich.

Merklich egoistischer als andere Menschen sind wir aber auch nicht. Wir erkennen es eben an, dass wir kein schlechtes Gewissen haben müssen, wenn wir nicht jeden Gefallen tun und uns was gönnen.

Ansonsten ist es eine Religion, die halt auf ein möglichst gut geführtes Leben aus ist.

Wieso der Typ Ex-Satanist ist würde mich interessieren.

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Ich gehöre einer anderen Gruppe an als MagisterSamael.

Einer deutschen Gruppe mit 18-20 Mitgliedern, die sich bereits als seriöse satanische Gruppe etabliert hat.

Die Gruppe gibt es seit ca. 9 Jahren. Es kommt vor, dass sich die Wege aus unterschiedlichen Gründen trennen (einer davon war die Entwicklung im jungen Alter, weshalb wir zumindest das Eintrittsalter erhöht haben).

Aber in meiner Gruppe würdest du gar nicht merken, dass wir so ein Weltbild haben. Wir sagen uns "mein Beileid", "gute Besserung", "alles Gute zum Geburtstag" etc. und quatschen über diverse Themen. Es kommt auch vor, dass wir zu bestimmten Anlässen einem Mitglied Zuwendungen zukommen lassen.

Wir können und wollen nicht jedem helfen. Aber denen, die uns etwas bedeuten, können wir umso mehr Zeit, und bei Bedarf Zuwendungen, widmen

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Da ist nichts perfekt. Es muss nur reichen.

Und Unwahrscheinlichkeit verwechselt man zu oft mit unmöglich.

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Es gibt viele Menschen, die uns Satanisten retten wollen, wobei man meistens einfach nur sinngemäß sagt "ich habe Recht". Da ist von gutem Willen keine Spur.

Was Satanisten angeht, die andere retten wollen: tun wir nicht. Wollen wir nicht. Können wir nicht.

Wir denken, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist. Wenn jemand sein Leben einschränkt, bestimmte Routinen für Gott hat usw. dann ist das sein Leben.

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@MagisterSamael 😂 na was bist du?

Nun ja grundsätzlich schließt sich das ja nicht gegenseitig aus, zumindest wenn man Emo nur als Bewegung sieht die Emotionalität zulässt.

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Wenn ich so überlege wieviele Morde auf die Kappe der Kirche gehen würde ich da gerne zurückfragen.

So viele Satansmorde gibt es gar nicht.

Die Opfer satanisch ritueller Gewalt sind Opfer ihrer falschen Erinnerungen (nicht weniger schlimm für die Psyche)

Manche werden auch fälschlicherweise als Satanisten bezeichnet. Zum Beispiel Manson, weil er sagte er sei "Gott UND Satan". Da hat man sich einfach auf nur einen Teil eingeschossen, obwohl der andere Teil doch auch hätte heißen können er sei Christ.

Manche versuchen im Strafprozess auf Unzurechnungsfähigkeit zu plädieren, indem sie behaupten Satan zu verehren.

Dann gibt es auch Schizophrene, die Stimmen hören. Wenn sie glauben Satan befiehlt ihnen etwas, können das auch Christen sein, die denken sie werden von Satan zum Töten gezwungen.

Jugendsatanismus ist das, was Medien und Kirche zu verantworten haben. Das sind keine Satanisten, das sind Rebellen, denen alles recht ist um anzuecken.

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